Der Marktplatz

  • [Pandora] mit ner Hexe am Busbahnhof




    Die Nonne kam mit der Lüge wohl nicht klar und fing an.. fing sie jetzt wirklich an zu beten?! Pandora verstand nicht, was die Frau vor sich hinmurmelte, aber da sie völlig in sich gekehrt schien und sich abwandte, war dem Teenager nur recht. So und wer war jetzt nochmal der andere Papparazzi? Pandora wandte sich dem Girl zu. "So, du willst dich also meiner schmutzigen Seele annehmen, huh?" Sie musterte die Person vor sich einmal von oben bis unten. Alles an ihrem Aussehen schrie alternative. Blieb die Fragen offen, which kind of alternative - cringe or cool.

    Vielleicht würde sie das aber auch nie erfahren, denn der fordernde Tonfall ging Pandora naturgemäß gegen den Strich. Was glaubte sie denn, wer sie war? Genervt hob sie ihre Tasche auf und warf sie sich über die Schulter. "Und warum sollte ich das tun?", fragte sie herausfordernd. Immerhin musste sie hier ja noch Beweise vernich-, ich meine, abgeben.

  • Maeve mit ner Göre am Busbahnhof


    Perplex zog die Blonde ihre Augenbraue erst in die Höhe, dann kniff sie diese zusammen. Musste das Mädchen jetzt wirklich so ein Theater daraus machen? "Weil du ein gutherziger, netter und hilfsbereiter Mensch bist?", sagte sie in einem leicht sarkastischen Tonfall und schüttelte mit verdrehten Augen genervt ihren Kopf, wobei ihre offenen Haare nach links und rechts schwangen. "Oder hast du jetzt etwas besseres vor? Dein... Kunstwerk da sieht doch fertig aus. Außerdem habe ich dich vor dieser Nonne gerettet, also bist du mir diese Kleinigkeit schuldig!" Ja, das war doch ein valides Argument! Erwartungsvoll starrte sie in die hellen Augen ihres Gegenübers, die durch das grelle Sonnenlicht fast schon durchsichtig wirkten. "Oder haben deine Eltern dir verboten mit Fremden zu reden?" Maeve hatte natürlich keine Ahnung wer ihre Eltern sein mochten, aber ihr erster Eindruck vermittelte ihr das Gefühl, dass sie die Erziehung ihrer Tochter nicht so ganz ernst genommen hatten. Oder vielleicht doch zu ernst, weshalb sie jetzt einen Teenager vor sich stehen hatte, der um jeglichen Willen rebellieren musste?

  • [Pandora] mit ner Hexe am Busbahnhof >> gehen



    Pandora schnaubte. "So 'nen Bullshit hab ich schon lang nicht mehr gehört." Immerhin kam der Sarkasmus bei ihr an. Ansonsten hätte sie wirklich noch geglaubt, die Frau lebte in ihrer eigenen heilen, mutmaßlich esoterischen Welt. Hast du etwas besseres vor - hmpf. Als ob man Pläne haben müsste, um fremden Leuten ne Abfuhr zu erteilen. Wie arrogant einfach?! Als ob sie selbst die beste Option wäre oder eher die Aussicht darauf etwas Gutes zu tun. Was ja jetzt nicht per se verkehrt war, aber DA FUCK was bildete die sich auf sich ein?

    "Der Nonne hätte ich notfalls noch ein Kunstwerk auf ihre Kutte gesprayed.", entgegnete Panda. Sollte die Hexe nur nicht glauben, sie stünde in ihrer Schuld. Die Nonne war zumindest witzig gewesen, aber das anmaßende Getue von der ging ihr zunehmend gegen den Strich. Und dann fing sie auch noch von ihren Eltern an. Hallo? Welcher Teenager wollte sich bitte bevormunden lassen? (Auch wenn ihre Eltern schon ganz cool waren). Sie war doch kein verdammtes Kind mehr.

    Pandora war sauer. Statt heißer Wut, kühlte sie jedoch nur runter. Eine frostige Aura - zumindest stellte sie sich das gerne so vor. Pandora atmete einmal lange aus, schloss dabei die Augen und überlegte in der Zeit, wie sie am besten mit der nervtötenden Frau umgehen sollte. Puh.

    Okay.

    Ging wieder.

    Sie reckte das Kinn und sah die Frau kühl an. "Schön.", meinte sie und zu vermutlich aller Überraschung: "Dann komm mal mit."

  • Maeve und Unbekannt auf dem Marktplatz



    Nicht nur in der Mimik und in den Worten der Schwarzhaarigen stieg die Wut sichtlich, auch Maeves Haare begannen sich statisch vor Emotionen aufzuladen, da dieses Gespräch von Sekunde zu Sekunde nur irritierender wurde. Ugh, waren alle Großstadt Menschen so drauf? Am liebsten würde sie sich jetzt über sich selbst aufregen, überhaupt hergekommen zu sein, doch sie war gerade deswegen hier, um die Vielfalt der großen weiten Welt kennenzulernen, nicht? Aber wow, war das anstrengend! Mit ein paar fokussierten Atemzügen schaffte die Bunthaarige es gekonnt einen Gang runterzuschrauben und ihr Gegenüber schien zufälligerweise die gleiche Reaktion zu haben. “Ich wusste doch, dass du die richtige Entscheidung triffst!“ Zwar sprach sie keine Dankbarkeit aus, doch die Freude war wenigstens ihrer Stimme zu entnehmen und ein kleines Lächeln blieb auch nicht versteckt.

    So schlängelten sich die beiden durch das Gedränge auf dem Marktplatz, umgeben von den verschiedensten Händlern, die mit ihren lauten Stimmen versuchten das Interesse von neugierigen Passanten weiter zu wecken. Alles war so intensiv und bunt, dass der jungen Hexe schon fast schwindelig von den vielen Eindrücken wurde und war dann doch tatsächlich dankbar für ihre Begleitung, die sie wenigstens rasch und geschickt führen konnte. “Warte mal!“ Ein kleiner und eher rustikal aussehender Stand zog ihre Aufmerksamkeit direkt beim ersten Anblick auf sich und er schien genau das zu haben, wonach sie suchte. Dieses mal führte sie die Teenagerin mit sich und näherte sich ihrem Ziel. Eine alte Frau, vielleicht zwischen 60 und 70 Jahren alt, begrüßte sie in einem sanften Ton. Mae empfand ihre Präsenz beruhigend, wenn nicht fast schon vertraulich - es war irgendwas an ihrer Aura, auch wenn sie nicht genau sagen konnte, was, aber sie folgte stets ihrem Bauchgefühl. Vorsichtig durchsuchte sie die verschiedenen Pflanzen und Kräuter mit ihren Augen und war fasziniert von der großen Auswahl, die ihr hier zur Verfügung stand. “Such dir was aus, das geht auf mich“, bot sie dem Mädchen an, um so ihre Dankbarkeit zu zeigen. Irgendein schönes Souvenir würde auch sie hier mit Sicherheit finden, viel zu viele schöne Pflanzen, Kräuter, Holzschnitzereien und anderer Krimskrams schmückten die dunklen Holzregale- und Balken. „Für dich vielleicht das hier?“ Mit einem sanftmütigen Lächeln streckte die ältere Dame Pandora ein kleines Bündel weiß-gelber Blumen entgegen. Auf der Kiste, aus welcher sie diese entnommen hatte, waren die Worte Euphrasia officinalis in einer edlen Schnörkelschrift zu sehen.

  • [Pandora] mit ner Kräuterhexe am Blumen-Kräuter-Whatever-Stand



    Pandora schüttelte gedanklich den Kopf, über den nächsten Kommentar der Fremden. Die richtige Entscheidung? Und das wollte ausgerechnet eine Unbekannte beurteilen wollen? Das verfestigte nur das Bild davon, wie von sich eingenommen diese Person sein mochte. Und der Gedanke kam von ihr - sich darüber bewusst, dass Pandora selbst ganz schön von sich eingenommen war. Aber sie konnte es eben.

    Pandora war schon daran den Marktplatz zu verlassen, als sie aufgehalten wurde. Der Teenager verdrehte die Augen. "Ich dachte du wolltest zu 'nem Kräuterladen?" Sie ging ein paar Schritte zurück, dort wo sie das Landei verloren hatte. Diese beugte sich gerade über Blumen. Huh, hatte sie etwa schon gefunden, wonach sie suchte? Ging ja schnell. Und Pandora hatte ihr gar nicht ihre Version von Kräutergarten zeigen können, ein Jammer. Aber wenn sie so schnell ihren Stand gefunden hatte, wozu brauchte sie dann einen Fremdenführer?! Das war ja ein Witz. Sie atmete entnervt aus.

    Such dir was aus, geht auf mich. "Hä? Was soll ich mit Blumen?", entfuhr es ihr ohne nachzudenken. Das war nicht mal Böse gemeint, nur... was sollte sie damit? Aber irgendwie nett, dass sie ihr was ausgeben wollte - immerhin war Panda sonst diejenige, die bezahlte. Reiche Eltern und so. Daher fand sie die Geste der Fremden irgendwie niedlich - wenngleich unnötig. Die Oma am Stand hatte irgendwas gruseliges an sich. Naja zugegeben, alte Menschen waren meist entweder gruselig oder knauserig. Das die ihr Blumen andrehen wollte, war klar - wollte ja was verkaufen. "Nein danke, sowas brauch ich nich'." Hallooo?? Sie trug komplett schwarz-weiß? Sie war ein alles verteufelnder, alles ablehnender, immer alles besser wissender Teenager. WAS SOLLTE SIE MIT BLUMEN?

    Sie hatte einen Ruf zu wahren!

    Hoffentlich sah sie angewidert genug drein, damit auch die (vermutlich genauso halbblinde Oma wie sie lol) sah, was sie von dem Gedanken hielt.

    "Also, wenn du hier gefunden hast, was du brauchst, verzieh ich mich.", meinte sie zur der Fremden, die sie unfreiwillig als Fremdenführer (galt das eigentlich als Kinderarbeit? Konnte sie sie verklagen?) angeheuert hatte und wandte sich damit zum gehen.

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