Beiträge von Leesh

    [Auf einer Lichtung im Wald] Majo kommt an

    MajoMantel.png(Weißer Mantel + silberner Schal -> trägt die Kapuze)

    Warum genau Majo hier in diesem Wald landete, oder überhaupt in einem Wald, wusste wohl niemand so genau. Womöglich Macht der Gewohnheit, sie war ja jetzt doch einige Zeit hier in der Stadt heimisch gewesen, da wusste sie wenigstens wo was war. Sternbach war ihr noch ziemlich unbekannt. Außerdem hatte dieser Wald eine gewisse Anziehungskraft auf die junge Hexe. Mit den Nebelschwaden zwischen den Bäumen und den schaurigen Geräuschen war er der perfekte Hexenwald. Außerdem kamen weniger Leute her, vor allem bei den Temperaturen und in der Tiefe in der sie sich befand. Perfekt für ihr Vorhaben. Auf einer kleinen Lichtung mitten im Wald blieb sie stehen und stellte ihren Stoffbeutel neben sich auf den gefrorenen Boden. Wenn sie ganz ehrlich war, war ihr das ganze doch ein bisschen peinlich. Sie hielt nicht viel von ihrer Familie, außer Noita natürlich, sie hielt nichts von festgefahrenen Traditionen und solch alberner Kram, aber sie war nunmal eine Hexe. Und diese Riten brachten meistens doch etwas. Wenn nur etwas "inneren Frieden", sie hatten doch allesamt diesen Meditativen Touch.

    Sich in sich selbst vertiefend, begann sie nun die mitgebrachten Gegenstände auf dem kleinen Platz zu verteilen. Die Kerzen kamen immer zu dritt an die drei Ecken eines imaginären Dreiecks, in der Mitte davon legte sie eine warme Decke ab, davor eine einzelne Kerze, daneben die Tasche aus der sie noch einen Büschel Salbei hervorzog. Nachdem sie diesen an einer der Kerzen angezündet, die Flammen wieder gelöscht hatte damit nur noch der Qualm aufstieg, drehte sie eine Runde um ihr Gebilde um die Umgebung von bösen Geistern zu reinigen und einen kleinen Spruch zu sprechen, der sie früh genug vor neugierigen Menschen warnen würde.

    Nach diesem Akt ließ sie sich auf der Decke im Schneidersitz nieder, wo sie nun ein paar Opfergaben hervorholte um sie etwas von sich entfernt auf den Boden zu legen, danach hängte sie sich die Kette mit den Scheiben aus Löwenzahnwurzel um. Majo wollte gar nicht wissen wie diese ganze Situation aussah.

    Um sich von Gedanken, wie sie gerade aussah, abzulenken, schüttelte sie den Kopf und konzentrierte sich voll und ganz auf den Zauber für die Göttin Hekate, der sie definitiv keine Ungemach bereiten wollte, als DIE Herrscherin für Zauberkünste und übernatürliche Kräfte. Zwar war ihr Geburtstag schon wieder eine Weile her, aber trotzdem wollte sie diesen hier im Grunde auch irgendwie "nachfeiern", schließlich konnte es nie Schaden sich den Segen einer Göttin für das neue Lebensjahr zu holen. So saß sie nun hier, voll und ganz auf sich und das Atmen des Waldes um sich herum konzentriert.

    [In etwas was mal ein Wohnzimmer werden soll] Majo & Ludeus - Majo geht~


    Majorotestop4.png

    Ihn schien diese ganze Situation ganz schön in die Karten zu spielen stellte sie fest und schüttelte innerlich den Kopf. "Lass meine Falten ruhig meine Sorgen sein!" gab sie schmunzelnd zurück. Während er mit ihrer Wärmflasche auf Wanderschaft ging, suchte sie verzweifelt eine Position zu finden, in der ihr Hintern nicht allzu sehr belastet wurde. Dankbar nahm sie den Wärmfrosch entgegen und sortierte sie irgendwie an die schmerzende Stelle. Als er diese Tube aus der Dose fischte verengte sie ihre Augen zu schlitzen. "Schön für dich" brummte sie und wich vor ihm zurück. Sie hatte jetzt eigentlich nur noch eine Wahl, entweder sie schrie irgendwas von versuchter Vergewaltigung, was sowieso niemand hören würde, oder sie ließ sich etwas einfallen. Da sie ungerne hysterisch Dinge plärrte, entschied sie sich dafür sich etwas einfallen zu lassen, also ließ sie es an der Türe klingeln. "Oh, huch. Wer das wohl ist?" fragte sie scheinheilig und wartete darauf, dass er zur Tür ging, vor der natürlich niemand stand. Als er wieder zurückkam klingelte praktischerweise sein Handy und irgendein Kumpel brauchte ihn ganz dringend. Majo legte eine unechte Schnute auf. "Och, ich hab mich doch schon so auf die Behandlung von Schwester Ludeus gefreut, aber da kann man wohl nix machen" zwitscherte sie und geleitete ihn versteift zum Ausgang. "Man sieht sich ja vielleicht mal wieder" sagte sie dann zur Verabschiedung.

    Nachdem der junge Mann gegangen war, machte die blonde Hexe nicht allzu viel, hauptsächlich darauf warten, dass ihr nicht mehr alles weh tat. Sobald sie wieder anständig laufen konnte, machte sie sich wieder auf die Beine, auch wenn ihr beim sitzen das Steiß doch noch Schmerzen bereitete.~

    Ich glaube ich sollte mich auch gerade mal abmelden... ich habe gerade auch Abgabegedöns und keinen Kopf fürs posten... wird aber nicht so lange dauern... vielleicht so 2 Wochen? Also fast gar nicht abmeldenswert... aber ja...

    [In etwas was mal ein Wohnzimmer werden soll] Majo & Ludeus


    Majorotestop4.pngDer Weg in ihr neues Zuhause war alles andere als gemütlich. Zwar hätte sie sich selbst wohl einiges ersparen können wenn sie sich nicht so gewehrt hätte, aber es ihm zu einfach zu machen konnte sie ja wohl auch nicht. So richtig wusste sie nicht warum sie ihm diese Adresse genannt hatte, hier herrschte noch das reinste Chaos, etwas was sie mit etwas Magie locker bewältigen konnte, aber noch nicht hatte. Nichts war an seinem Platz, der ganze Staub und Dreck stob aus den Ritzen des Dielenbodens wenn man darüberlief. "Ich glaube du hättest besser die Schuhe angelassen. Hier ist noch nichts was du verschmutzen könntest" muffelig nahm sie die letzten Meter ins Wohnzimmer hin und sorgte mit einer knappen Handbewegung dafür, dass sie nicht in einer Staubwolke ersticken würde wenn er sie auf das Sofa plumpsen ließ. Mit einem kleinen triumphierenden Gefühl nahm sie seinen schweren Atem wahr. "So. Bist du jetzt fertig damit mich durch die Gegend zu schleppen wie ein Sack Mehl?" schnappte sie halbernst während sie sich in eine bequeme Sitzposition brachte. "Apothekenkasten?" Irritiert starrte sie den Blauhaarigen an. Sie könnte ihm jetzt ein paar Zutaten nennen und deren Zubereitung, welche zusammen für eine Linderung der Prellung an ihrem Rücken sorgen würden, aber genauso wie bei Voltaren würde er sie sehr wahrscheinlich auch noch eigenhändig eincremen wollen und das war undenkbar. Niemals. Also deutete sie auf einen Karton mit der Aufschrift "Bad". "Da in der Blechdose sind Ibuprofen und irgendwo in der Box darunter die Wärmflasche". Tatsächlich waren die Ibus auch schon fast alles an Medikamenten was sie besaß. Zu den losen Blistern gesellte sich ein Nasenspray (es gab nichts behinderteres als eine zuene Nase), Augentropfen und eine Packung Pflaster, welche vor dieser Öffnung definitiv noch nicht dagewesen waren, schließlich konnte sie sich kleine Schittwunden einfach heilen lassen und bei allem anderen würden Pflaster auch nicht mehr weiterhelfen. "Ich bin eher der Naturheiltyp, oder einfach aussitzen..." erklärte sie glucksend die Ausbeute ihres "Apothekenkastens". Wenn man Magie und Kräuterpampen als Naturheilkunde betiteln wollte...

    Barrett und Alicia im Eingangsbereich OUTFIT


    Barrett2.pngDieser Moment in der Eingangshalle der Villa erschien dem Brünetten fast schon wie eine Art Neuanfang. Zwar kannten sie sich bereits, aber irgendwie... er konnte sich das Gefühl nicht erklären, aber dennoch war ihm so und er war glücklich über diese Möglichkeit. Er hatte so viele Fehler gemacht, er wusste nicht einmal womit er ihr Lächeln verdient hatte. Wenn er ehrlich war, hatte er eher eine Szene vor all den Menschen erwartet. "Perfekt... " murmelte er mit roten Wangen, "Mit solchen Begriffen solltest du nicht allzu leichtfertig um dich werfen Alicia, nicht, dass mir das noch zu Kopf steigt" fügte er dann leise schmunzelnd hinzu. Irritiert sah er auf ihre miteinander verbundenen Hände hinunter und war über das angenehm brennende Gefühl auf seiner Haut erstaunt. "Naja meinem Vater würde es wohl sehr gefallen wenn ich mich endlich mal dem ganzen hier anschließen würde" gab er dann glucksend zu bedenken und musterte die ganzen aufgetakelten Menschen unter denen die normalen Menschen unter den Adeligen trotz ihrer schönen Kleidung auffielen wie bunte Hunde. Ihre Umarmung kam unterwartet, mit weit geöffneten Augen umarmte er sie zurück und genoss ihren warmen Körper an seinem. Als sie sich wieder voneinander lößten, räusperte er sich etwas peinlich gerührt. "Ja, äh, dann... wie wäre es mit Essen? Es ist gratis und eventuell etwas verwirrend, aber es ist gratis und ich sterbe vor Hunger" schlug er dann vor, bot Alicia seinen Arm an und geleitete sie zu den Tischen die sich unter den Wagenladungen von Essen beugten. Es sah super aus, es roch auch mehr als lecker, aber er konnte einige von diesen Speisen beim besten Willen nicht erkennen. Sein Magen knurrte laut. Dann musste er wohl einfach probieren.

    [Hoch zu Ross] Majo & Ludeus


    Majorotestop4.pngBei dem Thema Risiken kam die Fassade des anderen kurz ins Schwanken. Er gab sich wirklich alle Mühe sich nichts anmerken zu lassen und bei einem weniger feinfühligeren Menschen wäre er mit Sicherheit damit durchgekommen, aber bei jemanden, der viele Jahre um die Minenfelder Sherrys Launen hatte tänzeln müssen, war dieses Unternehmen zum Scheitern verurteilt. Sie hielt aber die Klappe. Zumindest bei dem Thema was sie vermutete was ihn so herunter zog. Tod. Ihr persönlich war der Tod lieber. Besser als eine Person gehen zu sehen und zu wissen, dass sie nicht wiederkommen WOLLTE.

    "Wenn ich ehrlich bin, bin ich bei Essen nicht allzu wählerisch... naja... zumindest alles ohne Curry, grünen Bohnen und Paprika. Wobei Curry mehr kombiniert mit zu viel Ingwer... und Paprika vertrage ich warm einfach nicht" gab sie achselzuckend zu und warf ihm einen entschuldigenden Blick zu.


    Natürlich fand er ihren Sturz nur allzu lustig und sie konnte seinen verzweifelten Versuch sein Schmunzeln zu verstecken durchaus wahrnehmen. Gerade als sie ihm einen Fluch aufhetzen wollte, nahm er sie auch schon hoch. "Hey!" rief sie entrüstet aus und versuchte ihn, zwischen seine Brust und Arme gequetscht, mit ihren eingeklemmten Armen abwehren. Es musste ihm ja ungeahnte Freuden bereiten ihre Situation so ausnutzen zu können. Schnell fand sie sich auf seinem Pferd wieder, bevor sie ihn mit ihrem Fuß allerdings davon abhalten konnte, saß er schon hinter ihr. Seinem Körper nur zu sehr bewusst verschränkte sie die Arme vor ihrer Brust und schmollte. Wie sie es hasste in so Situationen zu stecken, erniedrigt bis aufs Blut, mit rasenden Rücken- und Kopfschmerzen und leuchtend roten Wangen ohne sie verbergen zu können. Innerlich ihr dummes Reittier verfluchend sah sie auf ebenjenes herunter und überlegte in was sie es verwandeln sollte. Eine Schildkröte vielleicht? Oder lieber gleich einen Frosch? Aber Frosch war irgendwie so 0815 für sie. Eine Ratte! Dann könnte Karma wenigstens etwas Spaß mit ihm haben. Bei seinem Vorschlag funkelte sie den jungen Mann hinter sich an. "Es ist nichts gebrochen! Ich bekomme wahrscheinlich eh nur den blauen Fleck des Jahrtausends. Eine Ibu und dann hat sich die Sache erledigt. Aber es ist ja nicht so als würdest du dich über den Widerspruch nur beömmeln weil du genau das erwartet hast!" Motzend brummelte sie noch undeutliches Zeug vor sich hin. Konnte sich aber gerade noch davon abhalten etwas wirklich unberechenbares zu tun. Seine Ärmel anzuzünden zum Beispiel. Mit den aufgebrachten Gedanken versuchte sie sich von der Tatsache abzulenken, dass er sich gut an ihrem Rücken anfühlte und gar nicht mal so schlecht roch. "Verfluchter Mist!"

    [Nadi] bei Sharq und Chelsea, dann nur noch Sharq


    "Naja wie deine Anstandsdame meint hat der Bauer bestimmt nichts dagegen wenn du fragst" murmelte Nadi dem Kind als Antwort "So lange du ihm nicht den Füßen rumfällst vermutlich, Bauern sind da ein bisschen eigen... ich glaube sie mögen es nicht besonders ineffektiv zu sein" fügte er dann hinzu.

    Sein Brot neigte sich langsam dem Ende zu, den Rest überließ er dem Jungen und klopfte sich die Hände an seiner Hose wieder sauber. "Meine Mutter konnte ausgezeichnet singen, allerdings nie einen Grund dazu". Achselzuckend stand er auf, hinkte zu seinen Krücken um sie wieder an sich zu nehmen. Das kurze Gespräch ging nicht an ihn, also brauchte er sich auch nicht weiter daran zu beteiligen. Er hielt dem Schweinenarren die Tür der Box auf um sie dann hinter ihm zu verschließen. "Ich denke du willst auch nachhause?"

    Barrett und Alicia im Eingangsbereich OUTFIT


    Barrett4.pngDer brünette Mann stand noch nicht allzu lange alleine und starrte auf die sich wogende Menschenmasse, als er eine ihm wohlbekannte Stimme vernahm. Während sein Herz einen Satz machte wandte er sich der weiblichen Stimme zu und nahm die Gestalt in sich auf. Derart fasziniert von dieser Erscheinung vergaß er zu antworten, zumindest eine Zeit lang. Räuspernd brachte er sich zur Vernunft. "Alicia!" kam krächzend aus seinem Mund, seine roten Wangen blieben hoffentlich verborgen in dem doch etwas schummrigen Licht. "Ähm ich meine..." er verbeugte sich formvollendet vor ihr und hauchte ihr einen Kuss auf die Hand "Mylady, ihr seht großartig aus heute Abend, keine der anderen Damen könnte Euch das Wasser reichen" komplimentierte er ihr, für die doch sehr gestelzten und untypischen Worte, griff er auf die Zeit zurück in der sein Vater noch einen anständigen Mann machen wollte, einfach weil er sich sonst nicht zu helfen wusste. Wieder räusperte er sich. "Ich... entschuldige, ich weiß nicht woher das kam. Nicht, dass es nicht stimmen würde, aber das klang wohl ziemlich behindert... aus meinem Mund..." peinlich berührt kratzte er sich am Hinterkopf. "Außer natürlich du möchtest heute Abend so behandelt werden... ich meine... keine Ahnung. Wie es dir beliebt" plapperte er dann weiter. Genervt über sich selbst stellte er etwas arg grob sein leeres Glas auf eines der vorbeiwandernden Tabletts. "Ich wäre fast wieder gegangen. Wusste nicht recht was ich hier soll. Habe nicht so wirklich das Gefühl noch hier dazu zu gehören, oder ob ich mich darum bemühen sollte... als volles Mitglied der Gesellschaft gewertet zu werden... verstehst du was ich meine?" erklärte er ihr dann mit gerunzelter Stirn. "Sorry, ich rede gerade nur Unsinn. Ich weiß auch nicht was los ist... ich... ich freue mich sehr dich wohlbehalten wieder zu sehen. Ich selbst sollte nicht so dolle Bewegungen machen, mein Fuß ist etwas beschädigt... wir sollten also auf einen Walzer oder sowas in der Art warten..."

    [Hoch zu Ross] Majo & Ludeus


    Majorotestop4.pngDie Idee des Blauhaarigen war vorhersehbar und typisch, weswegen sie zuerst nur den Kopf schüttelte. "Das hättest du wohl gerne" schnaubte sie dann belustigt zurück. Die Blondine musste zugeben, dass sie die Situation genoss. Es war einfach. Nicht, dass es mit Dan schwer gewesen wäre, aber er kannte sie zu gut, war ihr zu nah gekommen, auch wenn er von ihrer Geschichte keine Ahnung hatte. Ludeus kannte sie nicht, er wusste nichts von ihren Kräften und konnte nur Vermutungen anstellen.

    "Bist du dir sicher, dass es eine gute Idee ist sich in das Haus einer praktisch Fremden zu begeben? Ich könnte zu einer Hexe mutieren, dich in einen Käfig stecken um dich fett zu füttern, damit später mehr an dir dran ist zum essen" gab sie zu bedenken und schlug sich für den gefühlt drillionsten Hint auf ihr wahres Wesen, geistig auf die Schulter. Einen Moment lang kam die Sorge auf, dass er es irgendwann ja merken müsste, aber dann dachte sie sich: sollte er doch. Sie machte ja eigentlich kein Geheimnis drauß, vor allem weil sie stolz darauf war eine Hexe zu sein.

    Von ihren Gedanken etwas abgelenkt, vernachlässigte sie das Rennen zu sehr, weswegen ihr Gegner tatsächlich aufholen konnte. Das konnte sie natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Sie gab ihrem Tier einen Stups in die Seite um es weiter anzuspornen und es gehorchte augenblicklich. Als sie die Nase wieder ein Stück weiter vorne hatte, hörte sie knapp vor sich ein knackendes Geräusch. Zeit zu reagieren blieb kaum als ein Baum am Wegesrand einfach auf den Weg fiel. Während Ludeus Pferd einfach darübersprang, scheute ihr Reittier und stieg auf die Hinterbeine, sie rutschte von ihrem Sattel. Auch der Fall war viel zu schnell um ihn mit Magie abzufangen, weswegen sie im hohen Bogen auf ihrem Rücken landete. Die ersten Augenblicke blieb ihr vor Schmerzen komplett der Atem weg, bewegen war auch nicht möglich. "Wag es ja nicht zu lachen, oder ich verfluche dich so hart!" rief sie provisorisch, während sie sich versuchte aufzurappeln und er zu ihr kam. "Ich glaub es ist nichts gebrochen, es tut nur weh" entwarnte sie dann direkt hinterher. Nachdem ihre Versuche sich in eine etwas würdevollere Position zu begeben scheiterten, legte sie sich voller Scham den Arm über die Augen. Jetzt lag sie hier wie ein gestrandeter Wal, konnte nichts tun außer zu warten bis der Schmerz nachlies und das alles nur weil sie unbedingt gewinnen wollte.

    [Nadi] bei Sharq und Chelsea


    nadi_by_princesslettuce-d73igwy.pngDie etwas panische Art seiner Gegenüber fing Nadi langsam an zu nerven. Als hätte er ihnen irgendwie wirklich gedroht oder sowas in der Art. Den Ratschlag der Frau bedachte er nur mit einem Augenrollen. Wenn er ehrlich war interessierte ihn ihre Meinung zu ihm weniger, als die des Kindes. Erwachsene waren ihm noch nie so recht gewesen, auch nicht als er selbst erwachsen wurde. Natürlich sah er sich nicht selbst als Helden, auch nicht als Retter oder sowas albernes mit schimmernder Rüstung. Aber dennoch würden ihn vielleicht einzelne tatsächlich so nennen. In seiner Heimat. Jemand der ihn wirklich kannte und davon gab es womöglich nur eine handvoll Menschen. Während er dem Kind das Brot reichte, drifteten seine Gedanken in eine Zeit lange vor Riverport zurück. Vor seinem inneren Auge tauchten all die Geister seiner Jugend auf, wobei eine davon am deutlichsten war. Er war damals kein Dieb geworden weil er es wollte, weil er sich daran ergötzte andere um ihr Hab und Gut zu bringen. Was als Not anfing seine Mutter zu unterstützen, endete als eine Art Rettungsmission der Kinder seiner Nachbarschaft. Irgendwie war er ihr Anführer geworden, einfach nur weil er am besten war und zusammen mit Naina einfach unschlagbar und ihre Leute fast immer aus allem wirklich schlimmen raushalten konnten. Aber nur fast und nur bis zu diesem. Einen. Bestimmten. Tag. Als er den Regen von damals fast schon wieder auf seiner Haut spüren konnte, schüttelte er sich wieder aus seiner Erinnerung. Mit einem Schlag war er fast schon wieder nüchtern, musste ein paar mal schlucken bevor er seiner Stimme wieder trauen konnte.

    "Angeblich singen die Mütter ihren Ferkeln, beim säugen, etwas vor... im Allgemeinen sind sie sozial wohl Menschenaffen gar nicht so unähnlich..." erklärte er dann, in der Hoffnung, dass niemand seine Gedankenreise mitbekommen hatte.

    Barrett kommt an > Eingangsbereich OUTFIT


    Barrett.pngMit einem Umweg über sein Zuhause, landete der junge Mann schlussendlich hier. Er hatte sich ein paar Tage Ruhe gegönnt und nun fühlte sich sein Fuß fast schon wieder wie neu an, auch wenn er heftige Bewegungen wohl noch meiden sollte. In seiner Truhe aus alten Tagen hatte er sich dann auch sein Outfit zusammengewühlt. Glücklicherweise war darunter auch noch ein sehr gut erhaltenes, kostbares Festgewand und tatsächlich auch eine Maske. So ungewohnt aufgemotzt schlug er nun hier bei der Villa auf. Auch wenn er noch gar nicht wusste was er eigentlich hier sollte. Es war ja nicht so als würde er irgendwie noch wirklich zum "Adel" gehören, oder irgendjemand da drin wert auf seine Gesellschaft legen. Trotzdem stieg er die Stufen hinauf und schritt durch das große Portal in den Eingangsbereich, wo er reichlich verloren stehen blieb und seine Umgebung scannte. Vielleicht hätte er doch lieber irgendwo Monster jagen gehen sollen. Fast schon wollte er sich wieder zum Gehen wenden, als ihm ein Bediensteter mit einem Tablett alkoholischer Getränke ein Glas praktisch schon aufdrängte. Jetzt stand er eben mit einem Getränk herum.

    Barret, Bade & Brodik (BBB <3) mit Forte [vor der Kaserne] > Geht


    Barrett2.pngSo recht konnte Barrett die Beziehung der andern beiden nicht deuten. Offensichtlich schien sie der Typ Mensch zu sein, der nicht gerade mit Nettigkeiten um sich warf und ihr Kompliment an Brodik konnte nur eines bedeuten. Typisch Frau. Der Brünette schlug dem Anderen auf die Schulter "Junge die will was von dir. Oder hat dir irgendwas unangenehmes zu verklickern, das ist der einzige Grund. Ich glaub das ist so ne Masche von den Weibern" erklärte er ihm dann grinsend, gleichzeitig begab er sich aus der Reichweite der Kriegerin. Sie sah ihm fast schon danach aus als würde sie ihn in zwei Hälften spalten wenn man ihr zu blöde kam. Egal ob sie einen kannte oder nicht.

    Als die Blondine ihn so offensichtlich loswerden wollte hob er eine Augenbraue, aber verbeugte sich belustigt. "Aber natürlich eure durchlauchtigste Wächterin, wie Ihr befielt" schnurrte er dann sarkastisch und wandte sich dann wieder an seinen Kampfpartner. "Ich glaube da findet so ein Maskenball statt. Ich leg mich erstmal etwas hin und schaue dann dort vorbei. Falls du wirklich Bock hast auf feiern kannst du ja dort hinkommen, ich denke da wird es genug zu trinken geben" schlug er ihm dann vor und machte sich ans gehen. "Man sieht sich, hoffentlich ohne eine Horde Raptoren... wobei... ist ein Rudel Mädels besser?" mit dieser albernen Frage ging Barrett von Dannen.~

    Schweigend lauschte Barrett dem Gespräch zwischen den anderen und hielt sich lieber aus. Diese Wortglauberei war ihm zu anstrengend und er wollte die Situation auch nicht weiter anheizen weil der werte Prinz auf der Erbse sich an seiner Art aufrieb. Ja, er hatte ja irgendwie recht. Aber wie kam er auf die Idee, dass sich Brodik im Kampf genauso verhielt? Und wo war die Grenze? Und warum konnte man das nicht gerade heraus, normal sagen? Ohne den anderen in seiner Wesensart komplett anzuklagen?

    Als die Sache so weit geklärt war atmete Barrett durch und sah zu seinem Kumpanen. "Gut, dass das jetzt so weit geklärt ist... ich hab tierischen Hunger und eine Mütze Schlaf könnte ich glaube ich auch gebrauchen... ich weiß nicht was ihr noch vorhabt" warf er dann in die Runde. "Wir können uns ja auch einfach im fitteren Zustand an der Klinik wiedertreffen wenn du magst" schlug er dann mit einem Schulterschlag Brodik vor.

    [Hoch zu Ross] Majo & Ludeus


    Majorotestop4.pngAls Ludeus derart überrascht auf ihr Cape reagierte gluckste sie belustigt und warf ihm einen bedeutungsvollen Blick zu. "Da wo das herkommt gibt es noch viel mehr" schnurrte sie schmunzelnd über ihre Schulter. "Brauchst du auch was oder bist du zu cool um zuzugeben das du frierst?" fragte sie dann herausfordernd. "Also brennendes stecke ich ungerne in Taschen, aber ein Feuer bekomme ich auch so hin" gab sie dann achselzuckend zurück. Ihren Körper komplett dem Laufrhythmus überlassend sog sie die frische Luft tief in ihre Lungen. "Ich glaube es war eine richtig gute Idee hier ein Haus zu suchen, auch wenn ich nie gedacht hätte, dass ich das mal sage... Ich glaube ich sollte mir ein Pferd zulegen und dann wie so ein Cowgirl durch die Gegend streifen, das wäre ein mega Coolnessfaktor! Und dann stell ich mir das Pferd auf die Veranda, wie so eine Pippi Langstrumpf" alberte sie dann etwas vor sich hin und musste über sich selber schmunzeln. "Ich sollte in dem neuen Haus meinen Geburtstag nachfeiern..." rutschte es ihr dann heraus bevor sie sich davon abhalten konnte. Etwas bitter schnaubte sie in sich hinein. Das wären dann ich und meine Cousine! Zum Glück machte er dann diesen Vorschlag. "Totale Profireiterin, klar! Aber wenn du eine Niederlage ertragen kannst. Warum nicht" antwortete sie und trieb ihr Reittier ohne jede Vorwarnung an. Er hatte ja nichts von einem fairen Rennen gesagt oder?

    nadi_by_princesslettuce-d73igwy.pngNadi war zwar doch ziemlich neben sich in seinem Bierzustand, aber dennoch überraschte ihn die doch recht heftige Reaktion der beiden. Vor allem der des Jungen. Entschuldigend hob er die Hände mit den Krücken darin und zog sich etwas zurück. "Sorry, ich wollte euch keine Angst einjagen... glaube ich... also vor allem dem Jungen nicht" murmelte er ruhig während er mit dem kranken Fuß ein Ferkel davon abhielt aus der offenen Tür auszubüchsen. "Außerdem hab ich die Türe geöffnet, ich finde nicht, dass ich ihn gerade davon abhalte an die Viecher zu gehen oder?" rechtfertigte er sich dann noch, ging selbst in die Box hinein, ließ das Tor hinter sich ins Schloss fallen, stellte seine Krücken daneben ab und ließ sich ächzend auf einem Heuballen nieder. Aus seiner Tasche zog er etwas altes Brot hervor und begann es in kleine Stücke zu bröseln. Konzentriert versuchte er seine Betrunkenheit zu unterdrücken und hielt den Tieren die Stücke hin. Irgendwann sah er zu dem eingeschüchtertem Jungen hin. "Ich hab noch, also wenn du willst... ich tue Kindern nichts, selbst im betrunkenen Zustand nichts und wenn doch, dann darfst du mich mit meinen Krücken schlagen, okay?" er sah zu der Frau hoch, traute sich dann aber doch nicht zu sagen, dass diese Erlaubnis nicht für sie galt. Frauen waren in der Hinsicht einfach zu hysterisch. Wahrscheinlich brauchte er den Jungen nur anzustubsen und sie würde kreischend auf ihn losgehen. Er war zwar betrunken, aber er ließ sich mit Sicherheit nicht von einem Weib vermöbeln.

    Etwas länger das gute Stück:


    "Gerade wenn man glaubt etwas zu wissen, muss man es aus einer anderen Perspektive betrachten, selbst wenn es einem albern vorkommt oder unnötig erscheint. Man muss es versuchen. Und wenn Sie etwas lesen, vollziehen Sie nicht nur die Gedanken des Autors, berücksichtigen Sie auch was Sie denken. Gentlemen, Sie müssen sich um eine eigene Perspektive bemühen. Und je länger sie damit warten, um so unwahrscheinlicher ist es, dass Sie sie finden. Thoreau sagte: »Die meisten Menschen führen ein Leben in stiller Verzweiflung.« Finden Sie sich nicht damit ab. Brechen Sie aus. Stürzen Sie nicht in den Abgrund wie die Lemminge. Sehen Sie sich um. [...] Haben Sie den Mut Ihren eigenen Weg zu suchen."

    Spock! Star Trek! Allerdings weiß ich nicht welcher Teil...


    Ich finde es schön, dass, Selbst wenn man das Zitat nicht kennt, Dafür aber eine Ahnung von dem ganzen "Zeug" hat, erkennen kann, dass das nur von Spock sein kann. Oder ganz vielleicht von Kirk an Spock...