• [Jake] bei Cecilia im Zimmer


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    War beschlagnahmen nicht auch nur ein einfaches, anderes Wort für besitzen, ausbeuten und somit erniedrigen? Jake war durchaus bereit, sich weiter auf die Diskussion einzulassen, jedoch kam er nicht umhin, es einfach sein zu lassen. Er wollte Cecilia nicht beleidigen und augenscheinlich scheint sie es ja wirklich gut getroffen zu haben. Nichts an ihren Worten und Taten schien unerhlich zu sein und so belässt Jake es bei einem leisen Seufzen. Als Cecilia plötzlich ihren Blick abwendet, fragt Jake sich was er angestellt hat. Frauen sind doch irgendwie eigen und es dauert auch einen Moment, bis er ihren Blck wieder einfangen kann. "Ich mag auch Gemüse, am Liebsten schön kross vom Feuer. Gibt keine perfektere Beilage für ein schönes Stück saftiges Fleisch!" antwortet er stolz. "So ein Hasenbraten wär doch toll gewesen" fügt er hinzu und zwinkert kess, aber manchmal hat es halt nicht sein sollen. Cecilias Hand auf seiner zu spüren, treibt ihm die Röte ins Gesicht. Wie schon vorhin ist sie wieder so warm und angenehm, bekommt Jake eine Gänsehaut auf dem ganzen Rücken. Ihre Worte hört er gar nicht, er starrt einfach nur auf die Hände und versucht tapfer, nicht einfach weg zu rennen. Hatte er sich doch so sehr vorgenommen, sich eben genau so wohl nie wieder zu fühlen und alles in ihm schreit danach, zu rennen. Abrupt löst er seine Hand aus ihrer und starrt Cecilia an. "Was machst du nur mit mir?" haucht er ihr leise entgegen.

  • [Cecilia] mit Jake in ihrem Zimmer


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    Trotz der Tatsache, dass Jake durchaus ein harter Kerl war - verständlich bei all dem, was er wohl mitgemacht haben musste -, schien sein Herz bei dem Thema Essen aufzuwärmen. Auch wenn es für einige unbedeutend zu sein schien, dass sich jemand über solche Kleinigkeiten freute, wie die Zubereitung bestimmter Nahrungsmitteln, war es für Cecilia eine große Freude, den Elfen dabei beobachten zu können, so glücklich zu sein, wie er in dem Moment war. Der Gedanke kreuzte sie in der kurzen Zeit in der sie zusammen waren schon oft, dennoch war er ehrlich um kam vom Herzen. Ein Lächeln steht seinem Gesicht wirklich sehr gut. Sobald sich die Mundwinkel ihres Gegenübers hoben, wirkte er fast wie eine andere Person. Die Unschuld in ihm schien fast schon zu leuchten und irgendwie überkam die Elfe ein ganz wohles Gefühl, den jungen Erwachsenen zu einer solchen Reaktion bringen zu können. Gerade so in dem Moment gefangen bemerkte sie gar nicht, wie unwohl sich Jake bei der Berührung fühlen musste und ehe sie wieder aus ihren Gedanken in der Realität ankommen konnte, löste sich ihre Hand von seiner durch eine schnelle, abrupte Bewegung. Erst jetzt blickte die Elfe in das Gesicht ihres Gastes und bemerkte, wie rot er um die Nase wurde und was sie dort gerade eigentlich getan hatte. Schnell liefen auch ihre Wangen extrem rot an. Sie versuchte sich zu rechtfertigen in dem sie den Mund öffnete, doch irgendwie wollte aus ihrem Hals kein einziger Ton erscheinen. Ihre Hände legte sie vor ihrem Körper zusammen und drückte sie nervös aneinander. "Ich-", der Rotschopf kam gar nicht erst dazu, ihren Satz zu beenden. "Es tut mir so leid..." Ihr Griff um die Hände wurde etwas stärker. "Ich hätte dir nicht so nahe kommen sollen, vor Allem nicht ohne deine Erlaubnis. Ich habe mir wirklich nichts böses dabei gedacht, es war einfach-" Cecilia unterbrach sich selber mitten in ihrem Satz. Es machte doch gar keinen Sinn überhaupt zu versuchen, sich zu rechtfertigen. Ihr Verhalten war unangebracht und das war alles. "Tut mir leid Jake, das war mein Fehler." Beschämt und unsicher senkte sie ihr Blick von seinen Augen auf den Boden und sie hoffte einfach, dass er sie nun nicht hassen würde.

  • [Jake] bei Cecilia im Zimmer


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    Es fühte sich einfach so falsch an und auch so richtig. Jake wusste schon gar nicht mehr wirklich, was er eigentlich wollte. Dieser rasante Herzschlag, der erhöhte Puls und diese Scheiß Wut auf sich selbst. Wie konnte er nur zulassen, dass eine so liebe und nette junge Frau ihm so nah kam, ihn so berührte und einfach nach so kurzer Zeit so intensiv war? Es war nicht schlimm, es war fatal, aber... so gut. Alles in ihm sehnte sich danach, sie einfach wieder zu berühren, egal ob lang oder kurz. Andererseits aber wusste er einfach nicht, wohin das führen würde, ob er das wollte, oder ob es besser wäre einfach alles abzubrechen. Wenn er jetzt gehen würde, könnte es ihm doch keiner verübeln, oder etwa doch? Schließlich war sie doch die Schuldige - sie hatte den Hasen verjagt und ihn auf so unfassbar süße Art und Weise zum Kochen überredet. Er aber war ja auch derjenige, der mitgegangen war, hätte er das sein lassen sollen? Sein Kopf begann zu hämmern und sein Herzschlag beruhigte sich einfach nicht. Wenn sie das auslösen kann, was kann sie dann noch? Will ich das heraus finden? "Nein, bitte, du kannst doch nichts dafür-" Ich bin der Idiot, der wiedermal alles verkackt hat, schreit Jake ihr innerlich zu, traut sich aber nicht, die Worte tatsächlich auszusprechen. Alles in ihm schreit danach Cecilia in den Arm zu nehmen, ihr Nähe und Wärme zu schenken, wie sie sie ihm schon die ganze Zeit über so liebevoll gibt. Kurz bevor er seine Hände hebt um sie einfach in die Arme zu schließen, besinnt er sich eines Besseren. Sie würde es ja eh nicht gut finden, redet er sich gekonnt ein und widmet sich wieder der Süßkartoffel. "I-ich g-glaub, i-i-ich krieg d-das h-hin." versucht er sein Herzrasen zu vermindern und vom Thema abzulenken.

  • [Cecilia] mit Jake in ihrem Zimmer


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    Auch wenn sich Jake im nächsten Zuge direkt seinerseits entschuldige wusste Cecilia, dass der Fehler bei ihr lag. Es war durchaus zuvorkommend von ihrem Gast die Schuld auf sich zu schieben, dennoch war die Einsicht für den Rotschopf klar. Wie dumm ich nur war, jetzt wird dieser schöne Tag gleich wieder zu einer unangenehmen Begegnung aufgrund meines Fehlers... Cecilia wollte gar nicht erst daran denken, dass ihre schöne Zeit jetzt schon dem Vorbeigehen drohte. Dennoch wagte die Elfe es nicht, ihren Blick zu heben und sich wieder dem Jäger zu widmen. In ihr kam ein solch großes Schamgefühl auf, dass sie wohl in ihrem ganzen Leben noch nicht gespürt hatte. Was ist bloß los mit mir? Noch einmal versuchte die Hausmagd all ihren Mut zu packen und richtete ihren Blick langsam wieder nach oben. Zu ihrer Überraschung traf sie genau in dem Augenblick den nervösen Jake an, der bereits seine Arme ausstreckte, sich dennoch nicht dazu entschied seine Handlungen zu beenden und sich wieder dem Essen zuwendete. Für einige Sekunden verblieb sie in ihrer Position und dachte über das nach, was sie gerade eben gesehen hatte. Cecilia wusste nicht ganz, ob sie seine Bewegungen richtig deutete und ob er zu einer Umarmung ansetzte. Fühlte er sich etwa schuldig? Im folgenden konnte die Elfe erkennen, dass ihr Besuch durchaus nervös und unsicher zu sein schien. Der Anblick bereitete der Magd sofort ein schlechtes Gewissen, wie konnte sie es nur soweit kommen lassen? Irgendwie musste sie das wieder gut machen. Einmal noch atmete sie tief ein und versuchte so, ihre eigene Schuld und Nervosität in den Hintergrund zu rücken. "Jake, ich-" Der erste Ansatz scheiterte, da es sich anfühlte, als würde ihr jemand die Kehle zuschnüren. "Ich hätte dich nicht anfassen dürfen, dass ist Fakt und es tut mir leid, dass ich dich in eine unangenehme Situation gebracht habe." Eine kurze Pause half der Elfe dabei, ruhig zu bleiben. "Ich habe mir wirklich nichts dabei gedacht u-und ... na ja ... i-irgendwie fühlte ich mich einfach w-wohl in deiner Gegenwart und da kam das ganz natürlich." Fast stotterfrei konnte sie den Satz über ihre Lippen bringen. Der Rotschopf war stolz auf sich solch einen Mut aufbringen zu können, was für ihre Persönlichkeit mit Sicherheit nicht selbstverständlich war! "Ich bin mir sicher, dass du das alles auch ohne meine Hilfe sehr gut schaffen kannst." Ein letztes Mal noch versuchte sie ihn zu motivieren, während sie ihm anbot, das Thema zu wechseln, falls er sich zu unwohl fühlte, auf ihres einzugehen.

  • [Jake] bei Cecilia im Zimmer


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    Wie eine Salzsäule steht er da und hofft, dass sich die Situation einfach auflösen würde. Es war ihm so unangenehm und dennoch war er verwirrt, ob er das wirklich wollte. Viel lieber wäre es ihm schon, sie ganz nah bei sich zu haben. Wenn es nun einfach vorbei wäre, wenn sie alles einfach übersehen und sich ebenso der Kartoffel widmen würde, wäre es so einfach... aber das wollte Jake doch nicht. Wer weiß, ob es jemals wieder zu so einem Moment kommen kann, wenn er diesen nun verstreichen lässt. Es ist einfach so sinnlos, egal was er tut. Ob er sie nun an sich heran lässt oder nicht, wird er nicht eh wieder enttäuscht und verletzt sein? War es doch bislang immer so gewesen, dass er am Ende allein zurück geblieben war und vor den Scherben seiner Versuche stand. Seine trockene Kehle verlangt nach einem Schnaps, wie gern würde er sich dem nun hingeben und einfach weg saufen, was ihn so sehr beschäftigt. Es wäre nur ein kleiner Aufschub, es wäre nur eine Verlängerung seiner Qual, aber sie wäre so lieblich herb und voller Geschmack. Gerade fühlt er sich einfach so matt und fad, so kalt und... allein. Kurz kann er sie wieder riechen, sieht ihre rosa Haare im Wind und spürt ihre Hand in der seinen. Es war eine Verbundenheit, die ihresgleichen sucht, oder etwa nicht? Cecilia war so anders als sie, so viel kleiner, einfach so klein. Ihre Wärme war so völlig anders und es war einfach so intensiv. Wenn er das nun vergehen ließ, würde er das nicht sogar noch mehr bereuen, als ein Scheitern, wenn er es versuchte? Starr blickt er auf seine Hände, die so viel Leid erfahren haben. Waren sie vorhin nicht einfach nur wohlig warm, als sie ihre halten durften? Ein warmer Schauer durchflutet ihn, als er daran denkt und plötzlich werden seine Gedanken durchbrochen. Hatte sie sich gerade etwa, hatte sie sich wirklich entschuldigt? Nein, nein das durfte nicht sein! Sie hatte doch nichts falsches getan, er wollte ihr diese Bürde nicht auferlegen. Die Wände ihres Zimmers kommen auf ihn zu, er fühlt sich so eingeengt und wie der größte Idiot aller Zeiten. Das letzte was er wollte, war sie zu verletzten, war ihr solche Gefühle zu vermitteln. Ohne zu denken durchbricht Jake seine Starre und stürmt einfach auf sie zu, schließt sie fest in seine Arme und hält sie fest. "Nein, bitte, du hast keine Schuld." haucht er ihr ins Ohr, während er seinen Griff nicht mehr lockern kann. Zu groß ist die Angst, dass der Moment endet. Sie ist so warm und so klein, so ganz anders als sie es war.

  • [Cecilia] mit Jake in ihrem Zimmer


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    Während die Elfe innerlich hoffte, dass ihr Verhalten keinen Keil zwischen die Beiden trieb, bemerkte sie gar nicht, dass auch ihr Gegenüber mit den Gelegenheiten ähnlich zu kämpfen hatte, wie sie selber auch. Schon bald erfüllte der Geruch von gekochtem Gemüse den Raum, ebenso wie auch das kochende Wasser die Umgebung mit Wärme erfüllte. Für einen kleinen Moment, wenn es auch nur ein Bruchteil einer Sekunde war, blickte Cecilia wieder auf den Boden und ehe sie ihrem Blick wieder erheben konnte, um sich ihrem Gast zuzuwenden, spürte sie bereits zwei muskulöse, aber sehr warme Arme um ihren Rücken und eine warme Brust die mittlerweile auf Augenhöhe lag. Es brauchte Cecilia ein wenig die Informationen zu verarbeiten und die Berührung wirklich zu verstehen. Plötzlich schien der Raum so still, das kochende Wasser schien erkühlt, der Duft des Gemüses wurde ersetzt durch den Geruch von Jake, welcher ihr nun direkt in der Nase lag. Auch die Angestellten, dessen Fußschritte man hin und wieder im Gang ertönen hörte, waren verschwunden. Es schien, als gäbe es niemanden mehr in diesem Haus, bis auf Jake und sie selber. Nachdem die Magd einige Sekunden damit verbracht hatte wie versteinert dazustehen, merkte sie nun, wie sie eine wahnsinnige Hitze überkam und wie ihr das ganze Blut in den Kopf schoss. Ihr Herz begann so laut zu pochen, dass sie fast schon Angst hatte, dass es aus ihrer Brust springen könnte. Schnell verfärbte sich ihre natürlich rosanen Wangen in einen Feuerroten Ton. Er war ihr so nah, diese rauen Hände, die sonst Kaninchen töteten, schienen nun so sanft und vorsichtig. Fast schon, als würde er eine zerbrechliche Puppe in den Armen halten. Die Elfe wusste gar nicht, wie sie reagieren sollte. Ihre Kehle schien zugeschnürt und ein merkwürdiges Kribbeln ran durch ihren Körper, bis hin zu den Fingerspitzen. Der Rotschopf fühlte sich, als wäre sie nicht mehr Herrin über ihren eigenen Körper und vollkommen paralysiert. Wann war das letzte Mal, dass sie jemand so in den Armen hielt? Cecilia hatte fast schon vergessen, wie schön sich eine Umarmung anfühlen konnte. Ganz ohne, dass sie wirklich darüber nachdenken konnte, schmiegte sich ihre Wange an die Brust ihres Gegenübers und ihre Arme hoben sich und umschlossen den Rücken des Elfen. Mit ihren zierlichen Händen drückte sie ihn etwas an sich, beinahe schon, als würde sie ihn gar nicht mehr los lassen wollen. Cecilia konnte sich nicht erklären, wieso sich ihr Körper scheinbar von alleine bewegte und besonders nicht, warum sie sich in der Umarmung mit jemandem so wohl fühlen konnte, den sie eigentlich kaum kannte. Gerade in den Armen von Jake, schien sie irgendwie angekommen zu sein. Kurz schluckte sie einmal und setzte nochmal neu an zu sprechen. "G-genau so wenig, wie du auch.", flüsterte sie ebenso leise. Die Magd wusste gar nicht so recht, was sie sonst sagen könnte. Ob sie ihm danken sollte, ihr nicht böse zu sein oder ob sie ihn einfach bitten sollte noch ein wenig länger in der Umarmung zu verbleiben?

  • [Jake] bei Cecilia im Zimmer


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    So warm und so weich, denkt Jake immer wieder, während er Cecilia krampfhaft umarmt. Ihre Ohrenspitze kitzelt ihn sanft, als sie sich der Geräusche wegen bewegt und auch da bemerkt Jake, wie alles andere abstumpft und unwichtig wird. Als wären die beiden genau jetzt der Inbegriff des Universums, als wäre nichts anderes noch von Bedeutung. Niemals hätte er sich zu träumen gewagt, so etwas zu erleben. verdreckt und stinkend nach Alkohol hatte er mmit Magenknurren den Tag begonnen und auch wenn er immer noch hungrig war, so war es wohl noch nie so scheißegal wie jetzt. Angst, dass Cecilia sind winden würde, ihn weg stoßen würde begleitet ihn in den ersten Sekunden und so entspannt Jake sich erst wirklich, als er merkt, wie Cecilia ihm nochmal näher rückt. Die Last fällt ab und er atmet endlich aus, um sofort wieder tief einzuatmen. Der Duft vom Gemüse vermischt sich mit dem von Cecilia und als Jake gerade in neue Gefilde abdriften will, fällt ihm auf - das Gemüse. Langsam öffnet er die Augen und versucht heimlich um ihren Kopf herum zur Feuerstelle zu schauen, jedoch bleibt es bei dem Versuch. Ihre roten Haare lenken ihn ab, er verliert sich in ihrer Farbe und dem Farbenspiel, dass die Sonne darauf hinterlässt. Ihre Hände auf seinem Rücken drücken ihn sanft nochmal näher und da nun passiert es, dass Jake die Beherrschung komplett verliert. In der Hoffnung, dass sie es nicht bemerkt, bewegt er zart seine Hüfte etwas zurück. Wäre es ihm sehr peinlich, wenn sie bemerkt, wie sehr er gerade den Moment genossen hat. Wie gern wär er ene Frau, die das viel besser verbergen kann. Sanft hebt er seine Arme und legt sie auf ihre Schultern. "Ich glaub, das Gemüse ist fast fertig." sagt er leise, um wenigstens eine relativ gute Ausrede zu finden. Aber eigentlich war ihm das Gemüse scheißegal.

  • [Cecilia] mit Jake in ihrem Zimmer


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    Der Moment, indem sich beide fest umschlossen hatten, schien eine Ewigkeit anzudauern. Cecilia verfiel vollständig in eine andere Welt. In dieser Welt, schien es außer ihm und ihr nichts zu geben. Erst jetzt bemerkte die Elfe, wie sehr sie sich nach einer Berührung dieser Art sehnte. Ihre Beine wirkten wie Butter und drohten bald schon unter ihr nachzugeben. Dennoch konnte sie es nicht verstehen, wie sich ein solches Gefühl von Wohlbefinden in ihr breit machte. Sie kannte Jake im Grunde doch gar nicht, wusste wenig von ihm und ihre Persönlichkeiten waren von Grund auf verschieden. Trotzdem fühlte sie sich geborgen und beschützt in diesen Arme und wie gerne sie sich jene Arme bei gewünscht hätte, als alles dem Einstürzen drohte und als sie ihren Vater verlor und selber ihre Existenz auf dieser Welt bezweifelte. Im Zuge ihrer Nachdenklichkeit bemerkte sie gar nicht, wie sich die Hüfte ihres Besuches von ihr entfernte, selbst wenn, hätte sie es wahrscheinlich nicht deuten können. Schon bald auch löste sich die Umarmung und diese warmen Hände, welche sie bis eben noch so beschützend umschlossen, lagen nun auf ihren Schultern. Mit weiterhin bestehender Röte blicke sie auf und somit direkt in die Augen des Elfen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt, war es ihr nie aufgefallen, wie klar Jakes Augen waren. In seinem ganzen Gesicht mit Schrammen und ein wenig Dreck, der sich unterhalb seines Kinns, bewahrten seine Augen eine Art Unschuld, die ihr bisher verborgen blieb. Unfähig in dem Moment einen Ton von sich zu geben, nickte sie ihm einfach zustimmend zu, ohne dabei ihr immer noch überraschtes Gesicht zu verziehen. Fast wieder unfreiwillig legte sie ihre Hände kurz auf die Seite, ehe sie ihre Berührungen komplett lösten. Gemeinsam mit ihrer tüchtigen Hilfe in der Küche, konnten sie gemeinsam das Essen fertigstellen. Nachdem sich die hitzige Stimmung gelegt hatte, traute sich der Rotschopf nun auch wieder zu sprechen. "Lass mich deinen Teller fertig machen und ihn dekorieren. Das Auge isst mit, ich habe das eine Idee im Kopf" Ohne auch auf die Antwort von Jake zu warten schnappte sie sich schon einen Teller und dekorierte ihn liebevoll mit Gemüse, dem nebenbei zubereitetem Fleisch und verschiedenen Soßen zur Auswahl. "So, fertig!" Stolz und voller Freude lächelte sie breit und hielt Jake seinen zum Essen fertigen Teller entgegen, selbstverständlich in der Hoffnung, dass er ihn annehmen würde.

  • [Rosalind] ~ mit Sophia & Maerwen bei den Umkleiden der Mägde

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    Die Adelstochter war froh, dass die Zofe ihrer Cousine ihnen zu glauben schien. Doch Maerwen wäre ja nicht sie, wenn sie nicht weitere Fragen stellen würde. Glücklicherweise konnte Sophia eine relativ plausible Erklärung liefern. "Richtig. Wir wollten erstmal diesen Verdacht aus der Welt schaffen." Fügte die Blauhaarige an. "Vielen Dank für deine Zeit, Maerwen. Auf Wiedersehen." Verabschiedet auch Rosalind sich, ehe sie den Griff Sophias an ihrer Hand spürte und von ihr mitgezogen wurde. Die Blauhaarige konnte es kaum erwarten, den Gang zu verlassen, damit Maerwen ihnen nicht doch noch auf die Schliche kam. Doch als die Adelstochter den Blick senkte, konnte sie für einen kurzen Moment sehen, was mit den versteckten Kleidern geschehen war. Sie waren verrutscht und man konnte sie ein Stück weit sehen. "Sophia, man sieht den Stoff unter deinem Kleid." Flüsterte sie ihrer Cousine zu. Hoffentlich hatte Maerwen das nicht gesehen.

  • [Max] & Bianca | kommen an | gehen getrennte Wege | neuer Tag, neues Glück


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    Tatsächlich war die Nacht bereits herein gebrochen, als die beiden Sprösslinge des Adels in die Villa zurück kehrten. Ein goldener Käfig. Den Sonnenuntergang am Strand mit seiner Cousine zu betrachten, hatte etwas... einvernehmliches gehabt. Etwas Lebendiges. Wie kurios. Ehe sie in der Eingangshalle getrennte Wege zu ihren Räumlichkeiten gehen würden, blieb Max noch einmal stehen und suchte den Blick von Bianca. "Ich werde den Tag heute als sehr positiv in Erinnerung behalten, werte Cousine.", teilte er mit und es klang eine merkwürdige Ernsthaftigkeit in seiner Stimme mit. Gleichzeitig klang es aufgesetzt, wie man es von ihnen gewohnt war, was nachdem, was er und die Blauhaarige sich heute an den Kopf geworfen und von sich gegeben hatten, fast schon komisch wirkte. "Ich würde mich freuen, wenn wir dies an anderer Stelle einmal wiederholen könnten.", fügte er hinzu und ging einen Schritt auf das Mädchen zu, sodass nun kaum noch ein Abstand zwischen ihnen war. "Eine gute Nacht.", wünschte er und küsste ihre Stirn zum Abschied, ehe er wieder einen Schritt zurückging. Sanft und mit einem ebenso unmerklichen Lächeln auf den Lippen, neigte er den Kopf, ehe er sich von der hübschen Frau zurückzog und sein Zimmer aufsuchte.


    Was ein neuer Tag wohl bringen würde? Nach dem ausgiebigen und reichlichem Frühstück, entschied sich Max die Beine zu vertreten~


    --> Polisee

  • [Kommt an und verlässt am nächsten Tag die Villa wieder] Max & Bianca



    Er wandte sich erneut an Bianca als sie in der Eingangshalle angekommen waren. Ihre blauen Augen ruhten auf seinem ebenen Gesicht. Still hörte sie sich seine Worte an, die zugleich ehrlich aber auch aufgesetzt klangen. Hier in ihrem goldenen Käfig war alles wieder wie zuvor, als hätte es ihre Gespräche nie gegeben. Hier musste die Maske mehr denn je getragen werden und das obwohl es eigentlich ihr Zuhause war. Ein Seufzen verließ die Lippen der Adelstochter, als Max die letzten Zentimeter überwand und sie auf die Stirn küsste. Ein warmes Gefühl blieb an jener Stelle zurück und als er sich wieder entfernte sah sie wortlos in seine grünen Augen. Bianca nickte lediglich kurz ehe sie sich in ihre Gemächer zurückzog. Der Tag hatte irgendwie doch ein gutes Ende genommen. Im Grunde hatte es nichts gebracht sich auszutauschen aber es hatte dennoch gut getan und mit diesen Gedanken begab sich das Mädchen mit den Korkenzieherlocken zu Bett. Ein Lächeln zierte nach langer Zeit wieder einmal ihre Lippen bevor sie im land der Träume abtauchte.

    Am nächsten Tag erwachte Bianca schon sehr früh und so beschloss die Adelstochter es heute ruhig anzugehen, nicht das sie sonst sonderlich viele Termine hatte aber vielleicht war es einfach an der Zeit wieder mehr auf sich zu schauen und nicht ständig Trübsal zu blasen. Natürlich war es schwer die Gedanken abzuschalten. Tabatha, Max und natürlich auch ein gewisser Bauernjunge waren stehts präsent. Es fühlte sich teilweise so an als würde sie das Leid dieser Menschen mit sich tragen, als würde es ebenfalls auf ihren Schultern lasten. Sie seufzte, ehe sie sich in das Bad begab und sich schon gleich in das von einer Dienerin vorbereitete Rosenblütenbad sinken lies. Die Zeit verging wie im Nu und tatsächlich schaffte Bianca es sich so wenigstens wenige Minuten abzulenken, ehe sie ihren zierlichen Körper schließlich aus dem Badewasser hievte und sich in ein Handtuch hüllte. Ihre Haut fühlte sich wunderbar geschmeidig an und sie duftete herrlich. Einen Moment schloss Bianca die Augen, ehe sie sich wieder in ihr Zimmer begab um sich von einer Dienerin beim Ankleiden, Schminken und Frisieren unterstützen zu lassen. Sie sprach kaum ein Wort mit dem neuen Mädchen, wusste erst recht nicht ihren Namen aber es würde sowieso niemand der Beziehung zu Tabatha das Wasser reichen können. Mit einer einfachen Handbewegung schickte Bianca das Mädchen wieder weg und erhob sich nach einem Moment der Stille von ihrem Schemel und verließ ihr Zimmer und schließlich auch die Villa ohne jemanden darüber in Kenntnis zu setzen wohin es sie verschlagen würde.