Der Campus des "St. Ulrich" - Bildungszentrums

  • Der Punk lehnte sich ganz schön weit aus dem Fenster mit seiner Bemerkung, fast hätte Marina ihre gute Laune verloren und ihren Racheplan nochmal überdacht, aber eigentlich ließ sie sowas nicht aus der Fassung bringen, vor allem da sie heute schon zwei Kaffee hatte und deshalb supidupi gut gelaunt war. "Na, aber wann sollten die, denn auch hässliche Kinder sehen? Du bist doch erst heute in die Schule gekommen!", gab sie lachend auf die Stichelei des Punks zurück.
    Oben auf dem Dach lehnte sie sich ein Stück über das Geländer und wartete, bis Luke ihr hinterherkam, beobachtete seine Reaktion, als er sich ebenfalls über den Zaun lehnte. Es war das erste Mal, dass sie jemanden hier hoch brachte. Luke war auch der erste, dem sie zutraute sie zum einen nicht zu verpetzen und zum anderen ihr überhaupt hier hoch zu folgen. "Jup.", antwortete sie nüchtern und setzte sich auf die eiserne Stange, die das Dach umgab. Das war in zweierlei Hinsicht gefährlich, da sie erstens: sichtbarer für die Leute auf dem Boden und zweitens komplett ungesichert war. Aber die Erntegöttin wusste aus Erfahrung, dass Menschen selten hoch in den Himmel sahen; viel zu fixiert waren sie auf ihr ach so tolles begrenztes Leben am Boden. Und die zweite Gefahr war keine Gefahr für ein Mädchen mit Zauberkräften. "Nicht jeder kommt an diesem Schild da unten vorbei, weißt du?", meinte sie ironisch grinsend, während sie sich ein Stück zurücklehnte um einen Teil der dünnen Schneedecke zu einem kleinen Haufen zusammen zu horten um einen Schneeball zu formen. Ihr Blick glitt wieder über den Schulhof, während sie ihren Ball perfektionierte, als ein weißer Stummel in die Frisur eines Oberschnösels segelte, welcher sich daraufhin verwundert den Rest eines Joints aus den Haaren zupfte. Marina fing an zu kichern, als zu allem Überfluss auch noch der Aufsichtslehrer an den Bonzen vorbei schlenderte und den Rest einer Zigarette bemerkte. Während dieser den Reichen eine Standpauke erteilte, schmiss die Lilahaarige ihr Schneegeschoss in einem so unnatürlichen Bogen auf den glatzköpfigen Hinterkopf des Lehrers, dass es für diesen so wirkte, als hätte die Gruppe von tobenden Jungs den Schneeball geworfen. Amüsiert beobachteten die Teenager, wie der Mann förmlich explodierte und alle seines Erachtens nach Beteiligten zum Direktor führte. "Was für eine Show.", kommentierte das Mädchen das Geschehen.
    Auf die Frage des Punks legte Marina den Kopf etwas schief und dachte kurz nach, während sie einen Apfel aus ihrer Tasche holte - oder zumindest so tat, als würde sie ihn aus dem Beutel holen. "In dieser Hinsicht bin ich wohl eine Langweilerin. Ich trinke Kaffee und hin und wieder Alkohol." zur Weihnachtszeit auch Glühwein. Die Erntegöttin hatte noch nie Drogen genommen, einfach weil... sie nicht wusste wie ihre Zauberkräfte auf diese Nervengifte reagieren würden.
    Sie biss von ihrem Apfel ab und grinste den Blauhaarigen an, "und du? Was machst du so...nicht?" fragte sie ihn frech
    und hielt den Apfel dann in die Höhe. "Willst du auch einen?"


  • Ein kurzes Lachen war von Luke zu hören, als sie indirekt die Dummheit der Schüler kommentierte, die es niemals auf dieses Dach schaffen würden. Für einen Augenblick richtete er seinen Blick gen Himmel und schweifte mit den Gedanken völlig ab. Ein Schwarm von Vögel überflog sie und für eine Sekunde durchfuhr ihn ein bittersüßes Gefühl, gefolgt von einem lautlosen Seufzen. Es war lustig, auf welche merkwürdigen Arten und Weisen die Vergangenheit einen einholen konnte, huh? Glücklicherweiser wurde er wieder aus seinen Gedanken gerissen, als er nach unten sah und mitbekam, wie einer der Vögel seine Ausscheidungen auf dem Kopf des Lehrers fallen ließ, der gerade den Snob zum Direktor bringen wollte, da dieser natürlich beim Rauchen erwischt wurde. Leise fing er an zu kichern und genoss den kleinen Auftritt, der ihnen die Pause schon ein wenig versüßte und sah wieder zu Marina, die das Ganze natürlich noch so aufpeppte, dass es nicht mehr zu toppen war. Mit einem kräftigen Wurf landete der Schneeball direkt im Gesicht des Lehrers, welcher auf 180 war und die, sich beschwerende, Gruppe von Jungs sofort ins Schuldgebäude führte, während er natürlich einen Ordner über seinen Kopf hielt, damit ja keiner die Vogelscheiße sehen würde. Aus dem Kichern des Punks wurde nun ein lautes, langanhaltendes Lachen, während er sich seitlich über das Geländer lehnte und dabei Marina ansah. "Weißt du, dieser erste Schultag scheint nicht einmal so beschissen zu sein, wie ich es mir vorgestellt habe", sagte er ihr grinsend. Leider änderte das nicht die Tatsache, dass er die Schule an sich total verabscheute und einfach kein Stück Motivation empfand, um hier jeden Tag hinzugehen, aber vielleicht würden ja die wenigen Tage, die er gezwungenermaßen hier auftauchen müsste, dank der Lilahaarigen noch ganz lustig werden.
    "Du trinkst also lieber Kaffee als zu rauchen? Wow, du bist ja richtig hardcore", neckte er sie grinsend, wobei der Satz irgendwo schon ernst gemeint war, da er selbst den Geschmack von Kaffee als grässlich empfand. Aber gut, solange ihm keiner irgendwelche Moralpredigten darüber hielt, wie schlecht Drogen waren, konnte er mit der Person klar kommen. Mehr oder weniger. Wenn er halt mal überhaupt mit einer Person klar kam. Außerdem war immer verdammt genervt von diesen Idioten, die dachten, er wüsste nicht, was Drogen mit seinem Körper taten, doch was kümmerte es ihn schon? "Was ich nicht so mache, wäre dann wohl Kaffeetrinken", antwortete er ihr schließlich mit frechen Schmunzeln und schnappte sich nach ihrer letzten Frage den Apfel direkt aus der Hand und biss ein Stück ab. "Zumindestens fällt mir spontan nichts ein, was ich nicht machen würde." Oft wurde ihm von Eltern gesagt, er war einer der Leute, von denen sich ihre Kinder bloß fernhalten sollen, was natürlich berechtigt war, doch die meisten ließen sich sowieso recht schnell abschrecken. Wie das wohl bei Marina war~?


  • "Könnt ihr nicht lesen?!", rief eine dunkle Stimme den Teenagern zu nachdem die Tür zum Dach mit einem lauten Knall aufgeschlagen wurde. "Das Schild spricht dafür, dass hier niemand auf das Dach darf. Ihr seht nicht aus wie unsere Jüngsten, die das lesen gerade erst lernen." Kano näherte sich den beiden Turteltauben und blieb mit verschränkten Armen vor ihnen stehen. "Ihr denkt auch, mit eurer rebellischen Phase kommt ihr überall durch, nicht wahr?" Als der ältere Herr seinen Blick auf den blauhaarigen Punk richtete, Lehrer bevorzugten immer die auffälligen Schüler wenn es um Ärger ging, verengten sich seine Augen und er beugte sich zu ihn hinunter. "Entweder du bist krank oder du hast nachgeholfen, um schöne dunkle Augen zu bekommen." Nach einen kurzen Seitenblick zu Marina, packte er Luke am Oberarm und zerrte ihn mit sich. "Unser lieber Herr Rektor wird sich sehr darüber freuen, sich mit Schülern wie dir zu beschäftigen."

  • Marina grinste, ihr erster Eindruck hatte sich also bestätigt.
    Als sie dem Blauhaarigen den Apfel wieder abnahm um wieder einen Bissen zu nehmen hielt sie in ihrer Bewegung erschrocken inne, als sie mit ihren übernatürlichen Sinnen spürte, dass jemand die Treppe auf das Dach hoch kam. Normalerweise hätte sie es früh genug bemerkt, wenn jemand hier hoch kommen würde, doch mit dem Punk in der Nähe war sie unachtsam geworden und zwar genau im falschen Moment. Die Erntegöttin stieß ein "Oh, fuck.", aus, kurz bevor der Professor die Tür aufschlug und auf die beiden Teenager zukam. "Zum Zaun hinter der Schule.", flüsterte sie dem Jungen noch schnell zu bevor der Lehrer die Schüler erreichte und den Blauhaarigen mit sich zerrte.
    Marina warf ihm noch einen letzten Blick zu um sich zu vergewissern, dass er nicht vorhatte dem strengen Lehrer Folge zu leisten und verstanden hatte, dass ihre letzte Wortgruppe eine Wegbeschreibung für den Punk war. Dann ließ sie ihren Apfel fallen, lief auf dem schmalen Geländer entlang und rutschte die Feuerwehrleiter herunter - wobei sie das schreiende Bioprojekt der Teenager vollkommen überhörte. Auf dem Schulhof schlenderte sie unauffällig hinter das Schulgebäude, an einer Wand mit einem Feueralarm vorbei, welcher wie durch Zauberhand ausgelöst wurde, zum Zaun, der das Gelände begrenzte, denn an einer Stelle hatte dieses hohe Gitter ein Loch, durch das man einfach hindurch schlüpfen konnte.
    Mit einem kurzen Zauber (ihrem Stalker Blick 8D) machte sie Luke im Schulgebäude ausfindig und beobachtete, wie er sich schlug.

    오늘밤만 나를 위해 친구가 되어줄래요 - Will you be my friend tonight?

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  • Erschrocken drehte sich der Junge um, als eine fremde Stimme laut ertönte, die offensichtlich an die beiden Teenies gerichtet war. Ach, genau, ausgerechnet an diesem Tag musste einer dieser verfickten Lehrer hier hoch kommen und die beiden erwischen, heh? "Schonmal was von Analphabeten gehört, du untolerante Pferdefresse?", zischte er zurück, auch wenn er selbst natürlich lesen konnte. Aber man, seine Stimmung konnte innerhalb einer Sekunde ziemlich schnell sinken, gerade wenn man ihn mit unnötigen Taten nervte. "Vielleicht bin ich auch einfach nur allergisch gegen dein scheiß Face- He, was zum... Lass mich los!" Demonstrativ versuchte sich der Blauhaarige zu wehren, doch der Griff des Lehrers war stärker als erwartet. Aber hey, nichts, dass er nicht schon von Kyle gewöhnt war. Glücklicherweise schaffte Marina es noch abzuhauen, nachdem sie Luke gesagt hatte, wohin er flüchten sollte, auch wenn er es in den letzten zwei Jahren gewohnt war, stets die Hilfe von seinem besten Freund zu haben, aber was soll's, die Zeit davor hatte er sich auch oft genug alleine durchgeschlagen. Die ersten Sekunden tat er so, als würde er völlig freiwillig mitgehen, - hach, wie lustig - doch blieb so abrupt bei der Ecke der Metalltreppe stehen, dass es den Lehrer zumindestens irritieren müsste und zwang ihn damit ebenfalls stehen zu bleiben. "Sorry, not sorry", murmelte der Punk, ehe er mit seinem Ellenbogen ausholte und dem Mann hinter sich einen kräftigen Schlag in den Solarplexus verpasste, sodass er endlich aus seinem Griff befreit war. Und mal wieder, wie schon unzählige Male zuvor, zeigten sich die Jahre im Kampfsportverein als verdammt nützlich. Luke mochte nicht der stärkste sein, doch mit ein paar geschickten Tricks hier und da ließ sich fast alles machen. Mit seiner typischen Handgeste, bei welcher er Zeige- und Mittelfinger vom Kopf weghielt, 'verabschiedete' er sich von dem Lehrer, ehe er gekonnt über das Geländer hüpfte und den letzten halben Meter runtersprang, um so schneller zu sein. Wobei der Effekt des Marihuanas seinen Körper allgemein etwas langsamer reagieren ließ, als überlicherweise.
    Und... wo zur Hölle sollte Marina jetzt sein? Klar, am Zaun, aber dieser ging um die ganze beschissene Schule. Er stieß einen langen Seufzer aus, während er einfach immer weiter am Zaun entlang lief, da ihm sozusagen nichts anders übrig blieb, aber zu seinem Glück gehörte das Laufen an sich sowieso zu seinen meistgemochten Hobbies. Es dauerte eine Weile, doch endlich konnte er die lila Haare vom Weiten erblicken und joggte schließlich langsam auf sie zu. Dass der Lehrer ihm gefolgt war, bezweifelte er stark, zumindestens wäre es ziemlich ungewöhnlich, wenn jemand solch eine Ausdauer besessen hätte.
    "Hi", sagte er schließlich stumpf, jedoch grinsend, während er das Loch erkannte und ebenfalls hindurch geklettert war, um auf der Seite der Schülerin zu sein. Es wunderte ihn, dass er selbst ein wenig nach Luft schnappen musste, da er für gewöhnlich längere Strecken laufen konnte. Fuck, seit dem Umzug hatte er sowieso kaum Zeit für Sport gefunden, was sich zudem auch noch negativ auf seine Aggressionen auswirkte, aber das war ja eine andere Geschichte~
    "Denkst du es wäre eine gute Idee, wenn wir jetzt Feierabend machen würden?", fragte er schließlich schmunzelnd, während er sich an dem wackeligen Zaun anlehnte.

  • Ah. Wo läuft der Idiot denn lang, Mann. dachte die Erntegöttin augenverdrehend als sie sah mit was für einem Umweg der Punk sich auf den Weg zu ihr machte. Nachdem sie den Feueralarm ausgelöst hatte hörte man schon einige Kinder aus den jüngeren Klassen schreien, während die Älteren nur genervt aufstöhnten und sich die gesamte Schüler- und Lehrerschaft auf dem Hof versammeln sollte.
    Als der Blauhaarige sich endlich näherte grinste sie ihm verschmitzt entgegen. "Hi.", erwiderte sie seine trockene Begrüßung schmunzelnd.
    Sie ging bereits einige Schritte im Rückwärtsgang, während der Punk sich noch an den Zaun lehnte. "Findest du etwa es wäre eine gute Idee, wenn wir hier bleiben würde?", antwortete Marina grinsend mit einer Gegenfrage und zeigte auf das Gebäude aus dem immer noch die Sirene tönte. "Wir haben als nächstes Deutsch, Englisch und dann Kunst, wir verpassen also nicht viel."
    Dann fing sie an neckisch zu lachen, "Oder hast du Angst, dass ich zu schnell für dich bin?", rief die Teenagerin herausfordernd, noch während sie sich mit einem Sprung umdrehte und losrannte. So sportlich war die Göttin eigentlich nicht. Mit ihren leichten zauberhaften Füßchen war es jedoch ein leichtes schneller als die meisten Menschen zu sein, da es zwar so aussah, als würde sie laufen, sie in Wahrheit aber mehr über den Boden schwebte.
    Mit Luke hinter sich, in einem ihr unbekannten Abstand, da sie sich nicht noch einmal umgedreht hatte, flüchtete das Mädchen - zum ersten Mal - vom Schulgelände.~


  • Huh? Hatte Marina etwa den Feueralarm ausgelöst oder... doch, das musste sie gewesen sein. Wie hatte sie das überhaupt in dieser kurzen Zeit geschafft? Entweder war sie verdammt schnell oder kannte irgendwelche coolen Abkürzungen... Oder beides. Aber im Endeffekt war es ihm auch egal, hauptsache, es herrschte irgendeine Form von Ablenkung, außerdem hatte er im Moment eh Wichtigeres zu tun. Es amüsierte ihn einfach nur, dass sie wirklich den scheiß Feueralarm ausgelöst hatte, war ja schließlich illegal oder sowas. Aber wer kümmerte sich schon um Konsequenzen, die beiden anscheinend nicht.
    "Zu schnell?", fragte er und wollte gerade seinen Kopf schief legen, da sprintete das Mädchen los, schneller als er erwartet hatte. Überrascht verharrte er für den Bruchteil einer Sekunde, doch nahm die 'Verfolgung' ohne Weiteres auf. Er persönlich kannte keinen Menschen auf dieser Welt, der schneller war als Luke fucking Fox, also konnte er Marina diesen Titel nicht überlassen. Es dauerte nicht lange, bis er sie einholte und sie sich ein Kopf an Kopf Rennen lieferten, in welche Richtung auch immer~


  • Es kam wohl nicht allzu oft in der Studienzeit vor, dass die Lehrer und Professoren eine Feier für ihre Schützlinge ausrichteten. Dennoch waren die Lehrkräfte des St. Ulrich Bildungszentrums der Meinung, dass die Schüler und Studenten trotz des vielen Lernens auch ein wenig Spaß während ihrer Zeit hier genießen sollten. Insbesondere Kano und Sasha waren davon überzeugt, weshalb diese beiden auch die meiste Arbeit auf ihre Schultern geladen haben. Der Fotograf hatte sich um Getränke, angesagte Musik und passende Beleuchtung und Dekoration gekümmert, während sich die junggebliebene Großmutter von Chris und Cylie um allerlei Speisen bemühte. Gemeinsam mit einer Menge freiwilliger Helfer hatten sie den Aufenthaltsraum im Keller wunderbar hergerichtet und die Tische, welche aus den umliegenden Klassenräumen hier her getragen wurden, waren schon reichlich mit Salaten, Burgern und anderen Leckereien bestückt. Genau genommen war also alles fertig und wartete nur noch auf die jungen Leute, um ihnen einen unvergesslichen Abend zu bescheren. Trotz allem war ihnen natürlich nicht alles erlaubt. An jede der vier Türen, welche in den großen Raum führten, war von außen eine Liste mit einigen Regeln aufgehängt.


    1. Die Universitäts- und Klassenräume, sowie alle Toiletten welche nicht direkt an den Aufenthaltsraum grenzen, sind nicht zu betreten. Ansonsten droht Hausmeisterdienst für alle an der Feier Beteiligten.
    2. Alle Fenster sind verschlossen, die Haupteingänge dienen als Notausgänge. Mutwillige Versuche, die VGS-Scheiben zu zerstören, führen zu einer Abmahnung und einem möglichen Verweis.
    3. Um 5 Uhr ist die Party zu Ende, dann wird jemand von der Schulleitung vorbeikommen und die Aufsicht wieder übernehmen. Übernachtungen werden nicht gestattet.
    4. Falls Türen mutwillig aufgebrochen werden, wird dies die erste und letzte Party im Gebäude-Komplex sein.
    Kano Jigoro
    stellvertretende Schulleitung


    Sasha war zwar der Meinung, dass einige der Regeln etwas hart aufgegriffen wurden, dennoch wollte sie Kano nicht widersprechen und seine Ansprüche akzeptieren. Man konnte ja wirklich nie wissen, was für Rebellen sich unter ihren Schützlingen befanden. Nachdem alles seinen letzten Schliff erhalten hatte, verließ die Lehrerschaft gemeinschaftlich das Bildungszentrum und überließ es den Händen der jüngeren Generation.


  • Nach einem kurzen Halt in seiner Wohngemeinschaft, eine schnelle Dusche und frische Klamotten mussten sein, hatte sich der Student auf den Weg zur Feier gemacht, die im Bildungszentrum stattfinden sollte. Darren dachte an all die amerikanischen Filme bei denen es um diese Studentenpartys ging und hoffte irgendwie, dass diese nicht so enden würde. Immerhin landete dort meist einer im Krankenhaus. Die Musik wurde lauter je näher er dem Aufenthaltsraum kam und zu seiner Überraschung war er sogar der Erste hier. So konnte er sich zumindest in Ruhe einen Überblick verschaffen.. über den Alkohol der angeboten wurde. Leise zur Musik summend begutachtete er also die vollen Flaschen ehe er sich etwas zusammen mischte.


  • Sakura hatte die etwas weniger begeisterte Yumi den ganzen Weg über im Schlepptau gehabt. Sie war schon lange nicht mehr weg zum Feiern und war sich nicht sicher, ob sie überhaupt noch in der Lage war locker zu sein. Als die beiden Schwestern den Campus erreichten besserte sich Yumis Laune etwas, als sie feststellte, dass die Musik recht gut zu sein schien - zumindest für den Moment. Es gab nichts schlimmeres als gezwungene Parties mit schlechter Musik "Wenn es essen gibt, haben wir völlig umsonst Pfannkuchen gemacht Sake" stellte Yumi fest. Bevor sie den Aufenthaltsraum betraten rief Yumi schon Richtung Toilette rennend ihrer Schwester "Moment!" zu. Vor dem Spiegel angekommen richtete Yumi ihre Frisur, welche für andere Menschen wohl perfekt zu sein schien. Zufrieden mit ihrem Werk (und mit einer nicht bemerkbaren Veränderung, jedoch dem guten Gefühl sich zurecht gemacht zu haben) ging sie zurück zu Sakura vor den Aufenthaltsraum. "Also, wollen wir?"


  • (In einer anderen Zeitspanne, als Sakura und Yumi noch nicht vor der Tür standen! <3)


    Die wuscheligen schwarzen Haare waren gebändigt zu einer angeblichen Frisur geformt worden, mit der man sich akzeptabel auf einer Party blicken lassen konnte. Aber natürlich steckte diese wie so ziemlich immer unter einer Kapuze, die zu einer bequemen Jacke gehörten. Darunter zum Anlass des Abends ein paar schickere Klamotten. Hoffentlich würde Leila auch hier sein. Die blauen Augen auf sein Ziel gerichtet lief Nick durch die Tür des Gebäudes in den Aufenthaltsraum der aktuell nicht annähernd gefüllt war. Bis auf einen einzigen anderen Kerl war hier noch überhaupt keiner. Dabei war Nick extra mit ein wenig Verspätung eingetroffen. Naja. War so oder besser für ihn, so hatte er immerhin freie Bahn auf die Snacks und die Getränke. Also machte sich der Schwarzhaarige erst einmal auf zu den Burgern und dann zu den Getränken, von denen er sich reichlich bediente, um eine gute Grundlage für den Abend zu schaffen.



    (Zu einer Zeit, zu der Sakura und Yumi schon vor der Tür stehen)


    Alex war den ganzen Weg gemütlich bis zum Campus geschlendert, wo er sich auf den Weg zum Eingang des Aufenthaltsraums machte in dem die Party steigen sollte. Allerdings kam ihm da wohl etwas dazwischen, denn die Tür zu besagten Raum wurde von zwei Blondchen versperrt. Vielleicht wäre der Silberhaarige nett gewesen, wenn er nicht gesehen hätte um welche Art junger Damen es sich dort handelte, vielleicht aber auch nicht. "Ihr steht im Weg.", verkündete er deswegen griesgrämig und besah sich seine Exfreundin und deren Schwester. "Also bewegt euch in ne Richtung, dass ich vorbei kann." Sein Blick war ausdruckslos, seine Worte nicht böse, oder ärgerlich, sondern schlicht genervt. Yumi. Na toll. Am liebsten hätte er umgedreht, aber da drin warteten kostenlose Getränke und Snacks auf ihn. Und schöne Frauen, also warum sollte er gehen? Und warum sollte er nett und höflich bitten vorbei zu dürfen? Sie standen im Weg. Wenn sie plaudern wollten, dann sollten sie das nicht direkt vor der Tür zum Aufenthaltsraum machen. Sie konnten sich auch wo anders breit machen.



    (Zu einer Zeit an einem Ort, wo es keine Rolle spielt ob Yumi und Sakura vor der Tür stehen)


    Dan schien vor Ethan eingetroffen zu sein, also wartete er wie abgemacht vor dem Gebäude auf den Rothaarigen. Schade, dass sein Mitbewohner nicht mitgekommen war, aber man konnte eben nicht alles haben. Und mit Ethan wurde es sicherlich auch lustig und wenn nicht, dann konnte sich Dan auf der Party immer noch wen anders suchen mit dem er nett plaudern konnte. Immer alles positiv sehen und sich auch mal ein bisschen Spaß gönnen. Das war alles was Dan heute wollte und das würde sicher klappen.


  • Nach dem letzten Abend war es keine Schande, dass sich die junge Frau erneut ein Taxi gönnte, anstatt den Weg hierher zu Fuß zu laufen. Hoffentlich würde sie Recht behalten und hier auf ihren Freund und ihre beste Freundin, oder zumindest ihre neuste Bekanntschaft zu treffen. Ansonsten hieß es wieder 'neue Leute kennenlernen' und darauf hatte sie heute keine allzu große Lust. Allerdings begann sie schon in dem Augenblick, in dem sie die Tür zur Eingangshalle aufstieß, daran zu zweifeln, denn es drang zwar Musik aus dem unteren Geschoss in ihre Ohren, aber laute Stimmen waren keine zu hören. Und zu sehen war auch niemand, aber vielleicht würde sie ja wenigstens im aktuellen Partyraum jemanden finden. Zumindest zum Teil wurde ihr Wunsch erhört, denn auch wenn noch nicht viele Leute da waren – mit ihr waren es nun genau 4 – aber immerhin war ein bekanntes Gesicht unter den wenigen Anwesenden. Oder zumindest ein schwarzes Haar-Durcheinander, mehr konnte sie aus der Entfernung nämlich nicht von ihrem Freund erblicken, welcher sich schon jetzt am Buffet zu schaffen machte. Doch ehe sie dazu kam jenen zu begrüßen, vernahm sie vom Flur eine, genaugenommen zwei, bekannte Stimmen. Nick musste also wohl oder übel einen Augenblick warten, denn ihr letztes Treffen mit ihrer besten Freundin lag schon ein Weilchen länger zurück. „Sake, Yumi!“, rief sie, drehte sich herum, und verließ den Raum also direkt wieder um ihre Bro's in ihre Arme zu schließen, allerdings kam ihr ein scheinbar nicht sonderlich gut gelaunter Silberhaariger zuvor und raunte die beiden Blonden scheinbar schlecht gelaunt an. Verwirrt über den Ausdruck in Alex Gesicht, Gestern hatte er auf sie einen völlig anderen Eindruck hinterlassen, zog sie beide Augenbrauen in die Höhe und grüßte die drei Anwesenden mit einem konfusen „Hey...?“


  • Sakura freute sich einfach super duper auf die Party. Vorallem das Tanzen, brachte sie dazu, in einem schnellen schritttempo zum Campus zu eilen. Schließlich sollte niemand ihre neuen groovy Moves verpassen - das wäre eine Schande. Als sie mit ihrer herzallerliebsten Schwester ankam, war das einzige was die Blondine vernahm, die dröhnende Musik. Ihr persönlich wäre Metal lieber gewesen, wobei ihre Frisur dafür falsch wäre. Der Ketchup song hätte auch was gehabt, aber da weder Metal noch dieser Song gespielt wurden, musste sie sich wohl mit der Musik abfinden. Die beiden endeten damit, vor dem Aufenhaltsraum einen kleinen Stop einzulegen. "Desto mehr desto besser, für gutes Essen hab ich immer Platz." erklärte Sake ihrer Schwester und tätschelte sich auf den Bauch. Gerade als sie Yumileinchen zu stimmte, in den Raum zu gehen, kam ein Silberhaariger Fuzzi an und meinte sich aufspielen zu müssen. Die Blondine wurde ziemlich sauer. Sie legte ihre Arme in die Seiten und fing an den Jungen zurecht zu weisen. "Hallo erstmal, ich weiß ja nicht ob dus wusstest, aaaber... man kann auch bitte sagen!? Schonmal gehört? Ist ganz einfach und tut gar nicht weh, du ... du ... unhöfliche Schreckschraube!" Sakura wich einen schritt zur Seite und fügte in einem ironischen und ärgerlichen Ton ein "Bitteschön!" hinzu. Als sie den Jungen genauer ansah, fiel ihr ein, dass er ihr gar nicht so unbekannt war. Der Typ war Yumis Ex Lover. Mit diesem Gedankenblitz kam auch schon die nächste Person eingetrudelt. "Leila Schatzi Herzi Mausi, wie schön dass du auch da bist." Sofort rannte sie ihrer besten Freundin in die Arme um sie zu Begrüßen.






    Nachdem seine Haare, dank viel Haarspray, perfekt saßen, machte sich der Junge auf zum Geschehen. Ethan trug die Mannschaftsjacke, darunter ein graues T-Shirt und dazu eine lässige helle Jeans. Am Campus angekommen, hielt er ausschau nach Dan und fand ihn auch in diesem Augenblick. Sofort kam er dem Schwarzhaarigen entgegen. "Stark das du gekommen bist Dan!" E.T. hebte die Hand für ein Highfive. Um die beiden herum, trudelten langsam alle möglichen Leute ein. Einige sahen ziemlich snobbig aus, andere wiederrum cool. Aus seinem Basketballteam hatte der Rothaarige noch niemand gesehen, aber vielleicht waren sie noch auf dem Weg. Der Sportler neigte seinen Kopf richtung Tür "Wollen wir reingehen? Da ist bestimmt mehr los." Während sie nach drinnen gingen, erspähte Ethan vor dem Aufenthaltsraum noch eine neue Bekannte undzwar Leila. Da sie in einer Gruppe von Leuten stand, mochte er sie nicht lange stören, eine der vier sah so aus als wäre es die beschriebene beste Freundin. Wie hieß sie nochmal? Sakura? Von ihr sollte er sich wohl lieber fernhalten "Hey Leila! Wir sehen uns später drinnen, ja?" rufte er der Rosahaarigen noch zu, bevor sie im Raum verschwanden. E.T. steuerte gleich auf die Getränke zu. Anscheinend musste man für diese gar nicht zahlen. Also reichte er Dan einfach einen Becher anstatt ihm einen auszugeben. Der Gedanke zählt.


    ✶★"Eine kleine Überlegung, ein kleiner Gedanke an andere, macht den ganzen Unterschied aus."★✶

    - Winnie Puuh




  • ~Agi trudelt ein (damdamdam)~
    [IMG:http://fc08.deviantart.net/fs70/f/2014/246/9/a/harvest_moon_boy___agi_ferula_by_princesslettuce-d7e6sgx.png
    "Hm" Der junge stand vor dem Eingang des großen Grundstückes,unterm Arm den Zeichenblock geklämmt.Er seufzte auf.Hier würde er sein neues Leben starten.Nach längerem betrachten und analysieren der Umgebung war er ziemlich zufrieden.Hier lässt sichs bestimmt gut leben. Er lief ein bisschen umher,um sich einen groben Überblick verschaffen zu können.Er konnte sich bereits die volle Wiesen,welche als Picknick Fläche für junge Studenten diente,die Bäume darauf,unter denen sich die Schüler an warmen Tagen vor der Sonne versteckten und die Leute,die sich an dem Brunnen abkühlten vorstellen.Darunter würde Agi bestimmt auch einen Platz finden.Wer weiß,vielleicht gibt es bereits eine Gruppe malfreudiger Schüler,die bereits auf ein neues Mitglied warten.Er muss seiner Mutter unbedingt einen Brief mit einem Foto der Situation schreiben.Dies hatte er sowieso öfters vor,sie solle sich so alleine zuhause ja nicht einsam fühlen.Auch an einem neuen Ort,würde er sie an seinem Leben teilhaben lassen wollen,auch wenn er sich in erster Linie darauf konzentrieren will,seine Ziele zu erreichen.Er wäre ja nicht hierher gekommen,wenn es nicht irgendeinen Grund gäbe.An seinem alten Wohnort fühlte er sich ebenfalls nicht mehr so wohl.Es war das beste aufzubrechen und sein Leben so zu leben,wie er es sich vorstellt.Jetzt sollte er sich aber lieber mal nach seinem neuen Zuhause umschauen,anstatt in Erinnerungen zu schwelgen.Nur hatte er leider den Zettel mit seiner Hausnummer verloren.Das einzige was er noch wusste,war die Adresse des Campus.Sein Plan war es,sich hier zu erkundigen.Da war noch etwas mit Fluss und sein Mitbewohner trägt den Namen Louis.Louis Cooper.Bestimmt gibt es hier jemanden,dem dieser Name vertraut ist.Jemand,der Agi sogar zu ihm nach Hause führen kann,oder zumindest die Nummer sagen kann.Mit einem großen Koffer öffnete der Braunhaarige die Eingangstür der Uni.Das erste was ihm dort drinnen ins Auge fiel war ein Plakat."Studentenfeier im Gemeinschaftsraum?" murmelte er vor sich hin.Das ist doch mal guter Ort um Studenten zu treffen! Den Koffer über den Boden ratternd suchte der junge Künstler nach einem Lageplan.Es muss doch einen geben....da! Bei näherem betrachten fiel ihm auf,dass das Gebäude ziemlich groß ist.Größer als er vermutet hatte.Nachdenklich suchte Agi mit seinem Finger nach dem Gemeinschaftsraum.Gefunden.Nun stellt sich nur noch die Frage wie man dort hingelangt.Agi veruchte sich zu orientieren,an welchem Punkt auf dem Plan er gerade stände.Die Route hätte er soweit auch,jetzt müsse er nurnoch dort hin gelangen.Er schnappte sich seinen Koffer,den er kurz abgestellt hatte und machte sich auf den Weg.Zum Glück konnte er sich den Weg ganz gut merken,somit war es ein Schnelles den gesuchten Raum zu finden.Unterwegs konnte er sogar sich noch ein wenig im Gebäudekomplex umschauen.Vor dem Raum (Aufenthaltsraum gleich Gemeinschaftsraum?) befanden sich bereits eine Gruppe von Leuten.Ob sich unter diesen auch ein Bekannter von Louis verbirgt?Ohne zu zögern zog er den Koffer hinter sich her in Richtung Gruppe."Hallo!" platzte es aus ihm heraus.Hoffentlich störte er die Versammelten nicht gerade bei etwas.Sie hatten ihn ja ebenso noch nie zuvor gesehen,aber vielleicht haben sie mal etwas davon mitbekommen,einen neuen Studenten zu bekommen."Ich suche nach einem sogenannten Louis Cooper.Kennt ihr ihn zufällig?" Es wäre schon ganz von Vorteil,wenn bereits die ersten Personen,die er hier trifft,von Louis gehört haben.Es zog Agi nicht unbedingt auf die Party und er würde es lieber bei 'davor stehen' belassen.

    Cersei Lannister: “A bit of a comedown from the chamber of the Hand. But then I don't suppose you need much room.”

    Tyrion Lannister:
     “Grand Maester Pycelle made the same joke. You must be proud to be as funny as a man whose balls brush his knees.”


  • Ruft die Börse an, warnt die Regierungen, schließt die Finanzströme und holt die Notrationen raus. Der GAU ist eingetreten - zumindest fühlte sich Yumi für einen kurzen Augenblick so, als Alex in ihr Sichtfeld geriet und darüber hinaus auch noch unverschämt wurde. Sie war nicht darauf vorbereitet ihn hier zu treffen, auch wenn es nicht allzu unwahrscheinlich war, und so geriet sie aus ihrem Konzept. "Alex...Also..." sie stotterte einige zusammenhanglose Wörter, fing sich jedoch wieder. Mit zorniger Miene entgegnete sie "Die Tür ist etwa 2 Meter von uns weg, du kannst dir deinen eigenen Wohlfühlbereich suchen und dieser ist nicht hier bei uns." Kaum beendete Yumi ihren Satz vernahm sie eine bekannte Stimme hinter sich und war heilfroh sich von ihrem Ex Freund abwenden zu können. "Hey Leila!" Sie bemerkte ihren verwunderten Gesichtsausdruck und folgerte daraus, dass sie die Situation zuvor mitbekommen haben musste. "Alex wollte gerade gehen. Ich hoffe dir geht es gut?" Sie schnappte sich Sakura und obwohl Leila direkt neben ihnen Stand positionierte sie sich und ihre Schwester so, dass Alex nicht Teil der Runde war und bloß ihre Rücken bewundern konnte. Sie wollte keinen Streit anfangen, dafür war er ihr zu gleichgültig, aber seine patzige Aussage zusammen mit seiner beinahe arroganten Gleichgültigkeit brachte Yumi fast wieder in Rage.


  • Die kleine Gruppe blieb nicht unbemerkt, denn Sekunden nachdem Alex aufgetaucht war stand auch Leila bei den Schwestern. Na toll. Das konnte er also vergessen. Na wenigstens gab es jetzt wieder eine Person weniger vor der er sich nett benehmen musste. So schön das Zocken mit der Rosahaarigen auch gewesen war, so machte er besser einen Bogen um sie, wenn sie mit Yumi befreundet war. Nachdem Sakura und ihre Schwester ihre Strafpredigten dann beendet hatten und sich zu Leila gesellten, war genug Platz um durch die Tür zu gehen, ohne einen Umweg machen zu müssen. Dem Fremden, der zu der Gruppe gestoßen war schenkte er lediglich einen weiteren genervten Blick gefolgt von einem gut gemeintem Rat. "Wenn du Hilfe suchst bist du hier falsch. Die sind mit sich selbst beschäftigt." Wie die jungen Frauen darauf reagierten war ihm relativ egal. Was ihn interessierte waren der Alkohol und die weiblichen Wesen die noch nicht so verdorben waren. Ein letzter Blick auf seine Ex-Freundin und Leila, dann verschwand Alex in den Raum, wo er sofort die Getränke ansteuerte um sich etwas in einen Becher zu füllen.



    Als Nick seinen Burger gegessen hatte ging er zurück zu den Getränken, um sich dieses mal was alkoholisches zu gönnen. Gerade als er seinen Becher mit Cola auffüllte fiel ihm der Kerl von vorher wieder auf, der nur ein bis zwei Meter von ihm entfernt stand. "Hey! Bist du allein hier oder wartest du noch auf wen?", fragte beiläufig, während er auf den Brünetten zuging und ihn freundlich anlächelte. "Hätte nicht gedacht, dass die Musik und das Essen heute gut werden, nachdem ich gehört hatte, dass die Lehrkräfte das ganze organisieren." Ein wenig Smaltalk schadete ja keinem.



    Dan begrüßte Ethan mit dem angebotenen Highfive. "War doch abgemacht, oder nicht?", entgegnete er dem Rothaarigen auf die Begrüßung und stimmte nickend zu, als dieser vorschlug rein zu gehen. Als der Sportler an der Tür ein Mädchen grüßte warf Dan diesem einen kurzen Blick zu. Sie war umgeben von weiteren Unbekannten, also war er sich nicht ganz sicher, ob Ethan nun die Rosahaarige, oder eine der Blonden angesprochen hatte. Aber er konnte Ethan ja später mit einer von den dreien allein lassen, nun gingen sie sich erst mal was zu trinken holen. "Danke.", entgegnete Dan dem Rothaarigen, als er ihm einen Becher reichte. "Im Gegensatz zu mir scheinst du hier schon das ein oder andere bekannte Gesicht gefunden zu haben." Eine kleine Anspielung auf diese Leila, aber gleichzeitig auch ein schwacher Versuch mit dem Fremden ins Gespräch zu kommen. Schließlich kannte Dan seinen Gegenüber ja überhaupt nicht.


  • Wie zu erwarten plusterte sich Sakura auf ihre übliche Art und Weise auf und versuchte Alex mit nicht sonderlich überzeugender Wortwahl in seine Schranken zu weisen. Allerdings schien er auch nur einen kurzen Augenblick ihre Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, denn schon nach wenigen Sekunden wandte sich die Blonde an Leila und begrüßte sie herzlich. „Ich freu mich auch dich zu sehen!“, entgegnete sie und drückte ihre beste Freundin fest an sich. Bei ihrem Umzug hatte sie sich erhofft Sake öfter zu sehen, wo sie doch nun direkt Tür an Tür wohnten, aber irgendwie war da bisher nicht viel draus geworden. Yumi schien ebenso wenig von Alex' Anwesenheit erfreut zu sein wie ihre jüngere Schwester, nur dass sie etwas passendere Worte fand und dem Silberhaarigen direkt den Rücken zukehrte. „Eh..ja, eigentlich schon. Nur grade etwas verwirrt.“, antwortete sie der anderen Blonden und schloss auch diese kurz in die Arme. Schon schade, dass sie sich so arg auseinander gelebt hatten, jetzt waren sie vielleicht lediglich noch gute Bekannte. Vielleicht hatte die seltsame Reaktion von Steiners Sohn auch etwas mit Yumi zu tun, genau wusste sie es nicht, an Sakura lag es gewiss nicht, dann würde die Rosahaarige davon wissen. Vielleicht hatte Alex aber auch nur einen schlechten Tag oder noch mit den Nachwirkungen des Alkohols zu kämpfen. Möglicherweise sollte sie ihn irgendwann im Verlauf des Abends mal aufsuchen, nicht, dass sie neugierig wäre, aber irgendwie interessierte es sie schon, wie seine Stimmung so schwanken konnte. Außerdem erhoffte sie sich trotz des blöden Zwischenfalls von letzter Nacht noch immer, dass sich vielleicht eine Freundschaft entwickeln konnte. „Nein, tut mir Leid, der Name sagt mir nichts.“, entgegnete sie dem Lockenkopf, der ihr ebenso unbekannt war wie dir Person, nach der er fragte. „Hör dich mal drinnen um, vielleicht kann dir da jemand helfen!“, schlug sie Agi vor, bevor sie sich wieder an die Schwestern wandte. „Lasst uns auch reingehen, sonst kommt gleich die nächste schlecht gelaunte Überraschung.“ Außerdem wartete dort noch eine weitere Person, bei der sie sich freute sie endlich einmal wiederzusehen.


  • Die Schwarzhaarige war alles andere als begeistert von dem Vorschlag ihrer Cousine. Der untalentierten Möchtegernhexe war nicht nach Party zu Mute und das würde sich wohl auch nicht urplötzlich ändern sobald sie an dem erwähnten Festivitäten auftauchen würden. Zu gerne hätte sich Noita einfach unter einer Decke verkrochen und hätte ihren Gefühlen freien Lauf gelassen, hätte sich einmal nicht zusammengerissen und dein gewaltigen Kloß, welcher in letzter Zeit immer häufiger ihre Kehle zuschnürrte, nicht einfach hinuntergeschluckt und anderen Menschen zu Liebe gelächelt. Aber auf den Vorschlag des Lockenkopfes nickte Noita nur beklommen und setzte wie erwartet ein zögerliches Lächeln auf um ihre geliebte und wesentlich talentiertere Cosuine entsprechend zufrieden zu stellen. Selbstverständlich war die Tatsache, dass überhaupt eine Party stattfindet an dem Mädchen mit den roten Augen spurlos vorbeigezogen. Noita war ein Mensch der sich keineswegs gerne in Menschenmassen aufhielt. Immer wieder zog es sie trotzdem dahin weil sie über ihren eigenen Schatten springen wollte oder aber einfach von Majo mitgezerrt wurde aber von wohlfühlen kann dabei definitiv nicht die Rede sein. Es kostete das Mädchen Kraft von einer derartigen Vielzahl an Menschen umgeben zu sein. Es zerrte an ihrer Energie, die nach den jüngsten Ereignissen ohnehin kaum bis gar nicht mehr vorhanden war. Ihre Energiereserven mussten wieder aufgefüllt werden und das war für die Schwarzhaarige nur schaffbar wenn sie sich sich selbst widmete.
    Nach einem langen Fußmarsch kamen die beiden Hexen schließlich auch am Ort der Party an. Zuvor hatten sie noch einen kurzen Zwischenstop in ihrem nicht mehr ganz so neuem Zuhause gemacht um sich entsprechend für dieses Ereignis zu kultivieren. Ein Moment an dem die Schwarzhaarige zum wiederholten Male feststellen musste, dass sie einfach keine schicken Sachen zu Hause hatte und auch eigentlich nicht gerade der Typ für diese Sachen war. Schließlich aber gelang es Noita doch ein halbwegs passendes Outfit zu finden, in welches sie nach einer kurzen Dusche auch schon schlüpfte. Ihre begeisterung hielt sich nach wie vor in Grenzen aber jedes Mal wenn Majo ihr mit einem breiten Grinsen entgegenstrahlte, lächelte auch Noita ein kleines bisschen. Nicht nur um gute Miene zum bösen Spiel zu machen sondern weil sie sich auch freute, dass das Blondchen sich derartig dafür begeistern konnte. Vielleicht war nun schon der Zeitpunkt gekommen um sich für die Aufopferungsbereitschaft ihrer Cousine erkenntlich zu zeigen.
    Glücklicherweise war die Party nicht so überfüllt wie Noita es befürchtet hatte aber dennoch überkam sie ein Weggefühl als sie beieinanderstehende Grüppchen sichtete. Wie alle die Gesellschaft der Anderen genossen. Noita fühlte sich fehl am Platz und rückte instinktiv ein wenig näher an ihre Cousine, während sie durch den Eingangsbereich traten. Zu gerne wäre sie auch in der nötigen Stimmung gewesen und hätte dieses Ereigniss genossen wie es scheinbar jeder hier tat aber es war unmöglich und so folgte sie ihrer Cousine zu den Getränken und lies dabei ihren Blick durch die Räumlichkeiten schweifen.


  • Eine gute Lügnerin, ja, das war Majo. Es fiel ihr nicht schwer, Wahrheiten zu verbiegen oder so zu verdrehen, dass sie sie für sich nutzen konnte. Es war beinahe schon zu einfach, ein Lächeln hier, ein Grinsen dort, ein nettes Kleid und Lobpreisungen. Noita war einfach zu überzeugen. Ihre naive Cousine, die dachte, Majo könne es kaum erwarten diese Party aufzusuchen. Tatsächlich gab es kaum etwas, was ihr mehr egal sein könnte – lediglich der Alkohol hatte sie angezogen, denn obwohl sie sich so weit gefasst hatte, um wieder normal zu wirken – für ihre Verhältnisse zumindest –, war sie noch weit davon entfernt, sich wieder gut zu fühlen. Wieder das alte Hexchen zu sein, das mehr nach der eigenen Tante kam als ihm lieb war.
    Diese Sache hatte sie mitgenommen, auch wenn Majo es nur äußerst ungern zugab. Sie glaubte nicht, dass die Gesellschaft anderer Leute ihr helfen würde, alkoholische Getränke allerdings schon. Zumindest würde es sie ablenken.
    Erneut kehrte ein Grinsen auf ihre Lippen zurück, sie wirkte überheblich, arrogant, eindeutig von sich selbst eingenommen, von sich selbst überzeugt. Die talentlose Hexe, die ihre Nähe suchte, um nicht unterzugehen, wirkte noch schwächer neben ihrer blonden Cousine, die ihnen beiden etwas zu Trinken herrichtete. »Trink«, wies Majo ihre Begleiterin an und bemerkte nicht unweit von sich selbst Dan, der versuchte, sich mit einem rothaarigen Fremden zu unterhalten. Sie wandte sich ab, bevor er noch zu ihr kam – das konnte sie garantiert nicht gebrauchen. Nicht nachdem sie den potentiellen Liebhaber ihrer Cousine halbtot am Strand gefunden hatte. Und nicht, nachdem sie sich gefühlt hatte wie ein labiler Schwächling. Pah! Spätestens nach ein paar Bechern würde sie keinen Gedanken mehr an das Krankenhaus verschwenden. Es war egal, ob es ihr in diesem Augenblick gut ging oder nicht – sie durfte es nur den anderen nicht zeigen. Den Fremden. Sie war das starke Hexchen, das schwarze Schäfchen, die Frau, die immer einen passenden Spruch auf Lager hatte und die ein solcher Vorfall nicht derartig aus der Bahn warf. Und obwohl Majo wusste, dass sie sich so fühlen dürfte, dass es lediglich ein Aussetzer gewesen war, dass sie nur so gefühlt hatte, weil es sich um eine Ausnahmesituation gehandelt hatte, fiel es ihr schwer, das zu glauben. Es fiel ihr schwer, mit ihrem eigenen Zustand klar zu kommen, ihn zu verstehen.
    Sie nahm einen großen Schluck ihres Getränks und überlegte kurz, einfach hier stehen zu bleiben. Gleichzeitig würden hier noch zu viele Menschen herkommen, zu viele, die sie nicht kannte und am besten erst gar nicht kennenlernen wollte. »Am besten wir gehen dort hinten hin. Dann können wir einen Blick auf alles haben.« Sie nickte in die Richtung einer Wand, etwas abseits, allerdings nicht abgeschottet, blieb allerdings noch eine Weile stehen. Sollte Noita auch etwas dazu sagen.
    Majo jedenfalls begann sich etwas besser zu fühlen. Der Abstand zum Krankenhaus war spürbar, das beruhigte sie. Vielleicht war es wirklich nur die Situation gewesen, in der sie sich befunden hatte. Weil sie nicht nur Angst um diesen Fremden hatte, der beinahe vor ihren Augen ins Gras – oder in den Sand – gebissen hätte, sondern auch um Noita. Abstand war gut. Sehr gut sogar. Und Majo war natürlich auch davon überzeugt, dass ihre Idee, auf diese Party zu gehen, eine gute gewesen war. Natürlich war sie das. Sie kam ja schließlich auch von ihr.


  • In Gedanken versunken lehnte Darren am Tisch auf dem die Getränke verteilt waren und bekam gar nicht so wirklich mit, dass sich der Gemeinschaftsraum so langsam füllte. Erst als jemand ihn von der Seite ansprach und ihm vor Schreck fast sein halb volles Glas aus den Händen geglitten wäre, erwachte er aus seiner Starre und sah zu dem fremden Kerl. „Allein.“, antwortete der Lockenkopf lächelnd und zuckte kurz mit den Schultern. „Irgendwie muss man doch Leute kennen lernen oder nicht? Und wo geht das besser als auf den allseits bekannten Studentenpartys, was?“ Der Student schmunzelte und hielt seinem Kommilitonen die Hand hin. „Ein bisschen Vertrauen in unsere liebe Lehrerschaft wenn ich bitten darf.. aber okay, ich muss dir Recht geben, ich warte noch auf die Hitsingle von Helene Fischer.. ich bin übrigens Darren.“