Waldweg 2: Haus von Iuka, Shuka, Ludeus, Alma & Sharq

  • Die Großfamilie bewohnt ein durchschnittliches Haus ohne Garten, in dem dennoch fast jeder Bewohner sein eigenes Reich hat. Im Erdgeschoss liegt die einladende Wohnküche, welcher als Versammlungsort der Familie dient, sowie die Privaträume der Schwestern Calila und Mithra und ein einfaches WC. Im ersten Stock liegt das größere der beiden Bäder des Hauses, sowie das Zimmer von Tototala und die mittlerweile getrennten Zimmer von Alma und Sharq. Ganz oben im zweiten Stock residieren die Jugendlichen. Auf der linken Seite des Flures liegen die Zimmer der Zwillinge, auf der anderen befindet sich das zweite Bad und Ludeus' Zimmer.


    Bewohner: Iuka, Shuka, Ludeus, Alma, Sharq (+ Calila, Mithra & Tototala)


    Waldweg.png

  • Shuka stand vor dem Haus, in welches sie einzogen, und blicke umsicher von Links nach Rechts. Es war Niemand anwesend außer ihrer Familie und den Umzugshelfern; Letztere waren Shuka noch nicht ganz geheuer. "Shuka, komm endlich!" Wurde sie von ihrer Mutter gerufen, welche sich bereits im Haus befand. Stumm befolgte die Schülerin den "Befehl" und betrat das Haus, welches noch recht leer aussah. Plötzlich wurde Shuka von hinten angestoßen und hüpfte erschrocken zur Seite. "Passen Sie doch bitte auf, junge Dame." Brummte einer der Umzugshelfer missmutig."I-i-i-ich, da-das tut mir lei- ich wollte nicht...!" Shuka hatte Angst etwas falsches zu sagen, sie wollte nicht, dass der Mann böse auf sie war, auch wenn sie ihn nicht kannte. Durch ihre Sozialphobie fiel Shuka das Kommunizieren mit anderen Menschen sehr schwer, noch schwerer mit ihrer Schüchternheit. Sie wollte nichts Falsches sagen, zu groß war die Angst Hass und Wut auf sich zu ziehen oder, dass sich ihr Gegenüber schlecht fühlte. Die Schülerin ging schnell aus dem Weg zu ihrer Mutter. "Wo ist denn mein Zimmer?" Fragte sie zaghaft, denn sie wollte sich gerade einfach nur verkriechen und nie wieder heraus kommen. Nicht nur, dass Shuka hier Niemanden bis auf ihre Familie kannte, nein sie musste auch noch ihre zweite Hälfte, ihre allerbeste Freundin zurücklassen, die mit ihr durch dick und dünn gegangen war. Es war eine schwere Entscheidung gewesen mit in die neue Stadt zu ziehen, aber ihrer Familie konnte sie dioch ebenfalls nicht den Rücken kehren! "Im zweiten Stock links, Liebes." Erklärte ihr ihre Mutter; diese verstand Shuka zumindest, denn sie wusste genau, warum ihre Tochter so war, wie sie nunmal war. Die Violetthaarige lief schnurstracks die Treppen hoch. Sie bog links ab und stand nun vor zwei geöffneten Zimmertüren. In beiden Zimmern standen bereits die Möbel, deshalb fiel es Shuka nicht schwer, ihr Zimmer zu finden. Sie warf sich auf ihr weiches Bett und vergrub den Kopf in der Decke. Shuka hörte, wie die Umzugshelfer durch die Etage wuselten und Kartons abstellten, unteranderem auch in ihrem Zimmer. Als es endlich still im zweiten Stockwerk wurde, traute sich Shuka wieder aufzustehen und sich umzusehen. Alle ihre Kartons standen nebeneinander in ihrem Zimmer. Einer mit ihren Klamotten, einer mit ihren Büchern, wiederum einer mit ihren Plüschtieren.Es klang vielleicht albern, aber Shuka fühlte sich bei ihren Kuscheltieren durchaus wohler, als in Gegenwart von Menschen. Die Violetthaarige öffnete den Karton mit den Kuscheltieren und plazierte ihre kleinen Freunde auf dem Bett. Danach räumte sie ihre Kleidung ein, als sie ein klopfen an der geöffneten Tür wahrnahm. "Oh, du räumst schon alles ein." Ihre Tante stand in der Tür. "Willst du nicht mit runter kommen und Kuchen essen?" Fragte sie mit einem warmherzigen ächeln. Shuka schüttelte den Kopf und mahte ein passendes Geräusch der Ablehnung dazu. Ihre Tante seufzte. "Nagut. Aber du kannst jederzeit nachkommen." Damit verabschiedete sich Shukas Tante und verließ die Etage. Die jüngere der Zwillinge räumtte daraufhin weiter ihr Zimmer ein. Als letztes kamenn ihre Bücher, der größte Karton von allen. Shuka liebte das Lesenüber alles, denn es war ihre Möglichkeit etwas zu erlebenohne mit Menschen in Kontakt zu kommen. Nicht, dass sie Menschen nicht mochte, doch sie wusste nie, was sie sagen sollte und hatte immer Angst etwas falsch zu machen, weswegen sie Gespräche gar nicht richtig genießen konnte. Shuka las eigentlich alle Arten von Büchern, sie bevorzugte kein wirkliches Genre. Entweder das Buch gefiel ihr oder eben nicht. Nachdem die Schülerin ihr Zimmer aufgeräumt hatte, warf sie sich mit einem Roman aufs Bett und las. Nach einiger Zeit wurde
    sie müde und legte ihr Buch beiseite. Hunger hatte Shuka nach dieser Aufregung wirklich nicht,weswegen sie sich umzog, wusch und dann ins
    Bett verschwand.
    Am nächsten Morgen wurde sie von ihrer Mutter geweckt. "Du kannst nicht das ganze Wochenende über in deinem Zimmer bleiben, Schatz. Sieh dich doch zumindest Mal in Riverport um. Und iss etwas." "Okay, Mama." Shuka hievte sich aus dem Bett und öffente die Vorhänge, danach zog sie sich um und duschte sich kurz, um sich danach anzuziehen. Die Violetthaarige kam die Treppen hinunter zur Küche, wo bereits der Rest der Familie saß. "Morgen." Nuschelte die noch immer Schläfrige und setzte sich an den Tisch. Shuka aß eine Scheibe Toast mit Schinken und Käse und ein paar
    Gurkenscheiben. Mehr brachte sie nicht hinunter. Um der Bitte ihrer Mutter nachzugehen stand Shuka auf und sah einmal in die Runde. "Ich...bin dann mal weg." Erklärte sie leise und verließ die Küche um sich Schuhe anzuziehen. Dann hörte man nur noch die Tür ins Schloss fallen, als Shuka wegging.


    ~> geht

    „Das Unmögliche zu schaffen, gelingt einem nur, wenn man es für möglich befindet.“

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  • Alma wachte auf, als sie ein Geräusch wahrnahm."Mami, will noch nicht...aufstehen." Murmelte das kleine Mädchen verschlafen, aber es half nichts. Kurzerhand wurden sie und ihr Brüderchen geweckt. Alma vergrub das Köpfchen unter der Decke, da sie das Licht noch nicht gewöhnt war. Nach ein paar Sekunden spürte sie allerdings die Energie durch ihren Körper hindurch schießen und richtete sich auf. Freudig streckte sich die Grundschülerin und sprang schon fast aus dem Bett. Alma strotze nur so vor Energie und das sah man ihr auch an, da sie kaum still halten konnte, während ihre Mutter sie anzog. "Ich will spielen!" Qieschte sie voller Freude und sprang gut gelaunt durchs Zimmer. Doch zuerst war Frühstücken angesagt. Unten am Tisch saßen bereits alle beisammen. Alma aß schnell und schlang schon fast, als dass sie wirklich aß. Eine ihrer Schwestern, Shuka, verabschiedete sich dann schließlich und ging und Alma beschloss, es ihr gleich zu tun. "Ich gehe auch raus!" Rief sie laut und sprang vom Stuhl. Ihre Mutter kam hinterher und ermahnte sie, leiser zu sein und nichts anzustellen. Danach ließ sie ihre Jüngste gehen.


    geht

    Nein ich bin nicht die Signatur. Ich sortiere hier nur den Buchstabensalat, den mein Besitzer hier eben fabriziert hat!


  • Gegen Mittag fühlte sich Ika ausgeruht genug, umd endlich aufzustehen, auch wenn sie schon etwas Länger wach war. Jedoch war sie bis soeben noch zu Müde gewesen, umm sich aus ihrem gemütlichen Bett zu erheben.Aber nen strotze sie nur so vor Energie und sie sprang schon fast aus dem Bett. Iuka streckte sich mit einem ausgiebigen Gähnen. Sie zog die Vorhänge zur Seite und sah lächelnd aus dem Fenster. Licht durchströmte ihr Zimmer und man konnte die weiße Wand mit den pinken Hibiskusblüten-Wandtattoos erkennen. Ihr Zimmer war wirklich gemütlich eingerichtet mit einem großen Bett, hellen Schränken und einem fluaschigen Teppich. Iuka fühlte sich wirklich wohl hier und das zeigte sie auch. Die Schülerin verließ das Zimmer und schlenderte nach unten in die Küche. Dort klebte ein Zettel, der darauf hinwies, dass in der Mikrrowelle noch Essen zu finden war. Dies ließ Iuka sich nicht zweimal sagen und sie machte sich eine Portion warm. Nachdem sie gegegessen hatte, räumte die Lilahaarige noch das Geschirr in die Spühlmaschine und zog sich dann im Flur die Straßenschuhe an. Zeit etwas zu unternehmen!


    >geht


  • Iuka kam Zuhause an. Sie schloss die Tür hinter sich und vershcnwand auch schnell in ihr Zimmer. Dort sah sie noch ein paar YouTube-Videos und schrieb mit ein paar Freunden, ehe sie sich wusch und ins Bett legte. Am nächsten Morgen war Iuka ausgeruht und wieder voller Tatendrang. Sie kam die Treppen hinunter in die Küche, dort saß auch bereits ihre Muter zusammen mit ihrer Oma. "Guten Morgen." Begrüßte die Lilahaarige sie und umarte beide. Ihr Mutter erkundigte sich noch nach ihrem Befinden, was Iuka aber nur mit einem: "Mir gehts super." beantworten konnte. Nach dem Frühstück stand Iuka vom Tisch auf. "Ich bin dann mal wieder weg. Wenn ihr was braucht, ich hab mein Handy dabei." Sie winkte noch und verließ dann wieder das Haus.


    >geht


  • Ludeus schlug die Augen auf. In seinem Zimmer war es stockdunkel, da er am Vorabend die Jalousien ganz zugezogen hatte, um nicht von der Morgensonne geweckt zu werden. Noch halb verschlafen tastete der junge Mann nach seinem Nachtkästchen, auf welchem sein Handy platziert war. Wie spät es wohl nun schon war? Die lichtempfindlichen Augen des Surfers schmerzten, als die Bildschirmbeleuchtung seines Handys erstrahlte. Er gab ein Grummeln von sich und kniff seine Augen kurzzeitig zusammen, ehe er das Handy wieder an seinen ursprünglichen Platz zurücklegte um sich ausgiebig zu strecken. Unbestimmte Knochen seines Körpers knackten nach seiner ausgewogenen Ruhephase. Mühsam richtete sich der älteste Bruder von vier Geschwistern auf und stapfte zum Fenster um die Jalousien nach oben zu ziehen und einen Blick nach draußen zu werfen. Erneut kniff der Blauhaarige seine Augen zusammen und wandte dem Fenster wieder den Rücken zu um seinen Schrank nach passenden Klamotten abzusuchen. Schon bald hatte der junge Mann etwas passendes gefunden und machte sich auf den Weg ins Bad, wo er zum ersten Mal an diesem Tag sein Spiegelbild betrachtete. Er wirkte zwar verschlafen aber nach wie vor so gut aussehend wie er sich in Erinnerung hatte- Bald schon waren die Zähne geputzt und sein Haar gebändigt. Anschließend sprang der gut aussehende Typ noch unter die Dusche ehe er in seine Klamotten schlüpfte und sein Zimmer in Richtung Erdgeschoss verließ. Es schien niemand zu Hause zu sein und suchte machte der Blauhaarige lediglich für sich selbst ein schnelles Frühstück, welches er geschwind hinunter schlang. Während er die Köstlichkeiten genoss, studierte der Blauhaarige den Zettel, welcher am Esstisch lag. Er beinhaltet alle Daten zu dem Urlaub, welcher den Bewohnern der Stadt spendiert wurde. Ludeus hatte schon am Vortag gepackt und er war soweit er das beurteilen konnte auch gut in der Zeit.
    Es dauerte nicht lange und das Frühstück war aufgegessen. Er stellte das gebrauchte Geschirr in die Spüle und holte seine Tasche aus dem Zimmer. Während er auf das bestellte Taxi wartete, spielte er auf seinem Handy herum. Der Schönling war gespannt was ihn erwarten würde. Als begeisterter Surfer war er auch beim Snowboarden nicht untalentiert. Die Luft war in den Bergen bestimmt wundervoll. Ein seeliges Lächeln schlich sich auf die Lippen des jungen Mannes, welches einem verschmitzten Grinsen wich, als er an die zahlreichen Mädchen und jungen Frauen dachte, welche er in den luftigen Höhen kennenlernen konnte. Noch war er ja quasi Neuling hier und so ein Ausflug bot sich regelrecht für ein Stelldichein an. Gerade als das Taxi vor dem Haus zum Stehen kam, fragte sich Ludeus ob seine beiden Schwestern schon ohne ihn aufgebrochen waren oder vorher vielleicht noch shoppen gegangen waren. Die Familie war für derartige Temperaturen bisher nicht ausgerüstet gewesen und auch der Blauhaarige musste sich erst einmal mit Winterklamotten eindecken.
    Schließlich warf Ludeus sein Gepäck in das Taxi und begrüßte den Fahrer, ehe sie davon düsten.


  • Iuka kam zurück nachhause und steuerte geradewegs auf die Küche zu. "Mama, hilfst du mir packen? Shuka ist immer noch nicht da und alleine schaffe ich das nicht." Mit großen Augen sah sie ihre Mutter flehend an, damit diese zustimmte. Und tatsächlich half sie ihrer älteseten Tochter beim Packen der taschen für die Zwillinge. "Danke! Du bist die Beste!" Iuka umarmte ihre Mutter. "Aber wo ist deine Schwester eigentlich?" Fragte Mutter besorgt. "Keine Ahnung, ich habe ihr geschrieben, wo sie hin muss. Shuka kann auf sich aufpassen." Da war sich Iuka selber gar nicht so sicher, dennoch wollte sie ihrer Mutter nicht unnötig Sorgen bereiten. "Bringst du mich zum Bus?" Bat sie ihre liebevolle Mutter noch, welche sich bereit erklärte, sie zum Marktplatz zu fahren.

    There´s more to a humans story than the things you see outside.

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  • Mit viel Schwung schlug Ludeus die Tür des Taxis hinter sich zu, nachdem er dem Fahrer das nötige Kleingeld zugesteckt hatte. Seine Reisetasche hatte der junge Mann geschultert und so schritt er auf die Haustür zu. Ob schon jemand zu Hause war? Seine Mutter und seine Tante waren doch gewiss bei der Arbeit oder? Es würde sich schon gleich zeigen. Ludeus drückte die Türschnalle nach unten aber die Haustüre war natürlich verschlossen. Umständlich fummelte der Sportler in seiner Hosentasche nach dem Schlüssel, welchen er sogleich ins Schloss steckte und sich somit Zugang zum Haus verschaffte. Mit einem Fußkick schloss er die Haustüre wieder hinter sich und verkündete lauthals, dass er wieder aus dem Urlaub zurück sei, falls nun doch jemand zu Hause war. Einen Augenblick verharrte der junge Mann in seiner Position und wartete auf eine Antwort, die aber ausblieb. Schließlich verschwand Ludeus mitsamt seinem Gepäck in seinem Zimmer.
    Er warf die Reisetasche auf sein Bett und atmete einmal tief durch. Irgendwie war es nach einer Reise doch ganz schön wieder nach Hause zu kommen. Nach einer erfrischenden Dusche packte der Dunkelhaarige schließlich aus und warf die gebrauchten Klamotten zur Schmutzwäsche. Später fiel Ludeus erschöpft ins Bett und versank im Land der Träume.
    Morgens wurde er von den Sonnenstrahlen, welche sich ihren Weg durch die Vorhänge bahnten, geweckt. Gähnend streckte sich der junge Mann und bemühte sich schließlich aus seinem Bett. Heute war ein guter Tag um wieder etwas für seinen Körper zu tun und so beschloss der Blauhaarige sich auf den Weg zum Sportplatz zu machen. Er hatte schon von ihm gehört, war aber seit dem Umzug noch nicht dort gewesen. Es war also bestimmt eine gute Idee sich erst einmal ein Bild von ihm zu machen. Ludeus konnte nicht leugnen, dass er ein wenig aufgeregt war. Er war gespannt was ihn am Sportplatz erwarten würde, was für Möglichkeiten er wohl bot?
    Der Surfer packte seine Sporttasche und machte sich auf den Weg ins Erdgeschoss. Waren etwa alle schon wieder aus dem Haus? Das konnte doch nicht wahr sein oder? Vielleicht schliefen sie auch noch, dachte sich Ludeus beim Anblick der Uhrzeit und schnappte sich noch eine Mineralwasserflasche aus dem Kühlschrank, ehe er das Haus schließlich verließ.

  • [IMG:http://orig13.deviantart.net/ee75/f/2016/156/0/b/shuka_by_princesslettuce-da53c6h.png] Shuka kam Zugause an und zog ihren Koffer ins Haus. "Ich bin zurück!" Rief sie in den Flur hinein und machte sich auf den Weg in ihr Zimmer. Scheinbar war ihre Mutter noch bei der Arbeit, denn sie antwortete nicht, weshalb Shuka die Tür hinter sich schloss und ihr Gepäck aus dem Koffer holte. Nachdem alles im Schrank war, lief die Violetthaarige nach unten in die Küche, wo sie sich Abendessen machte, ein Sandwich, und sich an den Esstisch setzte. Shuka aß vor sich hin und räumte danach das Geschirr in den Geschirrspüler. Müde streckte sich die Schülerin, schließlich war sie die ganze Busfahrt hindurch wach geblieben. Sie lief zurück in ihr Zimmer, wo sie sich ihre Schlafsachen anzog und sich danach im Badezimmer die Zähne putzte. Schlussendlich warf sich Shuka auf ihr Bett zwischen ihre Kuscheltiere und nahm sich ein Buch vom Nachttisch, welches sie anfing zu lesen, bis sie einschlief.
    Am nächsten Morgen stand Shuka ausgeschlafen auf und legte das Buch zur Seite, ehe sie aufstand. In ihren blauen Nachthemd tappste sie zu ihrem Kleiderschrank und suchte sich ein neues Kleid heraus. Shuka zog sich an und ging Frühstücken. Eine Schüssel Cornflakes landete in ihrem Magen und Shuka begrüßte ihre Tante, welche gerade in die Küche kam. Sie erkundigte sich nach dem Urlaub und Shuka erzählte kurz und knapp, was passiert war, ehe sie im Bad verschwand. Die Violetthaarige putze sich die Zähne und lief in ihr Zimmer, wo sie sich das Buch holte und danach wieder nach unten lief. "Ich gehe in den Park." Setzte sie ihre tante in Kenntnis und zog sich ein paar Shuhe an. Da es inzwischen sehr warm war, konnte sie ohne Jacke gehen. Mit dem Buch in den Händen lief Shuka los in Richtung Park um an der frischen Luft zu lesen.

  • [IMG:https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=120x120:format=png/path/s804ddaff65002008/image/i1c799323d759a9ec/version/1491595329/image.png]


    Als Alma erwachte, war der Raum, in dem sie sich befand, fast stockduster, und die wenigen Umrisse, die sie erkennen konnte, erschienen ihr noch sehr fremd. Einen Moment blinzelte sie verwirrt, bevor auch ihr Bewusstsein im Hier und Jetzt ankam. Richtig, das hier war ihr neues Zimmer in der neuen Stadt, die immer noch darauf wartete, von ihr erkundet zu werden! Alma begann zu strahlen, kletterte aus ihrem Bett und zog mühsam die Jalousien etwas nach oben. "Sharq! Sharq, wach auf!", quiekte sie fröhlich, doch als sie sich umdrehte, sah sie, dass ihr Bruder nicht in seinem Bett lag. "Ohh...", murmelte sie ein wenig betrübt. Sie hatte sich darauf gefreut, gemeinsam mit ihrem Bruder die Gegend zu erkunden, aber er war ihr scheinbar schon zuvorgekommen. Einen Moment lang stand sie unschlüssig im Raum, dann schüttelte sie entschlossen den Kopf. Wenn Sharq allein durch die große Stadt laufen konnte, dann könnte sie es allemal. Sie lief zu einem Stuhl, auf dem Kleider lagen, die ihre Mutter ihr am Abend zuvor herausgesucht hatte (wenn Alma selbst versuchte, sich ein Outfit zusammenzustellen, kamen stets sehr abenteuerliche Kombinationen dabei heraus), hob die Sachen auf und lief damit ins Badezimmer. Ein großes Mädchen wie sie konnte sich schon ohne fremde Hilfe fertig machen. Sie zog ihren Pyjama aus, kletterte in die Badewanne hinein, steckte den Stöpsel in den Abfluss und öffnete den Wasserhahn. Während das Becken sich langsam füllte, begann sie, nach ihrem Lieblingsbadezusatz zu suchen. Er färbte immer das ganze Wasser rosa und auf der Packung war eine hübsche Prinzessin. Ihre Mutter hatte gesagt, dass Alma, wenn sie immer brav wäre, eines Tages vielleicht auch so eine wunderschöne Prinzessin werden würde. Sharq hatte behauptet, dass das eine Lüge sei, aber Alma glaubte fest daran. Die Kleine wurde schließlich fündig, öffnete die Verpackung und ließ eine großzügige Menge in das Wasser fließen. Dann schmiss sie sämtliches Badespielzeug, dass sich in ihrer Reichweite befand, hinterher. Baden war doch gar nicht so schwierig. Glücklich legte Alma sich in das warme, rosane Wasser.
    Nach einer Weile befand sie sich selbst für sauber genug. Immerhin hatte sie sogar versucht, sich die Haare zu waschen. Sie kletterte aus der Wanne, trocknete sich ab, zog sich an, kämmte sich die Haare und trat zurück auf den Flur. "SHAAAAAARQ?", rief sie noch einmal laut. "IUKAAA? SHUKAAAAAA? LUDEUUUUUUS???" Es gab jedoch keiner ihrer Geschwister eine Antwort. Unzufrieden runzelte sie die Stirn. Sie hatte gehofft, dass zumindest einer von ihnen hier sein würde. Ihre Mutter hatte immer viel zu tun, mit ihr könnte sie die Stadt wohl nicht erkunden. Ihre Großmutter war manchmal schrecklich langweilig und ihre strenge Tante machte ihr ein wenig Angst, mit ihnen wollte die Kleine auch nicht losziehen. Ein wenig unzufrieden tapste sie die Treppe hinunter in die Küche, wo sie von ihrer Mutter begrüßt wurde. "Mamaaaa?", fragte Alma zögerlich. "Darf ich gleich nach draußen und mir die Stadt ansehen?" Die Kleine hatte die Befürchtung, dass ihre Mutter ihr den Wunsch abschlagen würde. Erwachsene hatten doch ständig Angst. Calila schien für einen Moment zu überlegen, während sie Alma ein Marmeladenbrot schmierte. "Ja, kannst du machen. Aber ich schreibe dir zur Sicherheit nochmal unsere neue Adresse auf, und welche Buslinien hier halten. Und sei zurück bevor es dunkel wird.", sagte sie schließlich. Calila hatte schon bemerkt, dass es in Riverport mehr oder weniger üblich zu sein schien, seine Kinder einfach allein herumlaufen zu lassen, und sie wollte nicht, dass Alma sich unfair behandelt fühlte. Alma wiederum quietschte fröhlich auf. "Danke danke danke! Das mache ich ganz bestimmt!" Eilig aß sie ihr Marmeladenbrot, steckte den Zettel von ihrer Mutter und etwas Geld ein, und verließ das Haus.


  • Beschwingt polterte Ludeus durch die Haustüre herein und verschwand gleich in seinem Zimmer nachdem er seine Schmutzwäsche im Wäschekorb verstaut hatte. Der Tag war noch jung und so hatte der junge Mann noch genug Zeit um sich Gedanken über sein Treffen mit der süßen aber auch attraktiven Jessy zu machen. Nachdem er sich in sein Bett fallen gelassen hatte und seinen Laptop auf seinen Schoß gezogen hatte guckte er sich etwas im Internet um, welche Möglichkeiten es in der Stadt gab. Schnell verließ dem Langhaarigen aber die Motivation und er schob den Laptop wieder zur Seite. Nachdem er seine Kopfhörer aufgesetzt hatte, und die Musik am MP3 Player laut aufgedreht hatte, schloss der junge Mann schließlich die Augen und lauschte den Klängen der Musik. Warum machte er sich eigentlich so einen Kopf? Ihm würde schon etwas einfallen und er wollte schließlich auch ein faires Spiel spielen. Immerhin hatten Jessy und er ausgemacht, dass sie sich in der Stadt verlaufen wollten und vielleicht war genau diese Abmachung das Besondere an ihrem Treffen. Ludeus summte die Melodie, des aktuellen Songs mit. War er wirklich nervös? Nein, eigentlich nicht. Es war nur ungewohnt, sich auf einem völlig unbekannten Schachbrett zu bewegen. Er kannte zwar das Spiel aber doch war alles anders als in seiner Heimatstadt, oder vielleicht doch nicht? Es war immer noch das selbe Spiel. Ein Spiel, dass er nur zu gut beherrschte. Mit einem zufriedenen Schmunzeln auf den Lippen, nickte der Surfer schließlich ein.
    Nach etwa einer Stunde erwachte Ludeus wieder. Er fühlte sich erschöpfter als zuvor also streckte er sich erst einmal ausgiebig, bevor er sich schließlich von seinem Bett erhob und das Haus ein wenig unsicher machte. Den Großteil des Tages verbrachte er damit im Haus herum zu spazieren und ein wenig im Internet zu surfen. Irgendwann wurde es schließlich Abend und Ludeus machte sich nach dem er noch im Bad war, sich umgezogen hatte und ein paar Mal zu oft in den Spiegel geschaut hatte, auf dem Weg. Seine Mutter stand gerade in der Küche, als er die Treppe herunter getrottet kam und warf ihm einen fragenden Blick zu. Der Blauhaarige setzte ein breites Grinsen auf und zwinkerte ihr zu. "Warte nicht auf mich." Seine strahlend weißen Zähne kamen zum Vorschein und es dauerte nicht lange, da blieb von dem jungen Mann nur noch der Geruch seines Parfums zurück.

  • [Kommt von seinem Date nach Hause]


    [IMG:https://s15.postimg.org/3t9gov1kr/Ludeus_Normal.png]


    Es war mitten in der Nacht man konnte schon fast sagen das es beinahe Morgen war als der junge Sportler nach Hause kam. Draußen war es stockdunkel und auch im Hause Pelekai schien noch alles zu schlafen. Aus diesem Grund bemühte sich der Dunkelhaarige den Schlüssel im Schloss möglichst leise und langsam umzudrehen damit auch niemals ungewollt wach wurde. Gerade sehnte sich der Surflehrer einfach nach einer erfrischenden Dusche und einer anständigen Mütze Schlaf und wollte weder mit seinen jüngsten Geschwistern spielen noch mit Iuka über seinen nächtlichen Verbleib sprechen. Shuka war wenigstens nicht so neugierig aber mit eben ihr hatte der mehrfache Bruder auch noch ein Hühnchen zu rupfen. Sein Verbleib wäre also ein gefundenes Fressen für sein Schwesterherz. Tatsächlich hatte Ludeus es geschafft mit recht wenig Lärmproduktion in das Haus einzudringen. Auf leisen Sohlen schlich er sich also die Treppe nach oben bis er im zweiten Stock angelangt war. Glücklicherweise schien ihm irgendjemand da oben wohlgesonnen denn er hatte es doch tatsächlich ohne jemandem zu Begegnen ins Bad geschafft. Erleichtert atmete der junge Mann aus und sperrte die Tür hinter sich ab bevor er unter die Dusche hüpfte. Das warme Wasser rieselte schon bald über den muskulösen Körper des Surflehrers und entspannte ihn ungemein. Für einige Minuten schloss der Dunkelhaarige die Augen und lies das Wasser in sein Gesicht prasseln während er seinen Gedanken freien Lauf lies oder sich zumindest alle Mühe dabei gab.

    Erfrischt aber hundemüde kletterte Ludeus schließlich wieder aus der Dusche, bedeckte sich mit einem Handtuch und wanderte damit bekleidet in sein Zimmer.

    Dort entledigte er sich wieder des lästigen Stück Stoffes und schlüpfte unter die Decke. War sein Bett immer schon so bequem gewesen? Es dauerte nciht lange und der junge Mann war ins Land der Träume abgedriftet.


    EDIT:

    Am nächsten Tag ware scheinbar bereits alle aus dem Hause Pelekai ausgeflogen. So hatte es der junge Mann am Liebsten. Es war schon fast Mittag als er Dunkelhaarige sich aus seinem Bettchen bemühte und sich auf dem Weg ins Erdgeschoss machte. Noch etwas schlaftrunken stieg Ludeus also die Treppe hinab und fand sich schon bald in der Küche wieder. Er schenkte sich einen Muntermacher ein und genoss es wie der Koffein seinen Körper durchflutete. Während er das Heißgetränk genoss setzte sich der Surflehrer an den Küchentisch und studierte die dort liegende Zeitung. Er überblätterte die Seiten bei denen es um Politik ging und fand sich schließlich auf wesentlich spannenderen Seiten wieder. Immer wieder nahm er einen kräftigen Schluck seines Getränkes während er sich durch den Kopf gehen ließ, was er denn mit dem heutigen Tag anfangen konnte. Er hatte heute frei und so war er guter Dinge etwas interessantes in der Zeitung zu finden. Tatsächlich schien hier in der Nähe in einem Dorf namens Sternbach ein Fest stattfinden. Der junge Mann war sich unsicher ob es sich auszahlen würde. Gut möglich das man dort nur alte Menschen vorfand aber da auch sein Magen sich schon bemerkbar machte war es sicher keine blöde Idee dort einmal vorbeizuschauen. Gesagt - Getan. Ludeus legte die Zeitung beiseite und machte sich auf dem Weg zur nächsten Bushaltestelle.

  • [Sharq in seinem Zimmer]


    [IMG:http://orig15.deviantart.net/0…incesslettuce-da53c6n.png]


    Die Sonnenstrahlen kitzeln die Nasenspitze von Sharq und er verzieht das Gesicht. Ist denn schon wieder Morgen? Ich bin doch gerade erst ins Bett gegangen...Immer wenn frei ist und ich ausschlafen kann, kommt das Licht um die Ecke.

    Er öffnet die Augen und lauscht den tiefen Atemzügen von Alma. Um sie nicht zu wecken, schleicht er sich so leise wie möglich an den Schrank und sucht sich fix Shirt und kurze Hose raus, wirft seine Badesachen in den Rucksack und blickt auf seine Angel samt kleinem Koffer, in dem sich seine Ausrüstung befindet.

    Er kratzt sich nachdenklich am Kopf... Jeden Tag dasselbe Dilemma, nehme ich gleich alles mit oder nicht? Ich brauche das beim Fest nicht, aber wenn das Fest langweilig ist... Ach egal, dann gehe ich eben nur baden... Umsonst alles mitschleppen ist ätzend.

    Er schreibt fix eine kleine Notiz, um sie am Kühlschrank anzubringen, falls ihn jemand suchen sollte.



    So huscht er geschwind ins benachbarte Badezimmer, poliert seine Zähne und blickt auf die Bürste. Als ob die dazu fähig wäre, meine Mähne zu bändigen. Er bürstet anstandshalber trotzdem kurz drüber, angelt sich auf dem Weg nach draußen noch eine belegte Schrippe aus dem Kühlschrank, heftet die Notiz an und macht sich auf den Weg zur Bushaltestelle.

    Seine Schrippe kauend steht er dort, liest die Abfahrtszeiten und die Ziele. Zur Tapami-Farm muss ich also den nehmen, alles klar! 


    Sharq steigt in den Bus ein und verlässt Riverport in Richtung Sternbach, Die Tapami-Farm

  • [IMG:http://orig00.deviantart.net/39ba/f/2016/156/4/9/iuka_by_princesslettuce-da53c7g.png]


    Mit ausgestreckten Armen und etwas zersausten Haaren huschte Iuka aus ihrem Zimmer. Ein kurzer Blick nach links und rechts und das Offenhalten ihrer Ohren verrieten ihr, dass sie wohl zu lange geschlafen haben musste und alle bereits weg sein mussten. Bei so einem vollen Haus war es immer gleich verdächtig, wenn nichts zu hören war. Nichtsdestotrotz hatte die Teenagerin nicht vor den ganzen Tag einfach tatenlos alleine zu verbringen und wenn schon ihre Geschwister mit anderen Dingen beschäftigt waren, dann sollte sie das nicht daran hindern auch ihren eigenen Spaß zu haben. Ohne zu zögern trat sie also in das Badezimmer und machte sich in aller Ruhe fertig. Dazu gehörte nicht nur das Duschen, sondern auch schminken, ordentlich anziehen und ihre Haare machen. Bei einer langen Haarpracht mit der die meisten der Familie beschenkt waren, war es immer eher unkonventionell die Haare einfach offen herunterfallen zu lassen. Außerdem gaben ihr die Blumen in ihrem Haar ein Stück ihrer Heimat wieder und somit hatte sie auch Freude daran, sich selber in dem Spiegel zu betrachten. Noch einen letzten Blick in den Spiegel verriet ihr, dass sie sich so draußen blicken lassen konnte und daher verließ sie in Windeseile das Haus ohne einen wirklichen Plan, wo sie hingehen könnte.

    ~Verlässt das Haus~

  • hmsleephmsleephmhappy

    [IMG:https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=150x150:format=png/path/s804ddaff65002008/image/ib9a3b1cb8775ab6b/version/1500835395/image.png]Tief in einen ruhigen, fast ewigen, Schlaf versunken, lag Shuka in ihrem weichen Bett, tief vergraben zwischen ihren Kuscheltieren, ein Buch auf ihrer Brust. Am vorherigen Abend war sie wieder so tief in die Welt ihres Romans versunken, dass sie kaum gemerkt hatte, wie ihre amethystfarbenen Augen immer schwerer geworden waren bis sie schließlich zugefallen waren, das Buch geöffnet, flach mit dem Buchdeckel nach oben auf ihre Brust fallend. Glücklicherweise war Shuka ein sehr ruhiger Schläfer und regte sich eigtnlich so gut wie gar nicht, wenn sie die Tiefschlafphase erstmal erreicht hatte. Ihre violetten Locken, nachts aus ihren üblichen Zöpfen gelöst, lagen ausgebreitet wie ein großes Meer aus amethystfarbener Seide um das Mädchen herum. Ihre Decke bedeckte geradewegs ihren Unterleib bis zum Bauchnabel, ihre Arme lagen locker auf dem weichen Stoff. Ihr Kissen in den Rücken gestopft und die Kuscheltiere rings um sie herum, träumte Shuka friedlich vor sich hin. Einzig und allein das leichte Heben und Senken ihres zarten Brustkorbs sowie die leisen Atemgeräusche ließen darauf schließen, dass es sich hier nicht um eine Puppe handelte. Und so zog sich der Rest der Nacht und des frühen Morgens dahin, bis schließlich ein lautes Piepen die Stille zerschnitt. Piep. Piep. Piep. Erschrocken richtete sich die Voletthaarige in ihrem Bett auf, die Augen weit geöffnet, ehe sie realisierte, dass es sich bei dem lauten Geräusch nur um ihren Wecker handelte. Ihre Hand streckte sich zu ihrem Nachttisch und griff nach dem Wecker. Mit dem Gerät vor dem Gesicht konnte Shuka nun den Alarm ausschalten. Sie ließ die Arme in den Schoß, auf das Buch, sinken und wartete einen Moment in Ruhe. "Ha.." Das leise Seufzen schlich sich aus ihrem Mund und Shuka stellte den Wecker zurück. Dann nahm sie ihr Buch in beide Hände und klemmte das Lesezeichen in die aktuelle Seite, ehe sie es neben den Wecker auf dem Nachttisch platzierte. Shuka streckte sich einmal richtig und stieg dann aus dem Bett. Der erste Weg führte sie zu ihrem Kleiderschrank, aus welchem sie das Gewand für den heutigen Tag nahm. Danach lief Shuka ins Badezimmer. Dort frisch gemacht und angezogen, begann sie ihre violette Haarpracht zu kämmen. Diese war etwas widerspenstig, ließ sich jedoch nach einer Weile in die drei Zöpfe binden. Nur noch ihr Schmuck fehlte, dann war der jüngere Zwilling des Hauses fertig. Aus dem Bad hinaus lief Shuka nochmal zurück in ihr Zimmer. Dort steckte sie ihr Buch und ihr handy in eine Handtasche und nahm diese mit nach unten in die Küche. Tatsächlich war Niemand dort, was bedeutete, dass die Violetthaarige alleine frühstücken musste. Jedoch war das auch kein Beinbruch. Nach einer vollen Schüssel Müsli war Shuka nun also bereit,, das Haus zu verlassen. Sie räumte die Schüssel und den Löffel in den Geschirrspüler und zog sich dann eine Jacke und Turnschuhe an. Danach ging sie los, gut gelaunt und frei für den schönen Tag.


    ~> geht

  • [Sharq] kommt von der Tapami-Farm an


    [IMG:https://orig05.deviantart.net/973e/f/2017/251/4/5/schalklaugh_by_minnotaurus-dbmsfln.png]


    Mit einem fröhlichem Lächeln von einem Ohr zum anderen, steigt Sharq aus dem Bus aus. Der Fahrer hatte ihm ein herzliches "Bitteschön, ein Mal bis nach Hause." entgegen gerufen und Sharq war froh, endlich wieder daheim zu sein. Mit gemäßigtem Tempo lief er auf die Haustür zu und sah schon, dass nur in der Küche das Licht brannte. Da wird Mama wohl mit dem Essen auf mich warten. Mit Vorfreude in den Augen schließt er die Tür auf, schreit ein "Ich bin wieder zu Hause!" in den Flur und wirft seine Schuhe in die Ecke. Da taucht auch schon der Schatten von seiner Mama Calila auf, die aus der Küche heraus blickt und ihren Sohn strahlend in die Arme nimmt. "Mama, du glaubst nicht was ich alles erlebt habe!" Bevor Sharq jedoch beginnen kann, kleinlich genau alles zu erzählen, sieht er wie seine Mama die Nase rümpft. "Ja, verzeihung, ich rieche wohl wie die kleinen Schweinchen, mit denen ich kuscheln durfte. Ich bin gleich wieder bei dir!" So flitzt Sharq fix und still in sein Zimmer und holt den Schlafanzug von seinem Bett. Leise kann er den Geräuschen seiner Schwester lauschen, die seelig in ihrem Bett schlummert. Schade, dass sie schon schläft. Ich hätte ihr zu gern alles erzählt. Leicht betrübt betritt Sharq das Badezimmer und springt fix unter die Dusche, schrubbt seinen Körper und wäscht zur Sicherheit nochmal die Haare. Bevor Mama mich nochmal ins Bad schickt, mache ich es lieber gleich richtig. Frisch abgetrocknet schlüpft er schon in seinen Schlafanzug, auf dem sich eine große Angel befindet. Das ist Sharq sein Lieblingsschlafanzug und das er noch kuschelweich ist, trägt ebenso dazu bei wie das tolle Bild. Als er wieder unten ankommt, sitzt Calila bereits am Esstisch und auf Sharq seinem Platz steht ein warm dampfendes Abendessen. Calila hat sich alle Mühe gegeben und ihm Nudeln mit Tomatensauce gekocht, eines seiner liebsten Gerichte. Während er schmatzt und kaut, erzählt Sharq tunlichst genau, was er alles erlebt hat, wen er alles getroffen hat und was ihm am Meisten gefallen hat. Das der Weißhaarige betrunken war, lies er dabei aber vorsorglich weg. Ist es ja schließlich nicht gelogen, wenn man es nicht ausspricht und Sharq wollte seine Mama nicht beunruhigen. Als Belohnung, weil Sharq an die Notiz gedacht hat, bekommt er zum Nachtisch ein großes Glas köstlichen Kakao und als er den leer hat, ist Sharq nun auch mit seinen Erzählungen am Ende. Als er ausgiebig gähnt schleicht sich ein kleines Lächeln über Calilas Gesicht und so muss sie Sharq heute nicht überzeugen, dass er ins Bett gehört - Er kommt von allein auf den Gedanken. "Gute Nacht Mama und danke für das Essen. Nun möchte ich einfach nur noch ausruhen und von Schweinchen träumen." Leise grunzend wirft er sich in die Arme von Calila um daraufhin wieder leise in sein Zimmer zu verschwinden. Dort schafft er es tatsächlich leise genug zu sein, um Alma nicht zu wecken und so schläft Sharq ein - Mit seinen Gedanken bei schwarzen Eseln, Kühen und kleinen Schweinchen, die Brotstückchen fressen.

  • [Sharq] erwacht


    [IMG:https://orig01.deviantart.net/…y_minnotaurus-dbmsflj.png]


    Sharq liegt diagonal in seinem Bett auf dem Bauch und schnarcht vor sich hin, so tief in seinen Träumen versunken das er nicht wach wird, als Alma sich leise hinaus schleicht. Ein Lächeln huscht über sein Gesicht, als er im Traum ein kleines Schweinchen erblickt, dass auf ihn zu rennt um sofort das Brot aus seiner Hand zu fressen. Sharq kichert leise im Schlaf und gerade, als sich der Traum neu wenden will, klingelt der Wecker und reißt Sharq so abrupt aus seinem Schlaf, dass er vor Schreck fast aus dem Bett fällt. Mit Wucht haut er auf die Taste, damit der nervende Summton verstummt und setzt sich an die Bettkante. Wie toll das wäre nun einfach raus zu gehen und einen Stall mit Schweinen zu haben, die man jeden Tag begrüßen könnte. Gähnend streckt und reckt Sharq seine Arme und Beine von sich, die Locken stehen in alle Himmelsrichtungen ab und wieder huscht das Lächeln über sein Gesicht. "Schweine sind einfach süß. Ich werde sie bestimmt bald wieder besuchen!" Sharq steht auf und blickt zu Almas Bett, will er ihr sofort erzählen, was er alles erlebt hat, aber ohne zu sehr zu prahlen, hat er ja nicht daran gedacht sie mitzunehmen. Als er die Leere sieht fragt er sich, wie sie das geschafft hat. Seine kleine Schwester ist doch niemals leise und nie zu überhören, da muss sie sich wirklich sehr bemüht haben. Leicht traurig darüber sie wieder verpasst zu haben, begibt er sich an seinen Schrank und sucht sich fix was zum Anziehen raus. Duschen war ich ja gestern schon, dann darf ich das heute ausfallen lassen. Grinsend begibt er sich in Richtung Badezimmer, muss Sharq noch seine Zähne polieren und wenigstens mal kurz über die unbändigen Haare bürsten. Als er frisch die Küche betritt, ist auch diese leer. Ein kurzer Blick in den Kühlschrank reicht aus, um ihn wieder fröhlich zu stimmen, hat Calila ihm Pfannkuchen vorbereitet. Der kleine Zettel mit seinem Namen dran bringt ihn direkt zum Grinsen, als er aber sieht, dass da noch mehr drauf steht, verdreht er die Augen. Bestimmt wieder eine "Das musst du heute erledigen" Liste, na da hab ich ja Bock drauf. Manno, es ist doch Wochenende. Sharq nimmt das Essen mit zum Tisch und während er sich die Pfannkuchen mit einem extra großen Klecks Ahornsirup einverleibt, liest er die Notiz die seine Mama ihm hinterlassen hat. Ich soll also daran denken, dass ich noch zwei Bücher aus der Bibliothek habe und sie abgeben muss, bevor die Frist dafür abläuft. Danke Mama! So muss ich es nicht wieder von meinem Taschengeld bezahlen, wenn ich es zu spät weg bringe. Sharq war immer ein klein wenig zerstreut und hätte bestimmt wieder vergessen, dass er die Bücher überhaupt noch hat. Sharq hatte sie ausgeliehen, um noch mehr über die Technik des Angelns zu erfahren, aber alles war da drin stand, wusste er schon. Sein Vater hatte ihm wirklich viel beigebracht und so gibt es nicht mehr viel, was er dazu noch lernen müsste. So nimmt er noch einen großen Bissen und saust in sein Zimmer hoch, wo er die Bücher nach kurzer Suche findet, sie in seinen Rucksack steckt und ihn gleich mit hinunter nimmt. Nachdem er die Pfannkuchen aufgegessen hat, stellt er sein Geschirr in die Spüle, zieht sich an und verlässt das Haus.


    Sharq geht in die Bibliothek "Bücherwurm"

  • [Alma] ~ First Post


    [IMG:https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=120x120:format=png/path/s804ddaff65002008/image/i1c799323d759a9ec/version/1491595329/image.png]

    Eine weitere erholsame Nacht ging vorüber und an einem schönen neuen Morgen lugte ein schwarzer Lockenkopf unter einer hellen Bettdecke hervor. Noch etwas schläfrig richtete Alma sich auf und hüpfte aus dem Bett. "Sharq?" Fragte sie leise in das Zimmer hinein, welches sie sich mit ihrem großen Bruder teilte. Jedoch kam keine Antwort zurück. Die kleine Südländerin stellte sich auf einen Stuhl und zog die Vorhänge zurück. Als das Zimmer nun endlich in Tageslicht gehüllt wurde, konnte sie sehen, dass das Bett ihres Bruders leer war. Leicht enttäuscht sprang Alma wieder vom Stuhl und begann, sich umzuziehen. Schon wieder war Sharq vor ihr aufgestanden! Vielleicht war er ja noch am Frühstückstisch? Gewillt, dies herauszufinden, raste die Schwarzhaarige die Treppe hinunter was ihr einen mahnenden Blick ihrer Mutter einbrachte, welche ihr schon oft genug gepredigt hatte, die Treppen nicht hinunter zu rennen. In der Küche sah Alma dann jedoch, dass ihre Hoffnungen nicht erfüllt wurden. Ihr Bruder und liebster Spielgefährte war nicht da. "Menno." Jedoch wollte sich die kleine Südländerin den Tag nicht davon vermiesen lassen und im Gespräch mit ihrer Mutter fand sie auch schnell heraus, was sie heute machen wollte. Das Fest im Park besuchen. Dort war es bestimmt lustig und später könnte sie Sharq dann gaaanz viel davon erzählen, damkt er eifersüchtig wurde, weil er das verpasst hatte! Genau das würde sie machen. Freudig sprang Alma vom Tisch auf, zog sich ein aar Turnschuhe und eine dünne Jacke an und stürmte aus dem Haus. Dabei hörte sie kaum noch die Warnung ihrer Mutter, auf sich aufzupassen.


    Waldweg 2 >> Der Park

  • [Shuka] ~ First Post


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    Es war eine unruhige Nacht für Shuka. Sie hatte am Vortag Referat vor ihrer gesamten Schulklasse hallten müssen und es lief alles andere als gut. All diese Augenpaare, die sie stumm und erwartungsvoll ansahen hatten sie immer nervöser und panischer gemacht. Es wurde so extrem, dass sich die Lilahaarige gar nicht mehr auf ihre Unterlagen und das Thema konzentrieren konnte und den Rest des Vortrags die Augen auf ihre Karteikarten geheftet hatte. Sie war sich sicher, dass sie dafür eine mehr als schlechte Bewertung bekommen würde und die Panikwelle war auch in der Nacht noch nicht ganz abgeebbt. Vollkommen fertig, als hätte sie die ganze Nacht nicht geschlafen, zwang sich Shuka aus dem Bett. Jedoch war sie nicht müde, einfach nur fertig.

    Nachdem sie eine lauwarme Dusche hinter sich hatte und ihr äußeres Erscheinungsbild mittels einiger, schlichter Kosmetika, welche schon seit längerer Zeit in ihrer Schminktasche vergammelten, da sich die Lilahaarige eigentlich nicht schminkte, auf Vordermann gebracht und ihre Haare hergerichtet hatte, raffte sie sich auf zum Mittagessen nach unten zu gehen. Glücklicherweise war Samstag, was hieß, dass sie keine Schule hatte und zum Glück auch keine Hausaufgaben, welche sie dringend erledigen musste. Natürlich viel es ihrer Mutter auf, dass die Schülerin nicht besonders gut gelaunt war und auch das leichte Make-Up entging ihr nicht. Doch fragte Calila nicht nach, wusste es besser als ihre Tochter in eine unangenehme Situation zu bringen. Nachdem ihre Mutter zur Arbeit aufgebrochen war, verkroch sich die Lilahaarige in ihr Zimmer und tat das, was sie immer beruhigte. Sie nahm ihre Akustik-Gitarre und begann zu spielen. Doch es dauerte nicht lange, da klopfte es an der Tür. Ihre Tante stand dort und bat sie mit strengem Blick, das Spiel zu beenden. Shuka stimmte zu, wollte sie nicht weiter verärgern. Doch sie musste unbedingt spielen. Es ging ihr zu schlecht, um anders durch den Tag zu kommen. Nachdem Mithra wieder aus dem Zimmer gegangen war, schnappte sich die Lilahaarige dann ihren Gitarrenkoffer, in welchem sie das Instrument verstaut hatte und verließ kurzerhand das Haus.


    Waldweg 2 >> Rivermountains

  • [Sharq] und Alma kommen vom Park an der Apah daheim an


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    Freudestrahlend hat Alma Sharq alles haargenau erzählt, als sie im Bus gesessen haben und hat auch kein Halt davor gemacht, mit vollem Mund zu sprechen. Sharq hört ihr sehr interessiert zu und freut sich sehr, dass seine Schwester auch so einen tollen Tag gehabt hat, wie er. Von seinem Tag berichtet er ihr auch und gerade als der Bus an der richtigen Station hielt, war auch sein Tag fertig erzählt. Am Besten fand Sharq die Information, dass es ein Sommercamp geben soll und wie gern würde er dort hin fahren! Wenn er aber an die letzten Wochen in der Schule dachte, wo er doch sehr abgelenkt war und nicht alles so gut gemeistert hatte, wie seine Mama es erwartet hat, wurde ihm mulmig im Bauch. Ob sie ihm dieses große Vergnügen trotzdem erlauben würde? Wie teuer wohl so ein Camp ist, ob sie das bezahlen würde? "Ich frage Mama mal, was sie davon hält. Stell dir das mal vor, wir beide im Camp... Da wär ja jeden Tag Action pur und das Camp würde ohne uns eh voll langweilig sein." Nebeneinander laufen Sharq und Alma in Richtung Haustür und als sie diese fast erreicht haben, öffnet Calila schon die Tür. "Da seid ihr ja endlich, dass Essen wird schon kalt, Husch, rein mit euch und Hände waschen nicht vergessen!" Als Sharq sein Magen daraufhin beginnt zu knurren, rennt er lachend ins Haus und wirft seinen Rucksack direkt in den Flur. Fix noch der Schuhe entledigt fliegen die im hohen Bogen daneben und nachdem er sich die Hände gewaschen hat, sitzen schon alle am Tisch und warten darauf, dass Calila die leckeren heißen Nudeln auf den Tellern verteilt. "Mama, da gibt es so ein total tolles Camp, Alma hat auch schon davon gehört! Das fängt bald an, bitte bitte, können wir da hin fahren?" Mit vollem Mund wartet Sharq auf eine Antwort seiner Mama und schaut dabei Alma an, seine Knie fangen an zu wackeln und innerlich drückt er fest die Daumen, dass sie Ja sagen würde. Ansonsten muss Alma halt auf ihre Tränendrüse drücken, Mädchen können das ja so unglaublich gut und Sharq ist sich sicher, spätestens dann würde seine Mama wohl Ja sagen. Beschwörerisch blickt er weiter Alma an und stopft nochmal Nudeln hinterher, schmecken die heute auch wieder besonders gut.