Pappelbrink 2: Die Wohnheime des "St. Ulrich" - Bildungszentrums

  • Yumi & Alex in seinem Zimmer


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    Das Funkeln in ihren Augen sprach Bände, als sie die Herausforderung annahm. Dabei hatte er die Herausforderung doch überhaupt nicht gestellt. Es waren ihre Sticheleien gewesen, die ihn dazu angetrieben hatte sie herauszufordern. Er wusste, dass er es nicht bereuen würde. Nicht sofort zumindest, denn er wusste, dass Yumi in diesen körperlichen Dingen eindeutig viel zu gut war. Und sie ließ es sich nie nehmen das unter Beweis zu stellen. Zuerst hauchte sie einen Kuss auf seine Lippen und bevor Alex sie an sich ziehen konnte, um mehr davon zu bekommen, ließ sie ihre eigenen Lippen weiter wandern. Hätte er enttäuscht sein sollen? Keineswegs. Sie wusste genau, dass ihm das gefiel. Ihre zarten, leicht befeuchteten Lippen, die sich ihren Weg bahnten. Wie ein sanfter Hauch, ein leichtes Kitzeln, das ihm einen Schauer über den Rücken jagte und seiner Körpermitte noch mehr Blut abverlangte. Ihre Hände krallten sich in seinen Haaren fest, er wurde zum Bett geschoben und während er darauf fiel, erbot sich ein schöner Anblick vor ihm. Yumi hatte ihr Top ausgezogen. Sie legte den Blick auf schwarze Unterwäsche mit aufreizender Spitze frei. Gierig huschte sein Blick vom schönen Stoff weiter auf die nackte Haut, die dadurch zur Schau gestellt wurde. Jedes mal aufs neue genoss er es sie anzusehen. Wie konnte man den Anblick einer schönen Frau auch nicht würdigen? Ihr Grinsen war ansteckend. Und die hungrigen Küssen die sie tauschten machten Lust auf mehr. Während sie sich küssten und er sein lästiges Shirt los wurde, strichen seine Hände über die nackte Haut ihres Rückens und ihrer Seite und schließlich zu ihrer Hüfte. Er zog sie an sich. Bestimmt auf eine gewisse Stelle zu, die unter ihren Berührungen immer mehr zu spüren war. Sie küssten sich immer wieder, intensiver und es wurde zunehmend heißer und schwerer sich auf irgendetwas anderes als ihren Körper zu konzentrieren. Als sie schließlich ihre Lippen von seinen löste, atmete er schwer. Ihr Grinsen war erneut ansteckend, auch wenn er wusste, dass sie schon wieder drauf und dran war ihn zu necken. Erneut ging sie auf Wanderschaft mit ihren Händen und auch mit ihrem Mund. Sie hinterließ immer intensiver werdende Küssen auf seiner Haut und er genoss es, dass sie dabei nicht immer ganz zärtlich war. Und er genoss ihre Nähe, ihren vertrauten Duft und die Tatsache, dass sie wusste was sie da tat. Alex würde sich später darüber ärgern, dass er das alles zugelassen hatte. Dass er nicht vorher mit ihr gesprochen hatte. Nicht vorher zumindest eine der ungelösten Fragen in seinem Kopf gestellt hatte, die das ganze hier sehr wahrscheinlich verhindert hätte. Aber diese Fragen waren mit der ersten Berührung ihrer Lippen komplett in den Hintergrund gedrängt worden. Wie viel Macht ihr Körper über ihn hatte. Oder war Alex einfach nur völlig schwanzgesteuert, wenn es um Yumi ging? Vielleicht ein bisschen. Ihre Neckerei hätte ihn unter anderen Umständen wohl zur Weißglut getrieben. Allerdings war Alex schon beschwipst von dem Verlangen, das in ihm loderte. "Ich war einfach so erschöpft davon dich bis hier her tragen zu müssen, dass ich sie nicht mehr ausgezogen bekommen hab.", log er mit einem frechen Grinsen zurück, obwohl es eigentlich tatsächlich ein wenig anstrengend gewesen war, sie die Treppen nach oben zu tragen. Seine Hände strichen über die nackte Haut ihres Bauchs hoch bis zu ihren Brüsten, die noch immer unter dem schwarzen Stoff verborgen waren. Sie konnten immer noch aufhören, oder? Vielleicht hatte jemand anderes die Kraft dazu jetzt noch umzukehren. Alex hingegen begrüßte das Geschehene viel zu sehr. So hatte er es sich für gestern gewünscht gehabt, aber sie würde das heute alles wieder gut machen.

  • [Alex' Zimmer] Alex & Yumi



    Sein Blick wanderte über ihren Körper - gierig - als könnte er es nicht erwarten mehr davon zu sehen. Es kam ihr wie ein Déjà-vu vor weil es im Grunde auch eines war. Sie sollten reden aber hatten stattdessen Sex - weil es einfacher war - weil sie gut darin waren. Es änderte nichts an den Dingen, die zwischen ihnen standen. Niemals tat es das. Das hatte es damals nicht und würde es auch heute nicht tun. Er hatte es selbst gesagt. Sie konnten einander nicht ständig verletzen nur um sich danach zu streiten und anschließend miteinander ins Bett zu hüpfen. Das war nicht richtig aber wo kein Richter da kein Henker. Sie waren beide furchtbar inkonsequent - gaben anderen Bedürfnissen lieber nach statt das Richtige zu tun aber was genau war es- das sogenannte Richtige? Wer vermochte das schon zu sagen. Wenn sich etwas gut anfühlte - konnte es dann völlig falsch sein? Yumi spürte seine Hände an ihrem entblößten Körper entlang wandern. Spürte wie er sich an ihr vortastete und schloss einen Augenblick die Augen um seine Berührung zu genießen. Zärtlich und zugleich gierig streichelte er ihren Körper nur um im nächsten Moment seine Lippen wieder auf die ihren zu pressen. Vielleicht war es auch umgekehrt. Sie schenkten sich dabei im Grunde nichts und spielte es überhaupt eine Rolle. Sein beschleunigter Atem prallte an ihrer Haut ab - er kitzelte und sie konnte nicht anders als zu grinsen. Nach wie vor hatten sie die gleiche Wirkung aufeinander. Sie fühlten sich immer wieder zueinander hingezogen - konnten nicht mit und nicht ohne einander. Wobei das miteinander gerade jetzt echt gut funktionierte. Bestimmt zog Alex sie auf seine Hüfte, drängte sich an die ihre. Anscheinend hatten die nicht gerade keuschen Küsse schon etwas mit ihm angestellt. Sie reizte ihn ein kleines bisschen weiter indem sie seinen entblößten Oberkörper verwöhnte, ihre Zunge spielerisch darüber gleiten lies. Er genoss es. Man hörte es an den wohligen Lauten, die ab und an über seine Lippen kamen. Sie erhob sich wieder etwas - fand seinen Blick und sah das Verlangen darin. Seine Augen wirkten dunkler als sonst. Alex gab sich nicht einmal Mühe die Lüge, welche über seine Lippen kam glaubhaft klingen zu lassen. Weshalb sie seine Aussage nur belächelte. "Mhm. Sicher." Auch auf ihren Lippen erschien ein Grinsen. Sie war sich ziemlich sicher, dass er unter anderen Umständen nicht so locker reagiert hätte, vielleicht sogar wütend geworden wäre weil sie ihn ein bisschen auf den Arm nahm weil die Worte des Anderen schon immer lieber falsch aufgefasst wurden einfach weil sie ihre gemeinsame Geschichte hatten - unfähig waren richtig miteinander zu sprechen.

  • Yumi & Alex in seinem Zimmer


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  • [Alex’ Zimmer] Alex & Yumi


  • First Post - Leila verlässt das Wohnheim


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    Leila lies sich auf ihr Bett sinken und atmete bewusst aus, stieß die Luft aus ihren Lungen. Ein Jahr. In einem einzigen Jahr hatte sich so unheimlich viel geändert. Die Studentin legte sich die flache Hand auf die Stirn und strich sich folgend einmal darüber. Was wäre passiert wenn sie niemals weggegangen wäre? Wären Nick und sie noch ein Paar? All dies schien so ewig weit entfernt und dennoch schlug ihr Herz einen Takt schneller als sie an den Dunkelhaarigen dachte. Sie hatte es akzeptiert - ihr Kopf hatte verstanden, dass sie nicht mehr zusammen waren aber ihr Herz kam damit noch immer nicht ganz klar. Vielleicht hätte sie nie zurückkommen sollen denn spätestens als sie gelandet war wurde sie förmlich von all den Veränderungen erschlagen. Die Mädchen-WG gab es nicht mehr. Nicht verwunderlich, da die Hälfte der Mädchen sowieso ein Auslandssemester machten und kaum mehr jemand blieb um die Miete zu zahlen. Wahrscheinlich war es ohnehin nur eine Frage der Zeit gewesen aber dennoch kam es viel zu plötzlich. Sakura war irgendwo im Dschungel und studierte Affen. Ihre Mundwinkel hoben sich. Es passte zu ihrer Freundin und dennoch verspürte sie den egoistischen Wunsch, sie lieber hier bei sich zu haben. Leila war nach Hause zurück gekehrt aber es fühlte sich nicht nach einem Zuhause an. Alles hatte sich verändert. Leila rollte sich auf die Seite und griff nach ihrem Handy. Sie tippte seinen Namen ein und starrte auf sein Profilbild aufs Whatsapp. Den Verlauf ihrer Nachrichten hatte sie gelöscht. Es war zu schmerzhaft. Nicht das es leichter wäre sein Gesicht zu sehen. Ihre Augen wanderten über das Bild. Früher hätte sie ihn einfach angerufen oder hätte ihm geschrieben - zwanglos und ohne Hintergedanken. Sie hatte nicht nur ihre Beziehung zerstört sondern auch ihre Freundschaft. Es gab kein zurück mehr. Als sie sich damals entschieden hatte ihm ihre Gefühle zu gestehen hätte sie daran denken sollen. Sie konnten nicht einfach wieder Freunde werden, oder? Könnte sie es denn? Damals hatte er gesagt er hatte sich in eine Andere verliebt. Waren sie noch zusammen? So viele Fragen schwirrten in ihrem Kopf herum aber sie würde keine Antwort darauf finden wenn sie weiter in diesem Zimmer hockte. Sie schnappte sich den Flyer, den man ihr unter der Zimmertür durchgeschoben hatte und studierte ihn. Eine Halloweenparty also. Vielleicht war das die willkommene Ablenkung nach der Leila gesucht hatte. Kostenlosem Essen und Trinken war immerhin nur schwer zu widerstehen. Sie tippte eine Nachricht an Alice und wühlte sich durch die zahlreichen Kisten, die in ihrem Zimmer verteilt standen und immer noch darauf warteten ausgepackt zu werden. Vielleicht würde sie ja einem bekannten Gesicht über den Weg laufen. Die Sorge und die Hoffnung einem ganz bestimmten Jemanden über den Weg zu laufen waren gleich groß und noch schien sie sich noch nicht für eins von Beiden entschieden zu haben. Leila wurde das Gefühl nicht los, dass sie es Nick schuldig war sich bei ihm zu melden . vielleicht bevor sie sich einfach so über den Weg liefen.

  • Yumi & Alex in seinem Zimmer



  • [Alex' Zimmer] Alex & Yumi