Der alte Leuchtturm

  • Luke und Marina am Ufer


    "Jaja, Mama", erwiderte Luke mit einem Augenrollen, gefolgt von einem leichten Schmunzeln und machte natürlich brav, was sie ihm sagte. Wobei... es schon irgendwie lustig wäre, wenn er jetzt aaaausversehen eine Kerze umgeschmissen hätte, aber nein, nicht der schöne Leuchtturm. Vielleicht an einem anderen Ort, zu einem anderen Zeitpunkt mal. Schnell eilte er dem Mädchen hinterher und war doch irgendwo froh endlich aus dem stickigen Raum zu sein. Am Ufer angekommen atmete er einmal tief ein und genoss den warmen Sommerwind in seinem Gesicht, auch wenn er seine Haare etwas mehr als gewollt durchwuschelte. Lächelnd drehte er schließlich seinen Kopf zur Seite um Marina anzusehen und war froh darüber, dass er mit seiner Ortswahl anscheinend doch ins Schwarze getroffen hat. "Vielleicht warst du in deinem früheren Leben ja ein Wal und fühlst dich deswegen jetzt so zum Meer hingezogen?" Mit einem fetten Grinsen auf dem Gesicht entschloss sich der Punk dann doch, sie zu necken und damit die Situation ein wenig aufzulockern, langsam reichte es ja mit den ernsten Momenten. Bevor sie ihm aber noch eine von ihr gescheuert bekommen würde, zog er schnell seine Jacke aus, ließ sie auf den Boden fallen, gefolgt von seinem T-Shirt, welches er aber in Marinas Gesicht warf, um sie natürlich nochmal etwas zu ärgern. Den Augenblick der Verwirrung nutzte er dann, um sich noch die Schuhe und Hose auszuziehen und anschließend in Boxershorts in Richtung Meer rannte. Ihre Frage über den Führerschein ignorierte er natürlich bewusst, wahrscheinlich konnte sie sich die Antwort schon denken, oder nachher in seinem Portemonnaie nachgucken. "Der letzte im Wasser ist ein Loser!", rief der Teenager wenige Sekunden, bevor er in das, dann doch etwas kalte, Wasser sprang.

  • Marina und Luke am Ufer


    Augenrollend ließ sie den Kommentar des Punks einfach so da stehen. Pff. Und wenn schon! Wale waren majestätische Tiere des Meeres!

    "What the fuck?" entkam es ihr als plötzlich ein Stück Stoff ihr die Sicht versperrte. "Du machst mich fertig, Pinsel!", rief sie dem sportlichen Jungen hinterher der schon im Wasser verschwunden war, bevor die Göttin überhaupt die Situation realisiert hatte und sein Shirt auf den Boden schmiss. Konnte er nicht einmal im Leben einfach nur chillen? Tz. Das plötzliche 'Wettrennen' hatte das Mädchen sowieso schon verloren, weshalb sie sich auch nicht zu sehr beeilte, den Reißverschluss ihres Rocks zu öffnen, sich ihrer Jacke, Schuhe und Socken zu entledigen, um dem Punk dann in ihrem Neckholder-Top und ihren Safety Pants mit einem eleganten Kopfsprung ins Wasser zu folgen. Sie tauchte ein Stück unter und kam dann neben ihrem Chauffeur wieder an die Oberfläche. "Du weißt schon, dass das hier kein ausgewiesener Badestrand ist?", belehrte die Göttin den Jungen, auch wenn sie sich schon bewusst war dass ihn das nicht interessieren würde und na ja... die eigentliche Musterschülerin war ihm ja auch ins Wasser gefolgt. "Wenn du mich weiter in deine kriminellen Machenschaften mit reinziehst lande ich noch irgendwann im Gefängnis dank dir!", tadelte sie den Junge scherzhaft und stieß eine kleine Wasserwelle in sein Gesicht.

  • Luke und Marina im Meer


    Der Punk tauchte nochmal unter Wasser, während sich Marina auch ihrer Kleidung entledigte, da er sich doch irgendwie awkward gefühlt hätte, hätte er sie dabei wie ein creepy Stalker beobachtet. Wenigstens konnte er sich dabei nochmal etwas an die Wassertemperatur gewöhnen, die sich glücklicherweise nicht mehr so kalt wie am Anfang anfühlte. Erst, als er ein zweites Platschen vernahm, tauchte er wieder an die Oberfläche und schüttelte dabei seine Haare, wie ein nasser Hund. Dass die Tropfen dabei in Marinas Gesicht spritzten, war natürich keine Absicht! "Ohhh nein, was, wenn die Polizei uns erwischt? Hier, mitten im Nirgendwo? Dann müssen wir wohl oder übel so weit schiwmmen, wie wir können, um nicht im Gefängnis zu landen." Er konnte einfach nicht anders, als sich lachend über sie lustig zu machen. Reflexartig kniff er die Augen zurück, als er mit Wasser attackiert wurde, doch das hielt ihn nicht davon ab, sich mit ebenso viel Wasser zu wehren. "Oh shit, ich glaube da sind die Cops schon! Wenn ich du wäre, würd' ich mich beeilen, vielleicht gewinnst du ja dieses Wettrennen?" Luke zögerte keine Sekunde, holte tief Luft und begab sich wieder unter Wasser - wenigstens war er ein besserer Schwimmer als Mathematiker. Er bewegte sich zügig nach vorne, entfernte sich dabei immer weiter vom Leuchtturm und erst, als er sicher war, dass Marina ihm gefolgt war, nutzte er die Dunkelheit um umbemerkt wieder umzukehren, sodass er schließlich mit Absicht hinter der Lilahaarigen war. Langsam ging ihm aber auch die Luft auf, also tauchte er mit einem lauten Schrei wieder direkt hinter ihrem Rücken auf, um das arme Mädchen zu erschrecken. "Ergeben Sie sich! Sie sind von der Polizei umzingelt!" Er musste ein Lachen unterdrücken um nicht aus seiner Rolle zu fallen, doch es war schwer, wenn man sich endlich wieder frei fühlte und wie ein Kind benehmen konnte.

  • Marina und Luke am Ufer


    "Wann wirst du endlich lernen, dass...", bevor die Göttin weiter reden konnte schwamm ihr Lieblingsrivale auch schon davon und Marina gab nur ein Seufzen von sich. Wettschwimmen war immer etwas tricky für Marina, da für sie eher die Challenge darin bestand eine realistische Zeitspanne unter Wasser zu bleiben! Klar hätte sie auch einfach mal ohne Zauberkräfte gegen den Jungen antreten können, aber dafür war sie dann doch nicht fit genug. Außerdem wollte sie doch auch gewinnen! Schnell nahm das Mädchen die Verfolgung auf und glitt quasi ohne Widerstand durch die Wellen und tauchte nach einer Zeit die sie für angemessen hielt wieder auf. Uhh... Sie schaute sich um. War sie doch zu weit geschwommen? Sie konnte Luke nirgendwo entdecken. Und irgendwie war es hier draußen im Meer so weit vom Land weg doch schon ganz schön dunkel. Die Göttin konnte kaum etwas sehen und war zugegeben nun schon etwas außer Atem. "Hey!", schrie das Mädchen laut und war froh, dass sie den Punk vor Schreck nicht in einen Eiswürfel verwandelt hatte und mit ihren Kräften nur eine große Welle Wasser seitlich gegen den angeblichen Polizisten prallen ließ, was man noch als eine Laune der Natur interpretieren konnte. Für einen kurzen Moment musste Marina gerade wie ein verängstigtes Reh ausgesehen haben, da sie für einen kleinen Augenblick tatsächlich Angst gehabt hatte. Als sie sich wieder gefangen hatte, ließ sie sich auf den Rücken Fallen und ein wenig im Wasser treiben, "Geez, Luke, ich dachte du wärst irgendein hässliches Seeungeheuer, oder sowas. Du solltest vorsichtiger sein mit einem Aussehen wie deinem", seufzte sie und musste dann aber doch ein wenig lachen.

    Die Erntegöttin schaute zum Himmel an dem allmählich Wolken aufzogen und dann zurück zum Strand "Es wird denke ich langsam Zeit zu gehen." schlug das Mädchen vor. Woraufhin die Teenager sich auf den Rückweg begaben.~

    오늘밤만 나를 위해 친구가 되어줄래요 - Will you be my friend tonight?

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  • Majo kommt an > an den Klippen


    Die schlechte Laune der jungen Hexe entfesselte einen ungeahnten Bewegungsdrang in ihr, der sie schlussendlich am Wasser entlang bis zum Leuchtturm brachte. Irgendwie war die raue Landschaft und die brachiale Gewalt der Wellen gegen das Gestein genau das richtige für ihre aktuelle Stimmung. Ihre schweren Schritte brachten sie bis an die Kante und sie starrte mit zusammengezogenen Augenbrauen in die Ferne. In ihrem Kopf spielten sich die letzten Stunden immer und immer wieder ab, nach und nach kamen die ganzen restlichen Jahre hinzu bis in ihr irgendwas explodierte. Ihre Hände fingen an zu leuchten und stießen einen sanft orangenen Dunst aus, als sie einen Wutschrei ausstieß entlud sich die Kraft mit einem Schlag und brachte die Erde um sie herum zum Beben, wie eine Art Blitz schlug in die Klippe vor ihr und ein großer Brocken des brüchigen Gesteins brach einfach ab. Bevor dieser abrutschen konnte streckte sie eine Hand aus um ihn vor dem Fallen abzuhalten. Mit purer Willenskraft hob sie ihn an, ließ ihn einen Augenblick vor sich schweben. All ihren Hass legte sie in ihren Blick als würde sie damit versuchen den Stein zu durchbohren, da das so nicht funktionierte stieß sie mit einem weiteren Schrei sie ihre Handfläche nach vorne und der Brocken flog in hohem Bogen ins Wasser, wo er auf der Oberfläche zerschellte. Wie gerne sie das Ding eigentlich in den Leuchtturm gescheppert hätte. Nach dieser Aktion war ihre Wut nur minimal verraucht, aber immerhin war der Drang etwas oder irgendwem (Sherry) weh zu tun etwas verraucht. Nun beschränkte sie sich darauf sich Steine vom Boden in die Hand fliegen zu lassen und dann mit aller Kraft ins Wasser zu pfeffern. Sie war es so leid. Ihr ganzes Leben bestand daraus die bestmögliche Hexe zu werden. Das war die einzige Grund für ihre Existenz. Sie war als Hexe geboren worden und sie war als Hexe an eine andere Hexe verschenkt worden um eine gute Hexe zu werden. Nichts anderes. Keine gute Tochter. Keine gute Schülerin. Kein guter Mensch. Keine gute Mutter. Nur Hexe. Sie liebte es Hexe zu sein. Etwas besonderes. Aber für ihresgleichen war sie nichts besonderes, sie war nur eine Kreatur die man biegen musste und selbst das hatten sie gründlich vermasselt. Die erste falsche Entscheidung war gewesen sie zu Sherry zu schicken und ab da war es nur bergab gegangen. Sie hatten es nichtmal für notwendig gehalten sie und Noita zu sich zu holen, als wäre es in Ordnung zwei Kinder sich selbst zu überlassen. Auf der einen Seite war sie irgendwie stolz darauf was sie alles alleine geschafft hatte und wer weiß was sie für eine Person geworden wäre, wäre alles anders gelaufen. Auf der anderen Seite wünschte sie sich nichts anderes als eine Geschichte ohne Sherry. Ohne den Zirkel. Ohne die nagende Einsamkeit die bisweilen an ihr nagte, auch wenn sie Noita, die meiste Zeit, an ihrer Seite hatte. Sie war es leid sich wegen anderen zurück zu halten oder von anderen zurückgehalten zu werden. Wer wusste schon wie viel mächtiger sie sein könnte wenn sich irgendwer mit magischen Fähigkeiten für sie interessiert hätte. Sie liebte Noita und konnte deren Verwirrung und Angst und Verletztheit nachvollziehen, dennoch verletzte es sie, dass sie ihr in der ganzen Sache Willkür unterstellte. Als hätte sich ihr ganzes Leben nicht darum gedreht es ihr so angenehm wie möglich zu machen. Ihnen so angenehm wie möglich zu machen. Sie war bereit gewesen für Noita auf diese Prüfung zu verzichten und für was? Um einfach stehen gelassen zu werden. An Tagen wie diesen hatte sie das Gefühl der einzige Weg den sie gehen konnte war es der bösen Hexe die ganz Sternbach oder gar Riverport in ihre Gewalt bringen würde. Ob sie irgendwer aufhalten würde? Irgendwer anderes als die Polizei oder Noita? Noita würde sie wahrscheinlich ins Nirvana verunglücken, aber sonst?

    Als Majo den Strudel an Gedanken endlich wahrnahm schlug sie ihre Hände vors Gesicht, drückte sich die Handballen auf die Augen und versuchte sich wieder zu sortieren. Ihr Atem kam stoßweise und versuchte sich zu leisen Schluchzern zu formen, aber die Blondine weigerte sich zu weinen. Nach einer Weile atmete sie tief durch, nahm die Hände von ihren Augen und schüttelte sie kräftig durch. Noita hatte es nicht böse gemeint. Im Gegensatz zu Sherry. Noita hatte sie verletzt, aber Sherry war am Ende das wahre Problem. Mit diesem Mantra im Kopf ließ sie sich an dem Rand der Klippe auf den Boden im Schneidersitz nieder. Irgendwann bemerkte sie wie sie nur noch taub auf die Wasseroberfläche starrte und nahm es hin. Taubheit war wohl erstmal besser als blinde Wut.

    "Come on, little lady, give us a smile"
    No, I ain't got nothin' to smile about
    I got no one to smile for, I waited a while for
    A moment to say I don't owe you a goddamn thing

    Nightmare - Halsey

  • [Wayne] ~ kommt an

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    Nachdem er die Türen des Krankenhauses hinter sich gelassen hatte, stieg Wayne in den nächsten Bus zurück nach Sternbach. Nach diesem anstrengenden Tag brauchte er unbedingt eine ordentliche Mütze Schlaf. Doch auch, wenn es kräftezerrend gewesen war, so würde der Blonde sich jedes Mal wieder dafür entscheiden, den beiden Jugendlichen zu helfen. Zuhause angekommen fiel der Cowboy sofort in sein Bett in eben jener Sekunde in derer er sein Schlafzimmer betreten hatte. Einige Stunden später waren die Geschehnisse der vergangenen Nacht bereits weit entfernt. Antoinette, Hina, Chase, all das spielte keine Rolle als Wayne die blauen Augen wieder aufschlug. Trotz allem, was geschehen war, fühlte er sich an diesem Nachmittag ungewöhnlich friedlich. Die Frage war nur, für wie lange dies anhalten würde, ehe ihn die Realität wieder einholte. Doch darüber wollte er sich gerade keine Gedanken machen, sondern diesen kurzen Frieden einfach genießen. Er aß eine Kleinigkeit zu Mittag und erledigte seine übrig gebliebenen Aufgaben. Nachdem er all das hinter sich gebracht hatte, entschied sich der Cowboy, einen kleinen Spaziergang durch Sternbach zu machen. Draußen in der Natur zu sein war eine seiner liebsten Beschäftigungen und er war schon länger nicht mehr einfach so spazieren gegangen. Höchste Zeit dies zu ändern! Ironischerweise führte ihn sein Weg zu einem Ort, welcher eigentlich Erinnerungen hervorrufen sollte, welche ihm den Sturm in seinem Herzen wieder ins Gedächtnis brachten. Doch, auch wenn er natürlich wusste, dass dies der Ort war, an welchem er eine gewisse Person zum ersten Mal getroffen hatte, so fühlte er sich nicht schwer, nicht schlecht. Im Gegenteil: Die Aussicht, welche der Leuchtturm ihm bot, erfüllte Wayne mit Freude und Hoffnung. Irgendwie war er doch immer durch gekommen, egal, um was es ging. Und das würde sich auch nicht ändern. Ein sanftes Lächeln stahl sich auf seine Lippen, während er die Aussicht und die Stille genoss.

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    Cylie | an den Klippen


    Als ihr plötzlich beinahe ihre Tasche aus der Hand fiel, schreckte das Mädchen auf und schaute irritiert um sich. Oh, sie war eingeschlafen? So schnell? Warte, wo war sie und wann musste sie aussteigen? Die Studentin saß immernoch im Bus, wollte doch eigentlich nur ein paar Stationen fahren damit sie den Weg zum Supermarkt nicht laufen musste aber jetzt war da draußen irgendwie keine Großstadt mehr.. Sofort überkam sie ein eigenartiges Gefühl. Hier war zu viel Wald, zu viel Land, ob diese böse Nonne irgendwo in den Wäldern auf sie wartete? Cylie knabberte nervös auf ihrer Unterlippe und drückte reflexartig auf den Knopf, sodass der Bus an der nächsten Haltestelle anhielt und sie raus hüpfte. Es war so ein beengendes Gefühl gewesen, sie hatte da heraus gemusst, auch wenn sie wirklich nicht wusste wo sie sich befand. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen sie hätte einfach den Busfahrer gefragt aber ihr Kopf wollte gerade nicht so wirklich gerade aus denken, sodass sie jetzt hier am Wegesrand stand. Frische Luft wehte ihr um den Kopf und der salzige Duft von einem Meer stieg ihr in die Nase. Weshalb sie sich herum drehte und nicht schlecht staunte als sie diesen fantastischen Ausblick entdeckte. Von dem sie auch gleich angezogen wurde und deshalb dem langen Weg folgte, sich dem beeindruckendem Leuchtturm näherte aber den erstmal kurz links liegen ließ. Ob man überhaupt dort hinauf gehen konnte? Waren die Türen geöffnet? Cylie warf nur flüchtig einen Blick auf das hohe Gebäude während sie sich den Klippen langsam näherte und dann tollpatschig und auch ein bisschen müde wie sie war über ihre eigenen Beine stolperte. Oder über einen der unzähligen Steine am Boden, die den Weg auch ein bisschen gefährlich machten. Zumindest für Leute wie sie. „Aaaah! Verdammt..!“ Die Medizinstudentin fiel zu Boden und dabei verlor sie natürlich auch ihre Umhängetasche, die ebenfalls auf die Steine krachte. Laut polterten einige ihrer Bücher aus der Tasche, sowie ein paar Stifte und sonstigen Kram, den man so dabei hatte. Einige ihrer Notizzettel flatterten in die Luft, sahen dabei fast so aus wie Vögel die in die Ferne flogen, sodass sie erstmal nur ruhig dort an jener Stelle verweilte und in den Himmel starrte. Bis sie laut seufzte und einfach dort liegen blieb. „Da fliegen sie hin, meine guten Noten..“

  • Das Wohnheim ~> Alex kommt an | Majo & Alex am Rande der Klippe


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    Nach 8 Kilometer hatte Alex aufgehört auf seine Sportuhr zu schielen. Sie würde nicht wegen ihm aufhören die Schritte zu zählen und auch wenn er sie einfach hätte wegpacken, oder wegwerfen können, unterlies er es. Sie trug keine Schuld daran, dass sein Kopf nicht freier wurde. Er wanderte einfach weiter. Einen Weg am Wasser entlang, weil zumindest das Rauschen der Wellen und der Wind in seinen Ohren ihn ein wenig ablenkten. Vielleicht war das einer der Gründe, wieso nach der Bar der Strand zu seinen Lieblingsorten gehörte. Selbstverständlich hatte Alex sich in weiser Voraussicht einen kleinen Rucksack mitgenommen. Ein wenig Verpflegung musste sein, auch wenn man nur los ging, um den Kopf frei zu bekommen. Als seine Augen in der Ferne schließlich den Leuchtturm erhaschten, setzte er sich diesen als Ziel für seine Rast. Von dort aus kam man sicher mit dem Bus oder einem Taxi zurück in die Stadt. Seine Beine trugen ihn immer weiter voran und während seine Gedanken immer noch um die verschiedensten Dinge kreisten, kam der Leuchtturm immer näher. Sein Blick schweifte über die Klippen und das dahinterliegende Meer und trotzdem brauchte er einen Moment, um sich wirklich darauf zu fokussieren. In seinem Kopf hatte er nämlich einen komplizierten Programmierbug. Dieser diente ganz hervorragend vor Yumi-Problemen, weil ihm dieser Fehler nicht weniger auf die Nerven ging. Und eins hatten die beiden Themen ganz sicher gemeinsam: Er kam bei keinem von beiden seit Wochen weiter. Er war in einer Sackgasse. Doch noch hatte er sich wegen dem Bug nicht an einen Kollegen gewandt. Sein Stolz war zu hoch. Und es war nicht für die Arbeit, sondern zu seinem Privatvergnügen. Als sein Blick sich jetzt allerdings wieder ins hier und jetzt festigte und Alex versuchte die Landschaft als solche in sich aufzunehmen, erkannte er einen Blondschopf. Kurz zuckte er zusammen, blieb sofort stehen und war erleichtert, als er den Lockenkopf erkannte. Oder zumindest glaubte er ihn zu erkennen. Um sicher zu gehen, schritt er näher und überzeugte sich davon, dass er richtig lag. Am Rand der Klippe saß eine Hexe. Ein jeder Priester hätte sie jetzt vermutlich geschubst, aber Alex befürchtete, dass Majo einfach irgendeinen Zauber wirken würde und vermutlich einfach flog. Die gruselige Vorstellung, dass sie einen guten Meter vor dem Klippenrand schwebte mit einem tosenden Meer im Hintergrund, brachte ihn zum Schmunzeln. Und auch wenn die Hexe nicht so aussah, als ob sie sich nach Gesellschaft sehnte, oder vielleicht auch gerade deshalb, gesellte sich der Silberhaarige zu ihr. Der wilde Charakter von Majo lenkte ihn sicherlich ab. In der Vergangenheit hatte sie das schließlich schon einmal geschafft. "Also wenn du springen willst, dann bitte, wenn ich wieder weg bin.", sagte er ironisch, als sie ihn entdeckt hatte. Er mühte sich ein Grinsen ab, aber es hatte nicht den gleichen hartnäckigen Charme wie sonst. "Hätte nicht gedacht dich hier zu sehen." Eine lausige Floskel, aber er hatte sie ohne Überlegung ausgesprochen, weil es einfach die Wahrheit war. Was trieb Majo hier nur?

  • Majo & Alex am Rande der Klippe


    Die blonde Hexe wusste gar nicht wie lange sie bereits am Wasser gesessen hatte. Die Zeit waberte unsichtbar an ihr vorbei und verstrich einfach ins Nichts. Es war vermutlich eine halbe Ewigkeit her, dass die junge Frau so lange einmal nicht in Bewegung gewesen war. Ein Außenstehender mochte denken, dass sie tief in einer Meditation steckte und damit im Zen, aber musste dafür nicht irgendwann Erleichterung im Geist eintreten?

    Majo war noch komplett in ihrem Mantra gefangen, welches sie davor bewahren sollte einfach auszurasten, als sie hinter sich eine Stimme hörte. Ihre Augen flackerten und ihr Kopf wandte sich langsam zu dem Sprecher um, als sie Alex erkannte lächelte sie schwach aber das Lächeln weigerte sich die Verbindung zu ihren Augen aufzunehmen. "Müsste ich dafür nicht stehen? Ich meine, ich kann mich auch einfach runterkugeln lassen..." antwortete sie dann tonlos bevor sie sich innerlich schüttelte. Jetzt stell dich mal nicht so an! Du bist Majo Fucking MacCailín! "Außerdem was lässt dich glauben, dass ich plane mich selbst dort hinunter zu stürzen? Vielleicht warte ich auch nur darauf, dass eine verlorene Seele dumm genug ist mich anzusprechen..." fügte sie dann hinzu, mit einer weiten Handbewegung zeigte sie aufs Meer. "Außerdem... wer ist nicht gerne hier? Meinst du ich chille den ganzen Tag in gruseligen Wäldern herum um mir mein Lebkuchenhaus zu bauen? Ist schon ganz schön Vorurteilhaft von dir finde ich. Ich meine wieso bist du hier? Bestimmt nicht für skinny dipping" sie zog bei der nächsten Briese ihr Jeanshemd fester um sich. Klar sollte es Leute geben die keine Probleme mit kühler Luft hatten, aber ihr persönlich wäre es vermutlich doch schon zu frisch um in das aufgewühlte Wasser zu springen. Andererseits konnte sie sich wenigstens das Wasser erwärmen.

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    Nightmare - Halsey

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  • [Wayne] ~ bei Cylie an den Klippen

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    Die sanfte Spätsommerbrise tanzte über die Ebene des Leuchtturms, während der Cowboy im Schatten des großen Bildnisses stand. Er genoss die idyllische Stille nach den turbulenten Ereignissen der letzten Zeit. Wayne schloss die Augen und sog die frische Landluft in sich ein. Für einen Moment fühlte er sich vollkommen friedlich und ruhig. Seine blauen Augen öffneten sich langsam wieder als in entfernter Nähe eine Person in seinem Sichtfeld erschien. Es schien sich um eine junge Frau zu handeln, welche zielstrebig auf die Klippen zu ging, vermutlich um die Aussicht zu genießen. Dies konnte der Blonde ihr definitiv nicht verübeln. Für einen Moment überlegte er, auf sie zuzugehen und ein Gespräch anzufangen, als die Fremde plötzlich in Straucheln kam und zu Boden ging. Ihre Tasche knallte ebenfalls unweit von ihr auf die Steine und offenbarte einen Wirbelwind aus Papier, welcher vom Wind davon getragen wurde. Schnellen Schrittes lief Wayne auf die junge Frau zu, bedacht nicht ebenfalls auf den bereits aufgewühlten Steinen auszurutschen. "Ist alles in Ordnung bei dir?" Fragte er besorgt als er neben der Brünetten zum Stehen kam. Wayne kniete sich nieder, um sich ein besseres Bild von der Situation zu machen. Dabei schaffte er es ein paar wenige Seiten des Papiers, welche der Wind bisher verschont hatte, festzuhalten. Es war nicht viel, aber es war zumindest etwas. "Hast du dir weh getan?" Fragte er Cowboy, während er der Fremden seine Hand anbot, um ihr aufzuhelfen.

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