Zur Ranch 5: Lily, Danny, Charlene, Benjamin

  • danny_by_princesslettuce_by_nijurah-d8jotbt.pngDanny & Lily | im Garten


    Danny war nun froh darüber seine seine geliebte Freundin ihn wieder eines Blickes würdigte. Es war ein trauriger, verzweifelter, verheulter Blick, der wie ein Stich für sein Herz war. "Ich weiß das.. ich konnte ja selbst nicht wissen dass das alles so plötzlich kommt. Ich wusste zwar, dass mein Kollege diese Chance bekommt aber es konnte doch keiner ahnen dass er erkrankt und nicht mehr mit kann.. und dass sie dann auch noch mich fragen!" Ein kleiner Anflug von Stolz war in seiner Stimme, immerhin sagte das doch viel über seine Fähigkeiten als Koch aus, oder nicht? "Es war auch nicht meine Absicht euch damit zu überrumpeln und.. ich war doch selbst so baff vorhin. Aber ich möchte diese Chance einfach nicht verstreichen lassen.." Der Vater griff nach den Händen seiner Freundin. "Morgen früh und.. wer weiß vielleicht bekomme ich ja mit dass sie auf dem Schiff jemanden suchen..? Es ist eine Luxuskreuzfahrt, da werden sicherlich auch Kosmetikerinnen gesucht! Vielleicht kannst du ja.. nach kommen oder so, wenn wir irgendwo anlegen. Irgendwann.." Das hörte sich wieder so an als wäre er Jahre nur auf diesem Schiff unterwegs und deswegen drückte er Lilys Hände ganz fest und lächelte sogar ein bisschen. "Lily, ich liebe dich. Ich werde immer nur dich lieben, jederzeit, egal wie weit ich weg bin. Es.. wird eine schwere Zeit für uns werden aber ebenso.. bereichernd." Für Danny zumindest irgendwie..

  • [Lily] bei ihren Kindern | Charlie's Zimmer


    Die Erkärung besänftigte Lily... zu einem von zehntausend Prozent. Aber immerhin. Es waren so viele Gefühle im Spiel gewesen, das sich die blonde Mutter einfach nur noch erschöpft fühlte. So ganz konnte sie das immer noch nicht wahrhaben. Sie wusste ja das Danny ein begnadeter Koch war - ansonsten wäre sie verloren gewesen - aber doch hätte sie am liebsten gerade seinen Chef zur Sau gemacht, ihren Freund in so eine Zwickmühle zu stecken. Vielleicht holte sie das ja noch nach... aber aus seiner Sicht... konnte sie es verstehen? Nein. Nicht wirklich. Für Lily, die keine Karrierefrau (mehr) war und deren größter Traum es geworden war mit ihrem Liebsten ihre Kinder großzuziehen, so wie sie es bei Yumi und Sakura nicht gekonnt hatten, war Danny's Wunsch nicht nachvollziehbar. Aber trotzdem musste sie es... respektieren? Gerade weil sie ihn liebte? Für Lily klein bei zu geben und nicht ihren Willen zu bekommen eine unvorstellbare Aufgabe. "Sprich nicht so.", ermahnte sie ihn und klang beinahe schon trotzig, "Das wird gar nicht notwendig sein. Ein paar Monate lasse ich dich vielleicht noch gehen, aber bis Weihnachten bist du wieder zu Hause! Am besten schon vorher, sonst verbrasse ich dein ganzes Weihnachtsgeld für Geschenke!", drohte sie, auch wenn bereits jetzt klar war, dass Danny's Rückkehr (die nie kommt lol) das größte Geschenk sein würde. Sie fühlte sich vom Schicksal bestraft, dass ihre gemeinsame Liebe noch einmal auf eine so harte Probe gestellt wurde. Lily stand schließlich auf und bedachte ihren Freund mit einem strengen Blick. "Ich erwarte wöchentliche Briefe. Richte mir davor noch dieses... was war es? Skype ein, damit wir dich zumindest sehen können, wenn du nicht da bist. Und mach dich auf Anrufe gefasst wenn ich kochen muss, du weißt wie ich in der Küche bin. Die Telefonrechnung darfst du bezahlen." Sie raufte sich die Haare, "Liebe Güte, ich muss kochen." Vor ihrem inneren Auge wuchs die Liste der Dinge, die sie mit übernehmen musste. Danny hatte so viel getan, hatte ihr stets so viel gegeben. Würde sie das mit den beiden Kleinen wirklich schaffen? Sie konnte das gar nicht hinnehmen, aber wenn sie das so aufsagte, fühlte sie sich irgendwie besser... als hätte sie einen Plan, als gäbe es überhaupt einen Plan. Wie sollte sie nur alleine weitermachen? Sie brauchte ihn doch! Am liebsten hätte sie ihm das immer und immer wieder an den Kopf geworfen, doch würde es etwas ändern? Etwas bringen? Wollte sie es Danny wirklich noch schwieriger machen? Lily wuchs das Ganze über den Kopf. "Ich... sehe nach den Kindern.", meinte sie abwesend, erstmal um einfach etwas Raum für sich zu gewinnen. "Wie soll ich ihnen das nur erklären?", sagte sie leise, mehr an sich selbst gewandt, ehe sie ins Haus hineinging. Vorsichtig klopfte sie an die Tür, hinter der die Zwillinge sich verschanzt hatten und öffnete sie vorsichtig. Sie hatte sich davor soweit gefangen, sodass sie vor ihren Kindern stark und sicher auftreten konnte. Hoffentlich. "Charlie? Ben? Eure Mama kommt ins Zimmer, ja?" Sie sah sofort wie sich die beiden unter die Bettdecke zurückgezogen hatten und sich gegenseitig Trost gaben. Geschwister waren schon etwas besonderes und Lily konnte sich eine glückliche Mutter schätzen, das die zwei einander hatten und sich so gut verstanden. Die blonde Frau setzte sich zu ihren Kindern ins Bett und begann ihnen über die Köpfe zu streichen. Nach einer Weile setzte sie zu Wort an: "Das ist für euren Papa eine große Sache.", versuchte sie zu erklären. Um Himmels Willen, warum verteidigte sie ihn auch noch? Jetzt wo sie erneut darüber nachdachte, hätte sie Danny am liebsten einen Tritt in die Weichteile versetzt, aber Lily blieb ruhig - Kinder hieß das Zauberwort. "Und ganz bald ist er wieder zu Hause und berichtet uns von den Abenteuern die er auf hoher See erlebt hat." Das hoffte sie zumindest sehr...

    »Auf diejenigen, die zu den Sternen schauen und sich etwas wünschen.«

    »Auf die Sterne, die zuhören - und auf die Träume, die wahr werden.«

  • danny_by_princesslettuce_by_nijurah-d8jotbt.pngDanny | verlässt das Haus & seine Familie


    "Da ich nun um einiges mehr verdienen werde, kannst du jetzt schon damit anfangen mein Geld auszugeben. Ich hoffe aber nur für wichtige Dinge. Wie Lebensmittel zum Beispiel, bei deinen Kochversuchen wäre ich ja nur zu gerne dabei..." Bei diesem Gedanken lief es ihm schon ein bisschen kalt den Rücken hinunter. Die armen Kinder.. seine arme Küche! Alles würde im Chaos enden.. und einiges wird dabei zu Bruch gehen, da war er sich sicher. "Koch mit den Zwillingen, ich bin mir sicher dass sie dir eine große Hilfe sein werden." Naja, wenn man so zurück dachte was sie damals aus der Küche gemacht hatten.. es hatte ausgesehen wie ein Schlachtfeld. Aber vielleicht strengten sie sich ja ganz doll an? Damit sie ihrem Papa dann, wenn er zurück kam, zeigen konnte, was sie alles gelernt hatten - ganz ohne seine Hilfe! Bevor Lily sich zu ihren Kindern zurück zog, gab Danny ihr noch einen sanften Kuss auf die Stirn, wisperte danach ein "Ich liebe dich" und sah seiner Freundin dann hinterher. Auch als die Blonde schon längst im Inneren des Hauses war, blieb sein Blick auf diesem einen Punkt und er seufzte, fuhr sich dabei durch das braune lockige Haar. Meine Güte, wann war es nur so warm geworden? Der baldige Sternekoch folgte seiner Familie ins Haus, machte sich darin dann gleich ans Kofferpacken, da er ja noch so einige Dinge machen musste, bevor er gehen konnte. Es landeten allerlei Sachen in seinem großen Koffer, nicht nur Kleider, auch Bilder auf seinem Nachttisch. Von Benjamin und Charlie, natürlich auch von Lily und sogar eins von seinen bereits erwachsenen Töchtern. Was diese wohl zu ihrem Papa sagen würden? Yumi war es wahrscheinlich egal und Sakura würde sich zu den Zwillingen gesellen, weinen und sich dann aber vielleicht doch freuen. Danny seufzte, schloss den Reißverschluss. Setzte sich dann an den Laptop und kümmerte sich, sogar mit einer sorgfältig geschriebenen Anleitung darum, dass seine Freundin ihn per Skype sehen konnte. Er blieb noch einige Sekunden still im Schlafzimmer, dann führte ihn sein Weg in das obere Geschoss. Die Stimmen seiner Kinder und die von Lily drangen an sein Ohr, sie klangen immer noch traurig und sein Herz wurde schwer. "Kümmere dich gut um die Kinder. Ich liebe euch.", murmelte der Lockenkopf schließlich leise gegen die Tür. Allein der Gedanke daran seine Kinder weinen zu sehen zerbrach sein Herz, sodass er sich einfach umdrehte und zurück nach unten ging. Bevor er aber das neue Haus und Riverport hinter sich ließ, es musste auch in der Arbeit noch viel gemacht und geklärt werden, sodass er los musste, verteilte er in jedem Zimmer versteckt kleine Zettel. Darauf geschrieben standen kleine Worte und Sätze, die der Familie vielleicht immer wieder das Gefühl gab, dass er da war. Es waren einfache 'Guten Morgen' oder 'Ich liebe euch' Zettel und welche mit Geschichten, an die er gerne zurück dachte als die Zwillinge noch kleiner waren und die er ihnen immer gerne erzählte. Ja, auch die Lieblingsgerichte der beiden waren in der Küche hinterlegt, damit Lily diese kochen konnte.. hoffentlich. Dann schloss der vierfache Vater die Tür, stieg in das Taxi, das er sich zuvor gerufen hatte, und war fort. Mit einem weinenden aber auch einem lachenden Auge.

  • [Ben] mit Lily und Charlie in Charlie's Zimmer


    harvest_moon_boy___ben_by_princesslettuce-d7mi6fi.pngCharlie's Frage überrumpelte ihn vollkommen. Woher nahm sie denn überhaupt diese Idee? Seine Mama, zusammen mit jemand anders, als mit Papa? Wie sollte das denn funktionieren?! "Bestimmt nich", entschieden schüttelte er den Kopf. Wenn sie bis jetzt Zeit voneinander weg verbracht hatten, waren sie ja schließlich auch immer wieder in ihrem Haus zusammen gekommen. Allerdings... waren sie nicht mehr in ihrem alten Haus. Und Papa war auch noch nie auf eine lange Kreuzfahrt gefahren... Musste er sich etwa tatsächlich deswegen Sorgen machen? Es dauerte nicht lange, da betrat auch seine Mutter das Zimmer, und auch, wenn er den Worten Lily's Glauben schenken wollte, so richtig konnte er es nicht. Charlie's Sorge war nun auch zu seiner Sorge geworden, und die bohrte sich tiefer in sein kleines Knirpshirn, als er es wollte. "Mama, du und Papa bleiben aba schon zusammen, oda?" Er hoffte inständig, Lily konnte den beiden die schweren Gedanken erleichtern.