Zur Ranch 5: Lily, Danny, Charlene, Benjamin


  • Im Süden des friedlichen Dorfs steht am Rande eines kleinen Platzes mit tiefem Brunnen ein relativ großes, dennoch auch recht altes weißes Fachwerkhaus mit dunklem Holz. Es bietet im Inneren jede Menge Platz für viele Familienmitglieder, warum es auch das neue Haus von Danny, Lily und ihren Zwillingen wurde. Zwar mag es von außen unspektakulär aussehen, so findet man in den einzelnen Räumen aber immer wieder den Charme eines solchen Hauses. Die kleine Garderobe eröffnet den Flur von der Haustür und führt in ein gemütliches und geräumiges Wohnzimmer mit Kamin und Tür auf die Terrasse, die einen Blick auf den großen und grün-bunt bepflanzten Garten bietet. Ein alter Holzzaun grenzt das Grundstück ab, hat auf der anderen Seite aber eine kleine Tür durch die man einen schmalen Pfad folgend direkt zum Flussufer gelangt. Zurück im Wohnzimmer führt ein Türbogen in die relativ moderne Küche, die neben den vielen Arbeitsflächen auch einen eigenen Essbereich für die Familie hat. Neben einem schlichtem Bad mit Toilette und Dusche, befindet sich auch das Schlafzimmer der Eltern sowie ein kleines Büro im unteren Stockwerk, sodass die Kinder das ausgebaute Dachgeschoss ihr Eigen nennen können. Die Zwillinge haben dort jeweils ihr eigenes Zimmer, mit jeder Menge Platz für Spielzeug und mehr. Ein momentan noch als Spielzimmer benutzter weiterer Raum bietet außerdem einen kleinen Balkon von dem aus man abends die Sterne beobachten kann. Wenn man es nicht vom Bett aus dank der Dachfenster macht. Ein großes Badezimmer mit Eckbadewanne, Dusche und Toilette rundet das Haus ab.


    Erdgeschoss

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    Erster Stock

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    »ich weiß da ist ein licht in uns - lass es scheinen, mach es groß!«

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  • [IMG:http://fc05.deviantart.net/fs71/f/2015/058/1/c/danny_by_princesslettuce_by_nijurah-d8jotbt.png]Es waren bereits einige Tage seit dem schwierigen Gespräch der Eltern vergangen. Danny hatte sich in der Zwischenzeit ausreichend informiert. Was die Finanzen betraf und auch welche Häuser in Sternbach zum Verkauf standen. Sollten sie ihr Eigenheim in Riverport verkaufen, war genug Geld für ein Haus im Dorf übrig und sogar noch etwas für schlechte Zeiten. Oder gierige Teenager. „Sieht doch gar nicht so schlecht aus!“ Der Lockenkopf war vom ersten Augenblick an total begeistert. Das von außen in die Jahre gekommene Fachwerkhaus hatte einfach seinen Charme, dem Danny gleich verfallen war. „Und relativ günstig ist es auch noch..“, murmelte er und sah auf einen der Zettel, die er in der Hand hielt. Die hatte er vom Bürgermeister bzw. dessen Sekretärin zugeschickt bekommen. Dort standen alle wichtigen Fakten zum Haus und ganz unten der Preis. Der Koch fischte den Haustürschlüssel aus seiner Hosentasche und hielt ihn seiner Freundin hin. Sie sollte vorgehen und ihr neues Zuhause als Erste von innen sehen. Auch wenn die blonde Frau wenig begeistert aussah...

  • [IMG:http://img.webme.com/pic/h/harvest-moon-index10/lanna5.png] Wie konnte es nur soweit kommen. Wiesooooo??? Aber gut, jetzt standen sie hier. Mitten im Nirgendwo, am Arsch der Welt, jenseits von jeglicher Zivilisation...! Die Kinder waren natürlich begeistert gewesen - was auch sonst. Und ein wenig hatte sie sich ja schon von den Zwillingen anstecken lassen, denn welche Mutter wurde nicht glücklich, wenn ihre Kinder fröhlich waren? Danny hatte die Finanzen geprüft - es war also kein Ding der Unmöglichkeit. Der einzige Knackpunkt war ihr Wollen, denn Lily wollte nicht. Ihrer Familie zuliebe stand sie nun trotzdem hier in der Pampa. Fast ein wenig harsch nahm die blonde Frau ihrem Freund die Schlüssel aus der Hand. "Es riecht hier nach Kühen und Pferdemist!", beschwerte sie sich sofort, während sie die Haustüre aufschloss. In erster Linie wollten sie sich ja nur mal umsehen - da war Lily sofort einverstanden gewesen, denn das gab ihr die Gelegenheit möglichst alles an diesem Ort schlecht zu machen und das begann gerne auch schon vor dem ersten Eintreten in das alte Fachwerkhaus. Alt war es auf jeden Fall, auch wenn es von außen her sehr gut erhalten schien und zugegebenermaßen durchaus hübsch aussah. Aber erstmal sehen was es innen so bot.

  • Danny hatte es ja schon gewundert, dass seine Freundin auf dem Weg ins Dorf noch nichts Negatives gesagt hatte. Jetzt zuckte er mit den Schultern. "Besser als Abgase, Zigaretten- und oder Drogengeruch an jeder Ecke.." Mochte vielleicht übertrieben sein aber wenn Lily das durfte, dann auch er. Grinsend folgte er seiner Geliebten und blieb im leeren Hausflur stehen. "Laut Grundriss ist unten die Küche, Wohnzimmer, ein kleines Bad und noch zwei Zimmer.." Danny hob seinen Blick und während er den größten Raum im Haus ansteurte, redete er weiter. "Oben sind weitere Zimmer. Perfekt für die Zwillige, die würden sich bestimmt über eine eigene Ebene freuen." Welcher Teenager träumte nicht davon? Außer dass man sich abends am Elternschlafzimmer vorbei schleichen musste.. "Guck dir das an!" Der Koch winkte Lily zu sich als dieser im Wohnzimmer stand und nach draußen guckte. "Okay vielleicht.. müsste man am Garten etwas machen aber er bietet genug Platz für Spielsachen und ein kleines Beet! Die Kinder hätten bestimmt Spaß daran Erdbeeren oder Karotten an zu pflannzen!"

  • [Lily] & Danny


    Dannys Konter war gut, zu gut, als das ihr eine passende Erwiderung darauf einfiel. Als Dank schenkte Lily ihrem Freund nur einen verärgerten Blick, der im Prinzip nicht als solcher gemeint war. Sie lauschte seinen Erklärungen, wo sich was befand. "Na dann sehen wir uns mal um.", willigte Lily ein. Sie musste ja zugeben - sich leere Häuser ansehen und sie gedanklich einzurichten, hatte ihr schon immer Spaß gemacht. Als Danny nach ihr rief, folgte sie ihm neugierig. Was hatte er entdeckt? "Ooh..", kam es der blonden Frau über die Lippen. Die Aussicht vom Wohnzimmer aus auf den Garten war wirklich sehr schön und idyllisch. "Das ist wirklich viel Garten. Aber wer soll sich darum kümmern?" Lily hatte nicht wirklich das, was man einen grünen Daumen nennen konnte. "Es bringt nichts, wenn wir einen Garten haben der nur so vor sich hinwuchert. Das wäre auch nicht hübsch!", empfand sie. Sie wusste das Danny das nichts ausmachte und sich gern darum kümmern würde, aber er nahm doch schon so viel auf sich! "Und ich will nicht das dir ein neues Haus noch mehr Arbeit macht, als du eh schon hast.", fügte sie mit Nachdruck hinzu und runzelte die Stirn. Diesmal war es wirklich weniger der Umzug, als die Sorge um ihren Liebsten, die sie kümmerte.

  • [Danny] im Obergeschoss


    [IMG:http://fc05.deviantart.net/fs71/f/2015/058/1/c/danny_by_princesslettuce_by_nijurah-d8jotbt.png]„Ich kümmere mich liebend gern darum!“ Und das war sein voller Ernst! Ja, Danny arbeitete viel und er arbeitete auch manchmal zuviel und nahm eh schon so viele Überstunden aber das wäre doch eine gelungene Abwechslung. „Ich glaube das würde mir auch gut tun. Mich nach der Arbeit in den Garten setzen, hier und dort etwas wegzuschneiden oder umzupflanzen. Und dann am Ende mit dir zusammen sitzen und unseren Kindern beim Spielen zu sehen.“ Der Lockenkopf geriet ins Schwärmen bis er den besorgten Gesichtsausdruck seiner Liebsten entdeckte. „Und dich bekomme ich auch dazu, etwas im Garten zu arbeiten.“, meinte er dann grinsend, drückte Lily einen kurzen Kuss auf die Stirn und ging weiter in die Küche. „Außerdem sparen wir uns auf dem Land viele Kosten, vielleicht leisten wir uns dann einfach einen Gärtner.“ Würde Danny zwar nie tun aber man konnte es ja mal erwähnen. „Da die Küche ja eh mein Bereich ist.. überspringen wir diese und gehen nach oben, dort sollen die Kinderzimmer sein.“ Dass die Küche sein Reich war, war eigentlich schon immer so. Er war Koch von Beruf und liebte es auch, seine Familie zuhause mit leckerem Essen zu verwöhnen und Lily schien daran auch nichts auszusetzen zu haben. (is das deutsch idk) Danny nahm sachte die Hand seiner ehemaligen Verlobten und führte sie die alte aber dennoch nicht knarrende Holztreppe nach oben. „Drei große Zimmer plus Bad.. ich sehe schon die ersten Teenagerpartys werden hier gemacht.“

  • [Lily] & Danny | Obergeschoss


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    Wieso war es ihr klar gewesen, dass Danny sich davon nicht abhalten lassen würde? Aber dafür liebte sie ihn ja auch so sehr. "Du wirst aber auch nicht jünger mein Lieber.", prophezeite sie. Auch wenn er es jetzt noch schaffen würde - was war erst in zehn, zwanzig Jahren? "Ein Haus macht eine Menge Arbeit." Wobei.. ob das Haus nun hier oder in der Stadt stand, machte auch nicht so viel Unterschied. Okay, ein paar natürlich schon! Aber sicher würde ihr Danny da kein Gehör schenken. "Ist denn schon eine Küche drin oder müssen wir diese erst einbauen lassen?", fragte die blonde Mutter, denn ihr Freund hatte den Bereich prompt übersprungen, da es ja 'sein eigenes Reich' war. Nun... damit mochte er Recht haben, denn natürlich kochte er viel geschickter und viel leckerer als sie selbst, doch trotzdem wollte sie diese einsehen - es ging immerhin um das Gesamtbild! Lily folgte Danny's Hand haltend nach oben und betrachtete die gut ausgebauten Räume. "Ich muss zugeben, ich habe es mir etwas heruntergekommener vorgestellt.", gestand sie, wenn auch nicht die Skepsis in ihrem Blick verschwunden war. Die Räume waren um einiges größer als in Riverport was viel Platz bot um diese entsprechend einzurichten. Auch war gut, dass sich die Zwillinge hier kein Zimmer teilen mussten so wie in der Stadt - auch wenn sie seit ihrer Geburt zusammen waren, irgendwann brauchte jeder Mensch ein wenig Raum für sich und ein eigenes Zimmer war da doch ein guter Start. Neugierig sah sie sich die Zimmer einzeln an und war bereits gespannt darauf zu sehen, wie diese mit ihren Kindern zusammen wachsen und sich verändern würden.

  • [Danny] mit Lily auf dem Balkon


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    „Natürlich nicht, ich werde reifer.“, erwiderte der Zwillingsvater mit einem breiten Grinsen und guckte dann verträumt nach vorne während sie die Treppen ins obere Stockwerk hinauf gingen. „So habe ich nach meiner Rente wenigstens etwas zu tun und vergammle nicht vor dem Fernseher oder werde ein alter Griesgram, der junge Kinder von seinem Grundstück verscheucht.“ Nein, so wollte Danny gewiss nicht werden. Und würde er niemals! „Die ist schon drin. Eine alte, wirklich schöne Holzküche! Etwas in die Jahre gekommen aber dennoch einwandfrei und mit den neuesten Geräten! Die wurden laut Verkäufer erst vor einem Jahr ausgetauscht. Sogar ein Kühlschrank mit zwei Türen ist drin!“ Ein Traum für Danny. Jede Menge Stauraum für jede Menge frischer Lebensmittel, die er in ein leckeres Gericht verwandeln konnte! Herrlich. Der Lockenkopf war sichtlich froh darüber, dass Lily langsam Gefallen an dem Haus und ja hoffentlich ihrem neuen Zuhause fand. „Die Zwillinge werden auch älter, sie brauchen ihre eigenen Zimmer. Oder hättest du Lust mit deiner pubertierenden Schwester oder Bruder in einem Raum zu verbringen?“ Der gelernte Koch seufzte und verschränkte die Arme vor seiner Brust. „Auf das Thema freue ich mich am Allerwenigsten.“ Da hatten seine großen Töchter es endlich aus diesem schwierigen Alter heraus geschafft und dann musste er mit den nächsten kämpfen. Wobei er ja jetzt endlich einen Sohn hatte, Jungs waren da nicht ganz so schlimm. Danny führte seine hübsche Freundin zum Balkon, ließ ihr den Vortritt und lehnte sich mit den Armen aufs Geländer. Von hier aus konnte man etwas über den Garten hinaus schauen, auf jede Menge Felder, Bäume und dem Fluss.

  • [Lily] mit Danny auf dem Balkon


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    Dannys Antwort brachte die blonde Frau leise zum Lachen. "Ich habe mir dich als Griesgram gerade bildlich vorgestellt, meine Güte." Sie schüttelte sich bei dem Gedanken - nein das wollte sie wirklich nicht! Heimlich musste Lily sich eingestehen, dass sie vermutlich eher eine zickige alte Oma wurde, sofern Danny sie nicht immer besänftigte. Sie folgte ihrem Liebsten hinaus auf den geräumigen Balkon. Die Aussicht war wirklich idyllisch. "Hier ist wirklich nichts weit und breit.", kommentierte sie dazu, ehe sie anfügte: "Meinst du nicht das die Zwillinge als Teenager von dem Landleben sehr angeödet sein werden? Junge Leute sehnen sich doch nach Aufregung. Und da hier vielleicht täglich ein Bus raus und wieder rein ins Dorf fährt, werden wir sie immer fahren müssen, wenn sie irgendwo hinwollen.", gab Lily zu Bedenken. Mit der Zimmeraufteilung musste sie Danny allerdings Recht geben. Sich ein Zimmer zu teilen bedeutete immer Einschränkung.

  • [Danny] mit Lily auf dem Balkon


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    „Wenn dann wirst eher du die gruselige alte Oma, die den Kindern Angst macht obwohl sie einfach nur unzufrieden mit sich selbst, ihrem Alter und den grauen Haaren ist und es an den Unschuldigen auslässt.“ Lily würde sich in ein paar Jahren bestimmt alle zwei Wochen die Jahre färben damit ja kein graues Haar zu sehen war! Danny drehte seinen Kopf zu seiner Liebsten und nickte zustimmend. „Das ist wohl wahr..“ Mit Sicherheit würde der Stadtbus relativ selten die Haltestelle in Sternbach anfahren aber es gab doch andere Mittel und Wege um in die Großstadt zu kommen. Wenn die Kinder dies überhaupt wollen. „Na, das weißt du ja auch nicht sicher.“, entgegnete er der blonden Frau dann und legte seine Arme um ihre Hüfte. „Vielleicht werden die Kids ruhige und anständige junge Menschen, die ihren Tag lieber in ihrem Zimmer mit einem guten Buch verbringen oder sich mit dem zufrieden geben, was sie hier haben. Natur und.. sonst nichts weit und breit.“ Obwohl er sich nicht vorstellen konnte, dass die Zwillinge diesen Weg einschlagen werden.. „Nicht jeder Teenager sehnt sich nach einer großen Stadt und irgendeinem damit verbundenen Nervenkitzel. Selbst wenn sie nach Riverport wollen, sollen sie doch einen Führerschein machen, für nen Roller oder sowas, oder sie benutzen ihre Fahrräder.“ Bei den letzten Worten begann er zu grinsen, da er sich die Gesichter seiner Kinder schon richtig vorstellen konnte, wenn er ihnen das erzählen würde. „Sicherlich würden sie mich auslachen..“, fügte er hinzu und strich Lily durch das blonde Haar. „Ich meine, wir können nicht wissen für was sie sich in einigen Jahren interessieren aber momentan sind sie noch so jung und.. für Kinder ist es doch so schön, wenn sie nah an der Natur aufwachsen und später einmal wissen, dass Kühe nicht lila sind. Außerdem können sie in ein paar Jahren immer noch zurück in die Stadt ziehen, wenn sie ihre Ausbildung machen oder ein Studium beginnen.“ Seiner Meinung nach waren das genug Argumente, es sprach einfach so viel für dieses wunderschöne Haus und diesen tollen Ort! Das musste Lily einfach einsehen!

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    "Du bist gemein!", beschwerte sich Lily bei der Ausführung ihres Freundes, musste dabei jedoch lachen. "Wie konnte ich mich nur in so einen gemeinen Kerl verlieben, hm?" Ihr Gesichtsausdruck wurde wieder nachdenklicher, als sie den Blick in die weite Ebene richtete. Ruhe, die Natur, kein Tumult - alles was ihr also nicht entsprach. Sie seufze. "Natürlich können wir nicht wissen, wie sich die Zwillinge entwickeln werden." Sie konnten nur das beste dafür tun, es besser machen als bei Yumi und Sakura, "Aber wir reden hier nur von ungefähr 10 Jahren, bis sie ihre eigenen Entscheidungen treffen werden." Hallelujah, das mochte sich Lily gar nicht vorstellen - bis dahin musste sie wirklich eine gute Haarfärbung gefunden haben. Allerdings war nicht zu leugnen, wie wenig Zeit 10 Jahre in Wirklichkeit waren. "Willst du deswegen gleich alles aufgeben, was wir längst haben? Natürlich.. das Kühe nicht lila sind ist eine Sache, aber umgekehrt werden sie später selbstständiger." Weil man auf dem Land auch nur mit dem Auto weiter kam. Allein jeden morgen 40 Minuten reine Fahrtzeit zu verschenken um in die Arbeit zu kommen - die sie noch nicht hatte - fand sie schrecklich! "Und das mit dem Fahrrad war nicht der beste Witz den du gebracht hast.", schalt sie ihn, lächelte dabei jedoch wehmütig. "Ich weiß einfach noch nicht recht... das ist alles so... ich weiß nicht." Lily wusste wirklich nicht, wie sie Danny am besten verständlich machen konnte, was in ihr vorging. Das würde eine Entscheidung für ihr weiteres - womöglich restliches! - Leben werden und sie hatte sich nie abseits von jeglicher Zivilisation alt und grau werden sehen. Der Gedanke war einfach befremdlich für die blonde Frau und sie kam nicht besonders gut damit zurecht. "Gibst du mir noch ein wenig Zeit zu überlegen?", bat sie Danny daher.

  • [Danny] & Lily gehen


    [IMG:http://fc05.deviantart.net/fs71/f/2015/058/1/c/danny_by_princesslettuce_by_nijurah-d8jotbt.png]

    „Ich bin unwiderstehlich.“, erwiderte er mit einem frechen Grinsen auf ihre wahrscheinlich eher rhetorisch gemeinte Frage. „Und jetzt bin ich dein bester Freund, die Liebe deines Lebens und der Vater deiner Kinder. Wäre blöd, wenn du dich damals nicht in mich verliebt hättest. Wer weiß, wo wir dann jetzt stehen würden.“ Danny ließ schließlich wieder von seiner Freundin ab, er merkte genau dass sie immer noch nicht von diesem Haus und dieser Lebensänderung überzeugt war aber das war zunächst auch vollkommen in Ordnung. Solange sie sich letztendlich doch für diesen Ort entscheiden würde. „Lass dir Zeit, Liebes.“ Es war sicher keine leichte Entscheidung alles aufzugeben was man sich in den vergangenen Jahren aufgebaut hatte aber dieser Ort war einfach richtig und besser. Lily würde das noch einsehen. „Lass uns erstmal wieder gehen. Der Bürgermeister meinte, wir können uns ruhig Zeit lassen. Bis jetzt gibt es sonst keine Interessenten. Und nein das liegt bestimmt nicht daran dass dieses Dorf hier langweilig und total außerhalb der hektischen Großstadt liegt.“ Bevor seine blonde Frau wieder irgendwelche Kommentare dazu ließ. „Wahrscheinlich halten es viele einfach für zu teuer obwohl es das eigentlich nicht ist..“ Mit Sicherheit. Danny führte Lily wieder ins untere Geschoss und dort zur Haustür. „Lass uns nachhause, ich hab Hunger.“, sagte der Lockenkopf und schloss die Tür ab. „Wir haben heute auch noch gar nichts gegessen!“ Sanft glitten seine Finger zwischen Lilys und Händchen haltend verließ das immernoch wie am ersten Tag verliebte Paar ihren hoffentlich baldigen neuen Wohnort.

  • [IMG:http://fc05.deviantart.net/fs71/f/2015/058/1/c/danny_by_princesslettuce_by_nijurah-d8jotbt.png]Danny | im Wohnzimmer


    Schwer seufzend öffnete der vierfache Vater die Tür zu seinem neuen Eigenheim. Das seiner Familie. Um das er ja solange.. gekämpft hatte und schließlich war er hier, glücklich und zufrieden und doch ziemlich geschafft von seiner Schicht in der Arbeit. Lange war es schon nicht mehr so anstrengend gewesen. Hatte man ihm am Telefon aber auch nicht gesagt, dass nicht nur einer sondern gleich zwei seiner Kollegen krank waren und er sich so alleine als Koch durch die Küche hatte schlagen müssen. Der Lockenkopf legte seine Jacke ab, warf seinen Schlüssel in das kleine Körbchen gleich neben der Haustür und stellte seine Schuhe in den Schuhschrank. Jetzt konnte Lily wirklich nicht meckern dass irgendwas herum lag oder so. Schnurstracks machte er sich auf den Weg ins Badezimmer. Sein Rücken schmerzte, vielleicht sollte er mal wieder zum Arzt. Oder auch weniger arbeiten, er war auch einfach nicht mehr der Jüngste. Oder aber er versuchte es wieder mit Sport? Gewisse Sportarten sollten da ja gut helfen. Vielleicht machte Lily ja sogar mit? Hatte sie ja vor einigen Wochen noch gemeckert, dass sie so zugenommen hatte.. ihrer Meinung nach. Sich diese Gedanken machend wusch er sich den Schweiß vom Körper und genoss die wärmende Dusche. Anschließend trocknete sich der Zwillingsvater ab und suchte im großen Schlafzimmer nach frischen Kleidern. Es war wie erwartet niemand zuhause, das hatte er zuvor gar nicht geschaut. Charlene übernachtete wohl bei einer Freundin und Lily hatte sich mit Sicherheit bei Kate eingenistet, weil sie sich ja solange nicht mehr gesehen hatten. Oder sie saßen immer noch im Café und quatschten. Frauen konnten das ja stundenlang. Und wie ging es Benjamin eigentlich? Seine Schwiegereltern hatten sich lange nicht gemeldet.. ob sein Arm schon verheilt war? Danny seufzte nochmal während er sich einen Kaffee aufbrühte, sich eine seiner unzähligen Kochzeitschriften aus der Küche unter den Arm klemmte und im Wohnzimmer im gemütlichen Sessel in der Ecke Platz nahm. Irgendwann würde schon jemand nachhause kommen.. oder aber er schlief in den nächsten Minuten hier ein.

  • [Benjamin] kommt an


    [IMG:http://orig11.deviantart.net/16c2/f/2014/167/7/3/harvest_moon_boy___ben_by_princesslettuce-d7mi6fi.png]Voller Vorfreude näherte sich Ben dem neuem Haus, in das sie wohl gezogen waren. Oma und Opa hatten ihm zwar davon erzählt, aber so richtig konnte er sich noch nicht vorstellen, was ihn erwarten würde. Es war ja nicht nur ein neues Haus, sondern auch eine vollkommen neue Stadt! Ben drückte seine Plüschrobbe etwas fester an sein vor Aufregung klopfendes Herz. "Bist du nicht auch gespannt Loberto?" Für einen kurzen Moment konnte er sogar den Gips an seinem Arm vergessen. Eigentlich vergaß er ihn die meiste Zeit. Nur beim Greifen nach einem Schmetterling oder anderen spannenden Phänomenen musste er daran erinnert werden, dass seine Fähigkeit, Dinge zu erkunden, ein wenig eingeschränkt war. Und dann war es soweit. Das Auto hielt an, und in seinem Blickfeld befand sich sein neues Zuhause. "So gloß!" Ergo: So viel, was es zu erkunden gab! Hastig öffnete er die Autotür mit seinem heilen Arm und stieg aus. "Ben, vergiss nicht deinen Rucksack!", mahnte ihn Oma. Stimmt. Sein Gepäck sollte er wohl besser mitnehmen, auch wenn sich das Wichtigste für ihn bereits in seinem Arm befand. Irgendwie schaffte er es, seine Robbe zwischen seine Brust und seinen Gips zu verstauen, um die andere Hand für den Rucksack freizumachen, und sturmte zur Tür, um wie wild an der Tür zu klingeln. Hoffentlich machte schnell jemand auf, damit er auch das Innere des Hauses anschauen konnte! Wer wohl schon zu Hause war? Charlie, Mama, Papa? Und wie sah eigentlich sein neues Zimmer aus? Für den Fall, dass die Türklingel die ersten paar Male nicht gehört wurde, drückte er lieber noch einmal auf den Knopf. Sicher war sicher.

  • [IMG:http://fc05.deviantart.net/fs71/f/2015/058/1/c/danny_by_princesslettuce_by_nijurah-d8jotbt.png]Danny & Ben | im Flur


    Tatsächlich waren die Augen des vierfachen Vater zugefallen. Er wusste auch gar nicht wie lange er geschlafen hatte bis das Klingeln der Haustür ihn aus seinem etwas erholsamen Schlaf zurück holte. Danny schüttelte den Kopf, wischte mit dem Handrücken über seine Augen und gähnte. Wie spät war es? Seine Tasse Kaffee war leer und einige seiner Zeitschriften auf den Boden gefallen. Leise seufzte er, sammelte alles flink zusammen und legte sie neben die leere Tasse. Dann machte er sich auf zur Haustür. Nicht dass der überraschende Besucher sich wieder davon machte. „Ben!“, rief der Lockenkopf erfreut aus. Damit hatte er ja nicht gerechnet, hatten seine Schwiegereltern doch gar nichts gesagt! Oder hatte Lily vergessen ihn bescheid zu sagen? Wäre ja nichts Neues. Danny ging in die Hocke und nahm seinen einzigen Sohn fest in die Arme, drückte das kleine Kind ganz nah an sich heran. Achtete dabei aber auf seinen immer noch verletzten Arm. Und natürlich auf seinen besten Freund. Niemand sollte verletzt werden. „Na, wie waren die Tage bei Oma und Opa? Hattet ihr Spaß?“, fragte er lächelnd und nahm das Gepäck des Jungen. „Komm rein, du hast ja dein neues Zimmer noch gar nicht fertig gesehen! Wir haben uns große Mühe gegeben.“ Beide winkten den Großeltern des Kleinen noch, diese fuhren davon und Danny schloss die Tür.

  • [Benjamin] mit Danny im Flur


    [IMG:http://orig11.deviantart.net/16c2/f/2014/167/7/3/harvest_moon_boy___ben_by_princesslettuce-d7mi6fi.png]Wow! Von außen hatte das Haus ja schon um einiges größer ausgesehen, aber was er innen zu sehen bekam, haute ihn regelrecht um. Ob das nun an der Größe, oder an dem schieren Ausmaß an neuer visuellen Eindrücken lag, wusste er allerdings nicht, aber das war auch nicht wichtig. Er war noch nicht ganz fertig mit dem Staunen, da hatte ihn sein Vater schon in den Armen, woraufhin Ben instinktiv seinen heilen Arm um seinen Vater schlang. „Papa! Ich hab‘ dich vemisst!“, rief er fröhlich, und schaute sich weiter um. Nicht, um die neue Umgebung zu erkunden. Zumindest nicht vorerst. „Oma und Opa wahn ganz lieb! Die hatten ein ganz gloßen Gahten mit viel Platz“, erzählte er enthusiastisch. „Wo sind Mama und Charlie?“ Ja, bei Oma und Opa war es schon schön gewesen, aber es ging eben doch nichts über die eigene Familie. Zu sehen waren die zwei restlichen Familienmitglieder jedoch nirgendwo... "Oh ja, ich will's sehen! Ist alles schon eingeläumt? Wo ist es?!" Sein Kopf wanderte von links nach rechts, während er sich Gedanken darüber machte, zu welchem Zimmer die jeweiligen Türen wohl führen würden. Schnell wurde aus dem Interesse, sein neues Zimmer zu sehen, eine persönliche Erkundungstour auf der Suche nach seinem Zimmer, die... anscheinend zum Bad links neben dem Eingang führte. Nicht gerade nah an seinem ursprünglichen Ziel dran. Sein Kopf war erwartungsvoll auf seinen Vater gerichtet. Er wusste sicherlich besser, wo es lang ging!

  • [IMG:http://fc05.deviantart.net/fs71/f/2015/058/1/c/danny_by_princesslettuce_by_nijurah-d8jotbt.png]Danny & Ben | in Bens Zimmer


    „Ich dich auch, Ben, aber es tut gut zu hören dass du eine schöne Zeit bei deinen Großeltern hattest. Aber wart nur ab! Unser neuer Garten ist bestimmt genau so groß wie der von Oma und Opa. Und wir haben ganz viel Platz für Obst und Gemüse. Du musst Papa dann helfen damit auch alles gut wächst, ja? Charlie hilft uns bestimmt auch.“ Auf diese Momente freute er sich jetzt schon, wenn seine Zwillinge ihm beim Gemüse anbauen zur Hand gingen.. wahrscheinlich würde vieles im Chaos enden aber egal, hauptsache sie hatten ihren Spaß dabei. Während der kleine Lockenkopf sich schon neugierig umschaute, beantwortete der große Lockenkopf noch eine weitere Frage und kam dann gar nicht dazu, Benjamin aufzuhalten. „Deine Schwester und Mama sind bei Freundinnen, heute sind nur wir Männer hier.“ Dass er das einmal sagen konnte. Danny schmunzelte und deutete dann auf die Treppe, die ins obere Geschoss führte. „Dein Zimmer ist oben, Ben. Genauso wie das von Charlie. Und euer Spielzimmer. Da oben habt ihr alles für euch alleine, Mama und Papa sind hier unten. Komm mit.“ Er nahm seinen aufgeregten Sohn bei der Hand und führte ihn nach oben, blieb vor seinem Zimmer stehen und öffnete langsam die Tür.


  • [Benjamin] mit Danny in seinem Zimmer


    [IMG:http://orig11.deviantart.net/16c2/f/2014/167/7/3/harvest_moon_boy___ben_by_princesslettuce-d7mi6fi.png]Ben hatte keine Ahnung, wie er sich um Obst und Gemüse kümmern sollte. Wie und wo wuchs sowas überhaupt? Naja, das wo wusste er immerhin schon mal. Der Garten. Aber der Rest? Um dieses Geheimnis aufzudecken würde er wohl, wie vorgeschlagen, seinem Vater im Garten helfen müssen. "Ok! Aber fangt nicht ohne mich an!" Er wollte unbedingt von Anfang an miterleben, wie Nahrungsmittel entstanden und mit Papa und Charlie zusammen ging das sicher ganz schnell. Jetzt aber waren es erst mal nur "Männer". Ein bisschen ungewohnt, da er seinen Vater die meiste Zeit über nur mit seiner Mutter zusammen gesehen hatte, aber bei der großen neuen Umgebung, von der er immer noch nicht alles in sich aufgenommen hatte, war es vermutlich sogar besser, dass er nur einer Person Aufmerksamkeit schenken musste. Als sein Vater dann auf die Treppe zeigte und ihm die Lage seines Zimmers offenbarte und ihn an die Hand nahm, registrierte er schon gar nicht mehr, was er danach noch erwähnte. Sein Kopf war voller verschiedener Farben und Ideen, wie sein Zimmer denn wohl letztendlich aussehen würde, und als der größere Lockenkopf der Beiden die Tür zu seinem Zimmer öffnete, wusste er gar nicht wohin mit seinen Augen! Ohne nachzudenken, lief er in die Mitte des Zimmers, damit er auch alles genau anschauen konnte. Die Wände waren in einem fröhlich aussehenden Fuchsorange gestrichen, und auf den ersten Blick schienen zumindest alle seine Spielzeuge und Bilderbücher in den Regalen zu stehen. Da er mit seinem Arm nicht so ausgiebig spielen konnte, hatte er bei seinen Großeltern sehr viel Zeit damit verbracht, in den Kinderbüchern zu stöbern, was er jetzt auf jeden Fall weiter verfolgen wollte! Den Inhalt der meisten Bücher hatte er sowieso schon wieder vergessen, da könnte er eigentlich sowieso wieder mal reinschauen... Oder sollte er sich lieber schwierigere Bücher besorgen, so als richtiges Grundschulkind? Als er sich weiter umsah, fiel ihm das Einzelbett ins Auge. "Wo ist denn Chahlie's Bett?", fragte er, seinen Kopf zu Danny gerichtet. Charlie's und sein Zimmer waren hier oben und wenn das das Kinderzimmer war... müsste doch hier auch Charlie's Bett stehen? Oder nicht? Irgendwie kam er nicht mehr ganz mit. Charlie und er waren doch bis jetzt immer in einem Zimmer gewesen, warum hätte sich das denn auf einmal ändern sollen?

  • [IMG:http://fc05.deviantart.net/fs71/f/2015/058/1/c/danny_by_princesslettuce_by_nijurah-d8jotbt.png]Danny & Ben | in Bens Zimmer


    Danny schüttelte noch den Kopf. Aber niemals würde er ohne seinen Sohn damit beginnen. So durften die Zwillinge doch aussuchen, was sie im Garten anbauen sollten. Wenn es denn Platz hatte und auch wirklich passte, nicht dass die Kleinen am Ende noch Ananas oder so etwas anpflanzen wollten. Kaum hatte der vierfache Vater die Kinderzimmertür geöffnet, so stürmte sein Nachwuchs auch schon hinein und seine braunen Augen funkelten wie kleine Sterne. Danny wurde warm ums Herz. Dafür lebte er doch, um seinen Liebsten eine Freude zu machen. Um begeisterte Blicke und fröhliches Lachen zu sehen und zu hören. Als dann die Frage nach Charlenes Bett kam und er Ben in die Mitte seines Zimmers gefolgt war, deutete er hinter sich und erklärte zu gleich. „Charlie hat ihr eigenes Zimmer. Jeder hat sein eigenes Reich und ihr kommt euch nicht in die Quere falls ihr euer Spielzeug mal ausbreiten wollt und dann kein Platz mehr sein sollte weil der andere schon alles belegt hat.“ Wahrscheinlich hatten die Zwillinge geglaubt und gehofft nie in getrennte Räume gehen zu müssen, sich aufteilen war vor allem für so kleine Kinder sicher unvorstellbar aber in ein paar Jahren würden sie ihren Eltern auch dankbar sein, bestimmt. „Gefällt es dir denn?“

  • [IMG:http://orig07.deviantart.net/3287/f/2014/167/6/9/harvest_moon_girl___charlie_by_princesslettuce-d7mi6ft.png]Charlie, Ben & Danny in Bens Zimmer


    Puh! Das war eine ganzschön anstrengende Nacht gewesen. Nachdem sie aus dem Waisenhaus geflohen waren, musste Charlie alleine nach Hause finden und zwar von Riverport nach Sternbach! Aber glücklicherweise hatte sie sich alle Informationen, wie Businformationen und Wegbeschreibungen mit Hilfer ihrer Eltern aufgeschrieben und trug diese stets bei sich. Zu ihrem Glück hatte sie den stündlichen Nachtbus erwischt und der Busfahrer hatte sie sogar bis vor die Haustür gebracht, wie lieb von ihm! Zu diesem Zeitpunkt war es bereits schon am frühen Morgen und sie konnte durch die geöffneten Fenster Stimmen vernehmen. Besonders eine von ihne kam ihr ganz bekannt vor, weshalb sie so schnell wie möglich in das Haus flitzte, was sie übrigens zum ersten Mal seit dem Umzug sah, doch sie konnte sich jetzt nicht von den anderen Dingen, wie die neue Küche, ablenken lassen. Ihr Ziel näherte sich, als sie immer weiter den Stimmen folgte und schließlich in den Raum platzte, in dem ihr Vater und Bruder sich gerade unterhielten. "BEEEEEN!!!" Quiekend rief sie seinen Namen und lief sofort auf ihren Zwilling los, den sie schon einige Zeit lang nicht gesehen hatte und umarmte ihn so stürmisch, dass sie ihn mit sich auf den Boden riss. "Auaaa...", jammerte Charlene und wischte sich schnell die Schmerzensträne weg. "Jaaa, Ben ist wieder da!!" Freudig hüpft sie wieder auf die Beine und sah sich im großen Zimmer um. "Wooow! Noch viel größer als unser altes Zimmer!" Da kam das Kind ja schon gar nicht mehr aus dem Staunen raus.