Der Park an der Apah

  • [Simon] auf einer Parkbank mit Luke und Alice

    Simon hatte schon fast die Kontrolle über sich verloren und war kurz davor, seiner Wut freien Lauf zu lassen, als ihn plötzlich ein warmes Gefühl einholte. Was.. war das? Wann hatte er sowas zuletzt gespürt? Kannte er dieses Gefühl überhaupt? "Oder hab ich einfach nur Hunger?" Was auch immer es war, Simon konnte es nicht genau einordnen. Alles, was er wusste war, dass seine Wut nicht mehr existierte und selbst dann nicht zurückkam, als Luke sich auf ihn zubewegte, sich neben ihn setzte und ihm den schwulsten Satz vorlullte, den Simon jemals gehört hatte. Trotzdem.. War er nicht abgeneigt von dem, was Luke da sagte. Aber.... WIESO NICHT? Mit einer Mischung aus Angst und Verwirrung in den Augen sah Simon den Jungen neben ihm auf der Bank an und überlegte krampfhaft, was er antworten sollte. Auf der einen Seite fand er das alles einfach nur wahnsinnig seltsam und hätte Luke am liebsten wieder weggeschickt, auf der anderen wollte er aber auch nicht seine Gefühle verletzen. "Ich.. glaub, das wäre nicht so gut", meinte der Zwilling deshalb und konnte aus den Augenwinkeln erkennen, dass Alice sich auf die beiden zubewegte. "Ich mein.. Mir tut das leid, was ich vorhin gesagt hab, weil du doch echt sympatisch rüberkommst und so, aber ich bin mit ihr zusammen." Simon zeigte mit dem Daumen auf seine Freundin und schenkte Luke einen entschuldigenden Blick. Er wusste zwar nicht genau, wieso er sich plötzlich zu seiner neuen Bekannschaft so hingezogen fühlte, aber... Das änderte nichts daran, dass er in einer Beziehung war. Richtig? ...Ja. Alice war trotz Yumi und Luke und.. allen anderen, mit denen er vielleicht mal was hatte alles was zählte.

  • [Rumi] ~ mit Noita & Cedric auf der Picknickdecke


    Rumi hatte schon ganz vergessen, was sie überhaupt gesagt hatte, so fasziniert war sie von Noitas schüchternen Blicken. Das schwarze Haar, welches der Frühlingswind zart zauste umschmeichelte ihr blasses Gesicht perfekt und die Rosahaarige fragte sich, was für ein Glück sie haben musste, jetzt in diesem Moment mit ihr hier auf dieser Decke zu sitzen. Cedrics Anwesenheit war dabei ebenfalls komplett in den Hintergrund gerückt. Mit ihren hellen, blauen Augen suchte Rumi die tiefen, ozeanischen Seelenspiegel Noitas, welche sich augenscheinlich nicht ganz traute ihr Augenmerk dauerhaft auf die Rosahaarige zu legen. Ihre Hände standen noch immer in direktem Kontakt zueinander und Rumis Finger strichen sanft über Noitas zarte Haut, während sie sich dem seltsamen Kribbeln in ihrem Bauch hingab. Sie war wie in Trance. Und auch wenn es seltsam war, wie sich ihre Gefühle in so wenigen Sekunden vollends geändert hatten, so kam Rumi nicht dahinter, was der Grund war. War dies überhaupt richtig? Fühlte es sich richtig an? Sie wusste es nicht und sie konnte auch nicht klar genug denken, um es herauszufinden. Rumi konnte ihren Blick nur von der Schwarzhaarigen losreißen, als sie Cedric sprechen hörte. Dabei sah sie, wie dieser ebenfalls eine Hand Noitas ergriffen hatte. Verwirrt sah die Jugendliche ihn an. Etwas lag in seinem Blick und dem Unterton seiner Worte, etwas... bedrückendes. Doch verstand Rumi es im Nebel dieser unklaren Gefühle nicht. Was hatte er denn für ein Problem? Was wollte er von Noita? Oder... hatte die Rosahaarige die Anzeichen Noitas völlig falsch interpretiert? War es gar keine Schüchternheit sondern Ablehnung? Stellte sie sich hier gerade zwischen zwei Menschen, die Gefühle füreinander hatten? Ruckartig zog Rumi ihre Hand von der der Schwarzhaarigen zurück. Sie hatte auf einmal ein ganz komisches Gefühl in der Brust und Magengegend, eines, das sich ganz und gar nicht gut anfühlte. "Ich..." Ihr Inneres versuchte ihr irgendetwas mitzuteilen, doch noch immer war alles wie vernebelt und Rumi konnte nicht herausfinden, was es war, das hier nicht stimmte. "Ich wollte nicht...." Sie schluckte, ehe sie sich erhob. Ihr Herz schmerzte auf einmal, doch es fühlte sich richtig an. Wenn sie all das nur missverstanden hatte, sollte sie die beiden nicht weiter stören.. oder? Mit quälenden Magenschmerzen kehrte Rumi den beiden den Rücken, doch schaffte sie nicht mehr als zwei Schritte. Sie fasste sich an die Brust und biss die Zähne zusammen. Was war denn nur los? Eben war doch alles noch so gut und locker gewesen und nun befand sie sich in einem solchen Gefühlschaos. Rumi wusste, dass es vermutlich besser war, zu gehen, doch konnte sie Noita einfach nicht den Rücken kehren. Es fühlte sich nicht richtig an. Bleiben oder gehen. Beides fühlte sich falsch und keines davon wirklich richtig an.

  • [Danica] kommt von zu Hause aus an, setzt sich auf eine Bank


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    Der Weg zum Park war Danica dann doch viel zu weit, sodass sie sich für den leichteren Weg entschied und kurzerhand mit dem Bus fuhr. Schon beim Anblick aus dem Fenster konnte sie die vielen Menschen sehen, die sich dort an vielen Punkten versammelt hatten und so nimmt Danica sich vor, einfach mal zu schauen ob sie ein bekanntes Gesicht sehen würde. Der Weg in den Park hinein treibt sie direkt in die Arme einer Helferin, die ihr ein Glas von dem angepriesenem Punsch anbietet und Danica nimmt ihn dankend an. Schließlich war sie ja nicht hergekommen, um nichts zu trinken und ein Schluck davon machte sie auch direkt glücklich. Die Süße von herrlichen Kirschen rann ihre Kehle hinab und ehe sie sich versah, war der Becher schon wieder leer. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht bekommt Danica einen weiteren Becher gereicht und nimmt sich vor, den etwas langsamer anzugehen. Gemächlich schlendert sie los und nimmt sich beim Kuchenstand einen Schokoladenmuffin, in den sie herzhaft hinein beißt. Wird ihr dabei auch erst richtig bewusst, dass sie überhaupt kein Frühstück hatte und da kommt der Kuchen gerade gelegen. Danica sucht sich eine Bank aus und setzt sich hin, um in Ruhe den Muffin zu essen und so lässt sie wieder ihre Blicke schweifen. Keines der vielen Gesichter kommt ihr bekannt vor, doch als sie Simon entdeckt fällt ihr wieder ein, dass sie ihn kurz in der Bar gesehen hat. Da die beiden sich da aber überhaupt nicht miteinander befasst haben sieht Danica keinen Grund darin, hinzugehen und ihn zu grüßen, also schaut sie sich weiter um. Sie sieht ein paar Kinder bei der Eiersuche, fühlt sich aber doch zu alt um da selbst auch mitzumachen und verwirft die Idee direkt wieder. Mit einem leisen Seufzen beißt sie beherzt in ihren Muffin und fragt sich, warum sie überhaupt hierher gekommen ist. So allein auf einem Fest zu sein, kommt ihr nun doch als die blödeste Idee die sie jemals hatte vor. Mit einem letzten großen Haps verschwindet der Muffin in ihrem Mund und Danica zückt ihr Handy, um gelangweilt darauf rum zu tippen. Dabei beachtet sie die Umgebung um sich herum nicht mehr und driftet gedanklich ab.

  • [Tara] mit Alma auf einer Picknickdecke


    1090-tara-robins-pngDie Anspannung in ihr stieg immer weiter an. Und das ausnahmsweise mal nicht nur, weil sie sich fehl am Platz fühlte, sondern auch weil sie eine gewisse Anspannung zwischen Alice und Simon bemerkte. Nachdem der Blonde abgehauen war, konnte sie nicht umher, eine Art Unwohlsein in ihrer besten Freundin zu spüren. Sie versuchte zwar, noch ein Lächeln auf ihr Gesicht zu legen und so zu tun, als ob alles in Ordnung wäre, aber das war es nicht. Das konnte es nicht. Irgendwie fühlte sich alles was sie sagte, unglaublich schwer an. Gut, vielleicht mochte das auch daran liegen, dass das Thema Eltern nicht gerade ein Stimmungsaufheller für die junge Schwarzhaarige war, aber irgendwie glaubte sie nicht daran, dass es nur das war. Ansprechen konnte sie den Abgang von Simon und ob alles in Ordnung war allerdings auch nicht. Beziehungsprobleme vor einem kleinen Mädchen zu besprechen war einfach nur unangebracht und ein kleiner Teil in ihr war sich auch unsicher darüber, ob sie überhaupt das Recht hatte, nach dem ersten Aufeinandertreffen nach Monaten schon gleich schwierige Themen anzusprechen. Ihr Kopf war voll mit Überlegungen und Sorgen, sodass sie noch nicht einmal wusste, was sie auf das Gespräch antworten sollte. Die Situation wurde für sie nicht besser, als sich die Blonde mit einem Lächeln entschuldigte und sich von der Wiese entfernte. "Äh, ja, klar...", murmelte sie nur verwirrt, bevor sie verschwand. Puh... Zum ersten Mal seit langem wieder eine große Ansammlung von Menschen, dann traf sie Alice und Simon wieder, und noch ein paar neue Personen. Irgendwie ermüdend, als ob ihr Gehirn gerade fünf Kilo an Schwere zugenommen hatte, allein durch die Menge der verzweigten Möglichkeiten, die sie durchging, um zu entscheiden, was zu tun war. Still blickte sie zu den Dreien, die sich bei einer Parkbank angesammelt hatten. Vermutlich war es besser, wenn sie sich jetzt nicht noch einmal dazudrängte. Es war offensichtlich, dass sie die ganze Sache eigentlich nichts anging. Und eigentlich wäre sie jetzt lieber nach Hause gegangen, wenn Alma sich nicht noch bei ihr befinden würde. "Weiß nicht, im Prinzip hätte ich schon Lust hinzugehen, aber ich kenne dort vermutlich nicht so viele...", versuchte sie, die Konversation über das Camp weiterzuführen. In ihrer momentanen Gefühlslage war die Vorstellung von vielen fremden Menschen jedoch nicht unbedingt schmackhaft. Doch vielleicht würde sich das ja noch ändern.

  • [Auf einer Picknickdecke] Cedric, Rumi & Noita


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    Der Blonde hatte sich erhoben und fast schon automatisch hatte sie sich zu ihm umgedreht, sich von den strahlend blauen Augen Rumis losgerissen, ihren Kopf in den Nacken gelegt und zu ihm hoch gesehen. Er wirkte als würde er etwas suchen aber selbst noch nicht genau zu wissen wonach eigentlich. Von einem Moment auf den anderen schien er irgendwie verändert. Sie alle schienen irgendwie verändert. Rumi - Cedric und auch sie selbst, wenn sie ehrlich sein musste. Noita hatte das Gefühl zu etwas getrieben zu werden, dass sie eigentlich gar nicht wollte, dass sie eigentlich nicht im Sinn hatte aber zugleich waren da diese Gefühle, die einfach hoffnungslos verwirrt schienen und Gefühle waren schließlich das Einzige was wirklich ehrlich war, oder nicht? Das schwarzhaarige Mädchen hielt sich den Kopf. Sie konnte das alles gerade nicht verstehen. Sie fühlte sich hin und hergerissen. Zwischen Rumi und Cedric. Zwischen Kopf und Herz. Einerseits hatte die Rosahaarige gerade eine derartige Anziehung auf sie, dass sie ihre Blicke am liebsten gar nicht von ihr abgewandt hatte und doch versetzte es ihr einen Stich im Herzen als Ced sich erhoben hatte und Anstalten machte das kleine Nest, welches sie sich hier geschafften hatte, zu verlassen. Die junge Hexe war verwirrter den je. Einerseits wollte sie hier bei Rumi bleiben und die Zweisamkeit mit ihr genießen, was ihr irgendwie merkwürdig vorkam da sie dieses Mädchen doch gerade erst kennengelernt hatte und Noita normalerweise kein Mensch war, der sich Hals über Kopf in Jemand eigentlich Fremdes verliebte. Sie wusste noch gar nicht viel über sie und trotzdem waren da diese unerklärlichen Gefühle, die absolut nicht nachvollziehbar waren. Verliebtheit. Dieses Wort an sich. Es für sich selbst auszusprechen hatte doch bei dem Blonden schon eine halbe Ewigkeit gedauert. Es hatte ewig gedauert diese Gefühle, das Herzflattern, die Schmetterlinge im Bauch, all dies zu definieren und dann war es bei Rumi plötzlich so einfach? Plötzlich da ohne die abertausend Gedanken dazu? Trotz dieser Gefühle war ihr Blick noch immer auf den Anderen gerichtet, als wäre es schon seit jeher so gewesen, als wären sie Magnete die einander bedingungslos anzogen aber auf Grund irgendwelcher Hindernisse es doch nicht schafften zueinander zu finden. Noita schluckte und sie war fast schon erleichtert als er sich wieder hinsetzte und doch... Ihr war zum Explodieren zu Mute. Diese ganze Situation war so erdrückend und unangenehm und doch genoss sie die Anwesenheit dieser beiden Personen. Er. Seit wie lange genau hatte sie nur noch Augen für ihn? Es war schon immer nur er gewesen. Seine Anwesenheit brachte ihr Herz dazu schneller als gewöhnlich zu schlagen, sein Lächeln verlieh ihr Schmetterlinge im Bauch. Seine Berührungen waren aufregend. Seine Küsse einmalig. All diese Momente. All diese Gefühle sie konnten nicht einfach weg sein. Sie konnten nicht einfach so verschwinden. Das war...unerklärlich. Sie waren doch gerade noch da gewesen und ganz egal was passiert war und wie es sich jetzt anfühlte... sie waren immer noch irgendwo in ihrem Herzen. Noita wusste das mit Sicherheit. Das war es was sie immer schon gewollt hatte. Also warum sollte es von einer Sekunde auf die andere verschwinden. Das war... unnatürlich. Das war... Noita stockte. Nein. Es gab noch eine Möglichkeit wie etwas derartiges Zustande kommen konnte. Unbewusst suchte ihr Blick die Menge ab aber sie fand niemanden, der dafür verantwortlich hätte sein können. Weder ihre Mutter noch Majo aber bedeutete das....

    Es war ihr fast unmöglich ihren Gedanken weiterzuspinnen. Das zärtliche Streicheln von Rumi war so wohltuend, fühlte sich so gut an, dass Noita fast schon vergessen hatte, dass es nicht möglich war derartige Gefühle plötzlich zu empfinden. Es war fast schon eine Überwindung sich dieser Leichtigkeit nicht hinzugeben. Es tat ihr auch ein wenig im Herzen weh, als sie die Blicke Rumis sah. Aber das musste einfach ein Zauber sein, oder? Anders konnte man das nicht erklären. Sie musste unbedingt Majo davon erzählen aber viel mehr...wie sollte sie diese Situation den Anderen hier erklären, wo sie selbst doch involviert ist und gegen die verwirrenden Gefühle ankämpfte. Plötzlich meldete sich Ced wieder zu Wort, er ergriff ihre Hand und es schmerzte Noita, dass diese Berührung keinerlei Gefühl auslöste. Es schmerzte sie, dass es nicht das übliche Herzpochen und die positive Aufregung mit sich brachte, so sehr dass ihr fast zum Weinen zu Mute war. Aber wenn sie Recht hatte und es war wirklich Magie im Spiel dann war es nur von Dauer oder...? Sie war ohnehin zu schwach um diesesn Zauber zu lösen vor allem weil sie doch selbst in seinem Bann war. Er schien zu spüren, dass dies nicht in Ordnung war und diese Tatsache erweichte das Herz der jungen Hexe. Er war nur ein Mensch und spürte es dennoch. Er spürte, dass es sich nicht richtig anfühlte und das machte Noita wirklich glücklich. Ein leichtes Lächeln huschte über ihre Lippen aber sie fühlte sich zugleich auch schlecht, da der Andere so mühsam dagegen ankämpfte. "Ich weiß..."Der Blick der Schwarzhaarigen driftete ab und blieb in der Leere hängen. Sie drückte seine Hand ganz sachte und in genau diesem Moment zog sich die Hand der Rosahaarigen zurück. Sie wirkte verletzt und auch Noite konnte ihren Schmerz spüren - tief in ihrem Herzen. Es fühlte sich ein bisschen so an als würde ihr Herz zerbrechen aber in ihrem Gedanken redete sich die Schwarzhaarige immer wieder ein, dass diese Gefühle nicht echt waren - nicht echt sein konnten aber der Gedanke , dass sie für Rumi in diesem Moment schon echt waren tat schmerzte noch mehr als ihr eigenes Leid. Ein unsichtbarer Kloß manifestierte sich in der Kehle der jungen Hexe als sie in das Gesicht des hübschen Mädchens sah. An ihren Gesichtsausdruck konnte man deutlich sehen, dass auch ihr Herz gebrochen war und in Noita machte sich der Wunsch breit es wieder zu kitten aber sie wusste, dass es an dem Zauber lag oder zumindest vermutete sie es. Wenn es wirklich die Realität war, dann hatte sie wohl den größten Fehler ihres Lebens gemacht aber das konnte einfach nicht sein. Nein - nein - nein. Sie, die doch wusste das so etwas wie Magie existierte wusste ganz eindeutig, dass dies ihr Werk war. Nicht wahr? Rumi erhob sich schließlich, wandte sich von Cedric und Noita ab und lief wenige Schritte fort ohne sich gänzlich zu entfernen. Es war schwer den Menschen zurückzulassen, für den man tiefe Gefühle empfand. Es war schwer damit abzuschließen. Noita wusste was in der Rosahaarigen vorging. Es ging ihr nicht anders. Es tat weh. Es war befremdlich. Sie hatte dem anderen Mädchen nur eine Vermutung voraus. Eine Vermutung, derer sie sich noch nicht einmal sicher war... Sehnsuchtsvoll sah Noita der Rosahaarigen hinterher. Ihr Herz hing an ihr - in diesem Moment. Sie konnte sie nicht gehen lassen und doch war da Cedric. Sie wandte sich ihm zu. Sah in seine strahlend blauen Augen und empfand dabei nichts. Auch dies schmerzte. Es schmerzte sie so sehr... Bis ihr etwas einfiel. Das Geschenk. Sie hatte es ihm noch nicht gegeben. Vielleicht würde es den Zauber irgendwie lösen können. Vielleicht würde es seine Gefühle wieder ordnen. Vielleicht aber auch nur vielleicht. Die Schwarzhaarige löste sich von dem Anderen und kramte in ihrer Tasche nach dem Geschenk und dem dazugehörigen Brief, den sie in der vorherigen Nacht geschrieben hatte und überreichte es ihm. "Für dich..." Lange sah sie in sein Gesicht. Lächelte ein schüchternes Lächeln und versuchte sich an die niedergeschriebenen Worte zu erinnern.

    Am Ende hatte sie die berühmten drei Worte nicht geschrieben. Sie hatte es nicht geschafft aber es war ein Fortschritt. Bei den Gedanken an den Brief, an die gemeinsame Zeit musste sie Lächeln. Ihre Wangen erröteten leicht als sie dem Blonden ihr Geschenk übergab und ihre roten Augen fanden die Seinen. Vielleicht hatte dieser vermeintliche Zauber doch etwas Gutes. Mit all ihren Gefühlen hätte sie es wahrscheinlich nicht geschafft dieses Geschenk zu übergeben aber nun, da sie unter dem Zauber stand und ihre vielen Gefühle sich gewandelt zu haben schienen oder zumindest nur in abgeschwächter Form vorhanden waren war es tatsächlich leichter. Langsam erhob sich die Schwarzhaarige und schloss zu Rumi auf, die wie ein Häufchen Elend dort zu verweilen schien - mit gebrochenen Herzen. Liebevoll umschloss die junge Hexe das andere Mädchen mit ihrem Armen, hüllte sie in eine Umarmung. Die Schwarzhaarige hatte die Augen geschlossen, ihre Lippen blieben versiegelt. Sie sog unbewusst den Duft ihrer Haare ein, der ihr Herz zum schneller schlagen brachte aber trotz dieser Gefühle versuchte die junge Hexe einen kühlen Kopf zu bewahren. "Bitte geh noch nicht..." flüsterte Noita leise ehe sie ihre Umarmung etwas festigte nur um sie anschließend zu lösen. Eine Weile verharrte sie in ihrer Position, sah Rumi an oder besser gesagt ihren Rücken nur um anschließend wieder zur Picknickdecke zurückzukehren in der Hoffnung, dass der Schmerz im Herzen der Rosahaarigen bald nachlassen würde. Sowie auch der vermeintliche Zauber... der hoffentlich wirklich einer war und nicht irgendein sonderbarer Hormonumschwung von Teenager, der plötzlich sie alle drei erwischt hatte. Vorsichtig sah sie auf. Sah Rumi, die noch immer etwas abseits stand, sah Cedric hier bei sich auf der Picknickdecke. Ein Seufzen verließ ihre Lippen während sie gegen oder um ihre Gefühle kämpfte.

  • [Alma] ~ mit Tara auf der Decke


    Alma genoss das Stück Pizza, welches sie haben durfte und hörte den Gesprächen zu. Sie war immer noch ganz aufgeregt über das Sommercamp, zu welchem sie unbedingt hin musste. Ob Sharq mitkam? Während Klein-Alma stumm an ihrem Pizzastück knabberte verließ Luke die Decke, kurz darauf folgte Alice. So waren nun nur noch Tara und Alma selbst auf der Decke übrig. Erstere blieb auch beim Thema Camp und erklärte, dass sie an sich schon Lust darauf hätte, ihre Bekanntschaften jedoch zu wünschen übrig ließen. "Das ist doch nicht schlimm. Dann lernst du da neue Leute kennen!" Erwiderte Alma freudig. Das war doch Teil des Spaßes. Neue Freunde zu finden und mit ihnen tolle Abenteuer erleben. Zumindest war es das, was der kleine Lockenkopf erwartete. "Wenn ich hingehen darf, kommt mein Bruder vielleicht auch mit. Dann kann ich ihn dir vorstellen." Schlug die Schwarzhaarige enthusiastisch vor. "Und dann spielen wir ganz tolle Spiele!" Fügte sie an. Nun hatte sie auch ihr Pizzastück fertig gegessen und konnte sich an das erste Schokoladenei aus ihrem Nest machen. "Willst du auch eins?" Fragte sie Tara, während sie ihr das Nest hin hielt.

  • [Cedric] mit Noita & Rumi / Picknickdecke


    Das ist nicht richtig... Warum hatte er das gesagt? Cedric senkte den Blick, Verwirrung stand in seinen Augen. Dennoch hatte er Noitas Hand nicht losgelassen, doch er registrierte die Berührung kaum noch. Andere Gefühle in ihm waren so viel stärker. Fremde Gefühle. Warum, warum, warum? Beinahe unmerklich schüttelte Cedric den Kopf. Eine eigenartige Melancholie machte sich in ihm breit. Etwa... Liebeskummer? Das Gefühl etwas verloren zu haben, Zeit vergeudet, weil er noch immer hier auf der Picknickdecke saß. Das und... noch etwas anderes. Aber was? Cedric presste die Lippen aufeinander. Einen klaren Gedanken zu machen war mit einem mal so schwer. Normalerweise lag es daran, weil sein Kopf von einer fixen Idee zur nächsten sprang, ohne es zu durchdenken, jetzt jedoch flossen diese zäh wie Pech. Was für eine treffende Umschreibung. Schließlich jedoch hörte er Noitas Stimme. Zwei kleine Worte nur. Ich weiß. Er sah auf, sah sie an. Sein Herz schien für einen Moment auszusetzen. Ein Augenblick der Klarheit, nachdem er griff. Sie wusste es, sie verstand ihn. Das war mehr, als das er hoffen konnte. Er hauchte ihren Namen. Das war richtig. Das hier war richtig. Warum nur fühlte es sich dann plötzlich so surreal an? Das Rumi sich zwischenzeitlich von der Picknickdecke entfernt hatte, registrierte er kaum. Er bemerkte es erst, als Noita ihm etwas in die Hand drückte, um dann aufzustehhen und zu dem rosahaarigen Mädchen zu gehen. Etwas in ihm verkrampfte sich. Geh nicht. Bleib bei mir. Er hatte Angst sich wieder zu verlieren, in Gefühle, die nicht die seinen waren. Er brauchte sie doch, brauchte sie als Anker. Und da war noch etwas: Die Furcht, das Noita sich doch für Rumi entschieden hatte. Er hatte ihre Blicke bemerkt, die Berührungen gesehen. Dabei war er es doch, der so jemand für Noita sein wollte. Aber wusste sie das auch? Nein, wie auch, wenn er nicht in der Lage war ihr Selbiges mitzuteilen? Da war es kein Wunder, das sie sich jemand besseren fand. Nein. Nein, nein, nein. Seine Gedanken kreisten und an diesem Punkt bemerkte er, dass sie sich wahrlich und tatsächlich um Noita drehten. Nicht um eine fremde, unbekannte Komponente. Die Sehnsucht, die ihn fortziehen wollte, war einem kaum merklichen Ziehen gewichen, denn die eigene Wahrheit war eben doch stärker, auch wenn Cedric den Kern dieses Phänomens noch immer nicht begriff. Sein Blick senkte sich auf das Spielzeug Riesenrad und den kleinen Zettel, den Noita ihm in die Hand gedrückt hatte. Ein Geschenk. Für ihn. Ein kaum merkliches Lächeln zuckte über seine Mundwinkel, als er sich an den Tag ihrer ersten Begegnung zurück erinnerte. Und an all die weiteren Tage. Sein Herz begann schneller zu klopfen bei der Erinnerung und das aus ganz freien Stücken. Mit fahrigen Händen faltete er den Brief auseinander und begann die schmale, geschwungene Schrift des Mädchens zu lesen. Aus den Worten sprach so viel von ihr selbst, als würde sie die Worte neben ihm sprechen und doch war es eben genau das, wozu sie nicht in der Lage war. Ebenso wenig wie er. Tränen stiegen ihm in die Augen, doch er blinzelte sie weg. Er las die geschriebenen Zeilen wieder und wieder und wieder. Sein Kopf war noch immer durcheinander von den Stimmungsschwankungen, die ihm auferlegt worden waren, doch je öfter er Noitas Brief las, desto mehr legte sich das Chaos in ihm. Etwas, woran er sich halten konnte. Eine Wahrheit, die ihm geschenkt wurde. Die Tatsache gebraucht und gemocht zu werden. Der Fakt, das es jemanden gab, dem nicht egal war, wie es ihm ging und was mit ihm passierte. Cedric schüttelte ungläubig den Kopf. Er hatte das nie für möglich gehalten. Er war nicht wichtig, verursachte doch mehr Dissonanzen als Harmonie in seiner Umgebung. Und doch war sie da, ertrug ihn, war froh um ihn. Wie war das nur möglich? Cedric ließ die Hand mit dem Zettel sinken und sah zum Himmel hinauf. Die Sonne strahlte ihm hell entgegen und diesmal empfand er ihren goldenen Schein nicht als Hohn oder Last, sondern als Glück und Schönheit. Es war ein guter Tag. Die Wahrscheinlichkeit lag hoch, ob es sich nicht um einen Traum handeln mochte, aber wenn, dann wollte er ihn ausnahmsweise noch eine ganze Weile weiter träumen. Ein innerer Frieden hatte sich in ihm breit gemacht, einen, den er so noch nie kennen gelernt hatte. Jedenfalls, bis Noita zurück kam. Dann nämlich begann sein Herz wieder wie wild in seiner Brust zu schlagen und diesmal war es richtig. Diesmal verstand er, was es ihm sagen wollte. Er wandte sich ihr zu und ließ ausnahmsweise sein Herz für ihn sprechen, statt seinen Kopf. Er hielt ihren Brief vor sich, als er ansetzte. "Danke. Danke dafür. Danke für dich." Nein, diesmal richtig. Sein Herz klopfte so laut, das er fürchtete seine eigenen Worte nicht verstehen zu können. Noch immer hatte er Angst, doch jetzt wusste er endlich auch wovor genau: Er hatte Angst davor, noch immer, trotz allem, von ihr zurückgewiesen zu werden. Den seidenen Faden des Glücks damit zu zerreißen und wieder in das Loch zu fallen, aus dem sie ihn doch endlich, endlich herausgeholt hatte. Er hatte Angst davor, begangene Fehler zu wiederholen. Und am meisten hatte er davor Angst, ihr weh zu tun. Sie zu verletzten, ihr Schaden beizubringen. Er könnte sich das niemals verzeihen, doch konnte er auch verhindern, das es soweit kam? Niemand konnte das. Doch so, wie es jetzt war, konnte es nicht weitergehen. Er musste Mut beweisen. Seine wohlvertraute innere Stimme lachte ihn höhnisch aus für diesen Gedanken, doch ausnahmsweise hatte er sich seinem Herzen anvertraut und das kümmerte sich nicht darum. "Ich weiß nicht, was gerade passiert ist, aber ich hatte Angst... Angst davor dich zu verlieren, bevor ich dir gesagt habe, was ich dir schon längst hätte sagen sollen." Es hatte Gelegenheiten gegeben, so viele Gelegenheiten, doch er hatte sie nie genutzt. Hatte sich herausgeredet, war davon gelaufen. Doch jede Gelegenheit hätte genausogut auch die Letzte sein können, ohne das er je ehrlich zu ihr gewesen wäre. Cedric nahm ihr Gesicht in seine Hände, nahm den Blick ihrer strahlend roten Augen vollkommen für sich ein und sprach weiter, ehe ihn der Mut wieder verlassen würde. "Du bist mir wichtig. Ich weiß nicht wann und ich weiß nicht wie, aber jedes Mal, wenn ich an dich denke, erhellt sich meine Welt ein kleines bisschen. Der Gedanke, du könntest eines Tages aus meiner Gegenwart verschwinden ist mir unerträglich. Ich mag dich. Sehr. Ich will mit dir zusammen sein und dich mit niemanden teilen müssen. Du bist, was für mich zählt und ich will das du... glücklich bist." Der letzte Satz kam nur stockend über seine Lippen. Es bestand immer noch die Möglichkeit das ihr Glück woanders lag, nicht bei ihm. Der Gedanke schmerzte. Konnte er das akzeptieren? Er hatte kein Recht sich ihr aufzudrängen. All seine Worte waren anmaßend und doch... ehrlich. Er war selbst erstaunt, wie viel Wahrheit in dem Gesprochenen steckte, so, als wäre er sich erst beim Sprechen bewusst geworden, wie sehr sie stimmten und wie lange sie schon überfällig waren. Gerade war ihm egal, wer mithörte am liebsten hätte er im ganzen Park verkündet, was in ihm vorging. Zumindest für den Moment. Eine Welle des Mutes und des Selbstbewusstseins, geboren aus der Angst sie oder seine Gefühle für sie zu verlieren. Das fremde Gefühl von falscher Liebe und Sehnsucht steckte noch immer in seinen Knochen oder zumindest die Erinnerung daran. Ob diese ein Auslöser für sein Geständnisn gewesen waren? Womöglich, einer. Und dann ihr Brief, ihre Ehrlichkeit. Er hatte ihr etwas Gleiches zurückschenken wollen, hatte es nicht noch länger für sich behalten können. Nicht mehr. Nach all dem Zaudern und Zögern, nach all der Unsicherheit. Eine Gänsehaut kroch in ihm hoch. Die darauffolgenden Augenblicke waren die Schlimmsten, denn sie entschieden, ob dieser Traum bleiben oder ob er in einen Albtraum kippen würde. Ein einfaches Wort. Ein einfaches Nein. Mehr wäre nicht nötig, um ihn wieder in den Abgrund zu stoßen. Warum nur stand diese Möglichkeit nur im Vordergrund in seinen Gedanken? Cedric bemerkte kaum, das er fast schon den Atem anhielt. Nein, das würde nicht passieren. Er blinzelte, sah Noita noch immer an. Sein Herz wusste nicht, ob es schnell schlagen oder stehen bleiben wollte. Nein. Nein. Nein, das würde nicht passieren. Sie mochte ihn. Und er? Er mochte sie.

  • Joe bei Ann irgendwo auf der Wiese

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    Joe hatte dann doch irgendwann sein Handy wieder hervor geholt, da ihn das allmählich zu öde wurde auf die Antwort von der orange haarigen zu warten und er auch nicht so recht wusste was sonst machen. Er fühlte zwar, das was mit ihn plötzlich anders wurde und doch versucht kaum Beachtung das zu schenken. Das kann schließlich auch nur von Joe eingeredet sein, da er sich kaum mit jemand sich lange unterhalten konnte. Bisher war das nur mit Rumi, wo er nicht weiß ob sie hier ist und wenn wo. Der Park hat viele Plätze, wo man hingehen kann und dadurch das Fest durch mehrere Blickwinkel genießen. Joe schaute im Internet nach vieles und kam irgendwann auf eine Seite mit Angelzeugs und überlegt sich vielleicht mal wieder was tolles zu gönnen, was aber nicht so leicht wird. Beim Anblick mancher Preise verging das Joe und er konnte bei so was nicht seinen Großvater fragen oder auch seinen Bruder Kurt um so viel Geld bitten. Durch die Frustration er auf einen Werbelink versehentlich kam, der von einen Sommercamp hier in Riverport was beschrieb und wohl auch Helfer gesucht werden in Joes Alter oder so. So genau hat er das nicht gelesen und doch überlegt das zu machen. So würde er was neues sehen, neue kennen lernen und anderen vielleicht auch was zeigen. Da stellt Joe sich nur die Frage was, da bestimmt auch kleine Kinder auch hin gehen und die verlieren oft bei kompliziertes das Interesse. Seine Talente sind nicht so gut ausgeprägt und er auch nicht so klar denken konnte bei das komische Gefühl in sich. Joe wird aber was einfallen, da er auf jeden Fall hin gehen möchte und markierte mal die Adresse von den Ort des Sommercamp. Schließlich muss Joe auch noch packen, doch jetzt noch etwas das Fest genießen solange es da ist.

    "Warum verlangen die Menschen nur immer nach Kräften, die das Ende der Welt bedeuten könnten?"
    Ist aus Tales of Xillia.

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  • "Come on, little lady, give us a smile"
    No, I ain't got nothin' to smile about
    I got no one to smile for, I waited a while for
    A moment to say I don't owe you a goddamn thing

    Nightmare - Halsey

  • [Luke] auf einer Parkbank mit Simon und Alice


    Die Sekunden, die Luke auf eine Antwort seines Gegenübers warten musste, fühlten sich wie eine halbe Ewigkeit an. Zögern war nie ein gutes Zeichen, weshalb sich ein dicker Kloß in seinem Hals bildete, ehe er die Worte zu hören bekam, die er fürchtete. Seine gekränkte und enttäuschte Miene waren für jeden klar und deutlich zu sehen und sprachen für sich, trotzdem kommentierte er das ganze mit einem leisen "Oh, okay." Er hatte ja nie etwas erwartet, aber irgendwie tat es schon weh. Andererseits machte es ihn verrückt nicht zu wissen, woher diese merkwürdigen Gefühle kamen, da er den Kerl nichtmal kannte und am liebsten wollte er sie nur loswerden. Schließlich folgte sein Blick nun der Richtung, in die Simon zeigte und erkannte Alice, dielangsam auf die beiden Jungs zuging. Vielleicht wären jetzt manche sauer auf sie gewesen, weil sie ihm Simon 'geklaut' hatte, doch das war nicht der Fall. Es war wohl einfach besser so und am liebsten wollte er jetzt alles nur vergessen. Etwas erwartungsvoll sah er immer noch die Blonde an, die doch sicher aus einem bestimmten Grund hergekommen war, oder nicht? Sein Geständnis an Simon musste er ihr ja eigentlich nicht erzählen, also blieb er still und wartete ab, was als nächstes passieren würde.

  • Alice.pngAlice | ..in einem Busch


    Über was unterhielten sich die beiden eigentlich? Was konnte so wichtig sein dass es nur unter vier Augen okay war? Hatten Luke und Simon überhaupt etwas gemeinsam über dass sie sich unterhalten konnten? Die Liebe zum Alkohol vielleicht.. wobei Alice da auch gerne mit geplaudert hätte aber ging ja nicht. Kaum war Alice bei ihnen angekommen, stand fragend vor ihnen, redeten sie kein Wort mehr miteinander und hatten die etwa ein Geheimnis? Was war hier eigentlich los, die Blonde spürte die komische Stimmung und auch eine gewisse Anspannung in der Luft und irgendwie merkte sie auch.. dass ihr schlecht war. „Stör ich?“, fragte die Schülerin und klang dabei weitaus genervter als sie eigentlich war. „Redet ruhig weiter.“ Simons Wut schien in diesem Moment nicht präsent zu sein, was das Blondchen wieder verunsicherte.. hatte er etwas oder jemanden geschlagen oder warum war er so ruhig? Sie glaubte kaum dass ein nettes Gespräch mit Luke ihn wieder herunter gebracht hatte. „Luke, entschuldige dass ich alle angeschleppt habe. Das war nicht nett, ich hätte dich erstmal fragen sollen.. sorry, okay? Ich lad dich bald auf Nuggets ein. Gibst du mir deine Handynummer?“ Nein, es störte Alice kein bisschen dass ihr Freund gleich daneben saß und es kümmerte sie auch nicht. Man durfte ja noch Freunde haben oder nicht? Das Mädchen kramte nach ihrem Handy, hielt es dem Pizzaboten entgegen und lächelte. Aber nicht mehr lange. Von einen auf den anderen Moment zog sich ihr Magen zusammen, während sie ihre eine Hand auf ihren Mund legte, ließ sie mit der anderen das Handy fallen, legte sie dann auf ihren Bauch und rannte so weit sie noch konnte fort um sich dann in einem kleinen Busch umgeben von vielen anderen Büschen und Bäumen zu übergeben. Vielleicht hätte sie einfach nicht so viel durcheinander essen sollen.. oder gar nichts. Oder doch Essiggurken mit Nutella.. oder vielleicht war sie auch einfach so komisch drauf wegen Simon und seinem plötzlichen wütendem Abgang und ihrem schlechten Gewissen, dass ihr das auf den Magen geschlagen hatte? Aber wen versuchte sie hier schon etwas vorzumachen..

  • [Simon] bei Alice... an einem Busch

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    Simon schenkte Luke ein letztes entschuldigendes Lächeln, bevor Alice bei ihnen ankam und das seltsame Gefühl, dass er die ganze Zeit gehabt hatte, wenn er Luke ansah, schließlich verschwand. Es lößte sich in Luft auf und das genau so schnell, wie es gekommen war. Irritiert darüber schüttelte Simon den Kopf, um wieder klarer denken zu können. Er musste mit Alice reden und dabei half es sicher nicht, wenn er sich mit unbedeutenden Gefühlen beschäftigte. Der Zwilling atmete also einmal tief durch, bevor er sich bereit zu einem erwachsenen Gespräch zu seiner Freundin wandt. Seine Bereitschaft dazu, sich nett und ruhig mit ihr über ihr Benehmen zu unterhalten starb jedoch mit der Sekunde, in der sie Luke nach seiner Handynummer fragte. "Das wars." Jetzt gab es definitiv kein nett mehr. Sie wollte es ja allem Anschein nach nicht anders haben. Und dass sie ihm dann einfach ihr Handy mit dem niedlichen Anhänger daran (irgendein Mädchen aus einem Anime mit roten, langen Haaren..?!) entgegenstreckte, brachte das das Fass schließlich zum Überlaufen. Simon war schon drauf und dran, sie mit einer heftigen Ohrfeige auf den Boden der Tatsachen zurückzubringen, als Alice plötzlich ihr Handy fallen ließ und.. wegrannte. "Alice..?", hörte Simon sich noch sagen, bevor seine Freundin im Gebüsch verschwunden war. Ohne groß darüber nachzudenken hob der Blondschopf das Handy seiner Freundin auf und lief ihr nach- Luke wurde dabei keines Blickes mehr gewürdigt. Alice war nicht weit gekommen und tatsächlich bereute Simon sofort, dass er ihr nachgerannt war, als er sah, weshalbsie das Weite gesucht hatte. "Alter.. sollten wir dich nicht ins Krankenhaus bringen? Ich mein, das war heute morgen ja schon schlimm, aber.. keine Ahnung, am Ende hast du ne Alkoholvergiftung von gestern oder so." Nachdem Simon seinen anfänglichen Ekel überwunden hatte, kramte er schließlich ein Taschentuch aus seiner Hosentasche und hielt es Alice hin, als sie damit fertig war, sich die Seele aus dem Leib zu kotzen. Außerdem strich er ihr vorsichtig und gleichzeitig etwas unbeholfen über den Kopf. "Hey das.. wird schon wieder." Ihr Handy verstaute Simon vorsichtshalber erstmal in seiner anderen Hosentasche. Sicher war sicher.

  • 1495-alice-pngAlice & Simon | an einem Busch


    Kotzen war schon so ziemlich das ekelhafteste Gefühl überhaupt. Und dann musste sie das auch noch zweimal am Tag erleben? Danke für Nichts. Alice hielt sich wieder die Hand vor den Mund als der Brechreiz endlich nach ließ und sie hinter sich leise Schritte hörte, die immer näher auf die Schülerin zu kamen. Froh darüber dass Simon ihr gefolgt war, riss sie ihm das Taschentuch aus der Hand und wischte damit über ihren Mund. Davor aber noch über ihre Augen, da diese auch ein bisschen tränten. „Hätte ich eine Alkoholvergiftung würde ich sicher nicht hier im Park rumlaufen, Pizza und Nuggets futtern und mich nett unterhalten.“, maulte das Blondchen zurück. Es war ja nicht immer der Alkohol. So viel trank sie doch gar nicht. Nur weil Simon ihr immer dann auf lauerte wenn sie mal unterwegs war und sich etwas gönnte. Obwohl sie wütend und genervt von ihm war, beruhigte sie seine Anwesenheit und je länger er ihr über den Kopf und die blonden Haare streichelte desto besser ging es ihr schließlich wieder. Alice richtete sich wieder auf und trat weiter aus dem.. Busch heraus ehe sie vor ihrem Freund stand, den Kopf gesenkt und das Taschentuch immer noch vor ihrem Mund. „Ich glaube wir sollten eher zum Plaza.“, nuschelte sie hervor.

  • [Simon] bei Alice am Gebüsch


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    Alice sah zwar irgendwie glücklich aus, als sie ihn bemerkte, aber durch ihr Gemaule hatte Simon schon wieder das Bedürfnis, ihr eine reinzuhauen. "Woher soll ich denn wissen, was du sonst hast? Kann ich hellsehen?!" Für ihn sprach das Mädchen vor ihm in Rätseln. Und überhaupt, wieso war sie so gemein zu ihm? Er hatte sich doch Mühe gegeben, hatte ihr heute früh sogar einen Tee ans Bett gebracht.. Und das war der Dank dafür? Simon zog seine Hand wieder zurück und verschränkte die Arme, damit seine Hände sich nicht gleich von selbst um Alice Hals legten. Wieso musste sie ihn immer so furchtbar wütend machen? Was hatte sie denn davon?! "Du willst doch, dass ich so bin", warf Simon ihr in Gedanken vor und hätte ihr nur zu gerne gegeben, wonach sie ihn so offensichtlich anbettelte. Allerdings.. Ihre Worte kurz darauf warfen ihn wieder aus der Bahn. "Was.. Wieso sollen wir zum Plaza gehen?" Da war doch nichts. Kein Krankenhaus und kaum Ärzte. Jedenfalls keine seriösen, so viel stand fest. Und wenn sie nicht ins Krankenhaus wollte, dann konnten sie doch wenigstens wieder nach Hause gehen, damit sie sich hinlegen und ausruhen konnte, oder? Simon runzelte die Stirn und sah auf seine Freundin herab. "Was zum Fick willst du denn dort? Du stellst meine Geduld ganz schön auf die Probe, weißt du das?"

  • [Tara] mit Alma auf einer Picknickdecke


    1090-tara-robins-pngEinfach neue Leute kennen lernen... Wenn die Kleine das so fröhlich vor sich hinplapperte hörte es sich tatsächlich nicht so schlimm an. Doch würde sie es letztendlich nicht auch wieder irgendwie versauen? Egal wo sie hin ging, die Situationen mit Menschen, die sie kannte, wurden doch eigentlich immer irgendwie komisch. Genauso wie diese jetzt. Zumindest fühlte es sich komisch an. Und das war es doch auch, oder? Sie übertrieb ja nicht? Die Spannungen, die sie spürte konnten nicht so einfach ausgedacht sein, auch wenn sie das Gefühl hatte, dass nur sie sie mitbekam. "Das wäre toll", antwortete sie, immer noch mit einem Lächeln auf den Lippen, während ihr Kopf konstant am Murmeln und Grübeln war. "Wie ist dein Bruder denn so? Verstehst du dich gut mit ihm?" Irgendwie war sie schon ein wenig neidisch auf mehrköpfige Familien. Gerne hätte sie noch jemanden in der Familie gehabt, der sie nicht maßlos enttäuschte und sich kein Stück für sie interessierte. Wenn sie mal eine Familie hätte, würde sie das alles bestimmt anders machen! Also... Falls sie überhaupt mal jemand Geeignetes dazu finden würde... "Sicher! Im Camp gibt es bestimmt ganz viel zu sehen" Auch wenn ihre Worte mehr oder weniger automatisch und ohne tiefere Bedeutung über ihre Lippen kamen, freute sie sich jetzt schon ein wenig auf das Camp. Und vielleicht war es ja auch gar nicht so übel, dass sie nur wenige Bekanntschaften dort hatte. So würde sie wenigstens keinem über den Weg laufen, mit dem sie sich schon von vornherein nicht verstand. Bis jetzt waren die meisten davon ja sowieso nur Erwachsene gewesen. "Stimmt, das Camp ist vielleicht gar nicht so schlimm. Dann müssen wir uns mal nicht um unsere Eltern kümmern!", sagte sie entschlossen, wobei der Satz weniger Teil des Gespräches und mehr eine versuchte Überzeugung an sie selbst war. Als Alma ihr das Nest hinhielt, wollte sie fast schon sagen, dass sie selbst noch Schokolade hatte und somit keine bräuchte, aber dann erinnerte sie sich wieder an den Unfall in ihrer Tasche, der eigentlich verborgen bleiben sollte, und nahm sich dankend doch eines der kleineren Eier aus dem Nest.

  • 1495-alice-pngAlice & Simon | an diesem einen Busch


    „Oh, weiß nicht, vielleicht einkaufen?“ Was war das denn für eine dämliche Frage? Was machte man denn sonst am Plaza? Bestimmt nicht die wunderschönen Dreckecken des Parkplatzes dort bewundern. Alice schnaufte einmal tief aus, dann seufzte sie und lehnte ihren Kopf an seine Brust. Verblieb so stumm einige Sekunden und schlang dann ihre dünnen Arme um ihren Freund, den sie so sehr liebte. Alice verharrte in dieser Position, konnte sogar ganz leise sein Herz hören. War er aufgeregt, wütend? Oder weshalb schlug es so schnell? Schneller als sonst? „Ich liebe dich... wirklich, wirklich sehr.“, flüsterte das junge Blondchen in sein T-Shirt und hatte dabei die hübschen Augen geschlossen. Manchmal war sie von ihren Stimmungs- und teilweise schon Gefühlsschwankungen selbst ganz durcheinander und als sie wieder von Simon abließ, nahm sie seine Hände und hob ihren Kopf, um in seine blauen Augen sehen zu können. „Ich.. wir.. sollten uns über etwas klar werden.“ Ja, wir, denn wenn ihre Vermutung stimmte, ging das auf keinen Fall nur sie alleine etwas an. Da konnte Simon rennen so viel er wollte, davon, vor dieser Verantwortung, konnte er nicht davon laufen. Auch wenn Alice tief und fest daran glaubte, dass er das niemals machen würde. Niemals würde er das Mädchen alleine lassen. Auch nicht wenn sie dann plötzlich.. nicht mehr alleine waren.

  • [Simon] mit Alice am Gebüsch


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    "Ei-Einkaufen...?", fragte Simon perplex und wusste gar nicht mehr wohin mit seinen ganzen Fragen. Er verstand wirklich nicht, wovon Alice sprach und vor allem nicht, wieso sie immer noch so wütend auf alles reagierte, was er von sich gab. Und als sie sich schließlich an ihn lehnte und die Arme um ihn schlang, war alles nur noch ein großes Fragezeichen für ihn. Er konnte ihre Umarmung nicht erwidern, wenn er nicht wusste, was das alles zu bedeuten hatte und deshalb gab er nur ein kurzes "Ich dich auch" von sich, bevor er Alice an den Schultern packte und von sich wegdrückte. "Kannst du mir.. jetzt endlich sagen, was los ist? Ich hab keine Ahnung, was ich falsch- also, ich weiß, dass ich vieles falsch gemacht hab." Ein wenig zerknirscht und beschämt richtete Simon seinen Blick auf den Boden. "Aber ich weiß nicht, wieso du gerade jetzt so zu mir bist. Bist du.. jetzt wieder so, wie damals im Krankenhaus? Verlässt du mich wieder?!" Konnte sie ihm nicht endlich sagen, was das Problem war?! Der Zwilling sah seine Freundin einen Moment an, bevor er sie wieder zu sich zog und verzweifelt an sich drückte. Der Gedanke daran, dass sie ihm wieder sagte, sie würde ihn nicht mehr bei sich haben wollen, war schlimm. "Von mir aus.. Gehen wir eben einkaufen. Oder was auch immer du willst. Aber ich.. will mir über nichts klar werden." Für ihn war es eindeutig, dass Alice davon sprach, sich von ihm trennen zu wollen. Das passte alles zusammen, ihr Verhalten und.. Worüber sollte es hier sonst gehen?

  • 1495-alice-pngAlice & Simon | verlassen den Park


    „Gut, dass du das selbst wenigstens ein siehst.“, erwiderte das junge Mädchen mit leiser Stimme, konnte dabei ihren Blick nicht länger aufrecht halten und ließ auch ihren Kopf hängen. Blonde leichte Strähnen hingen ihr in das blasse Gesicht und ihr wurde wieder schlecht. Warum dachte Simon so etwas? Das war nicht richtig, so gar nicht. So überhaupt nicht. „Halt die Klappe.“ Das kam ihr dann doch eher unabsichtlich über die Lippen. Sie wagte es nicht ihren Blick wieder zu heben, wollte gar nicht in sein wütendes Gesicht sehen und griff stattdessen einfach stumm nach seiner Hand. Simon war ja einverstanden mit dem was Alice vor hatte, auch wenn sie eigentlich wirklich einkaufen gehen wollte. Und spätestens wenn sie den Kerl im Plaza vor einen Drogeriemarkt gebracht hatte, würde er verstehen.. oder? Da war sie sich nicht so sicher aber hey.. war es nicht sein Plan gewesen? Ohne ein Wort zu sagen führte sie ihren Freund aus den Park.

  • CHERYL mit Sharq beim Büchsenwerfen



    Ehe Cheryl sich versah, schleife Sharq sie auch schon zur nächsten Attraktion: Das Büchsenwerfen. Es gab eine Menge tolle Sachen zu gewinnen. Beim Anblick der ganzen Kuscheltiere, die teilweise fast größer waren als sie selbst, funkelten ihre Augen nur so vor Freude. Vielleicht hatte sie ja Glück und konnte etwas davon gewinnen! Sharq ließ ihr netter Weise sogar den Vortritt. Schnell nahm sie dem freundlich lächelndem Mann am Stand den Ball ab, mit dem sie werfen sollte, und positionierte sich. Ein paar Sekunden verstrichen in denen Cheryl angestrengt versuchte die beste Wurftechnik auszuklügeln, wobei sich ihre Augenbrauen vor lauter Konzentration zusammenzogen. Schließlich holte sie aus und warf den Ball so gut sie konnte. Zwar traf sie eine Büchsen und infolgedessen fielen ein paar weitere geräuschvoll zu Boden, doch für einen Preis hatte es nicht gereicht. Cheryl zog einen Schmollmund und drücke Sharq den Ball in die Hand. “Hier mach du! Du kannst das bestimmt besser!” Es würde sie zumindest nicht wundern, denn Sharq schien irgendwie alles zu können. Es machte sie zwar auf eine Gewisse Art und Weise eifersüchtig, aber irgendwie fand sie das auch toll an ihm.

  • [Sharq] mit Cheryl beim Büchsenwerfen


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    Geduldig steht Sharq neben Cheryl und ist sehr erstaunt, wie konzentriert das kleine Mädchen ist. Sie gibt sich wirklich besonders viel Mühe, wird aber leider nicht ausreichend genug belohnt. Als sie sich wieder zu Sharq umdreht, sieht er eine Traurigkeit darin, die er zu gut von seiner Schwester kennt - immer dann, wenn sie etwas nicht bekommen kann, obwohl sie es sich so sehr wünschen würde. Cheryl drückt ihm den Ball in die Hand und ihre Worte klingen auch noch passend so resignierend, dass Sharq sich sofort vornimmt alles zu geben, damit dieses kleine Mädchen doch noch etwas vom Büchsenwerfen bekommen kann. Sharq fragt den Budenbesitzer ob er für sie weiter werfen darf und dieser bejaht das. Also stellt Sharq sich hin, zielt mit einem Arm und wirft mit dem anderen den Ball. Leider geht der erste Wurf völlig daneben und si schnaubt Sharq kurz auf, bevor er den nächsten Ball nimmt und wieder neu ansetzt. Als dieser dann die restlichen Büchsen abräumt, springt er vor Freude in die Luft und strahlt Cheryl an. "Hast du das gesehen? Nun musst du dir nur noch was aussuchen, der Mann sagt dir, wie viele Punkte wir haben und dann zeigt er dir, was zur Auswahl steht." Sanft schiebt Sharq Cheryl wieder an den Laden heran und beobachtet freudig, wie Cheryl sich ein Plüschtier aussucht. Stolz auf sich, dass er ihr helfen konnte und das dieser traurige Ausdruck verschwunden ist, klopft er sich in Gedanken auf die Schulter. Wie er genau das auch immer wieder für Alma tun würde, mag Sharq es einfach nicht, wenn sie traurig ist oder sogar flennt. Bei dem Gedanken verdreht er direkt die Augen und muss sofort wieder grinsen, kleine Schwestern sind halt einfach so. Von seinen Gedanken abgelenkt schaut Sharq sich heimlich um und sucht den Wuschelkopf seiner Schwester, jedoch scheint sie nicht mehr bei der Eiersuche zu sein.