Milchstraße 12: Sky, Nick, Alex, Simon, Cedric, Christoph


  • Dieses recht große Haus liegt an der Ecke Fuchsbau-Milchstraße und somit an einer der Hauptstraßen von Riverport. Es ist weiß mit grauem Dach und verfügt über drei Etagen, das Erdgeschoss, den ersten Stock, sowie den Keller. In eben genanntem Keller befinden sich die Wohnräume von Simon, Cedric und Sky, sowie ein kleines Bad mit Dusche. Eine Wendeltreppe verbindet den Keller mit dem Flur des Erdgeschosses.
    Hier können die Jungs in der gemeinsamen Küche kochen, oder ihre Freizeit im großzügig bemessenen Wohnzimmer vor der Spielkonsole verbringen. Gibt es einmal Zickenkrieg unter ihnen, so gibt es im Bad die Chance, sich in der Eckbadewanne zu entspannen.
    Im ersten Stock liegen die drei übrigen Schlafzimmer von Nick, Alex und Chris. Hier gibt es ein kleines WC, sowie ein Balkon den man durch die oberen Schlafzimmer betreten kann.


    Erdgeschoss

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    Erster Stock

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    Keller

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  • ~Sky trat in das Haus ein, dass er endlich gefunden hatte. Es war nicht viel anders als das große Haus in Destiny Valley, eben nur sehr viel kleiner. Und wahrscheinlich übersichtlicher... solange der Kühlschrank nicht immer leer ist... Dann verbot er sich weiterzudenken. Nein, nur nicht an seine Eltern denken, nicht an seine Familie, die er nun nicht mehr hatte. Langsam ging er in erst ins Wohnzimmer und ein Lächeln erschien, als er die Spielekonsole sah. Naja, vielleicht waren da doch einige schöne Stunden drinne. Trotzdem fühlte sich eben alles noch fremd an.
    Sein nächster Weg führte ins Badezimmer und dort sah er sich genauer um. Wenigstens würde er hier viel ruhiger zugehen, als im großen Haus, trotzdem vermisste er einiges. Es fehlte einfach die Vertrautheit an diesem Ort. In die Küche warf er anschließend nur einen kurzen Blick, die würde er sicherlich später noch genauer erkunden, doch erst einmal wollte er sein Zimmer sehen. Natürlich rannte er erst einmal aus Gewohnheit in den ersten Stock, aber fand dort schnell heraus, dass sein Zimmer dort nicht war. Allerdings starrte er auf eine Zimmertür und er verzog leicht das Gesicht. Alex Bingley, der Name ließ etwas in ihm erklingen. Juliet. Ich muss unbedingt mit ihr reden. schoss es ihm durch den Sinn. Wenigstens etwas, dass er noch nicht verloren hatte.
    Langsam stieg er die Stufen hinab und in den Keller. Irgendwie war er froh, einige bekannte Namen zu lesen, seine Cousins 2. Grades oder so, trotzdem fehlte ihm irgendetwas. Eine reine Männer-WG, das kann ja heiter werden. schoss es ihn durch den Sinn als er endlich in sein Reich trat. Irgendwie hatte er es sich dunkler vorgestellt, doch das Zimmer war mehr oder weniger genau nach seinem Geschmack. Hier würde er sich schnell wohlfühlen und vor allem würde er sicherlich den Raum noch persönlicher gestalten. Vielleicht half ihm Juliet dabei? Doch erst einmal wollte er seine Sachen auspacken und ankommen. Außerdem wollte er die Stadt genauer unter die Lupe nehmen. Irgendetwas musste er ja wissen, wo er was bekam.
    Schnell hatte er die Sachen ausgepackt und war nun auf den Weg nach oben. Doch dann stand er unschlüssig im Flur, wohin nun? Langsam sah er sich noch einmal um. Es war hier eindeutig zu still, also einfach irgendwohin in die Stadt, vielleicht fand er ja jemand bekanntes, mit dem er den Rest des Tages verbringen konnte.


    ~Auf zu neuen Ufern, Sky sucht den Marktplatz auf.

  • « Marktplatz.
    Flur, EG
    Cedric schüttelte innerlich den Kopf. Was für ein Chaos. Mehr ließ sich dazu nicht sagen. Dieser hektische Aufbruch von Destiny Valley, die lange Busfahrt (Su war er Gott sei Dank schnell wieder los geworden – er mochte sie, klar, aber in dem Moment war er nervlich nicht ganz für ihre überschwängliche, manchmal auch anstrengende Art eingestellt sondern wollte nur noch seine Ruhe.) Die hatte er dann auch bekommen, denn er war im Bus eingeschlafen. Somit war die Hälfte schon über alle Berge in ihre neuen Wohnungen gegangen während er gerade ausstieg und sich vom Busfahrer sein spärliches Gepäck in die Hand drücken ließ. Vorsichtig strich er über die Tasche seiner Violine – dem Instrument schien offenbar nichts passiert zu sein, seine Sorge unbegründet.
    So. Und jetzt stand er also hier vor der Haustür einer reinen Männer-WG und kramte nach seinem Schlüssel. Er wusste nicht recht was er von seinem neuen Lebensaufenthalt halten sollte, aber im Grunde sah er der WG fast schon optimistisch entgegen – davor hatte er mit Simon, der sowieso immer unterwegs war, seinem chaotischem Dad (selbiges) dem kleinen Mädchen und offiziell auch Kate zusammengewohnt, die sich allerdings lange schon nicht mehr in den Katzenkorb getraut hatte. Zurecht, wenn man wohlbedeckt. Und dann natürlich noch Ran, seinem einzigen Lichtblick im damaligen Haus, das nie zur richtigen Heimat geworden war.
    Also jetzt mal was anderes. Cedric hatte es geschafft den Schlüssel hervorzuziehen, den man ihm noch in die Hand gedrückt hatte und sperrte die Haustür vorsichtig aus. Drinnen erwarteten ihn nicht wie gedacht ein Haufen gleichaltriger Jungs die sich um das beste Zimmer stritten, im Gegenteil – Leere umhüllte ihn. Hatte er sich etwa in der Tür geirrt? Wobei dann die Schlüssel nicht gepasst hätten, also musste er wohl richtig sein. Cedric runzelte die Stirn. Und er dachte er wäre spät dran. Einige wenige Jacken und Taschen lagen schon verstreut, also waren zumindest schon Mitbewohner vor ihm angekommen und wohl auch wieder gegangen, vielleicht um die neue Luft Riverports zu genießen. Die Taschen noch in der Hand sah Cedric auf dem Tisch einen Zettel mit der Zimmeraufteilung. Gut dann.. würde er wohl sein Zeug erstmal unterbrinen. Der blonde Junge musterte nochmal alle Ecken des Eingangsbereiches und konnte nicht fassen, dass er bisher alleine dastand.


  • Nachdem sich die drei Jugendlichen an der Plaza getrennt hatten war Nick nach Hause geeilt, um sich für die Party zurecht zu machen. Als er aus dem Taxi gestiegen, ins Haus gegangen und in seinem Zimmer angekommen war, reichte ihm ein Blick auf die Uhr um zu wissen, dass er sich ruhig Zeit lassen konnte. Es lohnte sich sowieso nie früh auf Partys zu gehen, da war meistens sowieso noch nichts los. In seinem Zimmer standen zwar bereits seine Koffer, aber in Wahrheit hatte der Schwarzhaarige sie noch nicht ausgepackt. Er hatte sich bisher auch nicht die Mühe gemacht die WG in der er jetzt wohnte genauer anzuschauen. Mit wem lebte er eigentlich alles zusammen? Er nahm sich vor das rauszufinden, aber jetzt galt es erst einmal das Badezimmer mit Dusche zu finden und sich für die Party zu richten. Sein Kostüm hatte er bereits auf der Fahrt hier her ausgewählt. Viel Auswahl hatte er sowieso nicht, aber er hatte glücklicherweise ein Ass im Ärmel. Er musste es nur noch finden.
    Er machte die Koffer auf, warf alle Klamotten, die er nicht brauchte einfach zur Seite, bis er den blauen Kapuzenpulli gefunden hatte. Die perfekte Verkleidung war eindeutig Jack Frost. Sonst teilte doch kein Weihnachtscharakter seine Vorliebe für bequeme Pullis. Das gesuchte Kleidungsstück war aber nicht komplett blau, sondern hatte an Kragen, Ärmeln, Kapuze und Tasche einige weiße 'Flecken' die so aussahen, als läge Schnee, oder besser gesagt Frost darauf. Er wusste schon gar nicht mehr wann er dieses Pulli besorgt hatte. War er da nicht auch mit Leila und Sakura unterwegs gewesen? Ihm wollte es nicht einfallen, aber es war ja eigentlich auch egal, oder?



    Nach einer angenehmen warmen Dusche zog sich Nick an, schnappte sich seinen Stab und zog sich seine Schuhe an. Ja eigentlich hätte er barfuß gehen und sich die Haare weiß färben müssen, aber dazu war es draußen zu kalt und er hatte jetzt keine Zeit mehr. Zudem waren das Paar Schuhe das er trug eines von diesen Dingern, an denen unten Rollen befestigt waren und somit konnte er wie Jack einfach über den Boden schlittern. Auch wenn er nicht auf Eis lief, aber zumindest war es dann nicht ganz so schlimm, dass er welche trug. Die Kapuze ins Gesicht gezogen machte sich Nick auf den Weg zur Partyhalle ~


  • Weshalb auch immer, aber als Nick seinen Arm um das Mädchen legte, schlug ihr Herz schneller. Alice redete sich ein, das würde am Alkohol liegen. Tat es doch auch. Oder? Es war aber gut, dass sie den Schwarzhaarigen mehr oder weniger als Stütze hatte, sonst würde ihr das geradeaus gehen deutlich schwerer fallen. Immerhin ließ ihr Gleichgewichtssinn schon sehr zu wünschen übrig. Die beiden entschieden sich, das Zuhause des Jungen aufzusuchen. Es war nicht allzu weit und ehrlich gesagt, klar hätte das Blondchen alleine mit einem Taxi heimfahren können, aber sie wollte heute Abend nicht alleine in ihrem Bett schlafen.. „Ich hoffe mal, du hast aufgeräumt.“, murmelte sie grinsend und wand den Blick zu ihrer Begleitung. „Oder müssen wir jetzt erstmal einen Weg durch Berge alter Klamotten und dreckiger Teller suchen?“ Zwar konnte sich Alice nicht vorstellen, dass bei ihm derartiges Chaos herrschte.. aber man wusste ja nie. Vor Nicks Haus angekommen, schloss dieser die Haustür auf und beide torkelten Arm in Arm in die warme Stube.


  • Die zwei hatten sich darauf geeinigt, dass sie heute Nacht beide in seinem Zimmer schliefen. War doch auch nichts dabei, oder? Schließlich hatte Alice einen Freund, oder etwas in die Richtung und er selbst... ja er selbst... war eben er und sowieso verwirrt was seine Gefühle anging. Trotz allem fühlte es sich schön an Alice im Arm zu halten und mit ihr nach Hause zu wanken, wo er die Tür aufschloss. "Naja... ein paar Klamotten liegen rum, weil ich vorhin etwas gesucht und noch nicht richtig ausgepackt hatte, aber ansonsten ist alles sauber.", sagte er fast stolz und lächelte seine Begleitung an. Irgendwie war es komisch, dass gerade Alice die erste war, die er hier mit nach Hause nahm, aber gleichzeitig fühlte es sich auch irgendwie richtig an. Er konnte sie ja wohl kaum allein nach Hause gehen lassen und wahrscheinlich ging es ihm unbewusst nicht anders als ihr; er wollte nicht alleine sein. Nicht heute. Nicht nachdem was mit Leila passiert war. Nachdem Nick Alice in den ersten Stock begleitet und sein Zimmer aufgeschlossen hatte lächelte er ihr freundlich zu. "Mach's dir ruhig gemütlich. Brauchst du Schlafklamotten?" Er räumte die Klamotten vom Bett, die er vorhin bei der Suche nach seinem Kostüm verstreut und noch nicht aufgeräumt hatte beiseite und warf Alice ein weises T-Shirt und eine seiner Boxershorts zu, die er eigentlich für eine kurze Hose gehalten hatte. Beides war ihr wahrscheinlich zu groß, aber falls sie wollte konnte sie das ja anziehen. "Das Badezimmer ist im Erdgeschoss, aber wir haben ein WC hier auf der Etage.", erklärte er schließlich gähnend und zog sich wie selbst verständlich seinen Pulli und sein T-Shirt aus, so dass er mit nacktem Oberkörper vor ihr stand. Musste am Alkohol liegen, dass ihn das wenig störte. Oder war er einfach so?


  • „Jaaa, wäre vielleicht nicht schlecht.“, antwortete sie auf seine Frage nach Schlafklamotten. Eigentlich machte es Alice nichts aus nach einer langen Nacht mit ihren normalen Kleidern zu schlafen, manchmal war es einfach zu schwierig, diese noch auszuziehen, aber wenn Nick ihr schon etwas anbot, nahm sie dies doch gerne an. Die Blonde fing das Shirt und die Hose (und war etwas stolz darauf, dass sie immer noch fangen konnte..) und bedankte sich leise bei ihrem Freund. Gerade wollte Alice sich kurz entschuldigen, um ins Badezimmer zu verschwinden, da entledigte sich Nick einen Teil seiner Klamotten und stand mit nacktem Oberkörper da. Irgendwie konnte das Mädchen nichts anders, als ihn kurz anzustarren. Das war doch immer wieder ein schöner Anblick.. vorallem da Nick ja auch nicht schlecht gebaut war. „Also ich äh.. bin gleich wieder da.“ Schnell wankte sie aus dem Zimmer, nicht dass er noch bemerkte, dass sie rot um die Nase wurde, suchte das WC auf und zog sich dort die ihr etwas zu großen Sachen an. Eigentlich hätte es sie auch nicht gestört, sich vor ihm umzuziehen, aber der Moment gerade eben brachte sie durcheinander. Reiß dich mal zusammen! Zurück in Nicks Zimmer, warf sie ihre alten Klamotten zur Seite und guckte grinsend zu dem Schwarzhaarigen, nachdem sie sich etwas beruhigt hatte. „Strebst du eine Karriere bei den Chippendales an oder ist es normal bei dir, sich die Kleider vom Leib zu reißen?“


  • Vielleicht war es doch ein wenig unhöflich gewesen sich einfach so vor Alice auszuziehen, aber die Blonde hatte doch bestimmt schon mal im Schwimmbad einen nackten Oberkörper gesehen, oder? Während sie ihm Bad verschwand sah Nick an sich herunter. An ihm gab es doch nichts auszusetzen, oder? Er zog sich seine Jeans aus und schlüpfte noch schnell in eine Jogginghose, bevor sein Besuch wieder zurück kam. War wohl besser heute Nacht nicht in Boxershorts zu schlafen, wie er es sonst immer getan hatte. Als Alice dann wieder sein Zimmer betrat und eine freche Aussage los lies grinste der Schwarzhaarige genauso frech und schon eine Sekunde später stand er dicht vor ihr. "Chippendales hört sich doch vielversprechend an, findest du nicht? Möchtest du etwa mehr sehen?" Sein Grinsen war breit und herausfordernd, aber natürlich war er nicht von der Sorte Männer, die ein Mädchen vergewaltigen würden.


  • Alice biss sich auf die Unterlippe, als ihr schwarzhaariger Freund so nah bei ihr stand. Erst jetzt bemerkte sie, wie gut er eigentlich roch.. es war fast so, als hätte er noch extra Parum aufgelegt.. aber okay, das bildete sie sich jetzt wahrscheinlich nur ein. „Aha, mehr also?“ Fordernd warf sie noch einmal einen Blick auf seinen leicht durch trainierten Oberkörper und sie musste sich zusammen reißen, um nicht gleich loszugrinsen. „Ich..“ Das Blondchen stellte sich auf die Zehenspitzen, damit sie ihm etwas ins Ohr flüstern konnte. Immerhin war er doch ein gutes Stück größer als sie. „..denke nicht.“ Damit drehte sie sich herum und ließ sich müde auf sein Bett fallen. „Vielleicht ein ander mal.“ Okay, warum sie das jetzt gesagt hatte, wusste sie selbst nicht.


  • Natürlich entging dem Schwarzhaarigen der Blick seines Gastes nicht. Wie gut, dass er zu der Sorte Mann gehörte, die regelmäßig etwas für ihren Körper taten, auch wenn eigentlich nicht viel dazu nötig war. Als sich die Blonde auf Zehenspitzen stellte um ihm etwas ins Ohr zu flüstern stellten sich seine Nackenhaare auf, auch wenn die Worte ganz und gar nicht romantisch waren. Aber das mochte Nick und es brachte ihn zum lachen. Genau so mussten Mädchen sein. "Ach wie schade. Dabei hatte ich gehofft mich mit dir vergnügen zu können.", sagte er übertrieben traurig und zog einen Schmollmund, ehe er sich zu Alice aufs Bett warf. War schließlich groß genug für beide und er würde sein Bett nicht einfach so aufgeben. Nicht wenn er schon so viel getrunken hatte. "Ich freu mich dann auf das andere mal." Gähnend streckte er sich, bevor er das Licht ausschaltete und sich unter eine warme Decke kuschelte. "Gute Nacht Alice.", flüsterte er durch die Dunkelheit und nachdem seine Augen sich an das fehlende Licht gewöhnt hatten legte er seine Hand auf ihre. "Schlaf schön." Damit schloss er die Augen. Niemals hätte er es gewagt Alice zu begrabschen oder etwas dergleichen. Sie war ihm eine Freundin und sowas machte man nicht. Und genauso war es mit Leila auch... sie waren Freunde. Das setzte man doch nicht aufs Spiel.


  • Auch Alice rollte sich unter die andere Decke und eine Gänsehaut durchfuhr ihren Körper, als sie seine warme Hand auf der ihren spürte. „Du auch.“, flüsterte das Blondchen und hauchte ihm einen Kuss auf die Wange. Ein Gute-Nacht-Kuss, nichts weiter, das war wohl erlaubt. „Pass auf, dass dich die Monster unter deinem Bett nicht erwischen.“ Damit drehte sich das Mädchen herum, schloss die Augen und zog sich die Decke bis unter die Nase. Ihr Herz klopfte noch immer laut und schnell und es hatte den Anschein, als wollte es sich gar nicht mehr beruhigen. Lag das etwa nur an Nick? Nein, das konnte nicht sein.. das durfte nicht sein. Wie sollte sie das nur Simon erklären? Mit einem unruhigem aber gleichzeitig aufregendem Gefühl schlief sie schließlich ein. Was würde der morgige Tag wohl alles bringen?


  • Kaum hatte Nick die Augen geschlossen, hatte Alice ihm einen Gute-Nacht-Kuss auf die Wange gehaucht, was den Schwarzhaarigen im Halbschlaf zum lächeln brachte. Es war lange her, dass er das Glück hatte auf so sanfte Weise in den Schlaf begleitet zu werden. Auf ihre Aussage mit den Monstern antwortete er schon gar nicht mehr, weil er viel zu müde war und schon kurz darauf schlief er wie ein Stein. Er träumte von Leila, die ihr Haar offen trug und sie liefen zusammen in einer mit Süßigkeiten geschmückten Miethalle Schlittschuh. Dann war da Alice und murmelte irgendetwas auf Leila zu und im nächsten Augenblick färbte sich eine Strähne ihrer außergewöhnlichen Haare weiß und sie sah ihn an und bat ihn sie zu retten, aber er konnte es nicht... Eine Sekunde später verdunkelten sich Leilas Augen und mit einer einzigen Handbewegung von ihr flog Nick unsanft gegen die Mauer der Halle und riss gleichzeitig die Augen in der Realität auf. In Zukunft weniger Filme an einem Tag! Er blinzelte kurz ein paar Mal bis er Alice neben sich bemerkte. Sie schlief noch seelenruhig vor sich hin. Er strich ihr vorsichtig eine Haarsträhne aus den Augen, um sie nicht aufzuwecken, dann blieb er noch eine Weile liegen. Schlafen konnte er nicht mehr, sein Herz klopfte immer noch wie wild von diesem seltsamen Traum.


  • Im Gegensatz zu Nick hatte sie einen sehr ruhigen Schlaf. Kein Albtraum. Nichts, dass sie aus der Ruhe bringen konnte. Die vergangenen Stunden hatten sie beruhigt. Sie war nicht alleine, es war jemand bei ihr, der sie mochte und gerne bei ihr war. So etwas war viel wert. Noch im Halbschlaf drehte sich das Mädchen herum und kuschelte sich aus Gewohnheit (oder eher aus Sehnsucht nach Simon) an den Schwarzhaarigen. Ihr war erstmal nicht bewusst, was sie da gerade tat, bis sie ihre Augen öffnete und müde zu ihrem Freund guckte. „Oh..“, nuschelte das Blondchen beschämt, schreckte zurück und wäre dabei fast rückwärts vom Bett gefallen. „Ähm.. guten Morgen!“ War es überhaupt morgen? Irgendwie hatte sie ihr Zeitgefühl völlig verloren.


  • "Guten Morgen.", flüsterte Nick lächelnd zurück und musste bei Alice' Anblick noch breiter grinsen. "Nicht so schreckhaft. Ich hab dir schon nichts getan." Er gähnte einmal ausgiebig mit vorgehaltener Hand, dann streckte er sich und setzte sich schließlich im Bett auf. "Hast du Hunger? Unser Kühlschrank gibt immer was her und wir haben schließlich noch viel vor heute. Natürlich nur, falls du noch nichts anderes geplant hast." Er sah sie an. Sein Kopf schmerzte ein wenig. Er hatte wohl ein wenig zu wenig oder zu schlecht geschlafen, aber mit einer Tablette ließ sich das sicher wieder regeln. "Wie hast du eigentlich geschlafen?"


  • „Das würde ich dir auch nie zutrauen..“, murmelte das Blondchen. Oh nein, Nick war nicht einer dieser Kerle, die jede Gelegenheit nutzten, um eine Frau betatschen zu können. „Es ist nur also.. tut mir leid, dass ich dir so nah gekommen bin..“ Irgendwie war es dem Mädchen in diesem Augenblick unangenehm und das obwohl sie gestern so eng umschlungen durch die Straßen gelaufen waren.. stimmt ja, sie hatte gar keinen Kater oder ähnliches! Gut geübt. Als der Schwarzhaarige von Essen erzählte, nickte Alice sofort und hielt sich schon den Bauch. „Oh jaaa! Frühstück!“ Fröhlich hopste sie vom Bett und schwankte für einen Moment. Woops, vielleicht war ihr doch ein wenig schwindelig. Auf seine Frage hin grinste sie. „Gut! Wie kann man denn auch schlecht schlafen, wenn so ein reizender junger Mann neben einem liegt!“


  • "Du musst dich doch nicht dafür entschuldigen so nah gekommen zu sein... ich hatte nichts dagegen.", gab der Junge schließlich zu. Es war zwar falsch, aber was interessierte es ihn, wenn er für ein so hübsches Mädchen da war im Gegensatz zu ihrem Freund. Alice hatte anscheinend Hunger und auch Nicks Magen knurrte schon ein wenig, denn schließlich war er dank seines blöden Traums schon eine Weile wach gewesen. "Ich hätte dir ja eigentlich auch Frühstück ans Bett gebracht, aber wenn du schon stehst, dann kannst du ja auch mit in die Küche kommen.", grinste der Schwarzhaarige sie an, stand auf, zog sich ein T-Shirt über den immer noch nackten Oberkörper und wuschelte sich einmal durch die Haare, die immer noch viel zu lang waren. Auf ihr Kompliment hin gab er ein leises Lachen von sich. Wie süß sie doch war. "Danke für das Kompliment. Was magst du essen meine Schönheit?", fragte er, nahm Alice an der Hand, auch wenn sie das vielleicht nicht mochte und ging zusammen mit ihr in die Küche im Erdgeschoss. Er mochte es sie so nah bei sich zu haben. Klar war das auch bei Leila und Sake so, aber über Leila und ihre Beziehung wollte er gerade nicht nachdenken und die blonde, junge Frau neben ihm war die perfekte Ablenkung für ihn.


  • Alice biss sich auf die Unterlippe, um sich ein Grinsen zu verkneifen. Er hatte also nichts dagegen.. ja? Und weshalb freute sie sich so darüber? Schnell, Ablenkung bitte. Wieso bist du so verwirrt, Alice? Diese kam auch gleich in Form von Frühstück.. oder zumindest erstmal den Weg in die Küche. Immer noch in Nicks zu großen Klamotten folgte sie dem jungen Mann händchenhaltend. „Wie hast du eigentlich geschlafen?“, fragte Alice ihn, als sie die Tür zur großen Küche durchschritten. Als wäre sie in ihrem eigenen Heim öffnete sie sogleich den Kühlschrank und begutachtete dessen Inhalt. „Hmm.. Eier, Marmelade, Honig.. eigentlich genügend, um gut zu frühstücken. Habt ihr auch Cornflakes da? Oder Kakao!?“ Oh ja, ein warmer Kakao, besser konnte ein Tag nicht starten!


  • Nick freute sich, dass Alice seine Hand hielt und sie nicht weg schlug. "Ich habe auch gut geschlafen.", log der Schwarzhaarige und musste lächeln, als die Blonde sich über den Kühlschrank hermachte. Hoffentlich merkte sie seine Lüge nicht. "Kakao haben wir natürlich auch da. Hol mal die Milch aus dem Kühlschrank. Cornflakes gibts auch, oder eben Müsli. Was du lieber magst." Nick zog ein paar Küchenschränke auf, bis er den Kakao und die Cornflakes wiedergefunden hatte, die er gestern einfach in die Küche gestellt hatte. "Also was magst du haben? Ich mach dir auch Rührei mit Speck wenn du magst.", sagte er grinsend. Seine Kochkünste ließen zwar zu wünschen übrig, aber das bekam er schon noch hin. Er stellte schon mal den Topf auf den Herd und leerte Milch rein, um sie für Kakao für Alice und sich warm zu machen.


  • „Ja? Hast du denn was schönes geträumt?“, wollte Alice wissen während sie Milch, Eierkarton und die roten Erdbeeren welche sie noch gefunden hatte aus dem Kühlschrank nahm und die Tür mit ihrem Fuß zustieß. „Rührei hört sich gut an.“ Grinsend guckte sie zu Nick und drückte ihm die nötigen Zutaten in die Hände, damit er gleich damit beginnen konnte. „Mal sehen, ob in dir auch ein Koch steckt.“ Ihr Blick fiel auf die frischen Äpel und Bananen, die auf dem Obstteller gestapelt am anderen Ende der Küchentheke standen. „Noch Lust auf Früchtemüsli?“ Ohne auf eine Antwort zu warten wusch sie das Obst, fing damit an es klein zu schneiden und in kleine Schälchen zu füllen. Hin und wieder stecke sie sich ein Stück Frucht in den Mund und hielt Nick eine Erdbeere hin. „Hier! Die sind noch total süß!“


  • Was schönes geträumt? "Ja ich hab was echt aufregendes geträumt. Du kamst sogar auch darin vor.", erzählte Nick und musste grinsen. Alice reichte ihm die Eier und die Speckwürfel und der Junge nahm sich eine Pfanne, warf die Speckwürfel hinein, verquirrlte das Ei und würzte das ganze, dann leerte er das Zeug zu den Würfeln in die Pfanne. Fertig. War doch gar nicht so schwer. Man musste nur alles in eine Pfanne werfen. Während er auf das Ei aufpasste. Abgelenkt wurde er nur, als Alice ihm eine süße Erdbeere hinhielt. Er lächelte, dann biss er ab. "Danke.", sagte er nachdem er geschluckt hatte und drehte ihr den Kopf mit offenem Mund zu, während er das Ei in der Pfanne vorsichtig hin und her schob.