Die Starling Ranch

  • [Bob], Hina und Ben auf dem Weg zu den Ponys


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    Bestürzt machte Bob einen Schritt zurück, als ihm beim Anblick der Miene des kleinen Mädchens bewusst wurde, dass er die Kinder wohl sehr erschreckt haben musste. "Oh... oh, entschuldigung.", stammelte er. Für einen Moment befürchtete er, die beiden würden vor ihm weglaufen, glücklicherweise geschah dies jedoch nicht. Das Mädchen rang sich jedoch schließlich zu einer Antwort durch, auch wenn sie dabei noch sehr schüchtern klang. Verlegen kratzte sich Bob am Kopf, während er ihr zuhörte. Irgendwie jagte er Menschen immer Angst ein, egal, wie sehr er sich Mühe gab, nett zu sein. Als die Kleine jedoch begann, darüber zu reden, wie wenige Tiere es in der Stadt gab, verflog seine Beklemmung und es kam Mitleid bei ihm auf. Genau, wie er gedacht hatte! "Oh, das klingt ja furchtbar.", begann er. "Ich könnte mir ein Leben ohne die Ranch und die Pferde gar nicht vorstellen.", erklärte er nachdenklich. Vor seinem inneren Auge zog wieder ein Bild der Stadt auf, das in seiner Vorstellung wahrscheilich noch schlimmer war, als er es in der Realität empfunden hatte. Der aufgeregt abwartende Blick des Mädchens, mit dem sie ihn immer noch betrachtete, holte ihn schließlich ins hier und jetzt zurück. "Oh, tut mir leid. Reiten könnt ihr natürlich, dafür ist das Fest ja auch da.", antwortete er schließlich lachend. "Kommt, wir gehen mal hinüber zu den Ponys, dann könnt ihr euch jeder eins aussuchen." Zufrieden setzte er sich in Bewegung. "Also, wenn ihr beide wollt. Wenn ihr Angst habt, müsst ihr natürlich nicht. Aber ich verspreche euch, es macht Spaß.", fügte er mit einem Blick auf den kleinen Jungen, der noch immer nichts gesagt hatte, hinzu.

  • [Am Gatter] Majo & Ludeus


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    Oha. Da war er wohl eher auf ein bissiges Exemplar gestoßen, denn statt einem fröhlichen und dankbarem Lächeln schenkte das Blondchen ihm einen fragwürdigen Gesichtsausdruck. Viele Männer wären wahrscheinlich abgeschreckt gewesen aber seltsamerweise weckte gerade dieses Verhalten seinen Jagdinstinkt. Es würde nicht leicht werden keine Frage aber lag darin nicht genau der Reiz. Ihr Gesichtsaudruck schien nicht weichen zu wollen und ohne zu wissen was sie mit dem pferdehaften Plüschtier anfangen sollte schob sie es misstrauisch von einer Hand in die nächste und wieder zurück. Tatsächlich war das Mädchen so taff wie sie aussah und schleuderte dem Dunkelhaarigen sogleich eine Antwort entgegen, die es in sich hatte. Beinahe brachte ihn diese Tatsache noch mehr zum Schmunzeln aber Ludeus unterdrückte es gezielt und beschloss einen anderen Weg zu gehen, da der herkömmliche scheinbar keine Wirkung zeigte und der blonde Engel mit dem gelockten Haar offensichtlich auf Konfrontation aus war. "Ganz ruhig. Es ist nur ein Plüschtier, dass ich gewonnen habe - nicht mehr und nicht weniger." Ludeus zuckte mit der Schulter und lehnte sich an das Gatter. Das würde wesentlich schwieriger werden als gedacht. Der Teufel versteckte sich wirklich hinter den schönsten Gesichtern. Der grimmige Gesichtsausdruck des Mädchens schien nicht weichen zu wollen. Sie schien wirklich wütend. Wahrscheinlich hatte sie gerade erst vor Kurzem eine unangenehme Erfahrung mit dem anderen Geschlecht gemacht und lies nun alles an ihm aus. Das war nicht das erste Mal, dass Ludeus in eine derartige Situation geriet. Man musste dann einfach abschätzen ob es Zeit ist den Rückzug anzutreten oder ob man vielleicht gerade aus dieser Situation seinen Vorteil ziehen konnte. "Nur weil du bildschön bist, bedeutet dies nicht, dass dich jeder anbaggern möchte, wenn er dich anspricht also komm von deinem hohen Ross wieder runter, Majo." Wow. Das hatte gesessen. Normalerweise sprach der Surfer nicht auf diese Art und Weise mit Mädchen oder Frauen aber irgendwie hatte er das Gefühl, dass es bei der Blonden keinen anderen Weg gab. Anschließend pfefferte das Mädchen ihm noch ein bissiges Kommentar bezüglich Surfern entgegen. Offensichtlich hatte der Blondine wohl wirklich jemand das Herz gebrochen und dieser Typ schien ihm offensichtlich nicht unähnlich zu sein. Die Karten standen nicht wirklich gut und es würde wohl ein Weilchen dauern um die Blonde umzustimmen aber Ludeus hatte Zeit. "Wollen wir jetzt mit Verallgemeinerungen anfangen? Ich hätte auch noch einige auf Lager." Herausfordern sah Ludeus in die roten Augen der Anderen. Dieses Spiel konnte er auch spielen. Wer es wohl besser beherrschte? Schließlich erschien aber wieder ein Grinsen auf seinen Lippen und er wandte sich wieder den Pferden zu, wobei sich eines langsam aber sicher näherte und an der ausgestreckten Hand des jungen Mannes schnupperte.

  • [Wayne] ~ bei Antoinette


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    In der festlichen Idylle der Ranch bekam Wayne leider nur am Rande mit, dass Antoinette Mühe hatte mit ihm mitzuhalten. Erst als die beiden zum Stehen kamen und der Cowboy wieder in das Antlitz der schönen Belgierin sah, erkannte er ihre Erschöpfung. Doch noch bevor der junge Mann etwas dazu sagen konnte, erkundigte sich die Blauhaarige nach seinem Engelbert. Viel mehr erkundigte sie sich danach, was ein Zesel eigentlich war. Wayne lächelte freundlich und setzte zu seiner Erklärung an. "Ein Zesel ist eine Mischung aus einem Zebra und einem Esel." Erklärte der Blonde. "Engelbert ist mir sehr ähnlich, er träumt auch immer vor sich hin und wir sehen uns oft zusammen die Sterne an." Der junge Mann konnte nicht anders, als von seinem treuen Tier zu schwärmen. Der Zesel war wirklich ein Geschenk des Himmels gewesen, denn er war immer da, wenn Wayne ein Ohr brauchte, aber keine Antworten wollte, zumindest keine menschlichen. Während der Cowboy an seinen lieben Zesel dachte, unterbrach Antoinette erneut seine Träumereien, indem sie nach einem Glas Wasser fragte. "Selbstverständlich. Ich habe dich ja eben durch das halbe Dorf gezerrt. Tut mir Leid." Er kratzte sich leicht verlegen am Hinterkopf und führ sich durch sein strohblondes Haar, ehe er sich in Richtung des Hauses wandte. "Wenn du mir bitte nocheinmal folgen würdest." Wayne führte die junge Belgierin zum Ranchhaus und hielt ihr die Türe auf, ehe er ihr den Weg zur Küche zeigte. "Setz dich doch." Bot er an und holte ein Glas aus dem Schrank. Danach zauberte er eine Flasche Mineralwasser hervor und stellte das Glas auf den Tisch, ehe er Antoinette einschenkte. Zu guter Letzt setzte er sich ihr Gegenüber an den Tisch und lächelte. Es war für sie sicher eine ganz neue Erfahrung, so viel zu laufen, wenn sie in der nahegelegenen Großstadt lebte. Dort fuhr ja schließlich immer ein Bus und alles lag[IMG:http://cdncache-a.akamaihd.net/items/it/img/arrow-10x10.png] nah beieinander. Das war alles gut und schön und auch sehr praktisch, jedoch könnte sich Wayne nie ein Leben außerhalb von Sternbach vorstellen. Dazu liebte er dieses Dorf zu sehr.

  • Irgendwie wirkte die Welt soviel größer und fremder, wenn Charlie nicht dabei war - so dachte sich gerade Ben zumindest. Er hatte nicht lange gezögert mit Hina mitzugehen, als sie vorschlug ein Fest zu besuchen, aber all die vielen Pflanzen, Tiere und - obwohl es von denen, anders als in der Stadt am wenigsten gab - Menschen sahen so groß und befremdlich aus! Vor allem derjenige, der die beiden Kinder plötzlich ansprach, als das Mädchen hinüber zu den wirklich großen Pferden blickte. Ben hatte Mühe ins Gesicht des Mannes zu blicken, denn es befand sich so weit oben, dass ihm das Licht der Sonne in die ungeschützten Augen entgegen schien. Ohje, wieso gab es denn nichts was das verhindern konnte? Der Lockenkopf senkte seinen Kopf wieder, schüttelte ihn kurz und kniff die beiden Äuglein zu, die von all dem Licht ein wenig zu brennen begangen. Dabei tapste er ebenfalls ein, zwei Schritte hin und her und war tatsächlich so beschäftigt mit diesem Leiden, dass er vom Gespräch der anderen kaum etwas mitbekam. Als er wieder halbwegs sehen konnte blickte Ben zwischen den beiden Anwesenden verdutzt hin und her - das einzige was er mitbekommen hatte war: "Pony?? Sind das Baby-Pfeadchen?" Der kleine Mann war sich nicht sicher. In den wenigen Jahren die er auf der Welt war konnte man ihm ja noch nicht alles beigebracht haben..

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    Guess you might say I'm a little intense

    I'm on the bright side of being hell bent...~

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  • [Antoinette] & Wayne


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    Ehrlich gesagt hörte Antoinette der Erklärung über Engelbert nur mit halbem Ohr zu. Ihre schmerzenden Füße lenkten sie zu sehr davon ab. Ein wenig bewunderte sie Wayne's Ausdauer da schon, aber vermutlich war er immer den ganzen Tag auf den Beinen und der lange Marsch war für ihn nur ein kurzer Spaziergang gewesen. Vielleicht sollte sie auch ein wenig mehr für ihren Körper tun? Der Gedanke ekelte ihr - gerade wenn man dabei an den ganzen Schweiß dachte, den ein Körper produzierte, wenn man sich anstrengte. Beurk! Ja, Antoinette war nunmal nicht der Typ Mensch den man als sportlich bezeichnen konnte. Ein Wunder eigentlich, dass sie ihre Figur da so halten konnte, bei den Unmengen an Schokolade, den sie konsumierte (Grüße an mich selbst an dieser Stelle). Interessiert folgte sie dem Cowboy schließlich ins Haus und setzte sich. Ein erleichtertes Seufzen entwich ihr, als das Brennen in ihren Füßen nachließ. Am liebsten hätte sie ihre Schuhe ausgezogen, aber so viel Anstand besaß sie dann doch noch. Wobei es Wayne vermutlich nicht einmal gestört hätte. Dankbar nahm sie ihrem Gastgeber das Glas Wasser entgegen. Nebenbei sah sie sich ein wenig verstohlen im Inneren des Hauses um. Es war alt, urig gar, machte jedoch einen gepflegten und wirklich heimischen Eindruck. Ihre rubinroten Augen musterten Wayne noch einmal. Hier lebte er also. Es passte zu ihm. Antoinette lächelte in sich hinein, ehe sie fragte: "Wie viele Leute Leben hier auf der Ranch? Und macht ihr alles selbst?" Sie hatte von draußen schon festgestellt, dass das Hauptmerk hier auf den Pferden gab. Bestimmt machten diese einiges an Arbeit. Sie bewunderte diese riesigen Vierbeiner, wenngleich sie einen großen - einen sehr großen - Respekt vor diesen Tieren hatte. "Und... wie kommt man an einen Zesel?", fragte sie schließlich und legte dabei leicht den Kopf schief. Eine Mischung aus Zebra und Esel, hatte Wayne ihr erklärt. Sowas hatte sie wirklich noch nie gehört! Da hatten sie ihn ja wohl kaum selbst gezüchtet, denn Zebras waren in diesen Himmelsgefilden ja nicht sonderlich verbreitet (außer im Zoo.) So wie er über dieses Mischlingswesen gesprochen hatte, mochte Wayne den Zesel allerdings sehr gerne und sie war tatsächlich ein wenig neugierig auf Engelbert.

  • Majorotestop4.png[Am Gatter] Majo & Ludeus


    Entgegen ihrer Erwartung gab der Kerl nicht gleich wieder auf, als sie ihm derart unfreundlich begegnete und das beeindruckte sie doch ein wenig, aber wirklich nur wenig. Sie war sich aber selbst nicht im Klaren ob sie das nun gut fand oder nicht, ob sie nun Gesellschaft wollte oder nicht. Leise seufzend ließ sie sich erstmal drauf ein. Mehr oder weniger. "Ob du das Plüschtier nun gewonnen hast oder nicht, ich weiß trotzdem nicht wohin damit" murmelte sie während sie versuchte das Plastikdingens irgendwo zu verstauen, bis sie es genervt in ihre Tasche stopfte, wo es überraschenderweise irgendwie reinpasste, und dabei Karma mit der Hand am Kopf erwischte. Der Kater fauchte wütend und schlug nach ihr, was sie dazu veranlasste die Hand wieder heraus zu ziehen und an den Kratzern zu saugen. "Undankbares Mistviech" zischte sie dem flüchtenden Kater zu, der sich mit einem Satz aus der Tasche befördert hatte, nun seinerseits auf die Pferde zulief und sie interessiert musterte. "Das ist Karma, ja ich habe ihn in meiner Tasche dabei, in meiner WG wollte ich ihn irgenwie nicht mit den Irren alleine..." sie hielt abrupt inne und runzelte die Stirn. Warum erzählte sie ihm das? Es interessierte ihn nicht und angehen tat es ihn sowieso nichts. Ihre roten Augen auf ihr Haustier geheftet versuchte sie diese etwas blöde Situation einfach zu ignorieren. Bis sie seine Äußerung erreichte. Ihr Blick schnellte zu dem Kerl zurück, der sich doch tatsächlich anmaßte seine Anmache zu verleugnen. "Etwa nicht? Du bist doch auch hier oder bist du nur eine Einbildung meinerseits?" gab sie dann herrisch zurück und verdrehte die Augen. Okay, sie hatte nicht allzu viel Erfahrung in diesen Dingen, also vor allem in dem was nach so einem Anbaggermoment kam, aber so dumm war sie auch nicht. Sie fixierte ihn mit zusammengekniffenen Augen, sah wie er eins und eins zusammenzählte. Mahnend hob sie einen Zeigefinger und fuchtelte damit in seine Richtung. "Übrigens bin ich immer so zu Menschen, bild dir ja nichts darauf ein!" erklärte sie ihm streng, um dann die Hand achselzuckend wieder herunter zu nehmen. "Und nicht unbedingt weil ich so bildschön bin". Froh das geklärt zu haben erwartete sie seine weiteren Worte und wurde auch nicht enttäuscht. Die Blondine lachte laut auf. "Oh, das will ich sehen. Ich wage zu bezweifeln, dass du so jemanden wie mich schon einmal in deinem Leben kennengelernt hast" mit der Rechten machte sie eine präsentierende Bewegung ihren Körper hoch und wieder runter. "Mal abgesehen von meinem Aussehen". Es gab ja wohl nicht allzu viele Hexen hier. Davon wüsste sie ja wohl.

    "Come on, little lady, give us a smile"
    No, I ain't got nothin' to smile about
    I got no one to smile for, I waited a while for
    A moment to say I don't owe you a goddamn thing

    Nightmare - Halsey

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  • [Wayne] ~ bei Antoinette


    [IMG:https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=150x150:format=png/path/s804ddaff65002008/image/i539d23befa0078b3/version/1488239549/image.png]


    Wayne sah Antoinette nun gegenüber, welche äußerst erleichtert aussah. Er konnte es verstehen. Auch wenn Sternbach 'nur' ein Dorf war, hieß das nicht, dass es klein war. Im Gegenteil, manchmal brauchte selbst er mehr als eineoder zwei Stunden, um zu Fuß an einen Ort zu gelangen. Dafür gab es aber zum Glück die Pferde, welche um einiges schneller waren, als ein Mensch. Antoinettes Frage verwunderte ihn keineswegs. Die Ranch war groß und sah nach Arbeit aus, da kam man natürlich auf die Idee danach zu fragen, wer hier alles lebte und arbeitete. "Wir sind zu fünft. Meiner Großmutter gehört die Ranch und mein Vater, ich und mein älterer Bruder Bob helfen hier überall mit. Unser Cousin Colin lebt ebenfalls hier, jedoch ist er noch viel zu jung, um zu helfen. Außerdem soll er seine Kindheit genießen." Begann Wayne mit seiner Erklärung, ehe er die zweite Frage der Belgierin beantwortete "Und ja wir führen die Ranch ohne fremde Hilfe. Auf den ersten Blick sieht das ganze sicher nach viel zu viel Arbeit aus, aber wenn man sie sich aufteilt, dann ist es leicht zu schaffen. Und trotzdem hat jeder von uns genug Freizeit." Der Blonde lävhelte und nahm seinen Cowboyhut ab. Er brauchte ihn drinnen nicht zu tragen, daher legte er ihn schräg vor sich auf den Tisch, ehe er wieder Antoinettes Augen suchte. Es freute ihn, dass die Blauhaarige soviel Interesse an der Ranch seiner Familie und an diesem Dorf hatte. Es erfüllte ihn mit Wärme, ihr alles zu erzählen. Die Wärme in ihm wuchs weiter an, als sie nun auch noch fragte, wie man einen Zesel bekam. "Ich habe Engelbert auf einer Pferdeauktion gesehen. Ich kann es nicht beschreiben.. Es hat einfach gepasst." Erklärte Wayne und dachte glücklich an seinen treuen Freund. "Wenn du dich etwas erholt hast, möchtest du ihn dir vieleicht ansehen. Und die Pferde?" Fragte der Blauäugige nach kurzer Zeit des Schweigens geradeheraus. Wenn sie nicht wollte, war das ebenfalls in Ordnung, jedoch hatte er es ihr zumindest angeboten. "Wir könnten auch einen Ausritt durch Sternbach machen. Dann kann ich dir bis zum Abend noch etwas mehr zeigen. Bis wir uns den Sonnenuntergang am Leuchtturm ansehen." Es war wieder nur ein Vorschlag, jedoch konnte der Cowboy es auch ganz und gar verstehen, wenn Antoinette einfach nur hier sitzen und mit ihm reden wollte, bis sie sich auf den Rückweg machten. "Natürlich nur, wenn du Lust hast." Beide Möglichkeiten waren für ihn komplett in Ordnung und er würde sich liebend gern nach der schönen Dame richten.

  • [Antoinette] & Wayne


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    Wayne erzählte ihr ausführlich von der Ranch und der hier zu tätigenden Arbeit - und seiner Familie! Interessiert lauschte Antoinette den Berichten des Cowboys. Er schien sich hier wirklich sehr wohl zu fühlen. Auch wenn sich die beiden erst vor wenigen Stunden kennen gelernt haben mochten, war da keine "Fremdheit" mehr zwischen ihnen, keine unnötigen Höflichkeiten. Das brachte das Dorfleben vielleicht auch so mit sich. Antoinette störte sich nicht daran - ausnahmsweise war ihr das sogar mal ganz recht. Ein helles, freundliches Lachen entfuhr der Belgierin, als Wayne von seiner ersten Begegnung mit dem Zesel berichtete. Es war überhaupt nicht böse gemeint, es klang einfach nur so nett wie der junge Mann davon erzählte. "Oui, dann stell mir deinen Seelenverwandten doch einmal vor, n'est-ce-pas?" Mit diesen Worten richtete Antoinette sich wieder auf, ihre Füße hatten lange genug eine Pause gehabt. Außerdem musste sie ja jetzt nicht mehr von A nach B hetzen. Sie stellte das leere Glas auf den Tisch ab und richtete ihre Röcke, ehe sie sich wieder ihrer Begleitung zu wandte. "Die Pferde würde ich gerne sehen, nur..." Sie zögerte kurz, ehe sie ihren Satz vollendete, "Reiten ist leider keines meiner Fähigkeiten." Wobei die Vorstellung zurück zum Leuchtturm zu Reiten, anstatt noch einmal den Weg zu laufen, durchaus verlockend klang.

  • Das Date mit Gale, welches eigentlich gar kein richtiges gewesen war, war wirklich schön gewesen. Wie zu erwarten hatten die beiden selbstständigen jungen Leute sich gut miteinander verstanden und an Gesprächsstoff hatte es ihnen auch nicht gemangelt. Tatsächlich konnte sich die Russin sogar vorstellen, dass aus ihrer Freundschaft mehr werden konnte, aber Gale schien, was das anging, nicht unbedingt derjenige zu sein, der den ersten Schritt machte und außerdem war Eve in Riverport noch immer recht neu, weshalb sie auch nichts zu überstürzen brauchte. Und zu wissen, dass sie in dem Silberhaarigen einen guten Freund gefunden hatte, war auch schon sehr viel wert. Jedenfalls würde ihr der vergangene Abend noch lange gut in Erinnerung bleiben.

    Der frühe Vogel fängt den Wurm. Davon war die Blonde heute keineswegs begeistert. Soviel Wein hatten sie doch am vergangenen Abend gar nicht getrunken, oder? Wie spät es allerdings war, als der steinige Weg durch den Wald sie nach Hause geführt hatte, konnte sie jedoch auch nicht sagen. Eventuell war es doch zu viel gewesen. Aber nur ein klein wenig! Wie gut, dass die heute frei hatte, geplant war ein Besuch des Festes im Nachbarsdorf. Obwohl man die Blondine wohl eher in die SchickiIVlicki-Schublade stecken würde, war sie dem ländlichen Leben keineswegs abgeneigt und interessierte sich tatsächlich dafür, was dort über den Tag so passierte. Außerdem sollte es dort irgendwo eine Art Street-Food-Festival geben und insgeheim hoffte sie darauf, ein paar russische Leckereien zu entdecken. Zu lange war es her, dass sie diese gekostet hatte, nur ihr Onkel hatte ihr in ihrer Kindheit hin und wieder etwas mitgebracht gehabt.

    Nur leider schien Eve sich in dem kleinen Örtchen tatsächlich irgendwie verlaufen zu haben. Das kam davon, wenn man auf

    einem Berg lebte und es nur einen einzigen Weg gab, und in der Stadt überall Pläne und Karten hingen. Der einzige Plan der sich hier finden ließ, war nur jener von der Bushaltestelle und der war kaum hilfreich. Sie endete also mitten in der Pampa, irgendwo im nirgendwo zwischen Wiesen und Feldern. Oh, und eine kleine Brücke hatte sie derweil passiert! Zumindest ein Hinweis darauf, dass sie sich nicht im Kreis bewegte. Noch 5 Minuten! hatte sie sich vorgenommen, ansonsten würde sie auf der Stelle kehrt machen und den Weg zurück verfolgen. Normalerweise hätte sie sich ihr Handy zu Hilfe genommen und Google Maps gefragt wo sie war und wohin sie musste, aber das Netz hier war leider genau so mies wie ihr Orientierungssinn. Schritt für Schritt irrte sie weiter, bis sie, kurz vor der Verzweiflung, endlich ein Gebäude in der Ferne erblickte! Und die Wiesen und Felder um sie herum verwandelten sich allmählich zu Weiden! Zumindest ließen die Pferde, die sie dort sah, darauf schließen. War sie etwa eine Abzweigung zu früh abgebogen? Grob hatte sie den Aufbau des Dorfes noch im Kopf und wenn ihre Schlussfolgerung richtig war, dann befand sie sich gerade in der Nähe der Ranch! Vielleicht würde sie dort ein kühles Glas Wasser bekommen können und ihren Füßen etwas Entspannung gönnen können die Schuhe waren definitiv die falsche Wahl gewesen! Aber es waren doch schon die, mit dem kleinsten Absatz gewesen... Evelyn riss sich noch einmal zusammen, ehe sie stolzen Schrittes (ihre Füße schmerzten so sehr, dass sie etwas anders laufen musste) in Richtung der Gebäude stakste. Kam ihr da jemand entgegen? Aus der Entfernung erkannte sie eine groß gewachsene und muskulöse Gestalt, sowie zwei Kinder. “Entschuldigung!” rief sie mit lauter Stimme und hielt mit einer Hand den Träger ihrer Tasche, damit diese nicht von der Schulter rutschte, während sie den anderen Arm hob, um den Fremden zu winken, damit diese auf sie aufmerksam wurden.

  • [Am Gatter] Majo & Ludeus


    [IMG:https://s3.postimg.org/tyugkyd4z/Ludeus_Laugh.png]


    Ludeus musste sich ein Grinsen verkneifen. Das taffe Mädchen wirkte beinahe hilflos mit dem großen Plüschpferchen in der Hand. Immer noch murmelte sie irgendetwas in ihren nicht vorhandenen Bart, während sie Mühe hatte das Ding in ihrer Tasche zu verstauen. Sie stopfte und stopfte und zog dabei die lustigsten Gesichter. Wortlos beobachtete Ludeus das Schauspiel einfach nur und war froh nicht Tasche zu sein als er ihren brutalen Umgang bemerkte. Vielleicht würde sich ihre miese Laune ja auf etwas Anderes als den Sportler projizieren. Schließlich beschimpfte die Blonde mit den Locken den Inhalt ihrer Tasche. Gerade als Ludeus dachte mit dem Mädchen stimmte etwas ganz und gar nicht, sprang ein schwarzes Kätzchen aus eben jener Tasche. Wenn der Dunkelhaarige sich nicht so erschreckt hätte, hätte er sich wahrscheinlich darüber gewundert wie viele Dinge in so eine Handtasche passten - eine Katze - ein Pferd. War diese Majo etwa eine Zauberin? Wenn Ludeus nur gewusst hätte wie richtig er damit lag. Erschreckend richtig aber tatsächlich war dieses Phänomen allen Anschein nach nicht übernatürlicher Natur. Auf sanften Pfoten lief das Kätzchen in Richtung Pferde. Es hatte seine Augen weit aufgerissen und beobachtete die edlen Tiere mit Vorsicht und einem Hauch Neugierde. Schließlich hockte sich Ludeus hin und hielt dem Pelzträger seine Hand entgegen. Karma. "Was für ein orgineller Name." Ein Lächeln umspielte die Lippen des Sportlers als Karma ihn mit dem Köpfchen anstupste und sich einmal um sich selbst drehte. "...so kann er bestimmt viel von der Welt sehen." Ungewöhnlich zärtlich strich Ludeus durch das weiche Fell der Katze, bis sie sich wieder von ihm abwendete und einem Schmetterling hinterher jagte. Die lockere Unterhaltung gewann wieder an Spannung als das nächste patzige Kommentar des Lockenkopfes folgte. Ludeus musste kurz auflachen. "Ein Mann darf doch wohl noch mit einer Frau sprechen ohne ihr gleich an die Wäsche zu wollen..." Wow. Diese Worte aus seinem Munde. Der junge Erwachsene war selbst von sich überrascht aber es war wie selbstverständlich über seine Lippen gekommen. Durchdringend blickte er in die roten Augen seines Gegenübers, die jedoch von ihrer Besitzerin im nächsten Augenblick genervt rollten und sich von ihm abwandten. Gerade als auch Ludeus sich wieder abwenden wollte, nahmen ihre roten Augen ihn wieder gefangen. Sie hatte sie zu Schlitzen geformt und wenn Blicke töten könnten, wäre der Surfer wahrscheinlich unmittelbar tot umgefallen aber er hatte wohl noch einmal Glück gehabt, dass Dinge dieser Art nicht existierten. Blitzschnell war der Zeigefinger des Mädchens nach oben geschnellt und sie hatte eine vermeintlich drohende Position eingenommen. Tatsächlich musste sich der Schönling ein Grinsen verkneifen und schaffte dies auch vorbildhaft. Als Majo ihre Ansprache beendet hatte platzte es dann doch aus ihm heraus. Ein herzhaftes Lachen. "Dann bin ich froh, dass ich scheinbar nicht zu den ungemochten Menschen zähle, wenn so die Neutralen behandelt werden." Ludeus kratzte sich am Hinterkopf und grinste die Andere an, als wäre so eben die Sonne aufgegangen. "Nein du bist gewiss einzigartig auf deine Art und Weise. Das ist doch etwas sehr Schönes." Ludeus hatte seinen Blick abgewandt und beobachtete Karma, wie er den armen Schmetterling auf ganz grausame Art und Weise quälte.

  • [Hina], Bob, Ben & eine herbei laufende Eve bei den Ponys


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    „Ja, Baby-Pferdchen!“ Endlich hatte auch der kleine Lockenkopf seine Stimme wieder gefunden und schien doch nicht so abwesend zu sein wie er bis vor kurzem schien. „Wir suchen uns beide die schönsten Ponys aus, ja? Und dann reiten wir darauf! Das wird so aufregend!!“ Hina konnte ihre Aufregung und Freude gar nicht mehr für sich behalten, sie hüpfte auf und ab als sie endlich bei den jungen Pferden angekommen waren und ihre Augen waren so groß wie noch nie. „Die sind so wunderschön!“, schwärmte das Kind und wollte am liebsten jetzt und sofort auf das schwarze Pony aufspringen und es streicheln, das hatte sie zuerst gesehen und das wollte sie auch haben! „Da, das will ich! Darf ich? Darf ich auf dem schwarzen Pony reiten? Das mit den hellen Haaren!“ Die Grundschülerin fand es schon faszinierend, dass dieser große Mann sich um alle diese Pferde kümmerte. Das war bestimmt eine harte Arbeit! Während sie weiter die anderen Pferdchen beobachtete, hörte sie erneut näher kommende Schritte und eine helle Frauenstimme, zu der sich die Kleine dann auch umdrehte. Eine blonde Dame kam auf sie zu gelaufen. „Ist das deine Frau?“, fragte sie Bob flüsternd während sie den netten Mann anguckte.

  • [Kommt an und treibt sich in der Nähe des Grüppchen rum]


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    Da war sie nun. Die Pferdchen waren schon in greifbarer Nähe. Mit offenem Mund starrte Alessa diese majestätischen Tierchen an und konnte nicht länger warten. Die zahlreichem Menschen hier in der Nähe interessierten sie nicht. Das Blondchen hatte nur noch Augen für die zahlreichen Pferde und so unterbrach sie ihren kurzen Halt, der lediglich dem Staunen diente und beschleunigte ihren Schritt wieder. Ihre kurzen Beinchen trugen sie bis an die Koppel und da ihr das noch nicht reichte kletterte sie mir nichts dir nicht auf den Holzzaun und setzte sich auf die oberste Zaunlatte und schnalzte mit der Zunge um eines der Pferdchen anzulocken. Es waren so viele und Alessa staunte nicht schlecht über die edlen Tiere. Es waren so viele und alle sahen sie ganz anders aus. Es gab weiße und auch braune mit dunkler Mähe und auch Gescheckte. Wahnsinn!! Das Mädchen konnte kaum stillsitzen und zappelte aufgeregt mit den Füßen. Sie überlegte sich schon auf welchem sie gerne reiten wollte obwohl Alessa noch nicht einmal wusste ob man das überhaupt durfte. Zweifelnd guckte sie sich um. Manchmal war es so lästig ein Kind zu sein. Nie durfte man etwas ohne die Begleitung eines Erwachsenen machen. Wo nur ihr Papa wieder blieb. Alessa war bereits dem Schmollen nahe als sich schließlich eines der Tiere näherte und ihr wieder gute Laune verschaffte. Es war so groß!!! Es war ganz anders ihnen direkt gegenüber zu stehen als sie nur in Heftchen oder Büchern zu bestaunen. Neugierig strecke Alessa ihr Händchen aus und wartete darauf, dass das Pferdchen ihre Hand beschnupperte auch wenn sie innerlich ein kleines bisschen Angst hatte, dass es ihr in die Finger zwickte aber die Neugierde überwog und so lehnte sich Alessa noch ein kleines bisschen nach Vorne um dem Tier entgegen zu kommen. Mit einer Hand hielt sich das Blondchen am Zaun fest um nicht das Gleichgewicht zu verlieren und im Pferdemist zu landen, welcher wirklich gigantisch stank. Tatsächlich schnupperte das Pferdchen an der Hand der Grundschülerin und Alessa musste unweigerlich kichern, weil es so kitzelte. "Woooooow." entfuhr es der kleinen Prinzessin und der Wunsch zu Reiten in ihr wuchs und wuchs immer mehr. Sie hatte somit auch schon einen Liebling gefunden. Es war ein schneeweißes Pony, das wirklich so aussah als wäre es einer Prinzessin würdig. Das sollte es sein. Das war das Pferdchen auf dem sie reiten wollte. Ob man ihr auch erlauben würde ohne die Begleitung ihres Papas zu reiten? Sie würde einfach wieder ihren bekannten Hundeblick anwenden. So konnte ihr ohnehin niemand etwas abschlagen.

  • [Hina] mit Ben und den Ponys bei Alessa


    [IMG:http://orig15.deviantart.net/6945/f/2016/086/6/f/hina_by_princesslettuce-d9wp18h.png]

    Schließlich, bevor die hübsche blonde Frau bei ihnen angekommen war, sattelte der große Mann die Ponys für Ben und Hina und erklärte ihnen mit kurzen, einfachen Worten, wie sie mit den jungen Tieren umzugehen hatten. Still hörte sie ihm zu, achtete aber lieber auf das hübsche Pony, das da bei ihr stand und sie ebenso neugierig anstarrte. „Du hast so hübsche Augen!“, flüsterte das Mädchen, so, dass nur ihre neue Freundin sie hörte. Vorsichtig und mit etwas Respekt streichelte sie über durch die helle Mähne und über das dunkle Fell. Es war so weich und so schön! Es glänzte im Sonnenlicht und Hina fragte sich, ob es dem Pferdchen nicht zu warm war. Ein weiterer Mitarbeiter des Hofes, Bob war nach seiner kurzen Erklärung verschwunden, führte die Kinder zu einem abgezäunten Bereich, in dem sie auf den Ponys reiten durften. Natürlich war immer jemand da der zur Hilfe eilen konnte. Auf dem Weg dorthin fiel Hina ein Mädchen ins Auge, das anscheinend ebenso begeistert von den Tieren war wie sie. „Hey!!“, rief sie daher laut, guckte dann schnell zu ihrem Pony, dass sie an einem Seil führte, da sie kurz dachte es hätte sich erschrocken, und näherte sich dann der Blonden. „Willst du auch reiten? Hier, der Mann erlaubt es dir bestimmt! Wir dürfen auch gleich auf unseren Ponys reiten und ich bin schon so gespannt! Da hinten da ist ein Platz auf dem wir reiten dürfen und hast du dir das Pferd ausgesucht?“ Nach ihrem kurzen Wortschwall sah sie das weiße Pony an, das da ganz nah bei dem fremden Kind stand. „Da fehlt ja noch der Ritter! Bestimmt ist das so ein Pferd wie in den Märchen! Auf dem der edle Ritter reitet und die hübsche Prinzessin rettet. Ben, du musst da rauf und dann das Mädchen hier retten!“ Lachend drehte sie sich kurz zu Ben, der ihr gefolgt war, und sah dann erneut zu dem Kind. „Oh, ich bin übrigens Hina!“

  • [Bei den Ponys] Hina, Ben & Alessa


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    Ein lautes 'Hey' lies Alessa hochfahren. Beinahe wäre sie vom Zaun gefallen aber sie konnte sich gerade noch rechtzeitig anhalten. Irgendwie war das kleine Mädchen so in Gedanken gewesen, dass sie es nicht erwartet hatte von Jemanden angesprochen zu werden. Zu sehr hatten die Pferdchen die Blonde verzaubert. Als Alessa schließlich die Besitzerin der Stimme erblickte lächelte sie. Es war ein blondes Mädchen in etwa ihrem Alter. Sie schien wesentlich offener und auch freundlicher als das letzte Kind dem sie begegnet war. Ihr Haar glänzte in der Sonne als wäre es aus Gold uns sie führte ein Pony hinter sich her. Die roten Augen von Matzes Tochter wurden immer größer und größer beim Anblick des edlen Tieres und als das Mädchen, welches sich etwas später als Hina vorstellte ihr anbot ebenfalls zu reiten und ihr versicherte das es überhaupt kein Problem wäre, da auch sie und ihr Freund gleich auf die Ponys steigen durften strahlte Alessa bis übers ganze Gesicht und nickte begeistert. Mit großen Augen und nahezu flehend blickte die Grundschülerin den Mann an, der wohl hier angestellt war und das Reiten beaufsichtigte. Als dieser freundlich nickte war Alessa nicht mehr zu halten. Mit einem Satz war sie vom Zaun gesprungen und neben dem anderen blonden Mädchen angekommen. "OH MEIN GOTT ICH BIN SO AUFGEREGT!" flötete das Mädchen und zappelte nervös auf ihren Beinchen herum. "Ich war noch nie reiten..." gestand sie schließlich aber das würde sich immerhin gleich ändern. Wenn es ihr gefiel, würde sie ihren Papa bitten, dass er sie hier zu Reitstunden anmeldete und es wird ihr gefallen. Alessa war sich ganz sicher und wenn ihr Papa hier wäre, würde sie ihn gleich zur Anmeldung schicken und da er ihr ohnehin nichts abschlagen konnte wäre die Sache geklärt. Natürlich würde sie dann eine professionelle Ausrüstung brauchen und ein eigenes Pony. Es war ja bald Weihnachten und dann war wieder ihr Geburtstag oder der 'Beste Tochter der Welt' Tag, den das Mädchen gerade erfunden hatte aber an dem sie auch ein gigantöses Geschenk erwartete. "Ich finde dieses hier ganz süß. Aber sie sind alle so schön. ich kann mich kaum entscheiden! Deines ist auch total hübsch!"Alessa musste Luft holen aber es tat gerade so gut mit Jemandem über ihre Leidenschaft zu Pferden zu schwärmen und als Hina schließlich noch über Märchen, Ritter und Prinzessinen zu sprechen begann war alles vorbei. Alessa hatte ganz gewiss eine neue Freundin gefunden. Mit funkelnden Augen ergriff die Grundschülerin die freie Hand des Mädchens und strahlte sie an. "Du meinst die Prinzessinen. Ben muss die beiden Prinzessinen retten..." Alessa war so begeistert und energiegeladen gewesen, dass ihr erst jetzt auffiel, wer da hinter dem Mädchen stand. Tatsächlich Ben. Sie kannte den Jungen. Sie war schon bei ihm und seiner Schwester zu Hause und anschließend am Strand. Sein Papa war doch die männliche Hexe. Alessa grinste und winkte dem Lockenkopf zu. "Hallo Ben!" und wandte sich anschließend wieder dem anderen Mädchen zu, welches sich nun vorstellte. "Ich bin Alessa! Freut mich!" Sie lies die Hand des Mädchens wieder los und machte einen Knicks.

  • [Wayne] ~ bei Antoinette


    [IMG:https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=150x150:format=png/path/s804ddaff65002008/image/ibfb4ba150be2d059/version/1488239549/image.png]


    Das warme Lachen, welches über die Lippen der Belgierin kam, erwärmte dem Cowboy das Herz und ein wenig Blut stahl sich in seine Wangen. Es war wirklich angenehm, einfach erzählen zu können und jemanden bei sich zu haben, der interessiert zuhörte und nicht versuchte, etwas an ihm zu ändern. Die meisten Menschen, gerade auf dem Land, lebten nach dem Grundsatz, dass man nur mit harter Arbeit weit kam und seinen Kopf nicht in den Wolken haben sollte. Und genau letzteres traf auf Wayne zu. Nicht nur einmal hatte er einige Nachbarn zu seiner Großmutter oder seinem Vater sagen hören, dass man ihm beibringen musste, härter zu arbeiten. Dabei tater sehr viel für die Ranch. Das bedeutete doch nicht, dass er nicht träumen durfte, nicht nach den Sternen greifen durfte. Umsomehr schätzte er Antoinettes Gesellschaft und ihre Art. Sein Gesucht erhellte sich noch mehr, als sie zustimmte und ihn aufforderte, ihr seinen 'Seelenverwandten' - sie hatte ja gar keine Ahnung wie Recht sie damit hatte - vorzustellen. Der Blonde erhob sich wieder auf beide Beine und hielt Antoienette seine Hand hin, um ihr aufzuhelfen. "Du wirst ihn mögen." Prophezeite er der Belgierin und führte sie aus dem Haus hinaus. Draußen holte der Cowboy tief Luft, die Landluft erfüllte seine Lungen, und sah sich um. Es waren wenige Besucher da und sahen sich die Pferde und die Weiden an. Einige spielten mit den Katzen und Hunden. Auf einer der Weiden, etwas weiter weg aber gut sichtbar stand der Zesel und graste. Wayne drehte sich um und sah seine Begleitung an, ein warmes Lächeln auf den Lippen. Dann nickte er in Engelberts Richtung und setzte sich langsam in Bewegung. Dabei versuchte er etwas langsamer zu laufen, als er es gewohnt war, damit die Belgierin mit ihm Schritt halten konnte. Schließlich war die Blauhaarige nicht unbedingt vorteilhaft für eine Ranch gekleidet. Es dauerte dadurch ein paar Minuten länger, bis sie am ersten Elektrozaun angekommen waren. Dieser war selbstverständlich ausgeschaltet, da die Gefahr sonst zu groß wäre, dass sich ein Besucher daran verletzte. Der Blonde öffnete das Untere Zaunteil und drehte sich weider zu Antoinette. "Du musst dich leicht bücken. Aber keine Sorge, der Zaun ist aus." Erklärte er lächelnd. Danach wartete er darauf, dass sie unter dem Zau durchging.

  • [Antoinette] & Wayne


    Mit einem dankbaren Lächeln ergriff Antoinette die Hand ihres Gastgebers. Sie schätzte die zuvorkommende Art des Cowboys sehr. Eine derartige Rücksichtsnahme traf man nur noch selten an. Zusammen machten sie sich auf dem Weg nach draußen, wo die tief stehende Sonne sie kurz blendete. Antoinette hielt sich die Hand davor um ihre Augen zu schützen. Es war wirklich erstaunlich wie stark die Herbstsonne zu dieser Stunde noch strahlen konnte. Der Weg war ein wenig beschwerlich, da sie mit den Schuhen keinen guten Halt besaß, doch Wayne ließ sich keinen Unmut darüber anmerken. Dafür konnte man die Ranch in all seiner Pracht begutachten. Die Aussicht war wirklich atemberaubend schön - auch wenn der Geruch ein weing gewöhnungsbedürftig war. Von weitem sah man schließlich die Weide des besagten Zesels. "Er ist ja wirkich extraordinaire!", rief sie voller Überraschung aus als sie Engelbert zu Gesicht bekam. Seine Beine waren absolut gesteift, doch die schwarz-weiße Musterung verlor sich zum Rumpf hin immer mehr und schimmerte nur noch leicht durch, was dem Fell eine einzigartige Färbung verlieh. Wayne wies sie schließlich an ruhig den Zaun zu überwinden, was Antoinette fast ein wenig unangenehm war. So nah wollte sie den fremden Tieren dann eigentlich nicht unbedingt kommen. Andernseits schien Engelbert wirklich friedlich zu sein, weswegen sich die Belgierin einen Ruck gab. "Oh, okay!" Langsam und vorsichtig, um nicht irgendwo hängen zu bleiben, bewegte sich die kleine Dame unter dem Zaun durch, den Wayne freundlicherweise anhob. Ein wenig pochte ihr das Herz ja schon, jetzt wo zwischen ihr und dem Zesel nichts mehr dazwischen war. Zögerlich trat sie einen weiteren Schritt nach vorne, fand jedoch mit ihrem Absatzschuh im Gras keinen rechten Halt. Gleichzeitig passierte noch etwas ganz anderes: Bei ihrer Bewegung hatte sie eine Maus aufgescheucht und eine der Katzen, die längst auf der Lauer gelegen hatte, war dabei sofort nach vorne gesprintet und direkt an Antoinette vorbei geschossen. Ein lautes Fauchen war zu hören, als die Katze nach der Maus jagte, während die Belgierin verzweifelt versuchte ihr Gleichgewicht zu halten. Die Erfolgschancen jedoch, unparteiisch gesprochen, waren sehr gering.

  • [Wayne] ~ bei Antoinette


    [IMG:https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=150x150:format=png/path/s804ddaff65002008/image/ibfb4ba150be2d059/version/1488239549/image.png]


    Die Beigeisterung, welche Antoinette für seinen Zesel zeigte erfüllte Wayne mit Zufriedenheit. Es freute ihn, zu sehen, wie die Blauhaarige das Tier bereits aus der Ferne bewunderte. Se würde ihn noch mehr mögen, wenn sie erstmal vor ihm stand, das konnte Wayne ihr versichern, jedoch würde seine Begleitung das noch früh genug erfahren. Jedoch merkte der Cowboy, dass sie zögerte, als er sie durch den Zaun winkte. Doch dieses Zögern schien nicht lange anzudauern, denn die Belgierin bewegte sich schon kurze Zeit darauf unter dem Zaun hindurch. Glücklicherweise hatte sie dabei keine allzu großen Probleme, weshalb Wayne sofort nach ihr unter dem Zaun durchging. Er wollte den Zaun gerade wieder einhängen um ihn zu verschließen, als er ein lautes Fauchen hörte. Schlagartig lief Wayne den Zaunstrick fallen und drehte sich um, nur um zu sehen, wie eine Maus, gefolgt von Dolores, weglief und Antoinette mit Mühe und Not versuchte, ihr Gleichgewicht zu halten, es jedoch verlor und nach hinten fiel. Schnell hatten die Hände des Blonden seine Plätze zwischen ihren Schulterblättern und an ihrem unteren Rücken gefunden, um einen Sturz zu verhindern. Er blickte ihr genau in die Augen und ein belustigtes Lächeln schlich sich auf Waynes schmale Lippen. "Rettung in letzer Sekunde, würde ich sagen." Einen kurzen Moment verweilte er in dieser Position, ehe er Antoinette wieder auf die Beine half. "Geht es dir gut?" Fragte er die Belgierin und schloss dann den Zaun. Als sich der Blonde wieder umdrehte, kam ihnen Dolores wieder entgegen, diesmal mit der Maus in der Schnauze und lief schnellen Schrittes an ihnen vorbei. Höchstwahrscheinlich suchte sie Bob, um ihm ihr 'Geschenk' zu überreichen. "Dolores fängt meinem Bruder wieder Geschenke." Scherzte er und machte einen Schritt auf Antoinette zu, um nun neben ihr zu stehen. Im selben Moment kam nun auch Engelbert auf die beiden jungen Erwachsenen zu. Wayne streckte seine Hand aus, um dem Zesel über den Kopf zu streicheln. Dieser schmiegte seinen Kopf an die Hand seines Seelenverwandten, ehe sich das Tier zu Waynes Begleitung drehte und mit seiner weichen Schnauze ihre Hand anstupste.

  • [Antoinette] & Wayne bei Engelbert


    Antoinette sah sich schon im Dreck landen. Vermutlich fiel sie auch noch ausgerechnet in Engelberts Hinterlassenschaften oder zog sich Grasflecken zu, die nicht mehr rausgingen. Vielleicht verdrehte sie sich am Ende noch den Knöchel, was es ihr unmöglich machte in der nächsten Zeit ihrer Arbeit nachzugehen. Ein erschrockener Laut war ihr entwichen, als die Katze der Maus nachjagte und nun kniff sie instinktiv die Augen zusammen, in der Hoffnung das würde den Aufprall etwas dämpfen. Doch der Aufprall kam nicht. Stattdessen wurde sie plötzlich von zwei starken Händen gehalten. Die Belgierin wusste kaum wie ihr geschah. Ihr Herz pochte schnell - sicher noch wegen des Schreckmoments. Voller Erstaunen suchten ihre roten Augen nun das Gesicht ihres Retters, der ihr ein sanftes, wie leicht amüsiertes Lächeln zuwarf. War er etwa belustigt aufgrund der gerade an den Tag gelegten Tolpatschigkeit?! Nein... nein, so schätzte sie Wayne mittlerweile nun wirklich nicht ein. Er behandelte andere stets zuvorkommend und voller Rücksicht, nie von oben herab. "Ich... oui... danke!", brachte sie schließlich hervor und spürte wie Wärme längst in ihr Gesicht geschossen war. Fahrig stellte sie sich wieder gerade hin und schob zerstreut eine gelöste Haarsträhne hinter ihr Ohr. "Das war eine wirklich gute Reaktion.", meinte sie und wich ein wenig seinem Blick aus. Bei aller Schokolade, war das peinlich! Seine schnelle Rettung war aber wirklich bewundertswert gewesen. Sicher war sie eine kleine Person und nicht sonderlich schwer, aber trotzdem hatte er nicht einmal den Anschein gemacht, er würde ebenso aus dem Gleichgewicht fallen. Keineswegs! Antoinette warf ihm einen verstohlenen Blick zu. Vermutlich sorgte die harte Arbeit auf der Ranch dazu, dass Wayne stärker war als es nach außen hin wirkte. Ein Träumer, ein Gentleman - und trotzdem so standhaft. Sie wollte etwas sagen, doch ihr viel nichts ein, was nicht total banal und dämlich klingen musste. Glücklicherweise brach Wayne das Schweigen. "Wenn sie so weiter macht, werden Dolores und ich allerdings keine Freunde.", warnte sie mit einem Lächeln, was bedeuten sollte, dass sie ihre Worte nicht ganz so ernst nahm. "Sind alle eure Tiere so wild?", erkundigte sie sich und dachte dabei an die vielen Pferde, um die sich gekümmert werden musste. Pferde standen ja für Freiheit, non? Engelbert hingegen schien eher von ruhigem Gemüt zu sein - ganz wie sein Besitzer. Sie beobachtete den Cowboy dabei, wie er mit dem besonderen Tier umging. Als Engelbert ihre Hand anstupste, zögerte sie daher nicht länger und strich dem Vierbeiner umsichtig den Hals.

  • [Wayne] ~ bei Antoinette & Engelbert


    [IMG:https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=150x150:format=png/path/s804ddaff65002008/image/ibfb4ba150be2d059/version/1488239549/image.png]


    Das Gesicht der Belgierin hatte einen etwas rosigeren Ton angenommen, was Wayne jedoch unkommentiert ließ. Ihr war die Situation wohl sehr peinlich, jedoch sah er nichts Schlimmes darin. So etwas passierte und der rosige Gesichtston sah auch irgendwie niedlich an Antoinette aus. Wie sie ihr wegen einer solchen Nichtigkeit die Hitze in die Wangen stieg war wirklich etwas, was der junge Mann nicht alle Tage sah. Schon gar nicht auf dem Land. Jedoch war dies keine schlechte Eigenschaft, im Gegenteil. Jedes kleine Detail des Charakters machte einen Menschen zu dem Individuum, dass er war. Würde man auch nur eine winzige Kleinigkeit ändern, wäre der Mensch nicht mehr derselbe. Den Kommentar über seine schnelle Reaktion winkte er mit einem Lächeln ab. "Wenn du öfter aufs Land kommst, wirst du auch solche Reflexe bekommen. Ohne schnelle Reaktionen ist man hier verloren. Du willst nicht wissen, wie oft ich als Kind ausgerutscht oder irgendwo dagegen gerannt bin." Erklärte er und ein leises Lachen schlich sich über seine schmalen Lippen. Diese ganzen Kleinigkeiten machten das Gespräch mit Antoinette noch viel angenehmer als ohnehin schon war. Das Kommentar der Belgierin zu Dolores, welches sie mit einem Lächeln außer Kraft setzte, lief ihn auflachen. "Ich glaube das kümmert Dolores recht wenig. Wenn sie mit jemandem spielen will, dann macht sie das. Ohne Wiederrede." Erklärte er. Genau darum verstanden Bob und die Katze sich auch so gut, da sein Bruder immer Zeit zum spielen und kuscheln fand, auch wenn er arbeitete. Außerdem liebte Dolores es, auf den breiten Schultern seines Bruders zu sitzen. "Wild ist das falsche Wort. Katzen sind von Natur aus Jäger, aber unsere jagen meist nur um sich bei uns zu bedanken. Das machen die meisten Katzen, welche nach draußen dürfen und gut Zuhause behandelt werden." Erklärte der Blonde und lächelte sanft. "Es gibt natürlich Tiere, vor allem bei den Pferden, welche etwas lebhafter sind als Andere. Aber wild kann man dazu keineswegs sagen." Fuhr er fort und betrachtete dabei Engelbert. "Die Tiere haben genauso Gefühle wie wir Menschen und können auch mal einen schlechten Tag haben,aber wenn man sie gut kennt, kann man das sehr leicht einschätzen und sein Verhalten danach richten." Damit endete er seinen Monolog und lächelte die Belgierin wieder an, welche mittlerweile ausgiebig den Hals seines Zesel streichelte. Der Cowboy selbst kraulte Engelbert dafür hinter dem linken Ohr. Jedoch schien sein freund kaum die Augen von Antoinette lassen zu können. "Sieh einer an. Da hat jemand einen Narren an dir gefressen." Wayne machte es aber nichts aus, dass Engelbert der Blauhaarigen gerade mehr Aufmerksamkeit schenkte. Später würde er wieder zu dem Blonden zurückkehren und mit ihm kuscheln, während sie die Sterne ansahen. Aber zuerst würde er Antoinette am späten Abend wieder zum Leuchtturm begleiten, um die traumhafte Aussicht mit ihr zu genießen. Vielleicht wollte sie sich aber auch die Sterne ansehen, nachdem die Sonne gesunken war. Das überließ er ganz der Belgierin. Sollte es zu spät werden, so würde er ihr jedoch auf jeden Fall ein Bett für die Nacht anbieten. Ohne ihn selbstverständlich. Er hatte seine Heuhaufen in denen er sowieso öfter nächtigte als in seinem Bett. Außerdem konnte er auch auf dem Sofa schlafen. Doch darüber sollte er sich nun keine Gedanken machen, den Gedanken jedoch im Hinterkopf behalten.

  • "Oooh wooow..!", entkam es dem jungen Lockenköpfchen kleinlaut, als er mit Erstaunen, Faszination und einem gigantischen Hauch von Respekt zugleich feststellte, dass Alessa wirklich laut war! Und auch wirklich viel redete! Oh und Hina ebenfalls! Sie waren beide echt gut darin zu reden! Und Ben verstand wirklich nicht wie sie das machten? Also ja, klar, er konnte natürlich auch gut reden, zumindest wurden er und Charlie regelmäßig von Mama und Papa dafür gelobt, aber.. "Wow.." Ehrfürchtig blickte Ben zwischen den beiden Mädchen hin und her, lauschte dabei aufmerksam ihren vielen Worten und erwiderte dann kurz das Winken der alten Bekanntschaft, welche sich daraufhin sowieso wieder von ihm abwendete. Es war wirklich unglaublich aufregend! Charlie und er verstanden sich fast ohne Worte - also kannte er es auch gar nicht wirklich anders! Und jetzt, jetzt stellte er fest wie viel und wie.. Moment warte. "Litter?? Plinzessinnen letten?" Waaas? Wie sollte er denn das jetzt machen?! Erschrocken wandte er den Blick wieder zu den beiden Mädchen, dann zu Roberto - erwarteten sie das gerade wirklich von ihm? Und.. wer kaute da eigentlich auf einer seiner Locken herum? Der Braunhaarige sah hoch, zu seinem Pony, welches wohl dachte er sei ein merkwürdiger, aber leckerer kleiner Imbiss: "Uah!" und stolperte dann ein paar Schritte nach hinten, als er versuchte, sich aus dem Griff seines Feindes zu befreien. Uff, ein Ritter musste also mehr machen als nur böse Drachen bekämpfen, selbst das eigene Pferdchen wolle einen aufessen..! Redeten die beiden anderen überhaupt noch über dieselbe Geschichte? Oder hatten sie inzwischen schon beschlossen, dass er vielleicht doch nicht die beste Wahl des Erretters darstellte?