Der Nebelwald

  • [Auf einer Lichtung] Hina, Majo & Alessa


    [IMG:http://fc06.deviantart.net/fs71/f/2012/301/0/8/alessa_child_new___harvest_moon_by_princesslettuce-d5j8xgv.png]


    Tatsächlich! Dieses komische Mädchen oder besser gesagt die vermeintliche Hexe war verschwunden. Hatte sie sich einfach unsichtbar gemacht? Was für eine Spielverderberin. Alessa lehnte sich etwas weiter als zuvor aus ihrem Versteck um die Lichtung völlig überblicken zu können. "Sie hat sich bestimmt weggezaubert!" Es konnte einfach nicht anders sein. Das war sie. Die wahrhaftige Hexe. Wahnsinn!!! Alessa kam aus dem Staunen gar nicht mehr raus aber gleichzeitig wurde ihr auch etwas unheimlich zumute immerhin war es nun ziemlich dunkel, da die Kerzen einfach so ausgegangen waren und so der Mond, die einzigste Lichtquelle war. Die beiden Blondchen versuchten sich die ganze Sache zu erklären aber sie kamen zu keinem Ergebnis, da sich das unheimliche Mädchen offensichtlich von Hinten angeschlichen hatte um die beiden kleinen Mädchen zu erschrecken. Wie grausam! Dabei waren sie nur hier um das Häschen vor einer Erkältung zu bewahren. Das Flüstern hinter ihnen erschreckte nicht nur Hina. Auch Alessa schrie laut und schrill auf. "Aaaaaah!" Hina hatte ihre Hand fest umklammert was gut so war. Gemeinsam waren sie stark. Gemeinsam konnten sie sich der Hexe entgegenstellen auch wenn das kleine Herz der Rosafanatikerin noch immer ziemlich schnell klopfte und ihre Beine schlotterten. Ihre Freundin gab ihr jedoch Mut und so schaffte sie es doch ihre Stimme wieder zu finden. "Jawohl! Oder Simsalabim Sabrina!" Bestimmt nickte Alessa aber vermied es trotzdem die unheimliche Gestalt direkt anzusehen., da ihr Blick alles andere als freundlich war. Alessa zuckte zusammen als sie sah wie etwas auf ihre Freundin und sie zuflog aber als sie sich doch traute die Augen zu öffnen musste sie feststellen das es lediglich schwarze Schnipsel mit Glitzer waren, die sich in den blonden Haaren der Mädchen verfingen. "Wooooow. Glitzer! Das ist ja hübsch!" strahlte Alessa und betrachtete Hina, die mit dem Glitzer im Haar wirklich noch hübscher als zuvor aussah! Auch wenn hier überall Glitzer war, war die Situation dem Blondchen nicht geheuer und das Strahlen wich aus ihrem Gesicht so plötzlich wie es erschienen war. Sie in die Richtung ihrer Freundin, die ihren Blick auch hilfesuchend an sie gewandt hatte. Alessa festigte den Griff um die Hand ihrer Besten. Sie würden das durchstehen. Gemeinsam würden sie das schaffen! Jawohl! Als die beiden Mädchen wieder in die Richtung sahen, in der sie die Hexe vermuteten , war diese plötzlich verschwunden. "Ob sie wieder weg ist?" fragte Matzes Tochter mit zitternder Stimme und sah sich vorsichtig in der Gegend um. Die Kerzen flackerten wieder fröhlich vor sich hin und tauchten den Wald in ein schummriges Licht. "Hina... ich glaube nicht das sie eine Bibi oder eine Sabrina ist...was meinst du?" flüsterte Alessa ihrer Freundin leise ins Ohr. Auch wenn der Glitzer sie echt begeistert hatte so sah dieses Mädchen doch ein bisschen unheimlich aus und nicht fröhlich und bunt wie Bibi Blocksberg oder Simsalabim Sabrina. "Vielleicht sollten wir einfach wieder gehen aber...woher sind wir eigentlich gekommen?" Alessa sah sich erneut vorsichtig um. Hier sah alles irgendwie gleich aus.... und wo war eigentlich dieses Kaninchen?

  • [Auf einer Lichtung im Wald] Majo, Hina und Alessa


    MajoMantel.pngDas ängstliche Schreien der beiden Bratzen war wie Musik in ihren Ohren und Majo konnte sich ein triumphierendes Grinsen nicht verkneifen. Als sie mit ihren Idolen der guten Hexerei ankamen verdrehte sie die Augen, es wurde wohl Zeit ihnen zu demonstrieren wie eine echte Hexe war. Während die Kerzenflammen riesige Flammensäulen ausstießen und die Luft um sie herum von Qualm erfüllt wurde, trat sie in den Lichterschein, ihr Gesicht in dem tiefen Schatten der Kapuze versteckt. Just in diesem denkwürdigem Auftritt gab ihr Handy seinen "Sherwood Forest" Ton von sich. Seufzend verfluchte sie den Absender innerlich ein bisschen, aber war froh beim ersten einstellen keinen der albernen Tone genommen zu haben. Mit einem kurzen, letzten Blick auf die Mädchen setzte sie sich in ihren Kreis und redizierte das Feuer wieder auf normale Größe und zog den Störenfried aus ihrer Jackentasche. Nun doch mit einem Lächeln auf den Lippen tippte sie ihre Antwort an Noita, dann schob sie es wieder an seinen Platz zurück. "Sabrina und Bibi sind ihres Zeichens fiktionale Figuren. Ich wage zu bezweifeln, dass die Erfinder dieser weichgespülten Charaktere jemals in die Nähe einer magischen Erfahrung gekommen sind" erklärte sie mit einer wischenden Handbewegung. Das Gör, welches es wagte Glitzerbestellungen aufzugeben, erntete einen vernichtenden Blick. "Ich bin eine Hexe und keine Wunschfee, kannst dir gerne deinen eigenen rosa oder blauen Glitzer basteln" schnaubte sie beleidigt und legte die Ritualgegenstände zur Seite bevor sie ein Tarotkartendeck aus ihrer Tasche angelte, zusammen mit einer Thermoskanne mit Tee. "Naja wo wir schon hier sind" sagte sie dann, deutete vor sich auf zwei prompt erscheinende Kissen vor sich. "Ich denke mal euch ist vermutlich etwas kalt und wenn ihr euch benehmt wahrsehe ich euch nicht zu Kröten UND bringe euch wieder ins sichere Heim" bot sie den beiden an, genauso wie jedem einen Becher Früchtetee, dieser war zwar, laut Hexenlehrbuch, nicht unbedingt Wahrsagegeprüft, aber für Majo war Teesatz eben Teesatz. "Dem Kaninchen geht es übrigens gut, das wird auch sicher nicht erfrieren".

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    Nightmare - Halsey

  • [IMG:http://orig15.deviantart.net/6945/f/2016/086/6/f/hina_by_princesslettuce-d9wp18h.png]Hina, Alessa & Majo | auf einer Lichtung


    Auf die fast schon patzige Reaktion der ach so bösen Hexe, dass die Kleine ihren bunten Glitzer selber schnibbeln und basteln sollte, schnaubte sie ein bisschen wütend. Auch wenn sie basteln liebte war es doch so viel einfacher wenn man den Glitter herbei zaubern konnte! Aber gut, anscheinend hatte der komische Lockenkopf andere, nicht so wichtigere Dinge zu tun. Langsam beruhigte sich das junge Mädchen, sie zitterte nicht mehr so arg und auch ihr Herz wurde leiser und langsamer. Die Grundschülerin hielt aber weiterhin die Hand ihrer besten Freundin und schließlich änderte sich auch der Gemütszustand der Fremden. Diese setzte sich wieder einigermaßen ruhig und doch auch freundlich auf ihren geschmückten Platz und bot den Kindern sogar noch warmen Tee an! "Waaas? Dem Häschen geht es gut?" Na da war HIna aber erleichtert! Schließlich war das Fellknäuel ja der Grund gewesen warum sie in den dunklen Wald gerannt und auf die Hexe gestoßen waren. Mittlerweile wieder fröhlich guckte sie in die hübschen Augen ihrer blonden Freundin, die sicher auch glücklich darüber war dass es dem niedlichen Hasen aus dem Wunderland gut ging. "Wie schön!" Und dennoch, auch wenn das Angebot der bösen Hexe ja wirklich nett war.. blieb die Kleine stehen. Sollten sie ihr wirklich vertrauen? "Sollten wir ihr wirklich so vertrauen?", flüsterte sie Alessa ganz leise ins Ohr und guckte dabei wieder etwas besorgt.a

  • [Auf einer Lichtung] Majo, Hina & Alessa


    [IMG:http://fc06.deviantart.net/fs71/f/2012/301/0/8/alessa_child_new___harvest_moon_by_princesslettuce-d5j8xgv.png]


    Wow. Dieses Mädchen war wirklich merkwürdig. Ob es das ist was man Pubertät nannte? Dieser kleine Begriff hatte sich irgendwann in das blonde Köpfchen des Mädchens geschlichen aber Alessa wusste nicht mehr so recht wann und wo eben jener gefallen war. Anscheinend benahmen sich Menschen in dieser sogenannten Pubertät gaaanz und gar seltsam und das traf auf den Lockenkopf ja wirklich zu. Zuerst war sie fies, dann streute sie mit Glitzer um sich und nun lud sie die beiden Freundinnen zu einem Tee ein und versprach ihnen, ihnen den Weg nach Hause zu zeigen. Da soll sich mal jemand auskennen. Ob das ein hinterlistiger Trick war um die Blondchens in die Falle zu locken? Oder aber dieses seltsame Mädchen war wirklich mehr als nur ein bisschen gefühlsflexibel. Die Tatsache, dass es dem Häschen anscheinend gut ging erleichterte Alessa immens. Das arme Ding war immerhin ganz alleine im dunklen Wald gewesen und hatte bestimmt ganz große Angst gehabt aber woher wusste die selbsternannte Hexe überhaupt von dem Häschen. Mit großen Augen und offenen Mund starrte Matzs Tochter die Namenlose an. Noch immer saß die Angst tief in ihren Knochen aber ein kleines bisschen neugierig war sie schon auch. "Ich glaube nicht das wir das sollten aber haben wir eine andere Möglichkeit? Alleine finden wir den Weg zurück doch nie mehr..." Die Rotäugige blickte sich um. Weit und breit waren nichts außer Bäume zu erkennen. Mit einem Mal wurde es Alessa wieder ganz bange zu Mute. Wie sollten sie sonst aus diesem Wald finden? Vielleicht war das Mädchen ja doch nicht durch und durch böse und hatte sie da gerade irgendetwas von wegen wahrsagen gesagt. Wow. Wie Aufregend! Vielleicht könnte sie die Hexe nach ihrer Zukunft befragen! Das wäre so unfassbar cool! Alessas Augen begannen bei dem Gedanken an ihre mögliche Zukunft zu leuchten aber dennoch bewegte sie sich nicht einen Millimeter vom Fleck. Zu groß war die Angst in ihr eigenen Unglück zu rennen. Sie kannte schließlich die ganzen Märchen und in denen waren Hexen eigentlich nie als etwas Gutes beschrieben soviel war sicher. Das Blondchen knabberte nervös an ihrer Unterlippe uns ihr Blick ruhte auf dem mysteriösen Mädchen, welches wieder auf der Lichtung in ihrem Kreis aus Kerzen Platz genommen hatte. Kurz schielte sie in Hinas Richtung, drückte ihre Hand ein kleines bisschen fester. "Meinst du sie kann wirklich wahrsagen....?" flüsterte Alessa ihrer Freundin leise ins Ohr. An ihrer Stimme konnte man ganz klar erkennen, dass sie neugierig war. "Hör zu...wenn irgendetwas komisches passiert rennst du um dein Leben, okay?! Egal in welche Richtung! Du rennst einfach und schaust nicht zurück!!! Ich werde sie versuchen aufzuhalten." Tapfer schritten die beiden Mädchen auf die Hexe zu, welche immer noch abwartend in ihrem Kerzenkreis hockte und nahmen auf den Kissen Platz. Alessas Knie zitterten.

  • hina_by_princesslettuce-d9wp18h.pngHina & Alessa | verlassen den Nebelwald


    „Niemals! Ich würde dich niemals alleine mit dieser komischen Frau lassen. Was wenn sie dich entführt und in einen Käfig steckt, dir ganz viel zu essen gibt damit sie dich dann irgendwann essen kann?“ Kam das jemanden bekannt vor? Das kleine Mädchen hielt die Hand ihrer Freundin ganz fest, ließ sie nicht los als sie auf die fremde Hexe zu gingen und sich schließlich setzten. Hina fühlte sich unwohl, ihr war kalt und eigentlich wollte sie nur Heim. Aber das war es ja auch was sie den Kindern versprochen hatte, nicht? Weswegen sie hier saßen und den warmen Tee tranken. Das Blondchen nahm die Tasse in die Hand, sie zitterte und beinahe hätte sie deshalb etwas verschüttet. „D-danke..!“, murmelte sie und versuchte zu lächeln. Im nächsten Augenblick kreischte die Grauäugige. „Iiieh bäääh, ein Käfer!!“ Erschrocken darüber, dass in der hübschen Tasse und dem Tee ein dicker fetter Käfer schwamm, warf sie das Geschirr von sich ins hohe Gras und schüttelte angewidert den Kopf und auch ihren restlichen Körper. War das ekelhaft! „Du bist so böse!! Hina wusste zwar nicht ob das pure Absicht gewesen war oder das hässliche Tierchen einfach nur in Ruhe ein heißes Bad nehmen wollte aber in ihren Augen war die Fremde der Ursprung des Bösen und bestimmt warteten da noch mehr fiese Tricks. „W-wir finden alleine nachhause, du doofe Kuh!“ Das kleine Ding war inzwischen aufgesprungen, sie wollte nicht länger bei dieser fiesen Frau sitzen und schnappte sich auch gleich wieder Alessas Hand, die sie daran auf die Beine zog und erstmal nicht wieder los ließ. „Wir finden auch alleine heim, ganz sicher! Trink deinen Käfertee alleine!“ Nach diesen letzten Worten rannten die besten Freundinnen schnell fort, irgendwohin, vorbei an Bäumen und Büschen, bis sie schließlich wie durch gute Magie wieder aus dem nebeligen und gruseligen Wald heraus gefunden hatten. Und jetzt nichts wie weg!

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    Was hatte das kleine grüne Männchen denn da gehört? Was war da denn los? Er wollte doch nur in Ruhe schlafen und von leckerem Gemüse träumen. Aber das wurde ihm wohl nicht vergönnt. Ein Glück war Kappa kein böser Mann, stets freundlich außer man ärgerte seine Freunde oder den besonderen Wald, in dem er lebte! So machte sich Kappa auf die Suche nach der Ursache, die ihn nicht schlafen ließ, und stieß nach ein paar wenigen Schritten auf eine kleine Teegesellschaft. Kappa verstand die Mädchen. Es gab doch nichts Schöneres als an einem solchen Ort wie diesen eine Tasse Tee zu trinken. Es fehlten nur noch Gurken. Plötzlich liefen die jungen Mädchen fort und er war verwirrt, hatte die junge Frau mit dem lockigen Haar etwas angestellt? Hm. Kappa näherte sich ohne Furcht der fremden Person, setzte sich zu Majo auf die kleine Decke und nahm das Tässchen Tee in die Hand, das dort noch unberührt stand. "Hmm, kappa.." Sehr sehr lecker!

  • majo_by_princesslettuce-d7346bm.pngDie Sorge der beiden Mädchen um das Häschen war ja auf der einen Seite schon irgendwie süß, aber wo waren die Eltern die ihnen verklickerten, dass diese Tiere sehr gut auf sich selbst aufpassen konnten. „Das Häschen hat doch ein ganz dickes Fell, das kann gar nicht erfrieren. Das ist praktisch dazu gebaut um bei solchen Temperaturen klar zu kommen“ erklärte sie den beiden achselzuckend und beobachtete das Theater der beiden. Derart verunsichert in einem fremden Wald und dann auch noch mit einer launischen Hexe konfrontiert, war es ihnen kaum möglich eine Entscheidung zu treffen. Als sie aber ihre wahrsagerischen Fähigkeiten in Frage stellten stieß sie ein entrüstetes Schnauben aus. „Bitte?! Was denkt ihr denn wofür ich mich hier mitten im Wald mit einem Ritual zum Deppen mache?“ rief sie aus und griff sich theatralisch an die Brust. Zwar war das nicht der Hauptzweck davon gewesen, aber es war ein großer Teil davon.

    Nach einigem Hin und Her entschieden sich die zwei doch dafür den Tee anzunehmen, allerdings kam sie sich in der Situation fast schon vor wie ein Kinderschänder, vor allem, als aus irgendeinem ihr unbekannten Grund ein ziemlich ekelhaftes Insekt im Getränk wieder zu finden war. Bevor sie sich rechtfertigen, oder gar entschuldigen konnte, waren die beiden auch schon losgeflitzt.

    Schweigend beobachtete sie wie die beiden hinter den Bäumen verschwanden. Tatsächlich sprach sie noch einen kleinen Zauber der ihnen den Weg erleichtern sollte wieder zu finden.

    Währenddessen gab ihr Handy wieder Laut. Den linken Arm, mit ihrem Tee in der Hand, stützte sie auf ihrem Knie ab während sie das Gerät ein weiteres Mal hervorzog. Beim lesen der Nachricht musste sie laut auflachen. Ab und zu fragte sie sich wirklich wie sich ein Mensch bloß so viele Sorgen machen und auch noch so hineinsteigern konnte. Wie konnte eine solche Person bloß Sherrys Tochter sein? Sie tippte gerade ihre Antwort, als sie ein leises Knacksen aus dem Wald ertönte. Im ersten Moment dachte sie die beiden Mädchen waren wieder zurückgekommen um sich an ihr zu rächen, aber die hätten wesentlich mehr Lärm gemacht.

    Da kam ein grünes Wesen auf sie zu. Vollkommen perplex beobachtete sie es, wie es auf ihren Platz zukam und einen der Becher aufnahm um den Tee zu trinken. „Äh…“ brachte sie wenig souverän hervor und überlegte wie sie mit der Situation umgehen sollte. Da sie sich nicht sicher war was das Ding für Kräfte hatte, versuchte sie sich mit ihrer einnehmenden Biestigkeit zusammen zu reißen.

    Verwirrt starrte sie das Ding an und wartete darauf was als nächstes passieren würde. Als nichts weiter geschah, versuchte sie sich ein wenig zu entspannen. Schweigend schlürften die beiden nun ihren Tee, Majo bot dem grünen Männchen ein paar Kekse an, auch wenn sie glaubte bei ihm standen eher andere Dinge auf dem Speiseplan. Allerdings hätte sie ihn auch nicht für einen Früchteteetrinker gehalten wenn man sie gefragt hätte.

    „Ich bin Majo“ stellte sie sich dann irgendwann doch vor. Und sie hatte gedacht das Merkwürdigste in diesem Wald zu sein.

    "Come on, little lady, give us a smile"
    No, I ain't got nothin' to smile about
    I got no one to smile for, I waited a while for
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    Nightmare - Halsey

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    "Majo!", wiederholte das dicke grüne Etwas mit einem breiten Grinsen auf den Lippen. "Majo, Majo!" Dabei schlürfe er noch genüsslich den wohlduftenden Tee und stibitze sich auch ein paar Kekse. Waren das Schokostückchen? Wie lecker! Mit ein paar Gurken oben drauf wäre das wohl das perfekte Essen! Vielleicht noch ein paar Auberginen dazu.. hmmm. "Kappa, Majo!" War das eine Vorstellung? Wer wusste das schon. Das liebenswerte Wesen stellte den leeren Becher ab, streichelte über seinen runden Bauch und sprang dann auf seine Beine. „Kappa, Kap-Kap-Kappa!“, trällerte der Gemüseliebhaber und drehte sich ein paar Mal im Kreis, dabei summte er ein fröhliches Lied und streckte seine Arme nach Majo aus. Das war eine Aufforderung zum Tanzen! Schließlich war ihre Einladung zu dem Teekränzchen, zu dem er sich eigentlich selber eingeladen hatte aber er wollte das arme Ding nicht alleine lassen, sehr nett gewesen und auch der Tee sowie die Kekse waren derart gut, dass er sich einfach bedanken wollte. Nicht oft kamen solche Menschen, die auch noch so hübsch waren, in seinen Wald! Manchmal bemerkte er die Kreaturen aber auch gar nicht weil er nach einer guten Mahlzeit mit vielen Gurken auch sehr tief schlief. Auf jeden Fall musste er sich wie gesagt bedanken und wie konnte man das besser als mit einem gemeinsamen Tanz? "Kappa!", rief das Wesen noch und wackelte gekonnt mit seinem Hinterteil. Wie lange wollte das Goldlöckchen ihn denn noch warten lassen?


  • Majo war sich nicht so ganz sicher, ob das grüne Dingens wirklich wie ein Pokémon die ganze Zeit nur seinen Namen plapperte, aber nach dem gefühlt hundertsten Mal nahm sie das einfach mal so an. Amüsiert beobachtete sie dieses Kappa beim vertilgen ihrer Kekse, bis es irgendwann seinen Becher abstellte und aufsprang. Irritiert wich sie mit ihrem Oberkörper etwas zurück als es seine Arme nach ihr ausstreckte. Was zum Teufel war bloß los mit dem Ding, was hatte es denn nun schon wieder?

    Es dauerte bis zu seinem etwas obszönen Hinterngewackel bis sie schnallte, dass er mit ihr Tanzen wollte. Sie schüttelte den Kopf. Aber er gab nicht auf, also stand sie Augenrollend auf und begann eher lustlos hin und her zu wiegen. Irgendwann war die gute Laune des Wesens so ansteckend, dass die blonde Hexe sich tatsächlich ein wenig vergaß und anfing wirklich zu tanzen. Lachend sprang sie mit einer grünen reptilienartigen Kreatur im Kreis herum, bis sie außer Atem wieder auf ihren Platz fiel. "Tut mir leid... Kappa... das war sehr lustig, aber ich kann nicht mehr... und ich sollte womöglich so langsam wieder in die Zivilisation zurückkehren... ich fange schon an mich mit fremden grünen Lebewesen zu unterhalten" erklärte sie ihm und packte ihr Zeug zusammen. Bevor sie ging, reichte sie ihm eine Box mit frisch gezauberten Gemüstewürfeln, die womöglich eher in den Speiseplan des Männchens passte. "Danke für den Tanz" murmelte sie dann mit einer kleinen Verbeugung. Etwas peinlich berührt wartete sie auf die Reaktion von Kappa.

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    Nightmare - Halsey

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    Na endlich! Seine neue Freundin hatte aber auch lange genug gewartet und doof herum gesessen. Ja genau, Freundin, richtig gehört! Schließlich hatte das grüne Wesen Kekse, Tee und jetzt auch noch einen gemeinsamen Tanz bekommen. Das machte Kappa glücklich. Sehr glücklich, weshalb er kaum noch zu halten war! Das Mädchen tanzte mit dem Gurkenliebhaber fast schon um die Wette, man spürte dass beide ihren Spaß hatten, wobei nur einer das auch öffentlich vor mehreren Menschen zu geben würde. „Kappa, kappa!“, sagte es als Majo aufhörte und sich nach einigen Worten bei ihm bedankte. Das Wesen lächelte breit, man konnte ihm ansehen dass es zufrieden war. So toll hatte sich Kappa lange nicht gefühlt und oh – was war das? Die Augen des Waldbewohners glänzten beim Anblick der vielen verschiedenen Gemüsesorten, die Majo ihm in einer Box serviert und in Würfel geschnitten überreichte. Woher kamen die so schnell? Das war Kappa eigentlich egal, er summte nur fröhlich, legte sein Geschenk kurz ab und nahm dann mit beiden Händen eine Hand der hübschen Frau. Er starrte sie längere Zeit an. „Kappa!“, rief er erfreut und dankbar aus, nahm seine Gemüsebox und lief zurück in den Wald.

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    Die Freude des grünen Männchens war äußerst ansteckend und Majo grinste in sich hinein. Wäre das hier eine DC- oder Marvelverfilmung und das Wesen ein, eigentlich, gefährliches Monster, dann hätte sie womöglich gerade eine Verbindung geschaffen, die ihr in der großen Schlacht gegen den Bösewicht den Hals retten würde. Allerdings war die keine Heldin und der Froschähnliche Kappa wirkte auch nicht allzu bedrohlich, was sich aber eventuell auch ändern könnte. Man wusste ja nie. Der Moment, in dem er allerdings ihre Hände zum Dank in seine nahm, hatte trotzdem den perfekten, Slomotion, epische Musik, Filmszenencharakter und der blonden Hexe wurde irgendwie komisch in der Magengegend. Vielleicht bekam sie eine Magenverstimmung. Als der Moment vorbei war, schnappte sie sich ihre Sachen und machte sich summend auf den Weg aus dem Wald hinaus.~

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  • Lucus | kommt an


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    Nachdem Lucus viel geschafft hatte, wollte er ja in den Wald gehen um den Kopf etwas frei zu bekommen. Auf dem Weg hatte er noch seine Kopfhörer getragen, damit ihn keine der Menschen nerven konnten. Jetzt im Wald steckte er die Kopfhörer wieder in die Hosentasche und wollte ganz entspannt der Natur lauschen. Als nun Lucus einige Meter im Wald spazieren war, sah er schon die ersten Tiere, weshalb er versuchte weiterhin ruhig zu sein, damit der diese länger beobachten konnte. Er suchte sich dann einen Baumstumpf, auf den er sich setzten konnte. Sobald er endlich einen gefunden hatte setzte er seinen Rucksack ab und lies erstmal die Natur auf ihn wirken.

  • [Cyril] kommt an und findet Lucus


    2941-cyril-pngEndlich war es soweit. Er würde die von ihm noch unentdeckte Flora und Faune des lokalen Waldes würde nicht mehr lange ihren mysteriösen Status beibehalten und er konnte das Ende der Sommerferien mit einer sicherlich erfolgreichen Entdeckungsreise ausklingen lassen. Viele Arten von einheimischen Käfern tummelten sich am Boden, doch ein Säugetier, welches seinen Blick schnell in Besitz genommen hatte, war ein östliches Grauhörnchen. Ganz anders als der Rotstich des normalerweise aufzufindenden eurasischen Eichhörnchens war es, wie sein Name schon sagte, um einiges dunkler und dadurch einfach mit der anderen Art auseinander zu halten. Und mal abgesehen davon, dass sich die meisten anderen Eichhörnchen eher in Richtung Amerika befanden und sich nur das östliche Grauhörnchen bis jetzt in Europa eingebürgert hatte, brauchte er noch nicht einmal in sein Lexikon blicken, um zu erraten, um was es sich hierbei handelte. Seltsam war es jedoch - zuletzt hatte er gedacht, dass diese Gattung nicht weiter als Italien und Großbritannien gekommen war, aber anscheinend hatte es die ursprünglich nordamerikanischen Freunde bis hierher verschlagen. Er musste unbedingt hinterher - vielleicht gab es ja noch mehr davon! Er könnte sich nichts Schöneres vorstellen, als diese Gattung näher zu beobachten und vielleicht sogar dabei zuzusehen, wie sie sich noch weiter vermehrten. Das Eichhörnchen, welches noch unbedacht am Boden nach Nüssen gesucht hatte, bemerkte den Blonden jedoch schon bald und bewegte sich daraufhin per Baum weiter. Keine allzu schlechte Entwicklung, da er so wenigstens nicht herumschleichen musste, sondern ganz gemütlich an den Bäumen entlang gehen konnte. Es dauerte jedoch nur ein paar Meter, da bemerkte er eine andere Silhouette aus seinem Blickwinkel. Augenblicklich blieb er stehen und schaute wieder nach vorne, wo ein fremder junger Mann auf einem Baumstumpf saß. Mit Menschen hatte er in diesem Wald eigentlich nicht gerechnet, vor allem da es in diesem Fleckchen nicht viele Pfade gab, an die sich Wanderer halten konnte, aber unverhofft kam ja wie besagt recht oft vor. "Na sowas. da bin wohl nicht nur ich auf die Idee gekommen, mir in diesem wundervollen Stück Natur einen schönen Tag zu machen", lächelte er offenherzig. "Grüße dich, mein Name ist Cyril. Freut mich, deine Bekanntschaft zu machen"

  • [Hinata] trifft auf Lucus und Cyril
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    Hinata verließ nicht oft das Studentenwohnheim, warum auch? Es gab dort genügend Leute, die man unbemerkt beobachten und analysieren konnte. Für gewöhnlich verließ er das Wohnheim nur zum Lebensmitteleinkauf, und diesen Weg bewältigte er ohne große Umwege. Nur zum Supermarkt und wieder zurück. Demzufolge war es nicht sonderlich verwunderlich, dass er sich auf diesen außerplanmäßigen Ausflug verlief. Wie genau das passiert war, konnte sich der junge Japaner auch nicht erklären. Irgendwann kam es zu dem Moment, wo er nur noch Bäume über Bäume sah. Das Gestrüpp wurde immer dichter, Nebel kam auf und Hinata, der eigentlich einen guten Orientierungssinn hatte, hatte Schwierigkeiten sich weiterhin zurechtzufinden. Was für ein eigenartiger Wald? Der Weg, auf dem er ebend gekommen war, war nun von Wurzeln übersäht, die Äste wurden dichter und verharkten sich beim Vorbeigehen in seiner Kleidung. Zu welchem Typ Mensch musste man wohl gehören, um sich hier freiwillig aufzuhalten?, schoss es ihm durch den Kopf, als er fremde Stimmen ganz in seiner Nähe vernahm. Es war so ruhig in diesem Wald, ein anderer hätte sich ernsthaft Sorgen gemacht, es zwitscherten ja nicht mal die Vögel, als er sich den Stimmen immer weiter näherte. Im Gebüsch verborgen erblickte er zwei junge Männer, die sich auf einer Art Lichtung befanden. Einer, er trug eine Brille, saß auf einem Baumstamm, ein anderer stand vor ihm. Bevor sich Hinata ihn näherte zückte er sein Notizbuch. Die beiden waren viel jünger als anfangs angenommen, aus der Nähe betrachtet vermutete Hinata, dass sie noch in die Schule gingen. Was die wohl hier im Wald machten? Freiwillig? Vielleicht hatten sie sich ja auch verlaufen? Hinata machte noch kurz ein paar Notizen zu ihrem Erscheinungsbild: passiver Brillenträger und aktiver Schönling. Das lange blonde Haar, ungewöhnlich für einen Jungen in seinem Alter. Das wurde sofort notiert. Dann versteckte er das Buch wieder in seiner Jackentasche, er sprang aus dem Gebüsch hervor und rief: "Hey, ihr beiden!" Diese direkte Art der Konversation konnte auf viele abgeschreckend wirken. Man wirkte auf andere sympathischer, wenn man sich angriffsbarer machte, deshalb fügte er schnell hinzu: "Habt ihr euch auch verlaufen?"

  • Lucus, Cyril & Hinata | auf einem Baumstamm


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    Während Lucus nicht nur die Natur auf sich wirken lies sondern auch anfing etwas von dem Wald zu skizzieren, dachte er darüber nach, was er noch alles interessantes in sein Spiel intergrieren konnte und wie toll es doch irgendwann werden wird. Während Lucus schon sehr in Gedanken versunken war, wurde er plötzlich von der Seite angesprochen, als er hochguckte, sah er einen jüngeren Mann, der wohl mehr Wert als Lucus auf sein äußeres Erscheinungsbild legte. "Ja da hast du vollkommen Recht, dieses Stück Wald ist wirklich immer wieder ein sehr schöner Ort und auch ein Ort der Inspiration für mich." Als sich Cyril vorgestellt hatte, sagte der Dunkelhaarige zu dem Blonden: "Hallo Cyril, ich bin der Lucus. Was hat dich denn heute hierhin verschlagen?" Während Lucus und Cyril am reden waren kam sehr unerwartet noch eine weitere Person, anscheinend wohl auch ein Junge aus dem Gebüsch gesprungen. "Heute sind viele im Wald", sprach Lucus laut aus, bevor er den Dritten mit einem freundlichen "Hallo!" begrüßte. Dann wollte der Neue auch direkt noch wissen, ob sich die Beiden verlaufen hatten, darauf meinte Lucus nur: "Nein, ich glaube nicht das wir uns verlaufen haben. Zumindest weiß ich von mir sicher, dass ich mich nicht verlaufen habe. Sollen wir dir helfen, wenn du dich verlaufen hast?"

  • Kiriku läuft durch den Wald zu einen andren Ort

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    Der Brünette ist vom Baggersee die ganze Zeit auf den Weg geblieben welcher sich im Nebelwald nach vielen Wurzeln und anderes Gestrüpp dann verschwunden war und sich anders dann orientiert. Nicht das er sich am Ende noch verlaufen tut oder sich noch verletzt. Er schaut sich auch mal genauer um, da das wirklich richtig lange her war hier im Wald gewesen zu sein. Damals kam er mit Begleitung her, als er seine Arbeitsstelle frisch bekommen hatte und sonst mit den Bus dahin oder anders gelaufen. Daher musste Kiriku überlegen wo es wirklich lang geht und versucht Äste oder Steine als Orientierungspunkte zu suchen. So weiß er war hier schon mal sollte er im Kreis laufen, wo er aber nicht daran glaubt passiert auch so. Irgendwo wird er schon ankommen. So lauscht er den Vögeln oder versucht weiter den Busch mit diesen Beeren wieder zu finden, was gar nicht so einfach war und er damals wohl nur Glück hatte.

    "Warum verlangen die Menschen nur immer nach Kräften, die das Ende der Welt bedeuten könnten?"
    Ist aus Tales of Xillia.

  • [Cyril] bei Hinata & Lucus


    2941-cyril-pngWie nett. Lucus schien ein angenehmer Geselle zu sein und anscheinend war er dem Wald auch nicht ganz fremd. Da er den Wald gerade für sich neu entdeckt hatte, war es sicher nicht unklug, einen freundlichen Kontakt zu haben, der ihm vielleicht allerlei wunderschöne Ecken im Nebelwald zeigen konnte. "Ein Ort der Inspiration, sagst du? Das klingt wundervoll!", strahlte der Blonde interessiert und lehnte sich an einen in der Nähe stehenden Baumstamm. Später sollte er definitiv noch darauf eingehen, für was er diese Inspiration nutzte, jedoch wäre es unhöflich, nicht zuerst die Frage seines Gegenübers zu beantworten. "Ich bin erst seit kurzem hierher gezogen und wollte mir die Gelegenheit nicht nehmen lassen, die Umgebung zu erkunden" Noch bevor er allerdings auf sein Interesse nach Lucus' Inspiration eingehen konnte, erschien ein Dritter aus einem Busch neben ihnen. Seine Augen weiteten sich für einen kurzen Moment und er musste über die unerwartete Situation grinsen, in die er gerade gestolpert war. Ein kurzer Moment, in dem er sein höfliches Lächeln gebrochen hatte, jedoch riss er sich schnell wieder zusammen. Sicher war es nicht angebracht diesen jungen Mann anzustarren, nur weil er gerade aus einem Busch gestolpert war. "Grüße dich. Wie schon von meiner neuen Bekanntschaft erörtert, sind wie wohl nicht gerade aus Versehen hier gelandet, jedoch würde es sicher keine Umstände machen, dir aus einer misslichen Lage zu helfen", erklärte er sich hilfsbereit. "Mein Name lautet übrigens Cyril", fügte er noch hinzu.

  • [Hinata] & Cyril und Lucus            
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    Erörtert? Welch' interessante Wortwahl. Es machte den Eindruck, als wäre sein Gegenüber, der aktive Schönling, sehr gebildet. Ein Normalsterblicher würde niemals das Wort 'eröertert' in den Mund nehmen. Hinata setzte ein freundliches Lächeln auf. "Vielen Dank, das ist sehr nett von euch." Er schaute von Cyril, welcher sich ebend vorgestellt hatte, zu dem anderen. "Ich heiße übrigens Hinata." Er verbeugte sich, wie in seiner Kultur üblich, dabei warf er einen flüchtigen Blick nach unten auf seine Füße. Der Nebelwald hatte seine Spuren hinterlassen, seine Füße, welche von Sandalen bekleidet waren, waren verdreckt. Er richtete sich auf, sah von dem einen Jüngling zum anderen. Flüchtig beseitigte er den einen oder anderen Ast, welcher sich in seiner Kleidung verfangen hat. "Okay", sagte er schließlich, bemüht 'normal' zu klingen, "ich will nicht unhöflich sein, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, sich freiwillig in diesen Wald aufhalten zu wollen." Er verschränkte demonstrativ die Arme vor der Brust.

  • Lucus, Cyril & Hinata | auf einem Baumstamm


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    Nach dem sich Gyril und Hinata vorgestellt hatte fügt Lucus der Höflichkeit hinzu: "Ich bin Lucus, dann können wir uns alle mit Namen ansprechen." Während sich alle vorstelltet verbeugt sich Hinata, was Lucus etwas verwirrte, er kannte das zwar aus Spielen oder Filmen, allerdings hatte er das in der Realität selten gesehen. Weiter war der neue schon komisch gekleidet gerade dafür dass die drei sich im Wald aufhielten. Er trug lediglich Sandalen, welche nicht für den Wald geeignet sind. er hatte außerdem auch noch einige Ast im Wald mit genommen. Er meinte dann, dass er sich nicht vorstellen kann, dass man sich gerne im Wald aufzuhalten. Lucus meinte nur: "Wenn man auch so durch den Wald rennt und nicht die Natur genießt verstehe ich, dass der Wald ein nicht so schöner Ort sein kann. Aber willst du sich nicht erstmal zu uns setzten?"