Die Tankstelle mit Bushaltestelle


  • Das erste was man bei seiner Ankunft in Sternbach zu Gesicht bekommt ist die kleine Bushaltestelle, die aus lediglich zwei Bänken und einem Halteschild besteht. Hier fährt der Bus tagsüber regelmäßig zwischen dem Dorf und Riverport hin und her, doch schon gegen Abend ist damit Schluss, weshalb man sich gut überlegen sollte wann und wie man wieder in die Stadt kommen möchte. Entscheidet man sich den 40 minütigen Weg mit dem Auto zu fahren, kann man ein kleines Stück weiter sein Benzin an einer Tankstelle auffüllen lassen. Diese gehört Andy, ein gesprächiger Mann, der sich auch gerne mal um kaputte Autos in seiner kleinen Werkstatt direkt nebenan kümmert. Er und seine Aushilfe sind die einzigen Angestellten hier, weshalb die Tankstelle auch nur einige Stunden am Tag geöffnet hat.


  • Ohje, wo war Ben hier nur gelandet? Neugierig, aber auch völlig orientierungslos saß der kleine Mann nun auf einer der zwei Parkbänke, die irgendwie genauso verlorenen neben dem Haltestellenschild aussahen wie er und blickte sich vorsichtig nach links und rechts um. Hier war er noch nie gewesen! Ob Mama und Papa diesen Ort hier kannten? "Loberto, waißt du wo wia sind?", fragte er mit schief gelegtem Kopf seinen treuen Gefährten, doch aus irgendeinem Grund war dieser heute wirklich nicht sonderlich gesprächig. Hatte Ben etwas falsch gemacht? War seine Plüschrobbe sauer auf ihn? Er traute sich nicht ihn zu fragen und vermutete, dass Roberto erwachsen genug war, um es ihm schon zu sagen, sollte er irgendeinen Fehler gemacht haben. Gute Freunde redeten nun einmal miteinander, wenn es Probleme gab und taten nicht sinnlos einen auf beleidigt! Also würde Ben es später einfach nochmal versuchen, also das mit dem Reden. Grmmmmmml. Oh. Das war wohl unser Magen. "Ich hab Hunga..", murmelte der Lockenkopf leise und blickte sich erneut um. Hatte er nicht eben während der Busfahrt ein Gebäude mit Licht gesehen?? Vielleicht hatten sie da etwas zu Essen? Ben plumpste von der Sitzbank runter, kramte einen seiner Kaugummis aus dem Rucksack an seinem Rücken - ohne etwas zwischen den Zähnen würde es den Weg niemals schaffen - und patschelte langsam in die Richtung aus der er gekommen war.
    ...
    Das war doch die Richtung, aus der er gekommen war, oder? "Loberto, sind wia hia lichtig?" Keine Widerworte. Ein Schweigen der Zustimmung. Alles klar, dann konnte er beruhigt weiter laufen!

     

    So Lemon Boy and me, we just gotta get along together

    I’ll help him plant his seeds and we'll mow the lawn in bad weather

    It’s actually pretty easy being nice to a bitter boy like him

    So, I got myself a citrus friend


  • [IMG:http://orig15.deviantart.net/6945/f/2016/086/6/f/hina_by_princesslettuce-d9wp18h.png]Wie aufregend! Da ihre Eltern mal wieder keine Zeit für das kleine Mädchen hatten, was ja eigentlich nichts Neues war aber Hina immer wieder aufs Neue traurig machte, hatten sie ihrer Tochter erlaubt, einen kleinen Ausflug zu machen – und das ganz alleine! Das klang zwar irgendwie traurig da sie auch nicht wirklich Freunde hatte aber die Aussicht auf einen Tag auf dem Bauernhof machte das Mädchen glücklich und das zählte doch! Irgendwer würde sich schon finden lassen mit dem sie ihre Freude teilen konnte und wenn es nur ein alter Hofhund war. Die Grundschülerin saß also vergnügt im Bus nach Sternbach, ihr Rucksack war voll mit kleinen Leckereien die ihre Mutter für sie zusammen gepackt hatte, und wartete, bis dieser dort ankam. Die Natur wurde immer grüner und die Laune des Mädchens immer besser. Schließlich hielt der Bus und Hina stieg aus und rannte sofort in eine Richtung. Denn noch im Bus hatte sie einen verwirrten kleinen Jungen gesehen.. und den wollte sie ansprechen, denn er hatte einen bezaubernden Schlafanzug an! „Hey, hey warte!“, rief das Blondchen und war froh, dass sie im Sportunterricht immer so gut mitmachte. „Woher hast du diesen Schlafanzug??“ Das war im ersten Augenblick alles, was Hina wissen wollte. Als sie den Lockenkopf dann aber nochmals genauer anguckte, legte sie leicht den Kopf schief. „Und..warum trägst du ihn hier und jetzt? Es ist Tag und du bist.. nicht in deinem Bett.“

  • (Neeein, ich kenne die Codes von allen Sprechfarben außer Ricks nicht mehr fgdkgfgo :(((()

    Ben und Roberto drehten sich verwirrt, aber irgendwie auch von plötzlicher Neugier gepackt, um, als hinter ihnen eine süße, aber relativ hohe Stimme erklang. Huh?? Über Bens Kopf poppten Fragezeichen auf, als er das fremde blonde Mädchen näherkommen sah. Was hatte sie denn hier nur verloren?? Und das auch noch ganz alleine! Ob sie sich verlaufen hatte? Immerhin hatte er selbst ja Roberto und dieser war verdammt gut darin einem den richtigen Weg zu weisen. Er konnte sich gar nicht vorstellen, wie er sich nur ohne ihn fühlen würde! "Main Schlafanzug?", fragte der Junge auf die Worte seines Gegenübers hin, nicht sicher, worauf die Fremde eigentlich hinaus wolle, "Dea.. dea gehört mia und maina Schwesta. Oh und Mama und Papa haben ihn gekauft!!", verkündete er schließlich stolz ohne auch nur einen einzigen Gedanken daran zu verschwenden, dass an dieser Aussage etwas komisches sein könnte. Er und Charlie liebten sich nun einmal über alles - und tauschten dementsprechend auch öfters mal ihre Kleidung. So hatten sie halt gleich doppelt soviel und keiner musste auf den anderen eifersüchtig sein! Auch wenn Charlie es so gar nicht mit Röcken und Kleidern hatte, was Ben ein wenig traurig machte - denn er fand sie wirklich schön! Als Hina dann den Kopf ein wenig schief legte, machte Ben es ihr nach - keine Ahnung wieso, irgendwie geschah es automatisch. Seine unzähligen Löckchen hüpften bei der Bewegung umher und Ben legte ein kleines Lächeln auf. "Ea ist bequem! Und weich! Ich mag ihn und Loberto meinte es ist okay wenn ich so lausgehe! Und er hatte Lecht, hehe!~heartgreen"

     

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  • hmill hmtumbleweed hmsad

    [IMG:http://orig12.deviantart.net/87fa/f/2014/261/1/6/harvest_moon_boy___louis_cooper_by_princesslettuce-d7eftyd.png]


    ~Louis stolpert aus dem Bus~


    Geschafft!, stöhnte der kleine Nerd in Gedanken und torkelte erst einmal zur Bank der Bushaltestelle um sich kurz zu setzen. Warum wurde ihm bei Busfahrten immer so schlecht? Noch nicht mal das vorne sitzen hatte heute geholfen und fast wäre ihm der Marmeladentoast von heute Morgen wieder hoch gekommen.
    Erschöpft lehnte sich der Schwarzhaarige an den Holzpfosten und schloss kurz die Augen um die Übelkeit, die ihm immer noch im Magen saß wieder los zu werden. Dann sah er sich um.


    Dies war also Sternbach…

    Ein Kaff wie es im Buche stand…
    Mit einem erschrockenen Blick auf sein Handy, musste Louis feststellen, dass er hier noch nicht mal mobiles Internet hatte.

    „Die Hölle…“, flüsterte er in seinen nicht vorhandenen Bart und überlegte, ob er nicht einfach hier sitzen bleiben sollte, bis der nächste Bus kam. Er könnte sich an der Tankstelle gegenüber ein Paar Energie Drinks kaufen und eine Challenge daraus entwickeln, sie auf der Heimfahrt nicht wieder auszukotzen…

    PIEP PIEP

    „GAAH“, nach einem halben Herzinfarkt und einer chaotischen „ich lasse mein Handy fast fallen, fange es jedoch rechtzeitig, werfe es wieder in die Luft und fange es wieder“ – Aktion, stellte Louis beruhigt fest, dass er nicht von einer Horde Hinterwäldler, die in diesem Dorf unterwegs waren, überfallen wurde, sondern dass er nur eine SMS von seiner Mami bekommen hatte.


    Hallo mein Schatz, hoffe du bist ohne „Zwischenfälle“ in Sternbach angekommen! Ich weiß dass du dort keinen Empfang hast, aber denk gar nicht erst daran wieder zurück in den Bus zu steigen HÖRST DU????
    SIE wartet auf dich! :)
    Kuss Mutti <3

     

    „…“, mürrisch steckte Louis das hier fast nutzloses Handy weg, schob sich den Rucksack gerade auf die Schultern und stapfte in die Richtung, die das Schild am Wegrand mit „Zum See“ betitelte.

    Warum kannte ihn seine Mutter nur so gut…?


    ~Schlurft in Richtung See~

  • [Hina] & Ben gehen


    [IMG:http://orig15.deviantart.net/6945/f/2016/086/6/f/hina_by_princesslettuce-d9wp18h.png]„Der.. ist ja total niedlich!!“, brach es aus der Grundschülerin heraus und sie konnte einfach nicht anders, wenigstens einmal musste sie ihn anfassen! Und so strich sie ohne die Erlaubnis des kleinen Jungen über seinen Arm.. oder eher über den Stoff des weichen Schlafanzuges und sofort schwärmte das Mädchen. „Woa, wie weich! Den haben deine Eltern aber gut ausgesucht und gewaschen!“ Gerne hätte Hina auch so einen aber ihre Mama kaufte ihr nur immer rosa Kleidchen. Die waren sehr süß aber nicht so toll wie der Pyjama von dem Lockenkopf! „Ich bin übrigens Hina, freut mich dich kennen zu lernen Loberto und...?“ Der kleine Sprachfehler ihres neuen Bekannten war der schlauen Schülerin natürlich aufgefallen und obwohl sie es etwas seltsam fand, war sie auch teils davon angetan. Hina erkannte in dieser Begegnung mit dem fremden Jungen die Chance endlich neue Freunde zu finden und tolle Freundschaften zu knüpfen sodass sie dem Wuschelkopf die Hand reichte und ihn breit anlächelte. „Im Dorf ist momentan ein Fest! Davon hat mir meine Mama erzählt. Mit viel Essen und Spielzeug und viel Spaß! Lass uns dort zusammen hingehen, ja?“ Ihre Mutter hatte ihr auch etwas Geld zugesteckt, das konnte sie ja jetzt bei dieser Gelegenheit ausgeben! Die kleine Blonde wartete nicht länger auf den Namen des Jungen, auch nicht auf eine Antwort auf ihre Frage, sondern zog den Brünetten einfach mit sich. Das Dorf hatte in diesem Sommer so viel zu bieten, das musste erkundet werden!

  • [Kommt an und geht aufs Fest]


    [IMG:http://fc06.deviantart.net/fs71/f/2012/301/0/8/alessa_child_new___harvest_moon_by_princesslettuce-d5j8xgv.png]


    Mit ihrem selbst gedichteten Lied auf den Lippen hatte Alessa es schließlich nach Sternbach geschafft. Der Busfahrer war sehr freundlich gewesen und hatte sie sogar kostenlos mitgenommen obwohl sie bereits ihre plüschige, rosa Brieftasche gezückt hatte und mit ihrem Gesparten bezahlen wollte. Alessa war fast ein bisschen enttäuscht gewesen. Sie mochte es selbst zu bezahlen. Dabei kam sich das Mädchen so sie eine erwachsene Frau vor aber natürlich war es auch gut, dass sie mehr Geld für die Fahrgeschäfte hatte. So konnte sie bestimmt ein paar Mal öfter mit dem Karussel fahren oder so. Die roten Augen des Mädchens wurden immer größer als sie die ländliche Umgebung sah. In der Ferne sah sie Pferdchen und Kühe auf einer Weide und unweigerlich entfuhr ihr ein verzücktes Quietschen und so schnell wie sie den Bus verlassen hatte, machte sie sich schon auf den Weg in Richtung Pferdchen. Alessa konnte es kaum mehr erwarten. Ihre Schritte wurden immer schneller und schließlich begann die Blonde zu laufen. Ihr seidiges Haar wehte im Wind und die Grundschülerin war so verzückt, dass sie gar nicht bemerkte, dass sie ihre Mütze unterwegs verloren hatte. Der Gedanke daran endlich Pferdchen streicheln zu dürfen benebelte die Sinne der Kleinen und ließ keinen Anderen zu. Wie ferngesteuert war das Mädchen, nahm die neue Umgebung gar nicht richtig war.

  • Ria kommt an und erkundet die Gegend außerhalb vom Dorf

    [IMG:http://fc05.deviantart.net/fs71/f/2014/046/e/d/ria_by_princesslettuce-d76m18k.png]

    Die Busfahrt war schön, da Ria ein Platz am Fenster hatte und dadurch die Aussicht genießen. Sie hatte auch die Bücher dabei, die sie sich ausgeliehen hatte und las ein wenig von bis sie an der Haltestelle von Sternbach angekommen war und ausstieg. Die frische Landluft hier erinnerte sie an Bluebell und hofft hier auch richtig schöne Orte zu finden und so den ganzen Tag hier zu verbringen. So schaut die Blondine sogleich sich nach Schilder um, wo es zum Dorf geht und folge dann diesen Weg. Sie sah auch Plakate und anderes, was wohl zu einen Fest führte, wo sie vielleicht später vorbei schauen möchte. Jetzt wollte Ria was von der Natur außerhalb des Dorfes bestaunen und fing an ein kleines Lied beim laufen zu summen, wo sie auch lächeln musste. Das Wetter war einfach toll und schaut sich jede Blume an, die sie auf den Weg durch die Gegend zu Gesicht bekam. Sie machte einige Fotos mit das Handy, da sie vor hat aus den einen Kalender zu machen. Sie konnte auch Vogelgezwitscher von Vögel hören, die sie in Riverport glaube bisher noch nicht und läuft gemütlich weiter.

    "Warum verlangen die Menschen nur immer nach Kräften, die das Ende der Welt bedeuten könnten?"
    Ist aus Tales of Xillia.

  • « [Lily] & Danny von der Tapami Farm | Bushaltestelle


    Lily fühlte sich schrecklich. Und da sie das schreckliche Gefühl der Verzweiflung nicht vollständig beiseite schieben konnte, ersetzte sie es zwischendurch einfach mit Wut. Ein guter Plan! Die blonde Frau regte sich über alle Maßen darüber auf, dass die Bushaltestelle in Sternbach - die offenbar einzige Bushaltestelle - soweit außerhalb lag und ihnen nichts anderes übrig blieb, als die Strecke tatsächlich zu laufen. Dabei lag ihr Kind gerade im Sterben! "Wir hätten das Auto nehmen sollen. Warum haben wir nicht das Auto genommen?", wiederholte Lily pausenlos, "Und wann fährt überhaupt der nächste? In einer Stunde? Während wir nichts tun können als hier dumm rumzusitzen und zu warten ob ein Bus überhaupt auftaucht? Ben braucht uns! Er ist doch noch so klein..." Wieder stiegen Lily Tränen in die Augen. Es war zum verrückt werden! Als der Bus schließlich kam war sie nervlich schon am Ende.


    » Krankenhaus.

    »Auf diejenigen, die zu den Sternen schauen und sich etwas wünschen.«

    »Auf die Sterne, die zuhören - und auf die Träume, die wahr werden.«

  • Joe kommt hier an


    Joe war im Bus eingeschlafen, da es doch wohl anstrengend war was er alles so bisher gemacht hatte und verpasste somit seine Haltestelle zum aussteigen. Er wurde irgendwann von einer Stimme geweckt, was vom Busfahrer gekommen war, und aufgefordert diesen Bus zu verlassen. Daher nahm er seinen Rucksack und steigt dann aus, wo er sich auch kurz strecken musste und sich zurechtfinden. Es sieht hier nicht mehr nach Riverport aus und Joe erst mal ein Schild oder so suchen musste welches ihn erklärte ist in Sternbach gelandet. Hier war er noch nie und Joe daher schaut wann der nächste Bus kommt und macht sich auch Musik ein wenig an, wo er auch seine Ohrenstöpsel in die Ohren machte. Der nächste Bus kommt nicht sofort und Joe überlegt vielleicht Sternbach unter die Lupe zu nehmen, wenn er hier schon unfreiwillig gelandet war.

    "Warum verlangen die Menschen nur immer nach Kräften, die das Ende der Welt bedeuten könnten?"
    Ist aus Tales of Xillia.

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  • [Pandora]


    [IMG:http://orig12.deviantart.net/54b5/f/2015/091/3/f/harvest_moon_girl___pandora_by_princesslettuce-d8jbusm.png]


    Wie ein armes, kleines, halbblindes Mädchen an einer Tankstelle mit Bushaltestelle mitten in der Pampa strandet? Das war eine gute Frage. Sie hatte den Bus auf jeden Fall ganz bewusst gewählt, denn Bus fahren konnte sie schon ganz alleine! Aber hierher hatte sie eigentlich nicht gewollt... Ivy hatte heute keine Zeit gehabt, Sumomo war von der Hexe gefressen worden und das einzige Kind in ihrem Alter, was Panda noch ein bisschen besser kannte, war Charlie. Sie hatte sich gemerkt, dass der Wuschelkopf etwas von Sternbach erzählt hatte und da sie heute nichts besseres vorgehabt hatte - und nur deshalb! - hatte sie einen Bus in Richtung des Dorfes genommen. Aber Charlie hatte vergessen zu erwähnen, was für eine verdammte Pampa das hier war! Wo ging es hier überhaupt hin? Pandora ließ sich jedenfalls nicht so schnell unterkriegen. Das Kinn hoch erhoben spazierte sie in die Tankstelle hinein, um den Typen hinter der Kasse zu fragen. Der war anscheinend halb am schlafen - so viele Leute schienen hier anscheinend echt nicht vorbeizukommen. Sie versuchte seine Aufmerksamkeit auf sie zu ziehen, aber ohne Erfolg. Wütend darüber stieß sie "versehentlich" gegen ein Regal und riss dabei eine Menge an Keksen, Süßkram und sonstigem Zeug durch die Tankstelle fliegen. Das hatte der Angestellte dann doch endlich bemerkt. "Oooooooh Entschuldigung!!", meinte sie scheinheilig und setzte ihre beste erschrockene Miene auf. Ob der Typ eher von der ruhigeren oder der aufbrausenderen Sorte war, würde sich gleich zeigen.

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    »Auf die Sterne, die zuhören - und auf die Träume, die wahr werden.«

  • [Kotomi] kommt an tun wir mal so als ob sie vorher zu Hause war auch wenn es mich nicht interessiert hat sie vorhin dorthin zu posten


    [IMG:http://orig05.deviantart.net/df33/f/2015/090/e/f/harvest_moon_girl___kristina_candace_kotomi_by_princesslettuce-d8nsn52.png]


    Die Busfahrt war kurz und eintönig. Als die Blauhaarige schließlich ausstieg, befand sie sich definitv nicht mehr in der Stadt, der Unterschied war sehr eindeutig. Auf der Straße fuhren ja kaum Autos! Kotomi hatte schon fast vergessen, wie ruhig es außerhalb der Stadt war. Und schon jetzt fühlte sie sich merklich entspannter. Der geplante Umzug war zwar aus Notwendigkeit heraus entstanden, aber Kotomi war auch in gewisser Weise froh darüber. Sie konnte nur hoffen, dass Rumi genauso dachte. Allerdings hatte Kotomi nun auch ein Problem. Wo zum Teufel war sie? Und wo musste sie hin?? Sie hatte die Adresse von ihrem Vielleicht-neuen-Zuhause zwar im Kopf, aber das half ihr jetzt auch nicht viel weiter. Aber, ein Hoch auf die Technik! Die Blauhaarige dankte den Leuten, die für Google Maps verantwortlich waren, und zog ihr Handy hervor um sich den Weg genauer anzusehen. Sie versuchte gerade herauszufinden, in welche Richtung sie musste (Hier war nichts!), da bemerkte sie ein kleines Mädchen, das wohl auch mit ihr im Bus gewesen sein musste. Und dieses steuerte gerade Alleine!!! Auf die Tankstelle zu. In Kotomi schrillten alle Alarmglocken. Warum war dieses Kind alleine unterwegs? Wer war so unverantwortlich und ließ ein Mädchen, dass ihr vielleicht bis maximal zur Hüfte ging, alleine herumlaufen? Noch dazu in einen Bus steigen? War das überhaupt legal? Wussten diese Leute, was da alles passieren konnte? Wo war das Jugendamt, wenn man es mal brauchte? Als die Kleine die Tankstelle betrat, sah sich Kotomi um, ob ihr nicht vielleicht doch jemand elternhaft aussehendes folgte, doch da wurde sie enttäuscht. Aber sie konnte sie doch nicht alleine in einer Tankstelle mitten in der Pampa lassen! Ohne weiter zu zögern folgte sie der Schwarzhaarigen schnellen Schrittes in die Tankstelle. Dort drinnen waren genau zwei Personen. Hinter der Kasse saß ein desinteressiert aussehender Kerl vom Typ „Ehemaliger Student der einst Ambitionen hatte, bevor ihm zu hohe Erwartungen, Leistungsdruck und die Scham des Versagens die Lebenskraft aussaugten und >Nein Mama es ist nur ein Jahr Pause von der Uni< sich plötzlich in >Fristet seit 10 Jahren sein Dasein damit, in einer Tankstelle mitten in der Pampa alle drei Stunden einen Kunden wahlweise ein 50 cent Getränk, ein Snickers oder Kondome zu verkaufen< verwandelten und nun immer noch in seinem alten Kinderzimmer lebt“ (Erlebnis frei erfunden). Der sah dann plötzlich gar nicht mehr so gelangweilt aus, als gerade mit der Ankunft Kotomis‘ ein großer Ständer mit Zeug umfiel, als das kleine Mädchen wegen dem sie eigentlich hier war, aus Versehen dagegen stieß. Der „Ich bin am Leben gescheitert und muss jetzt andere fertig machen“ Typ fixierte einen wütenden Blick auf das Mädchen und hörte ihre Entschuldigung anscheinend gar nicht. „Hey! Kannst du nicht aufpassen?“ , fuhr er das Kind an. „Jetzt schau mal, was du angerichtet hast! Meinst du, ich hab nichts besseres zu tun als die Sauerei von kleinen Gören die nicht aufpassen können wegzuräumen?!“ Aufgebracht stand der Kerl und warf die Zeitung, die er eben noch laß (das „Bessere“ in diesem Fall) auf die Theke. Kotomi wusste, dass der Kerl vermutlich nicht wirklich etwas tun würde, aber ihr Beschützerinstinkt war seit dem Tod ihrer Eltern etwas aus den Fugen geraten, und der aggressive Ton des Mannes gegenüber der Kleinen brachten die Blauhaarige beinahe augenblicklich in Retter in der Not™ Modus. „Hey!“ . Sie fixierte den Mann mit ihrem besten einschüchterden Blick und trat auf die Beiden bei der Kasse zu. Die Blauhaarige positionierte sich etwas vor das Mädchen, bevor sie ihre Schimpftirade startete „Was glauben Sie eigentlich, was sie hier machen? Was fällt ihnen eigentlich ein, ein Kind so anzufahren? Über so etwas auch noch! Oh, Sie müssen einen Aufsteller wieder aufbauen, wie tragisch! Die 10 Minuten können sie sich natürlich nicht leisten, bei dem was hier los ist. Und haben sie nicht gehört, dass sie sich entschuldigt hat? Es war eindeutig nur ein Versehen, aber sie interessiert das natürlich nicht. Sie ignorieren ja auch, dass ein kleines Kind, dass alleine hier ist wohlmöglich ihre Hilfe bräuchte! Aber das ist ihnen wohl auch zu viel Aufwand!d Der Kassierer starrte sie perplext an und hatte offenbar keine Worte auf Kotomis kleinen Ausbruch. Die Blauhaarige schnaubte verächtlich. „Und entschuldigen können Sie sich anscheinend auch nicht.“ Der Mann schien immer noch nicht so genau zu wissen, was hier eigentlich passierte aber immerhin wandte er sich kurz zu dem Mädchen, murmelte ein kurzes „Entschuldigung“, bevor er etwas von „Ich hol mal einen Besen“ , murmelte und in einen Hinterbreich der Tankstelle verschwandt. Kotomi starrte ihm immer noch mit erstem Blick nach, bevor sie sich schließlich das erste Mal an den Grund, warum sie überhaupt hier war wandte. Ihr Ausdruck wurde etwas weicher, als sie die Kleine ansah, die mit großen Augen zu ihr aufsah. „Hallo“, begrüßte sie die Schwarzhaarige mit einem kleinen, hoffentlich gleichzeitig beruhigenden und einladenden Lächeln. „Tut mir leid falls ich dich erschreckt hab, das wollte ich nicht. Aber mir hat gar nicht gefallen, wie dich der Mann angeschrien hat.“, versuchte die Blauhaarige zu erklären. Na hoffentlich dachte das Mädchen, das ihr tatsächlich kaum an die Hüfte reichte, jetzt nicht, dass sie genauso war! „Ich bin Kotomi“, stellte sie sich schließlich vor, in der Hoffnung das Vertrauen des Mädchens zu gewinnen. Wie sollte sie sie denn sonst von den Gefahren hier beschützen?

  • [Pandora] & Kotomi | in der Tankstelle


    [IMG:http://orig12.deviantart.net/54b5/f/2015/091/3/f/harvest_moon_girl___pandora_by_princesslettuce-d8jbusm.png]


    Oh. Der Ladenangestellte war nicht nur gar nicht begeistert über ihr... Versehen, nein, er war sogar regelrecht wütend. Pandora sah den Mann aus großen Augen heraus an. Ein kleiner Teil von ihr war beeindruckt wie jemand, der gerade noch fast geschlafen hatte, mit einem Mal so hellwach sein konnte. Der größere Teil von ihr, war dann doch schockierter als erwartet und Pandora fragte sich zum ersten mal, ob es wirklich eine gute Idee gewesen war, alleine auf diese kleine Abenteuerreise zu gehen. Halt, Stopp: so durfte sie gar nicht erst denken! Ihre Mama war eine starke Frau, die sich von niemanden was sagen lies, und so wollte Pandora auch werden. Trotzdem blieben ihre Füße wie angewurzelt feststehen, als der Mann sie mit einer Schimpftirade bedachte. Wow. Und was sollte sie jetzt tun? Weglaufen? Weinen? Ihn mit den herumliegenden Sachen bewerfen? Letzteres klang nach einer guten Strategie, aber Pandora vermutete insgeheim bereits, dass der Mann sie dann schneller gefasst hätte, als sie weglaufen konnte.

    In diesem Moment bemerkte sie dann plötzlich eine Frau, die das ganze offenbar mit angesehen hatte. Und diese Frau hatte es in sich. Nachdem sie dem Typen ordentlich Paroli gegeben hatte, hätte Panda am liebsten geklatscht, aber sie konnte es sich gerade noch verkneifen. War wohl nicht der beste Moment für so etwas. Kaum hatte sie den Mann verscheucht wandte die Frau in Blau sich ihr zu. Hm, das hätte sie kommen sehen müssen. Auf einmal war sie auch ganz freundlich und Pandora war durchaus erstaunt, wie schnell die Stimmung der Frau umschlagen konnte. Aber was sollte sie jetzt machen?! Die Regel 'Mit Fremden spricht man nicht' hatte sie nicht bekommen (oder zumindest nicht verinnerlicht). Die Frau hielt sie nun sicher für ein kleines, unbedarftes Mädchen, zumindest hatte sie oft das Gefühl das Erwachsene Kinder so behandelten. Ihre Mom war da anders, was sie ja auch zu einer ziemlich coolen Mom machte. Der Besten! Aber da sie nicht wusste wohin es ging und sich nicht auskannte und diese Frau sie offenbar beschützt hatte (was natürlich nicht nötig gewesen wäre), würde Pandora sich erst einmal auf ihre 'Retterin' einlassen. "H-Hallo!", entgegnete sie daher schüchtern, "Ich bin Pandora!", stellte sie sich weiterhin artig vor, ehe ihr etwas einfiel: "Danke das du mir geholfen hast. Der Mann hat mir wirklich Angst gemacht!" Das halbblinde Mädchen wischte sich mit dem Ärmel über das Gesicht um vermeintliche Tränen wegzuwischen. Naja, auch wenn sie das niemals jemanden sagen würde, aber sie hätte vermutlich wirklich Angst bekommen, wenn Kotomi nicht so schnell zur Hilfe geeilt wäre.

    »Auf diejenigen, die zu den Sternen schauen und sich etwas wünschen.«

    »Auf die Sterne, die zuhören - und auf die Träume, die wahr werden.«

  • Joe verlässt wieder die Tankhaltestelle


    [IMG:http://orig07.deviantart.net/0bf6/f/2014/246/4/3/harvest_moon_boy___joe_woodrow_by_princesslettuce-d7eeibd.png]


    Es sind bestimmt mehr als zwanzig Minuten vergangen, als Joe hier versehentlich angekommen war und auch immer noch draußen herum stand. Er hatte die Tankstelle gesehen, wo auch einige rein gingen welche auch mit einen Bus hier her gekommen waren. Joe überlegt ob er da auch kurz rein gehen sollte, aber entschied sich doch dagegen wegen kaum Hunger zu verspüren noch wartet eine neue Zeitschrift oder anderes darauf von den Jungen gekauft werden zu müssen. Daher beschließt er genau zu schauen wann der nächste Bus ihn zurück nach Riverport bringt, wo ihn plötzlich was von jemand vorbei laufenden in die Hand gedrückt wurde. Joe verzog ein wenig das Gesicht und wollte es am liebsten der Person zurück werfen, als er den Schriftzug sieht und von ein Fest lesen tut und somit er nun weiß wie er den Tag noch weiter auskosten kann statt bei sich zu Hause mit sich selber zu beschäftigen. Bei dieses Fest kann er hoffe neue kennen lernen oder auch alte Bekannte wieder sehen und er aufgeregt etwas wurde. Als der Bus dann endlich gekommen ist, Joe sofort einsteigt und das aber an ein Fenster welches er öffnen kann. Er möchte nicht erneut versehentlich einschlafen.

    "Warum verlangen die Menschen nur immer nach Kräften, die das Ende der Welt bedeuten könnten?"
    Ist aus Tales of Xillia.

  • [Kotomi] und Pandora in der Tankstelle


    [IMG:http://orig05.deviantart.net/df33/f/2015/090/e/f/harvest_moon_girl___kristina_candace_kotomi_by_princesslettuce-d8nsn52.png]


    Kotomis Befürchtungen, dass sie dem hilflosen kleinen Mädchen noch einen zusätzlichen Schrecken eingejagt hatte, bewahrheiteten sich zum Glück nicht. Zwar wirkte die Schwarzhaarige etwas schüchtern, starrte sie aber auch mit einem Blick voller Bewunderung (zumindest redete sich das die Blauhaarige ein) an. Die Kleine stellte sich als Pandora vor, was Kotomi mit einem Lächeln erwiderte und meinte: „Was für ein hübscher Name.“ Die Bekundung, dass der Kerl ihrem neu gewonnenen Schützling tatsächlich Angst gemacht hatte, sendete erneut eine Welle Ärger durch die junge Frau. Und dann sah sie auch noch die Tränen! Sie warf einen dunklen Blick zurück in die Richtung, wo der Kassierer verschwunden war. Der hatte nur Glück, dass er gerade nicht da war, sonst hätte er sich sicher erneut eine Standpauke anhören müssen! Doch Kotomi konzentrierte sich schnell wieder aufs Wesentliche und drehte sich wieder zu dem Knirps um. „Das ist gar kein Problem! Ich weiß gar nicht, was dem Mann da eingefallen ist, so ein süßes Mädchen wie dich einfach so anzufahren! Und ich bin sicher, du hast den Ständer nicht absichtlich umgeworfen, hm?“ Es war eigentlich nur eine rhetorische Frage. Sie sah es Pandora ja an, dass sie sowas wohl nicht machen würde. Dafür wirkte sie viel zu unschuldig! Und selbst wenn es mit Absicht war…Kinder machen nunmal Blödsinn, vor allem wenn sie noch so klein sind! Das brachte Kotomi auch schnell zu einer anderen Frage. „Sag mal…was wolltest du denn eigentlich hier? Ich hab gesehen wie du aus dem Bus gestiegen bist. Kommst du auch aus Riverport? Was machst du denn ganz alleine hier?“ Kotomi versuchte wirklich, nicht allzu besorgt zu klingen. Sie wusste, wie ihre Schwester darauf reagierte und konnte sich nicht vorstellen, dass es bei Kleinkindern anders war. Aber ihre Sorge war doch wirklich berechtigt! Sie war immer noch der Meinung, dass irgendwelche nichtsnutzige Eltern Pandora alleine gelassen hatten. Na, mit denen würde sie sicher ein ernstes Wörtchen reden, sollte sie je die Gelegenheit haben. (Nevermind, dass Kotomi selbst erst vor ein paar Jahren das Teenagerdasein zurückgelassen hatte und ihr Leben als Erwachsene seitdem aus dem Motto "fake it 'till you make it" bestand. Somit war sie definitv nicht qualifiziert Leuten, die vermutlich 10-20 Jahre älter als sie waren, Erziehungstipps zu geben. Das musste aber niemand wissen).

  • [Pandora] bei Kotomi in der Tankstelle


    [IMG:http://orig12.deviantart.net/54b5/f/2015/091/3/f/harvest_moon_girl___pandora_by_princesslettuce-d8jbusm.png]


    Als Kotomi ihren Namen lobte - klar, ihre Mom dachte sich ja keinen Scheiß aus (Pandora hatte die Story zu ihrer Namensgebung noch nicht gehört) - und dazu erwähnte, das so ein süßes Mädchen wie sie doch niemals so etwas mit Absicht getan hatte, gab Panda ihr unschuldigstes Lächeln zum besten, während sie antwortete "Neeein! Das war ein ganz dolles Versehen!" Die genauen Umstände musste diese gutmütige Frau ja nicht erfahren. Pandora jedenfalls freute sich, das sie so schnell so einfach aus dem Schneider gekommen war für diese Untat. Und das ihre 'Tränen' Kotomi wohl zusätzlich erweicht hatten. "Ich war auf Abenteuerjagd! Kennst du Charlie? Sie wohnt hier in Sternbach! Und ich kann schon ganz alleine auf mich selbst aufpassen!", verkündete Pandora selbstbestimmt. Das war vielleicht ein wenig überzogen ausgedrückt, aber auf sich selbst aufpassen - ja, davon war das kleine Mädchen überzeugt. Eigentlich wollte Pandora nicht, das Kotomi ihr unbedingt länger als nötig folgte, immerhin war sie eine Erwachsene. Allerdings... musste sie sich eingestehen, das sie wirklich keinen Anhaltspunkt hatte. "Du weißt... nicht zufällig wie ich sie am besten finden kann, oder?", fragte sie daher geradeheraus, wenngleich ein Hauch von Zweifel in ihrer Stimme mitklang.

    »Auf diejenigen, die zu den Sternen schauen und sich etwas wünschen.«

    »Auf die Sterne, die zuhören - und auf die Träume, die wahr werden.«

  • [Kotomi] und Pandora in der Tankstelle


    [IMG:http://orig05.deviantart.net/df33/f/2015/090/e/f/harvest_moon_girl___kristina_candace_kotomi_by_princesslettuce-d8nsn52.png]


    Die Blauhaarige nickte bei den Worten Pandoras. Natürlich war es ein Versehen gewesen! Dass kleine Mädchen gerne mal die eine oder andere Notlüge erzählten und die Schwarzhaarige vielleicht ein bisschen zu scheinheilig wirkte, vergaß Kotomi dabei natürlich, wobei sie selbst ja mal genauso gewesen war. Aber bevor sie weiter darüber nachdenken konnte, wurde sie auch schon von den Großen Augen der Kleinen und ihrer aufgeregten Stimme abgelenkt. Mit gerunzelter Stirn hörte sie sich die kleine Geschichte der Schwarzhaarigen an. Ah, also so war sie also hier gelandet! Das erklärte zwar noch lange nicht alles, aber immerhin hatte die überbesorgte junge Frau jetzt einen Anhaltspunkt. „Nein…ich glaube eine Charlie kenne ich leider nicht.“, antwortete sie ihr mit einem verneinenden Kopfschütteln, gekonnt den Teil über die Selbstständigkeit Pandoras ignorierend. „Aber weißt du, ich selbst wohne auch hier in Sternbach. Oder zumindest werde ich hier bald mit meiner Schwester herziehen und wollte mir gerade das Haus anschauen. Vielleicht wohnt sie ja da in der Nähe?“, schlug die Blauhaarige vor. Wie sie die Freundin der Schwarzhaarigen finden sollten war ihr trotzdem ein Rätsel, aber einfach hier rumstehen brachte sich auch nicht, und die Kleine alleine auf ihren Weg schicken kam auch gar nicht infrage. Vielleicht sollte ich fragen, ob sie die Nummer ihrer Eltern kennt? Nicht dass ich glaube, dass das was bringt…haben solche Leute überhaupt Handys? Oh mann, vielleicht sind sie ja obdachlos und schicken ihre Kleine in der Gegend rum um gutgläubige Passanten um Geld zu fragen!, dachte sie kurz bei sich, dann schüttelte sie den Kopf. Da ging wohl mal wieder die Fantasie mit ihr durch.

  • [Pandora] & Kotomi


    Pandora hörte - mehr oder weniger aufmerksam - der blauhaarigen Frau zu, die leider nicht mit den Informationen dienen konnte, die Panda gebraucht hätte. Aber sie wohnte auch in Sternbach, warum kannte sie sich dann nicht aus? Das 'bald' hatte das kleine Mädchen irgendwie überhört. Und auch dachte sie noch nicht daran, dass das gleichzeitig bedeutete das man jeden kennen musste. Als Kind war die Welt nunmal noch klein! "Darf ich mitkommen??", fragte Pandora und sah Kotomi dabei mit großen Augen an. Eigentlich wollte sie zwar am liebsten alleine auf Entdeckungstour geben - aber die Tankstelle mit der Bushaltestelle lag so abgelegen, das sie nicht wusste in welche Richtung sie überhaupt musste. Also wäre es wohl das beste, sich erstmal an jemanden mit - hoffentlich - ein bisschen mehr Ahnung zu wenden, bis sich eine Gelegenheit zur Flucht ergab!

    »Auf diejenigen, die zu den Sternen schauen und sich etwas wünschen.«

    »Auf die Sterne, die zuhören - und auf die Träume, die wahr werden.«

  • (ich lass sie mal gehen...)


    [Pandora] geht~


    Noch bevor Klein-Panda die Antwort von Kotomi anhören konnte, bimmelte ihr Handy. Was so eine kleine Göre schon mit einem Mobilfunkgerät machte? Tja - Rich Bitch würde ich sagen. Für die junge Halbasiatin war das Gerät noch mehr ein Ärgernis, immerhin wurde es nur benutzt, damit ihre Mom ihr auf die Nerven gehen konnte. Am liebsten würde sie das Teil daher ignorieren, aber sie kannte ihre Mama nun doch schon ein wenig und noch war Panda (meist) in dem Alter wo man noch auf seine Eltern hörte. Außerdem konnte sie Kotomi's Blick nicht Recht ausweichen, die sie fragend ansah. Und tja - tatsächlich hatte Sue ihr geschrieben. "Ich muss nach Hause.", grummelte das Mädchen finster in Richtung der neuen Bekanntschaft, "Also... bis dann!" Und damit lief sie auch schon zurück zur Bushaltestelle. Weit war sie ja nicht gekommen. So sollte ihr kleiner Abenteuerurlaub eigentlich nicht enden! Aber was soll's... Der Bus kam auch schon recht bald und das Mädchen war auf dem Weg zurück nach Riverport.

    »Auf diejenigen, die zu den Sternen schauen und sich etwas wünschen.«

    »Auf die Sterne, die zuhören - und auf die Träume, die wahr werden.«