Die Bibliothek "Bücherwurm"


  • Rumi nahm das Blatt entgegen. "Gut, mach ich." Sie fing an zu skizzieren und Notizen anzufertigen, genau wie Joe. Nach einer Weile waren sie schon gut voran gekommen. "Dann mach. Den Ärger kriegst du." Sie zwinkerte und machte weiter. Als sie mit dem Großteil fertig war, zeigte sie Joe ihre Notizen. "Meinst du das passt so?" Fragte die Rosahaarige und sah nebenbei auf die Uhr. Sie arbeiteten schon eine gute Weile an der Hausaufgabe. "Wenn wir dann fertig sind, dann brauche ich eine extra große Portion Eis!" Kündigte Rumi lächelnd und sehnsüchtig nach Eis an.

  • Joe und Rumi ~ in der Bibliothek




    "Ja, das dürfte so passen", sagte Joe, als er mit einen anderen Buch in der Hand zurück gekommen war. Das Buch behandelt die richtige Medizin, wo er nur ein oder zwei Stichpunkte zu entnehmen möchte. So schafften sie einen guten Aufsatz zu machen, wo sie nur schauen müssten wie sie das alles zusammen heften. Hoffentlich hat Joe in seinen Rucksack was hilfreiches dabei oder das Rumi dazu was einfallen tut. Sonst besteht der Aufsatz nur aus vielen Blättern. Daher sortiert er Vorsichtig die ganzen Blätter, da er Rumi nicht beim schreiben stören möchte. "Eine Idee wie wir die Blätter hintereinander zusammen heften?", fragte er sie und denke wirklich fast fertig sind. "Geht klar und wir auch das Eis als Nachspeise essen könnten. Die Arbeit hat mich glaube hungriger gemacht", sagte er und grinste, ehe er seine Stifte langsam weg räumen tut.

    "Warum verlangen die Menschen nur immer nach Kräften, die das Ende der Welt bedeuten könnten?"
    Ist aus Tales of Xillia.


  • Rumi lächelte. "Per-fekt." Es freute sie, dass sie Joe mit ihrer Arbeit zufrieden stellte. "Hm.. Ich könnte bei einer Bibliothekarin nach einem Tacker fragen?" Nachdem der Vorschlag gemacht worden war, stand Rumi bereits auf. "Ich mach das mal." Die Rosahaarige lief durch die Regale, bis hin zu dem Tisch, an dem die Ausleihe statt fand. "Entschuldigen Sie, Sie haben nicht zufälligerweise einen Tacker, den sie mir ausleihen könnten. Ich brauche ihn um die Blätter für ein Schulprojekt zusammen zu heften." Sie setzte ein freundliches Lächeln auf. Glücklicherweise hatte sie eine nette Bibliothekarin erwischt, welche ihr den Tacker gerne auslieh. Damit machte sich Rumi auf den Weg zurück zu Joe. "Hab einen." Sie setzte sich wieder an den Tisch. "Ich habe auch Hunger, großen Hunger auf eine riesen Portion Eis."

  • Rumi und Joe ~ in der Bibliothek




    "Gut und ich sortiere die Blätter, wie ich denke das am besten zusammen passen sollte. Zumal wir auch unsere Namen noch hin schreiben sollten"
    , sagte Joe zu Rumi, die auch gleich die Bibliothekarin suchen ging. Das dauerte auch ein wenig, das Joe die Zeit auch für nutze das eine Buch wieder zurück an den Platz im Regal zu legen."Gut und somit auch die Seiten nicht weg fliegen können", sagte Joe und reichte Rumi die fertig zusammen gelegten Blätter, wo er aber auch noch seinen Namen hin schreiben muss. Er wartet nur bis Rumi fertig ist alle Seiten mit den Tacker zusammen zu tackern."Kennst du denn ein Cafe, wo wir dann das Eis essen können?", fragte er sie und machte auch mal den Musik von sein Handy wieder aus, was er aber nicht gleich weg steckt. Joe kann gleich nach was suchen, wenn Rumi das nicht weiß.

    "Warum verlangen die Menschen nur immer nach Kräften, die das Ende der Welt bedeuten könnten?"
    Ist aus Tales of Xillia.


  • Rumi nickte Joe im Weggehen zu. Als sie weider kam, setzte sich die Rosahaarige wieder und heftete die Blätter zusammen. Anschließend notierte sie auch ihren Namen, gleich neben den von Joe. Endlich war die Arbeit erledigt, jetzt kam das Vergnügen in Form von Eis. "Wir könnte uns in ein Café im Plaza setzen." Schlug die Schülerin vor und sah Joe fragend an. Hoffentlich liefen sie dann Kotomi nicht über den Weg, das gäbe sonst Ärger. Doch nur weil ihre Schwester sich an einem Ort aufhalten könnte, musste Rumi diesen Ort nicht meiden. Wo käme sie denn hin, sich immer vor ihrer Schwester zu verstecken. Sollten sie sie sehen, könnten die beiden sich auch aus dem Staub machen.

  • Joe und Rumi ~ in der Bibliothek



    Joe schrieb seinen Namen auch sofort hin, als Rumi das gemacht hatte. Er hatte noch gewartet. Er steckte das Vorsichtig in seinen Rucksack und wird das in der Schule abgeben und dann beide auf die Noten dazu warten müssen."Das klingt toll und wir auch da nach einen guten Comic oder Mangaladen Ausschau halten. Hier war die Auswahl nicht gerade groß", stimmt Joe zu und vielleicht trifft er da auch seinen Bruder oder kann schauen wegen Weihnachten. Das Fest steht schließlich auch so gut wie vor der Türe, wo er sich auch Gedanken machen sollte was er seiner Familie und vielleicht auch Mitbewohner schenken sollte. Wenn er die nicht so Gesicht bekommt, Joe das so machen sollte."Also, wenn nichts mehr ist wir los können und hoffe ist nicht allzu voll bei diesen Riverport Plaza. Den Weg kennst du dahin oder kennst du einen Bus, der dort hält?", fragte er sie und gab schon mal in sein Handy dieses Einkauscebter ein.

    "Warum verlangen die Menschen nur immer nach Kräften, die das Ende der Welt bedeuten könnten?"
    Ist aus Tales of Xillia.


  • "Das klingt nach einem guten Plan. Eis und Mangas, da bin ich dabei." Sie würde gerne auch nach einer Kleinigkeit für Kotomi Aussach halten doch so wie sie ihre Schwester kannte, würde das Geschenk im Müll laden oder unter Quarantäne, wegen der ganzen 'Keime'. Es wäre also in gewisserweise Zeitverschwendung und würde nur wieder Streit generieren, weshalb es Rumi besser sein ließ. "Ich kenne den Weg. Komm mit, ich zeige ihn dir. So weit ist es nicht." Rumi deutete Joe, ihr zu folgen und so führte sie ihn zum Plaza.


    Bibliothek "Bücherwurm >> Riverport Plaza
    (Lass du uns ankommen :3)

  • Ria kommt an



    Da die Sonne noch schön am scheinen war und auch nicht so kalt, da beschloss die Blondine einfach durch Riverport zu spazieren und kam irgendwann an der Bibliothek vorbei. Hier war sie seid Ewigkeiten nicht gewesen und beschließt nun doch nach das eine oder andere Buch zu schauen und vielleicht auch was von abschreiben. Zumindest wenn es sich um Rezepte handeln sollte. Die Blondine geht daher schnurstracks durch die Türe und schaut sich in den ersten Regal reihen sofort um, wo sie zwischendurch sich von ihrer Jacke befreite. Nebenbei summte sie ganz leise etwas vor sich hin, da sie gute Laue hat und leise um nicht andere auch zu stören. Ab und an nahm sie ein Buch aus das Regal und blätterte etwas herum bis es wieder zurück gelegt wurde. Die Bücher, die die Blondine durch gehen wollte, hat sie in ihre Arme genommen und lief so weitere Regale entlang und setzte sich eine halbe Stunde später sich auf einen Stuhl und fing an zu lesen. Das war eine Liebesgeschichte, was sie lange nicht gelesen hatte.

    "Warum verlangen die Menschen nur immer nach Kräften, die das Ende der Welt bedeuten könnten?"
    Ist aus Tales of Xillia.

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  • Ankunft | sucht sich ein paar Bücher heraus


    Eigentlich hatte Kamil damit gerechnet, dass die kleine Empfangsdame mal wieder irgendwo zwischen den vielen Regalen voller Bücher umher lief, doch dieses Mal saß sie bereits an dem Tisch, welcher direkt neben dem Eingang stand. Ein freundliches Lächeln zierte seine Lippen, als er an diesen heran trat und die alte Dame höflich begrüßte. Nachdem beide kurz über den derzeitigen Sonnenschein geplauscht hatten, überließ er schließlich die ausgeliehenen Bücher wieder in ihre Obhut. Während sie nach den abgeschlossenen Formalitäten wieder zwischen den vielen Bücherwänden verloren ging, um die eben zurückerhaltenen Exemplare an ihren rechtmäßigen Platz zu bringen, machte Kamil sich daran ein paar neue Werke auszusuchen, die er mit nach Hause nehmen würde. Der junge Mann war ein vielseitig Interessierter Mensch, was die Art der Literatur anging. Es musste nur gehaltvoll sein; durfte nicht stumpf, klischeehaft oder gar belanglos sein.
    Langsam Schritt er zwischen den Regalen umher. Seine grünen Augen scannten sorgfältig Buchrücken für Buchrücken und ab und an fischte er auch ein Werk aus der Reihe, um sich das Cover und den Text auf der Rückseite zu Gemüte zu führen oder kurz durch die vielen bedruckten Seiten zu blättern.
    Somit fiel ihm ein Buch ins Auge welches sich mit der Bedeutung von Blumen beschäftigte. Eigentlich wusste er so ziemlich alles über Blumen, aber vielleicht konnte man ja noch etwas neues lernen? Somit platzierte er besagtes Stück in seiner Armbeuge, wo bereits ein Buch mit vielerlei Poesie steckte. Nun fehlte nur noch eine fiktive Geschichte. Hier fiel ihm die Entscheidung immer am schwierigsten, weshalb Kamil so einige Zeit vor dem entsprechenden Regal verbrachte. Fantasy? Ein historischer Roman? Oder doch lieber ein Krimi?

  • Ria geht und genießt weiter das tolle Wetter




    Die Blondine verbrachte daher Stunden hier in der Bibliothek und rechnete fast schon damit, das Rika irgendwann hier erscheinen könne. Schließlich müsste sie hier noch arbeiten. Ria klappte dann das Buch mit der Liebesgeschichte zu und beschließt das mit das eine Buch über die Cake Pops sich aus zu leihen und beschließt aber noch sich noch kurz nach anderen Bücher um zu schauen. Dafür ging sie kurz in die Abteilung für Geistergeschichten oder Horror und beschließt das mal mit The Walking Dead zu versuchen, wo sie staunte aus wie vielen Bänden das bestand. Das heißt, das die grünäugige das auch bis zum Ende fertig lesen müsse, wenn sie die ersten Bände schaffte zu lesen. Daher gng sie noch mal kurz n sich und beschließt das einfach mal durch zu ziehen. Somit ging sie mit den 3 ausgesuchten Büchern zum Tresen und reichte der älteren Frau hinter diesen ihren Ausweis. Diese Bücher machte die Blondine zwischen den linken Arm und verlässt dann die Bibliothek und beschließt einen Spaziergang zu machen. Das Wetter ruft einfach dazu, da die Sonne noch schön am scheinen war und der Wind dazu auch schön angenehm.

    "Warum verlangen die Menschen nur immer nach Kräften, die das Ende der Welt bedeuten könnten?"
    Ist aus Tales of Xillia.

  • ztec4e4z.png leiht Bücher aus und geht

    Nach einer gefühlten Ewigkeit hatte Kamil nun zwei weitere Bücher in der Hand: Einen Krimi und einen Roman über ein Liebensdrama. Abwechselnd betrachtete er die Cover der Bücher und versuchte sich für eines der Werke zu entscheiden, denn er hatte sich vorgenommen nicht mehr als drei Bücher auszuleihen und zwei befanden sich bereits in seiner Armbeuge und galten bereits als so gut wie ausgeliehen. Da eines dieser besagten Schriftstücke aber bereits unter anderem viel Liebe und Dramatik versprach, verstaute er den Roman wieder sorgfältig an seinen Platz und nahm den Krimi mit zum Empfangstresen. Dort wechselte er ein paar freundliche Worte mit der kleinen Dame und verließ schließlich mit seinen drei erwählten Büchern die Bibliothek.


    >> Kamil verlässt die Bibliothek in Richtung Goethestraße 13

  • [Sharq] kommt von Zu Hause aus an


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    Mit einem Strahlen in den Augen betritt Sharq die Bibliothek und mit seinem typischen Rennen statt Gehen, erreicht er auch fix die Theke. Er kramt eine Weile im Rucksack und legt dann die beiden Angelbücher ab, die von der Dame am Empfang entgegen genommen und gescannt werden. Mit einem kurzen Nicken entlässt sie Sharq aus ihrer Obhut und so läuft er langsamer durch die Gänge auf der Suche nach etwas, dass seine Aufmerksamkeit erhalten soll. Liebesromane würden niemals den Weg in seinen Rucksack finden, als Sharq den Namen der Abteilung liest bekommt er Gänsehaut und schaut kurz angewidert drein. Horror wäre bestimmt aufregend, aber dafür ist er nun doch noch zu jung - obwohl er auch schon ein Vampirbuch gelesen hat! Danach jedoch konnte er viele Nächte nicht mehr richtig einschlafen und bei dem Gedanken daran, dreht er sich fix dem nächsten Gang zu. Abenteuer und Fantasy steht dort, dass könnte ja vielleicht was sein. An einem Tisch legt er seinen Rucksack ab und begibt sich dann in den Gang, stöbernd nach einem Buch, dass ihn vielleicht in seinen Bann zieht.

  • [Kathy] ~ an einem Tisch bei Sharq


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    Glücklicherweise waren heute keine Vorlesungen, sodass Kathy sich etwas ausruhen konnte. Noch immer hatte sie Alpträume von den Geschehnissen in den Bergen und im Wald und man konnte ihr den Schlafmangel mittlerweile deutlich ansehen. Jedoch würde niemals jemand den wahren Grund der dunklen, fast schon schwarzen, Ringe erahnen könne, schließlich war die Blondine Studentin und jene waren ja bekannt dafür, wenig zu schlafen. Doch es half nichts, Katharina musste für die anstehenden Prüfungen lernen. Und was wäre ein besserer Ort dafür, als eine ruhige Bibliothek? Nichts, Die Studentin betrat ebenjene also und sah sich kurz in den Gängen um. Nur einer schien fast leer zu sein, bis auf den einen Rucksack, welcher auf dem Tisch lag. In diesem ging die Blondine daher und setzte sich an einen der freien Stühle, ihren Ordner vor sich ablegend. Den Jungen bei den Regalen ignorierte sie und begann ihre Unterlagen durchzulesen. Ihre grünen Augen fühlten sich schon nach den ersten Zeilen unfassbar schwer an, doch musste sie sich zusammenreißen.

  • Ankunft | Bei Sharq und Kathy



    Den ganzen Weg über hätte Cheryl sich gefragt wie wohl die Bibliothek der Stadt Riverport so aussah, denn bisher kannte sie nur die im Waisenhaus. Je näher sie dem Gebäude also kam, desto mehr wuchs ihre Neugier, bis sie es schließlich fast nicht mehr aushielt vor Spannung und durch die Tür hechtete, als wäre ein Rudel hungriger Wölfe hinter ihr her. Etwas außer Atem stand sie also nun im Eingangsbereich und staunte über die zahlreichen Regale und hunderten von Büchern. Mit wippenden Schritten lugte sie in jede Reihe, blieb jedoch stehen, als sie in einem Gang einen Jungen und eine blonde junge Frau entdeckte. Der Bub, dessen Kopf mit schwarzen dicken Locken bedeckt war, schien nach einem Buch zu stöbern. Das Mädchen saß nur da, starrte in das Buch, welches auf dem Tisch vor ihr lag und schien schon halb am Einschlafen zu sein. Langsam schritt Cheryl an dem Jungen vorbei und näherte sich dem Tisch, blieb gegenüber von der jungen Dame stehen und musterte ihr müdes Gesicht. “Ist das Buch sooo langweilig?”, fragte sie schließlich mit einer gelupften Augenbraue und schräg gelegtem Kopf.

  • [Sharq] mit Kathy und Cheryl am Tisch


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    Sharq war weiterhin in diversen Klappentexten vertieft, doch fand kein Buch, dass ihn wirklich interessierte, bis er auf der einen Rückseite eine Angel entdeckte. Es war ein Buch über einen großen Seeräuber, der auf seinen Touren mit verschiedensten Hilfsmitteln nach großen Meerestieren Ausschau hielt und seine Erfahrungen durch das Buch mitteilte. Boah, der scheint ja voll viel Ahnung zu haben. Mit der Nase im Buch und in kleinen, langsamen Schritten bewegt er sich in Richtung Tisch zurück und bemerkt nicht, dass er von einem Mädchen überholt wird und sie sich zu einer weiteren Person begibt, die bereits am Tisch Platz genommen hat. Leise im Hinterkopf vernimmt er nun die Stimmen, aber er ist nicht fähig die Worte zu hören. Sharq sein Blick hebt sich und so steht er da, wie ein kleiner Trottel an dem Tisch, wo sein Rucksack drauf liegt und sieht die beiden weiblichen Gestalten. Während die erwachsenere am Tisch sitzt und ein Buch in der Hand hält, steht die jüngere noch daneben und löchert die ältere mit Fragen. Sharq klappt sein Buch zu und das dabei entstehende Geräusch lässt die anderen beiden aufhorchen. "Ich nehm mal meinen Rucksack weg, hab den vorhin nur hingeworfen." Leicht errötet schnappt sich Sharq seinen Rucksack und überlegt, was er tun soll. Bleiben, oder gehen... Die Neugierde auf den Inhalt seines Buches war groß und gern wollte er direkt weiter lesen, jedoch blicken ihn die beiden anderen an, als würden sie kein Problem damit haben, wenn er bleibt. "Da ist ja noch ein Stuhl frei oder? Ich will nicht wieder einen neuen Tisch suchen, die sind immer so weit weg."

  • [Kathy] ~ bei Sharq & Cheryl an einem Tisch


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    Es war wirklich anstrengend, sich auf die schwarz gedruckten Buchstaben vor sich zu konzentrieren. Bis auf die leisen Schritte der anderen Besucher und dem Verschieben von Büchern lag die gesamte Bibliothek in Stille. Genau richtig für ein .. Nickerchen. Nur ganz kurz, nur fünf Minuten und dann würde sie weiter lern..... Da ertönte plötzlich eine helle Stimme, welche Katharina hochschrecken ließ. Verwirrt sah sich die Studentin nach dem Ursprung ihres halben Herzinfarktes um und entdeckte ein junges Mädchen. Sie hatte runde, mattblaue Augen und langes, hellbraunes Haar, das sie in hochgebundenen Zwillingszöpfen trug, welche von rot-karierten Schleifen gehalten wurden. Langsam sickerten die Worte des Mädchens in Katharinas Verstand und sie schaffte es mit rauer Stimme zu antworten. "Nein, ich bin einfach nur müde. Und lernen ist nicht unbedingt die interessanteste Beschäftigung." Erklärte die Blondine und schenkte der Kleinen ein schwaches Lächeln. Nur wenige Sekunden später gesellte sich ein Junge zu ihnen, welcher nicht älter als das junge Mädchen vor Katharina zu sein schien. Es stellte sich heraus, dass ihm der Rucksack am Tisch gehörte, welchen er nun von diesem Platz nahm. Es schien ihm ein wenig unangenehm zu sein, was Kathy ziemlich verwunderte, schließlich hatte sich niemand beschwert. Nur kurz darauf fragte der Junge dann ein wenig durch die Blume, ob er sich denn setzen könnte und Katharina nickte. "Setz dich ruhig. Ich beiße nur gelegentlich." Früher wäre das sicherlich akkurat gewesen, doch seit den jüngsten Vorfällen war sie einfach nicht mehr dieselbe. Kathy strich sich leise gähnend eine Strähne hinter das Ohr, welche sich aus ihrem Pferdeschwanz gelöst hatte, bis sie sich schließlich ganz dazu entschied, diesen zu öffnen. Nur wenige Momente später fielen ihr die sanften, hellblonden Wellen über die Schultern, kitzelten ihren unteren Rücken bis zu ihren Hüften, an welchen die Haarspitzen ihr Ende fanden. Müde sah Katharina wieder ihre Unterlagen an und seufzte. Sie hatte sich nichts gemerkt und sie wusste nicht, ob sich das heute noch ändern würde. Dabei musste sie dringend aufholen, nachdem sie wegen der Brandverletzung längere Zeit nicht in der Uni gewesen war. "So ein Mist.." Murmelte sie vor sich hin.