• [Im Hintergarten] Kyle & Bianca


    [IMG:http://i40.tinypic.com/34gab09.png]


    Der Abend war kein kompletter Reinfall. Nein. Er hatte furchtbar begonnen, hatte darin gegipfelt, dass sie mitten im Ballsaal in Tränen ausgebrochen war und schließlich damit geendet, dass sie im Garten am Boden hockte. Es war kein klassischer Abend für die Adelstochter soviel war sicher. Eigentlich umfasste es ausnahmslos Dinge, die nicht zu ihrem Ich passten. Dem Ich, welches sie der Menschheit präsentierte. Ob es ihrem wahren Ich entsprach war dahingestellt. Es war gewiss ein Part davon aber es machte nicht ihre gesamte Persönlichkeit aus. Offensichtlich hatte ihre Präsenz dem Anderen nicht den Abend ruiniert und tatsächlich gab es wenn sie genau darüber nachdachte auch viel Positives, was an diesem Abend passiert war. Genau genommen drehten sich all diese positiven Dinge um eine einzige Person. Vorsichtig lugte Bianca in die Richtung des Dunkelhaarigen. Ungewohnt unsicher. Zweifelnd. Ihre Stimme versagte. Nein - sie versagte. Sie versagte darin die passenden Worte zu formulieren und so blieben ihre Lippen einfach nur stumm, während ihr Herz Bände sprach aber die wohlhabende Schönheit war nicht bereit es in Worte zu fassen und so herrschte eine erdrückende Stille zwischen ihnen. Er hatte etwas von sich gegeben aber offenbar nicht genug um sie ebenfalls dazu zu bringen und so saßen sie weiter in der Dunkelheit und schwiegen vor sich hin. Unbewusst krallte sich die Tochter des weltberühmten Gourmets im Boden fest, weil ihr etwas auf der Seele lag, dass einfach nicht hinaus wollte. Es war einfach so schwer. Unmöglich fast schon und das obwohl sie sich doch ohnehin schon die Blöße gegeben hatte vor ihm Tränen zu vergießen. Eigentlich hätte dieser Abend ihr Sicherheit - Stabilität geben sollen aber das tat er nicht unbedingt, teilweise sogar das komplette Gegenteil aber die Stille erdrückte sie und Bianca öffnete ihre Lippen. "Nein. Auf vieles aber nicht auf alles. Ganz sicher nicht auf alles." Es war vollbracht. Die erwartete Erleichterung kam jedoch nicht. Stattdessen fühlte sie sich noch unrunder als noch zuvor. Unsicher was ihr Gegenüber darauf entgegnen würde. Bianca hatte gerade tatsächlich über zehn Ecken zugegeben, dass sie auf die Anwesenheit des Anderen nicht hatte verzichten wollen. Puh. Ein gewaltiges Stück. Vorsichtig atmete das Mädchen wieder aus, da sie aus einem unerfindlichen Grund den Atem angehalten hatte als hätte sie ihm eben ihre Liebe gestanden. Pfff. Fast schon als wäre sie eingeschnappt wandte sie ihren Kopf ab um ihr Gesicht vor dem Anderen zu verbergen. Wie unangenehm. Wie peinlich. Atmen. Atmen. Immer wieder musste sie sich selbst daran erinnern ehe sie ihren Kopf in den Nacken legte und wieder den Himmel betrachtete. Es vergingen wenige Minuten und ihre Gesichtsfarbe hatte wieder dieses ihre normale noble Blässe angenommen. Ihre Augen suchten zum wiederholten Male den Himmel ab. Mit ihm den Mond und die zahlreichen funkelnden Sterne dort oben. Sie schloss ihre Augen, Der Wind wehte durch ihr Haar, strich es sanft zurück und schließlich legte sie sich zurück, nutzte ihre Arme als Kopfpolster indem sie sie hinter ihrem Kopf verschränkte. Im Hintergrund spielte noch immer dieses eine Lied. "Ja. Ich hätte gerne getanzt aber am liebten nicht dort drinnen zwischen all den Menschen. Ich ertrage ihre Blicke heute nicht..." gab Bianca schließlich zu und tatsächlich war es leichter derartige Dinge mit geschlossenen Augen auszusprechen. So hatte sie das Gefühl als wäre niemand hier. Niemand vor dem sie das taffe Mädchen ohne Schwächen mimen musste und trotzdem war da etwas das ihr Halt gab. Oder besser gesagt ein Jemand den selbst durch den Lagewechsel hatte sie seine Hand nicht losgelassen, sie sogar mit ihren Fingern verschränkt. "Kyle...?" Ihre Lippen formten seinen Namen ohne dass sie so recht wusste was sie sagen wollte. Fast schon automatisch was gar nicht sein konnte. Eine Pause entstand in der sie sich ihre Worte versuchte zurecht zu legen, sie versuchte zu ordnen. "Ich bin nicht bereit ihr unter die Augen zu treten aber... es lässt sich nicht vermeiden. Sie ist hier überall. Ihre Präsenz erdrückt mich..." Bianca schluckte und öffnete im selben Moment ihre Augen. Augen die ins Nichts starrten. Augen die nach einer Lösung suchten...

  • [Kyle] mit Bianca im Hintergarten


    [IMG:http://i68.tinypic.com/2r6pbgw.png]Es war wirklich beruhigend zu wissen, dass die Blaublüterin zumindest bis zu einem gewissen Grad genauso dachte, wie er. Natürlich war er schon vorher dankbar gewesen, an diesem Abend letztendlich doch noch gekommen zu sein, aber mit diesen Worten hatte sein Dasein irgendwie mehr... Sinn bekommen. Gut, dass er sich gerade heute dazu entschieden hatte, mal aus seiner Haut zu gehen, und sich unter fremde Menschen zu mischen. Auch, wenn er nicht unbedingt viel mit diesen fremden Menschen zu tun gehabt hatte. Naja, kein großer Verlust... Immerhin war er froh darüber, dass er letzten Endes hier gelandet war, und nicht weiter im dröhnenden Licht der Menge verbringen musste. "Geht mir genauso", nickte er zustimmend. Jetzt war er doch ganz froh, dass er zuerst eine Gegenfrage gestellt hatte. Das Wegdrehen ihres Kopfes konnte er allerdings nicht deuten. War sie beleidigt gewesen, weil er zuerst etwas gefragt hatte, und danach erst geantwortet hatte? Bei jemandem wie Bianca konnten immerhin schon die kleinsten Dinge ausschlaggebend sein. Da sie jedoch nicht wie sonst auch laut, und/oder beleidigend wurde, entschied er sich, dieser Geste einfach keinen besonderen Wert hinzuzugeben. Alles war in Ordnung. Alles war immer noch friedlich, daran wollte er heute Abend glauben. Das brauchte er momentan einfach. Und die Finger, die sich trotz des Wechsels ihrer Körperhaltung mit den seinen verschränkten, bestätigten ihm dies. Gaben ihm genau das, was er brauchte. Wären doch... all die anderen Situationen auch so einfach gewesen... Aber das war irgendwie auch falsch. Ob es an seiner eigenen Unfähigkeit lag blieb mal dahingestellt, eine ruhige und einfache Bianca würde für ihn jedoch etwas fehlen. Doch was genau wollte er dann? Es war bisher klar, dass Ruhe gleich gut, und Aufregung gleich schlecht war, und das fand er bis dato auch immer eine recht gesunde Einstellung. Die Blauhaarige, die hier neben ihm lag, seine Hand fest umschloss und in den Himmel blickte, erzählte ihm aber eine andere Geschichte. Eine Geschichte, von der er sich weder an den Anfang erinnern, noch das Ende sehen konnte. Eine Geschichte mit Höhen und Tiefen, Missverständnissen, unerwiderten Gefühlen, voll mit Drama, welches er eigentlich vermeiden wollte. Wenn er sich jedoch die Frage stellte ob er es bereute, diese Geschichte durchlebt zu haben... konnte er keine eindeutige Antwort darauf geben. Seine Prinzipien waren für jeden anderen Menschen auf dieser Welt immer noch die selben gewesen. Ob es sich jetzt um Jake - Moment mal, der war ja auch einer der Auferstandenen, oder? Scheiße, das hatte er bis jetzt noch gar nicht realisiert - handelte, oder um Menschen, die er zufällig auf der Straße traf, bei ihnen machten die Gefühle, die er für sie trug absolut Sinn, wenn es darum ging Bianca zu bewerten, hatte sein Hirn allerdings immer einen Totalaussetzer. In der langen Zeit, in der er sie nicht gesehen hatte, war er zwar wirklich der Ansicht gewesen, dass er über sie vollständig hinweggekommen war und keinerlei unklare Gefühle für sie hegte, aber jetzt... war das Bild von ihrer Beziehung wieder unklar. Nur jetzt hatte er noch das Glück, dass er sich an die Konversation der beiden klammern konnte, war noch nicht mit seinen Gedanken alleine, würde sich vermutlich so wie immer wieder über alles unnötig Gedanken machen. Jetzt konnte er über das Tanzen reden, darüber, was sie im Allgemeinen über den Ball dachten. Themen, für die er nicht allzu viel seiner Gehirnkapazität in Anspruch nehmen musste. "Der nächste Ball kommt bestimmt. Am Geld dafür wird's ja wohl nicht scheitern" Daran, dass er vermehrt Sarkasmus benutzte konnte man schon sehen, dass sich der Bauer um einiges wohler als zuvor fühlte. Als dann sein Name fiel, wurde er von seinem Körper mit ein paar besonders lauten Klopfern überrascht, mit denen er selbst irgendwie nicht so ganz umgehen konnte. Was sollte die Aufruhr denn? Immerhin hatte sie nur seinen Namen ausgesprochen. Ganz ruhig, Kyle... Mit dem Satz, der danach kam, wusste er ebenso wenig mit umzugehen. 'Ihr'? Er brauchte noch einmal einen Moment, dachte an das vergangene Gespräch und an die weiblichen Personen, die darin vorgekommen waren, und da es sich unmöglich um Cammy handeln konnte, schloss er, dass damit Tabatha gemeint war. Ja... Was sollte er jetzt darauf sagen? Er konnte verstehen, dass sie sie nach ihrem emotionalen Ausbruch bei ihrem ersten Wiedersehen erst einmal nicht so schnell wieder treffen wollte, aber... sie wohnte ja schließlich hier. "Gibt es irgendeinen anderen Ort, wo du hingehen möchtest? Es ist zwar schon spät, aber... ich würde mitkommen, wenn du willst" Wenn er wüsste, dass Cammy bei ihm im Farmhaus auf ihn warten würde, wäre er wohl Wochen lang einen riesigen Bogen darum gegangen, einfach nur um den verwirrenden Gefühlen, die bei ihm auftauchen würden, aus dem Weg zu gehen. Und obwohl er meilenweit davon entfernt war, ein Gentleman zu sein, so würde er sie sicher nicht gerade jetzt alleine lassen. Immerhin hatten sie heute schon einiges an Gefühlen miteinander geteilt, und auch er war ganz froh auf die Aussicht, fürs erste nicht alleine sein zu müssen.

  • [Im Hintergarten] Kyle & Bianca


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    Mit einem Nicken versicherte er ihr, dass es ihm gleich oder offensichtlich ähnlich erging. Die Sorge sich also in Etwas zu verrennen schwand. Ein wenig. Ein ganz klein wenig. Zumindest schien sich dieses seltsame Knäuel, welches sich in ihrer Magengrube gebildet zu haben schien langsam aber sicher wieder aufzulösen. Vielleicht war doch kein Besuch in der Klink notwendig. Vielleicht würden sich dieses unbrauchbare Kribbeln ihrem Bauch und auch dieses Stechen im Herzen wie dieses Knäuel einfach in Luft auflösen. Wahrscheinlich hatte sie einfach nur Stress und dieser wirkte sich eben auf diese Art und Weise aus. Strapazierte ihren Körper. Vielleicht brauchte Bianca einfach einen entspannten Tag um wieder runter zu kommen - so wie sie es immer machte wenn sie sich über irgendetwas ärgern musste. Ein entspannendes Bad in Badehaus gefolgt von einer Mani- und Pediküre sowie einer anständigen Massage und vielleicht einer kleinen Shoppingtour. Sie blickte in die Leere. Etwas in ihr bezweifelte das die Lösung so einfach war. Wenn dieser Entspannungstag vorüber war würden die Probleme zu Hause immer noch auf sie warten. In Form ihrer treuen Zofe. Vielleicht würde ihr etwas Abstand wirklich gut tun aber zugleich schrie das kleine Prinzesschen in ihr: Ewww aber in dieser Stadt gibt es keinen Ort an den ich gehen könnte der meinen Ansprüchen gerecht werden könnte. Ein Seufzen entwich ihren Lungen. Vielleicht nur eine Nacht. Vielleicht würde die schon ausreichen und vielleicht war es gar nicht so ekelhaft und heruntergekommen wie sie es sich in ihrem versnobten Köpfchen ausgemalt hatte. Ob sie dort eher Schlaf finden würde war fragwürdig. Wahrscheinlich würde sie erst recht die ganze Nacht wach liegen und die Sorge haben, dass ihr irgendein Ungeziefer in den Mund krabbeln würde. Allein die Vorstellung brachte sie zum Erschaudern aber nicht so sehr wie der Gedanke Tabatha gegenüber zu stehen. Und das sollte etwas heißen. Dann würde sie sich wahrscheinlich im Gasthof ein Zimmer nehmen. Gerade als Bianca diesen Gedanken in ihrem Köpfchen fixiert hatte sprach der Dunkelhaarige weiter und seine Aussage sorgte dafür, dass der Schönheit die Röte ins Gesicht schoss. Wenn er mitkommen würde...zum Gasthof. Bedeutete das... nein. NEIN. Wie gut das es so dunkel war und der Andere ihre Gesichtsfarbe nicht ausmachen konnte. Vor Schock hatte sie sogar ihre Hand zurückgezogen und war mit dem Oberkörper hoch gefahren. Der Schock saß tief und zugleich war der Gedanke, dass sie in der Nacht nicht alleine sein müsste ungewohnt beruhigend. Aber nein. Nein. Was würde man von ihr denken. Die Nacht mit einem Bauernjungen zu verbringen. Um Himmels Willen. Nein. Einfach nein. Aber wenn sie nicht schlafen würden, wenn sie einfach aufblieben und diese Nacht so vergehen würde, wäre es doch in Ordnung. Wobei diese Stimmung zwischen ihnen war so ungewohnt friedlich. Die Chance, dass es derartig lang so blieb war irgendwie unglaubwürdig. Irgendwann würde er etwas sagen oder tun, dass ihr nicht in den Kram passte und sie wären wieder Bianca & Kyle wie man sie kannte. Ewig zankend. "Am besten so weit weg wie nur irgendwie möglich aber es ist wohl lächerlich zu glauben, dass es etwas ändern würde, Irgendwann muss ich zurück. Wenn nicht heute dann morgen oder übermorgen oder an dem Tag darauf... " Sie blickte an der Villa hoch, zu dem Fenster hinter dem sich ihr Zimmer befand. Schließlich erhob sich das wohlhabende Mädchen, klopfte sich den Schmutz von ihrem Kleid während sie dabei das Gesicht verzog ehe sie wieder auf den Anderen hinab sah, der immer noch am Boden hockte. Vorsichtig löste Bianca eine Schleife, welche sie um ihr Handgelenk gebunden hatte und band sich ihre Haare zusammen. Vereinzelte Strähne hingen ihr dennoch ins Gesicht aber daran störte sich das Mädchen nicht. "...und dennoch... wir einen Abend vergessen wer wir sind...nur einen einzigen?" presste sie schließlich hervor. "Können wir bitte all das was passiert ist vergessen und so tun als wäre alles in Ordnung..." Mit glänzenden Augen sah sie den jungen Mann an, der dort am Boden hockte. Mit tränengefüllten Augen. "Morgen kehre ich zurück und werde mich versuchen dem zu stellen aber heute geht es nicht. Heute kann ich das noch nicht..." Wie sehr hoffte sie, dass er einwilligen würde. An diesem Abend wünschte sie sich nichts sehnlicher als sich abzulenken. Die Vergangenheit zu vergessen...

  • [Rosalind] ~ bei Eunice, Leon & Elena im Krankenzimmer


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    Rosalind nahm die Worte der Personen um sie herum nur leise rauschend war, konnte jedoch in etwa erahnen, was zu ihr gesagt wurde. In ihrem Kopf drehte sich alles und es wäre sicher von Vorteil, die Klinik aufzusuchen, jedoch dachte die Adelstochter in ihrem Zustand nicht daran, wer mochte es ihr verübeln. Doch die Menschen um sie herum schienen auch nicht wirklich daran zu denken. Die blonde junge Frau sah zögerlich, gar ängstlich aus. Sah Rosalind denn wirklich so grauenvoll aus? Das ihr Gesichtsausdruck von Unsicherheit gespickt war, das konnte die Blauhaarige durch ihre halb verschwommene Sicht nicht erkennen. Sie vernahm am Rande, wie die Grünhaarige ihr Wort an die Blonde, doch sie konnte nicht ganz verstehen, was es war. Das Halbwesen sprach unterdessen wieder mit Rosalind und diesmal konnte sie sogar verstehen, was er sagte! "Hoffentlich...Aber...ich hätte ihr nicht... trauen dürfen.." Irgendwie war es ja ihre Schuld. Ihre Gutmütigkeit gegenüber Fremden musste sie doch früher oder später in Schwierigkeiten bringen. Die Frage der Blonden konnte Rose jedoch nicht beantworten. Alles um sie wurde leise und ihre Augen schlossen sich für einen, für sie zumindest, kurzen Moment und ihr Körper gab nach. Es war schon eine neue Angewohnheit bei jeder Verletzung in Ohnmacht zu fallen.

  • Elena, Leon, Eunice und Rosalind im Krankenzimmer



    Oh nein. Eigentlich war Elenas Ziel gewesen, dass ihr irgendjemand anderes die Arbeit abnehmen würde, weshalb sie auch leicht genervt von Eunice' Kommentar war, aber beschloss nichts dazu zu sagen. Vielleicht würde ihr Freund ja den Hinweis verstehen und- Nope. Innerlich verdrehte sie gerade die Augen und dachte sich 'Ernsthaft?'. Nur, weil sie einen kleinen Kratzer behandelt hatte, wusste sie noch lange nicht wie man mit einer blutenden Kopfwunde umging, aber hey, wenn das Mädchen am Ende noch starb, sollte es nicht Elenas Schuld sein. "Definitiv...", murmelte die Schmiedin als Antwort auf Leons Zuspruch und war froh, dass er wenigstens das Blut weggetupft hatte. Ehrlich gesagt hatte sie absolut keine Ahnung was jetzt zu tun war und außerdem hatte dieses Mädchen so viele Haare auf dem Kopf, da war es wirklich schwer irgendwas zu sehen. "Naja, ein Verband reicht bestimmt." Tief im Inneren wusste die Blonde, dass das nicht so war, doch wenn sie jetzt schon entscheiden durfte, machte sie eben das, was am schnellsten ging. Sie wickelte den Verband langsam und zumindestens sorgfältig um den Kopf der Blauhaarigen, die wieder irgendwas von der Diebin murmelte, und machte am Ende einen festen Knoten. Es sah zwar nicht gerade hübsch aus, aber sollte zumindestens halten. Und wenn jetzt irgendwer unzufrieden war, sollte die Person es eben selber machen. Sie konnte sich gerade nicht erklären, wieso sie sich genervt fühlte, aber vielleicht war es der Introvert in ihr, der sich gerade nur wünschte, endlich nach Hause zu gehen. Aber vielleicht wollte Leon ja noch bleiben...?

  • Maerwen, Ondorus und Iris Noire


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    Maerwen zeigte nicht oft Interesse an dem Leben anderer. Es sei denn sie stand im Dienste einer Person. Es war ihr eigentlich auch deswegen das Geplänkel zwischen Ondorus und Iris egal, obwohl es ihr natürlich weiterhin lieber wäre, dass das Mädchen nicht die Gäste mit lästigen Fragen ärgert. Die Antwort des Univir machte sie schlussendlich dennoch ein wenig neugierig und so wandte sie sich wieder der Menschenmenge auf der Tanzfläche ab und ihren zwei Gesprächspartnern wieder zu. Seine Geschichte erinnerte sie ein wenig an sich selbst und Elektra. Auch sie waren hierher gekommen und wurden sozusagen gezwungen ein neues Leben anzufangen. Seine Andeutung bezüglich seiner Rasse verstand Maerwen selbstverständlich, als Dunkelelfe hatte sie so einiges an Bildung genossen. Sie senkte etwas beschämt den Kopf, da sie nicht wusste, was sie darauf sagen sollte. Still nahm sie das Tuch entgegen, was sie von dem Univir wieder zurückbekam."Tanzen?", echote Maerwen Iris'Worte, die anscheinend wieder in ihren unbekümmerten Zustand wechseln wollte. Ihr schwante bereits Übles, da zog Iris sie und den Univir gemeinsam auf die Tanzfläche. Sollte dies ein Kupplungsversuch sein oder wollte sie wirklich nur mehr Leute tanzen sehen? Wie dem auch sei, der Dunkelelfe war das ganze Theater mehr als unangenehm."Oh nein, ich..." Sie zog beide ihrer Hände an sich und verschränkte sie vor ihrer Brust. Ihre sonst so steinerne Miene wandelte sich und sie wirkte für einen Moment...verlegen? unsicher? Sie starrte hilflos in Ondorus' Augen bis sie eine Ankündigung von Seiten des Gastgebers aus ihrer Starre weckte. Innerhalb eines Augenblicks hatte sie wieder ihre ernste Miene aufgesetzt und zupfte einmal an ihrer Schürze, um sie in Ordnung zu bringen."Entschuldigen Sie mich." Sie drehte sich um und eilte schnell zu den anderen Dienstmädchen, die alle bereits mit dem Abbau der Festlichkeiten beschäftigt waren.



    Eunice, Rosalind, Leon und Elena


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    Leon schien weiterhin sehr neugierig zu sein, was die Umstände von Rosalind's Verletzung angingen. Eunice selbst war eher damit beschäftigt der jungen Adeligen zu helfen. Es kümmerte sie nicht weiter, ob die Wachen die Diebin gefasst haben oder nicht. Wahrscheinlich hatte sie da aber auch einen ganz anderen Wertekompass als die restlichen Leute im Raum. Ihr waren materielle Gegenstände (so lange es nicht um Essen ging) ziemlich egal und da kann ihretwegen auch ruhig mal etwas gestohlen werden. So lange es Rosalind bald wieder besser ging. Denn dass sie dabei verletzt wurde war für Eunice das eigentliche Verbrechen. Das rundliche Mädchen beobachtete Elena dabei, wie sie einen Verband um Rosalind's Kopf wickelte. Es würde sicher nicht alles sein, um die junge Dame zu verarzten, aber als erste Hilfe erfüllte es zumindest seinen Zweck. Rosalind selbst schwankte immer zwischen Ohnmacht und Bewusstsein, was Eunice ein wenig Sorgen machte. Ein Blick zu Elena zeigte der einfühlsamen Wirtstochter aber, dass diese sich in der Situation scheinbar auch nicht sehr wohl fühlte. "Wirklich ein schön gemachter Verband, das wird sicher fürs Erste mal helfen." , versuchte sie Elena zu loben und bot ihr als dächtest einen Ausweg an: "Ich glaube, wir sollten mit ihr in die Klinik gehen. Ich kann das gerne machen." Sie wusste zwar nicht, ob sie die Blauhaarige so weit tragen konnte, aber irgendwie würde sie es schon schaffen. Zur Not musste sie einfach eine der Bediensteten um Hilfe fragen.

  • Etwas grimmig hatte Forte sich begonnen allerlei Essen auf ihren Teller zu laden. Von der Hälfte wusste sie nicht einmal, was es war, aber das war ihr gerade vollkommen gleich. Sie hatte Hunger und Frust, da war es ihr egal was es zu essen gab. Hauptsache sie konnte damit die leichte Wut zügeln, die in ihr aufstieg. Gerade hatte sie sich eine der kleinen, gefüllten Tomaten in den Mund geschoben, als sie eine Stimme hinter sich vernahm, sich erschrocken umwand und sich beinahe an der Tomate verschluckte. Sie kannte die Stimme, die Art zu reden und auch die Haare. Und der Kleidungsstil... niemand sonst kam ihr dabei in den Gedanken als der Kriegermeister höchstpersönlich. An sich hatte die Wächterin absolut kein Problem mit jenem Herrn, aber gerade wollte sie einfach nur ihre Ruhe haben. Eine Enttäuschung am Abend war genug. Wobei... wenn sie einen Moment länger darüber nachdachte, war ihre Chance eventuell doch noch nicht vertan, Bade bot ihr gerade die beste Möglichkeit, sich eventuell doch zurück in den Ring zu befördern. Wenn sie sein Angebot annahm und mit ihm tanzte, abgesehen davon, dass sie im Tanzen eine Niete war, konnte sie dadurch eventuell erneut die Aufmerksamkeit ihres werten Kollegen erlangen. Nachdem die Blonde den Krieger einen Augenblick angeschwiegen hatte, zuckte sie nur mit den Schultern. „Warum nicht.” Vielleicht fehlte die Begeisterung, die Bade sich dabei erhofft hatte, dabei in ihrer Stimme, aber immerhin hatte sie nicht abgelehnt. Dass nicht er die Motivation für ihre Antwort war, musste er ja nicht erfahren. Ihren prall gefüllten Teller stellte sie einfach auf dem Buffet ab, nahm seine Hand und zog ihn beinahe schon auf die Tanzfläche. Irgendetwas war heute Abend sehr, sehr seltsam mit Forte.

  • leon_by_nijurah-daxrxec.pngLeon, Elena, Rosalind & Eunice | verlassen die Villa (oder nicht)


    Das Halbwesen legte das in rotem Blut getränkte Tuch beiseite und beobachtete seine Freundin dabei, wie sie mit einer etwas zitternden Hand einen Kopfverband anlegte. Hey, das sah doch gar nicht so schlecht aus! Und wie Eunice sagte, fürs Erste reichte das bestimmt aus. Die Blutung würde der Verband schon etwas zurück halten. „Ich helf dir dabei schon.“, sagte Leon auf Eunices Worte hin. Wie sollte sie das Mädchen denn alleine zur Klinik bringen? Rosalind war ja mehr ohnmächtig als normal und so konnte sie sicherlich nicht lange laufen. Der angehende Jäger wartete nicht länger auf irgendwelche Einsprüche, die er sowieso ignoriert hätte, und hob die verletzte Adelige hoch, trug sie auf beiden Armen erstmal zur offenen Tür. „Und ich dachte immer die Leute die in dieser Villa leben werden Schritt auf Tritt verfolgt, wenn mal was passieren sollte.. anscheinend habe ich mich geirrt.“ Denn auch draußen im Flur war weit und breit keine Wache zu sehen und Musik hörten seinen flauschigen Ohren auch nicht mehr. „Entweder die Musiker sind eingeschlafen oder der Ball ist vorbei.“ Leon blieb noch einmal kurz stehen und guckte zurück ins Krankenzimmer. „Kommt ihr? Oder bleibt ihr hier?“ Natürlich würde er das auch alleine schaffen, Rosalind war ja ein Fliegengewicht und solange sie noch ein bisschen bei Bewusstsein war, ging es ihm auch gut. Aber über ein bisschen Gesellschaft würde sich das Halbwesen sicher freuen. Dennoch wartete er nicht länger und verließ eilig die Villa in Richtung Klinik.



    yumyum_by_nijurah-d8joqge.pngCollette & Odette | verlassen die Villa


    Während die Bäckerstochter vergnügt und neugierig die Suppe ihrer neuen Freundin probierte, ein bisschen dabei schmatzte um zu zeigen dass sie einfach super lecker war, machte sich der komische Kauz mit dem frisch gekochten Essen aus dem Staub. „Der war ja eigenartig...“, murmelte das junge Ding, guckte Merlin einige Sekunden nach und wand sich dann begeistert wieder an Odette. „Vielleicht eine Prise Salz aber sonst ist sie perfekt!“, lobte sie das Können ihrer Freundin und allein beim Gedanken ein Stückchen Fleisch mit Gemüse und dieser Soße zu essen, lief ihr das Wasser im Mund zusammen. Die angehende Heilerin half noch bei den letzten Handgriffen ehe sie bemerkte dass andere Küchenaushilfen die letzten Essenstabletts nach draußen brachten. Oh je! Hieß das etwa dass der Abend sich dem Ende neigte? „Schnell!!“ Vorhin, als sie sich die Küche genauestens angesehen hatte, waren ihr kleine Verpackungen aufgefallen. Wahrscheinlich für Lebensmittel und auch kleine Holzkisten, in denen immer das Obst transportiert wurde. Davon holte sie einige und legte sie auf die Küchentheke. „Lass uns was mitnehmen!“ Ihre Augen glänzten. Wann hatte man denn schon mal die Möglichkeit hier zu sein? Nicht oft, gar selten, vielleicht auch nur heute! Deshalb räumte Collette einiges an Obst, Gemüse, auch ein paar ihrer Muffins in die Kisten und verstaute Fleisch, Gewürze und ein bisschen Soße in die kleinen, dichten Verpackungen. Natürlich durften auch Kostproben der anderen Gerichte nicht fehlen, deshalb rannte das Mädchen so schnell sie konnte zurück in den Ballsaal, lud sich nach und nach etwas auf einen Teller und war sofort wieder zurück in der Küche. Es war viel, aber nicht so viel dass es den Angestellten auffalle würde.. und selbst wenn, gleich war das neue Gespann auf und davon. Mit ganz viel leckerem Essen. „Der Ball.. ist eh.. vorbei..“ Da kam die Bäckerin ja schon außer Atem! Mit einem Grinsen auf den Lippen packte sie zwei der Holzkisten, sodass Odette nur eine nehmen musste und ohne von jemanden offensichtlich gesehen zu werden, machten sich die hübschen Damen aus dem Staub. Durch irgendeinen Ausgang, der nicht bewacht wurde. Gab hier ja genug Türen.

  • [Ondorus] ~ mit Iris Noire auf der Tanzfläche


    Der Univir lauschte den Gesprächen der beiden Damen, von denen er immer noch nicht ganz wusste, wie sie zueinander standen. Er wartete in Stille darauf, dass man ihn wieder adressierte, ehe er zur Antwort ansetzte. Das Volk der jungen Silberhaarigen war also auch fast ausgestorben. Kein Wunder, dass ihre äußeren Merkmale so außergewöhnlich waren. Doch trotz den verschiedenfarbigen Augen und den spitzen Zähnen, er konnte seinen Finger nicht auf eine Rasse legen, welcher das Mädchen angehören konnte. Natürlich hatte er von Vampiren gehört, doch ihm war so wenig über sie bekannt, dass er sie als Spinnerei der Menschen abgetan hatte. Diese Wesen waren schließlich ziemlich kreativ, wenn es um Gruselgeschichten ging. "Verzeih mir die Frage, jedoch ist mein Interesse sehr groß, zu erfahren, welchem Volk zu angehörst." Sprach er also an das Mädchen gerichtet. Nur unweit später wurde der Univir zusammen mit der Bediensteten auf die Tanzfläche gezogen und von der Silberhaarigen dazu aufgefordert, zu tanzen. Maerwen schien nicht sehr angetan von der Idee zu sein, denn sie begann, Ausflüchte zu suchen. Doch Ondorus konnte es ihr nicht verübeln, war er doch selbst nicht in der Stimmung. "Ich denke nicht..." Doch sein Satz sollte nicht vollendet werden. Die zierliche Dame vor ihm nannte ihm schließlich ihren Namen. Iris Noire. Treffender konnte es gar nicht sein. Iris, nach ihrem wohl auffälligsten Merkmal - ihren verschiedenfarbigen Augen - und Noire, nach der Dunkelheit ihres Gewandes. Was ein passender Zufall. Oder ob es ihr Namensgeber so vorhergesehen hatte? "Ondorus." Stellte er sich ebenfalls mit einem Nicken an die beiden Frauen vor. Noch bevor ein weiteres Wort fallen konnte, stoppte die Musik und der Mann, welcher bereits zuvor sämtliche Ankündigungen gemacht hatte, verkündete das Ende des Balles. War der Univir wirklich so lange geblieben? Unglaublich. Maerwen entschuldigte sich und verließ ihn und Noire, welche allein auf der Tanzfläche zurück blieben. Auch die anderen Gäste verließen nach und nach das Geschehen. "Sag, Iris Noire, du kennst dich in diesem Dorfe und seiner Umgebung sicher viel besser aus, als ich es tue. Schließlich bin ich erst vor kurzem an diesen Ort gekommen. Ich bin Forscher, musst du wissen, und ich bin stets auf der Suche nach Informationen. Sicher kannst du mir ein paar Orte nennen, welche gute Anhaltspunkte wären, nicht wahr?" Fragte er die Silberhaarige höflich.

  • [Iris Noire] & Ondorus » Verschwinden vom Ball


    Ach, wie schade! Nicht nur das Maerwen das Weite gesucht hatte, sondern auch der Ball neigte sich seinem Ende entgegen. Dabei hatte es gerade begonnen, richtig Spaß zu machen~ Iris Noire sah der Dunkelelfe hinterher. Eines Tages wollte sie die Dame noch einmal aufsuchen und ihr dann vielleicht einige Scherereien weniger bereiten. Ob sie es diesen Abend übertrieben hatte? Aber nein. Wie sonst, wäre sie in Gesellschaft eines derart interessanten Wesens geraten? Das Fräulein drehte sich auf der Stelle wieder zu dem Univir um und lächelte das Geschöpf breit an, wobei ihre Eckzähne aufblitzten. »Aber wenn ich es Euch verrate, wo bliebe da der Spaß? Die Neugierde? Wenn Ihr Forscher seid, so erwarte ich doch, das Ihr selbst hinter des Rätsel's Lösung kommt~«, gab sie kund, ohne Ondorus zu verraten, welcher Rasse sie abstammte. Kurz legte sich ein trauriger Schimmer über ihre unterschiedlichen Augen. Waren die Vampire schon derart selten geworden, dass niemand mehr die Anzeichen ihres Volkes erkannte? Stand es schon so schlimm um ihr Erbe? Tatsächlich war Iris Noire noch niemals einen anderen Vampir begegnet. Ondorus riss sie jedoch aus ihrem trübsinnigen Gedanken, als er erneut zu Wort ansetzte. »Gewiss. Ich kenne da einen Ort, der Euer Gefallen erwecken dürfte.« Iris' Lächeln war schelmisch. Nachdem der Ball nun offiziell sein Ende angeklagt hatte, hatte das Fräulein auch keinerlei Hemmungen mehr - obwohl diese sowieso nie besonders hoch gewesen waren. Sie ergriff Ondorus bei der Hand und zog ihn weg von den abflauenden Festlichkeiten. »Als Gegenleistung erwarte ich aber eines Tages einen Tanz von Euch«, verkündete sie, ehe sie den Univir von der Villa fortzog. Ob seine Neugierde seine Ablehnung überwiegen würde?


    » Die Walinsel

    »Auf diejenigen, die zu den Sternen schauen und sich etwas wünschen.«

    »Auf die Sterne, die zuhören - und auf die Träume, die wahr werden.«

  • [Jake] und Dolce auf Wanderschaft im Haus


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    Als die Rosahaarige sich nach der Frage von Jake einfach umdrehte und loslief, folgte Jake ihr einfach nach einem kurzen Zögern. Wenn sie das nicht gewollt hätte, würde sie das wohl sagen und somit geht Jake davon aus, dass Schweigen in dem Fall Zustimmung bedeuten sollte. Als beide sich an den Wachen vorbei schleichen, steigt Jake sein Puls an und endlich merkt er mal wieder etwas Adrenalin. Selbst erstaunt darüber, dass sie trotz des Alkohols noch im Stande sind zu schleichen, kann Jake es fast nicht fassen, dass sie in einem ewig langen Korridor landen. "Ich suche nichts Konkretes, wenn ich es sehe werde ich es ja vielleicht wissen." Langsam schreitet er an der Rosahaarigen vorbei und betrachtet die Gemälde. Jake kommt nicht drumrum zu denken, wie unsagbar hässlich sie alle sind. Keines, nicht ein einziges davon würde ihm auch nur im Ansatz zusagen, wie man sowas zeichnen und auch noch aufhängen kann, mag er einfach nicht verstehen. "Schrecklich." Getrieben vom Wunsch etwas Interessantes zu finden, öffnet Jake die nächstbeste Tür und wirft einen flüchtigen Blick hinein. "Scheint ne Kammer für Dreck zu sein." Er tritt etwas zur Seite, damit die Rosahaarige auch sehen kann, wie die Besenkammer aussieht. Leise beginnt Jake zu kichern. "Was für ein Zufall, soll das unser Schicksal sein?" Blöd grinsend blickt er sie an und aus dem Kichern wird ein lautes Lachen. Der Alkohol wirkt dann doch zu gut, als das Jake sich noch beherrschen kann. "Ich glaub es ist besser, wenn du die nächste Tür öffnest. Du hast bestimmt mehr Erfolg als ich." So wirft Jake mit einem Knall die Tür wieder zu und versucht, dass dämliche Grinsen aus seinem Gesicht zu wischen - vergebens.

  • [Auf Schatzsuche] Jake & Dolce


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    Die Einstellung des Weißhaarigen gefiel dem Elfenmädchen, auch wenn sie dies wohl nie ausgesprochen hätte weil es für die Rosahaarige unmöglich war auch nur im Entferntesten darüber nachzudenken und dieser Gedanke wahrscheinlich sowieso im Alkohol seinen Ursprung hatte. Seine Aussage, dass er an nichts Konkretem interessiert war, beäugte Dolce ein wenig misstrauisch. Man hielt doch in gewisser Weise immer nach etwas Ausschau, war auf der Suche aber vielleicht wusste der Namenlose es noch gar nicht und würde sich durch die zahlreichen Reichtümer inspirieren lassen und sich schlussendlich daran bedienen. Aber all dies würde bedeuten, dass er doch nach etwas Bestimmten auf der Suche war und zwar nach etwas so wertvollem, dass es seinen Geldbeutel zum Klingeln bringen würde. Ihr Kopf schmerzte und sie hielt in sich für wenige Sekunden, ehe sie ihre Hand wieder an sich herab sinken lies. Genau genommen interessierte sie das Interesse des Anderen nicht. So lange sie einander nicht in die Quere kommen würden. Im Augenwinkel schielte sie zu der Gestalt an ihrer Seite, überlegte sich zum wiederholten Male an diesem Tag, wie sie ihn bezwingen würde, sollte der Ernstfall eintreten. Er wirkte nach wie vor schwach und leicht zu bezwingen aber der schein konnte trügen und machte sie diese ganze Aktion hier nicht zu eine Art Partnern. Dieser Gedanke stieß Dolce schwer auf. Irgendwie wurde ihr dabei richtig übel zugleich war da aber auch ein Gefühl der Vertrautheit, welches sie sofort wieder im Keim erstickte bevor es sich entfalten konnte. Seine Stimme durchbrach die Stimme des Korridor. Ein einzelnes Wort. Sein Blick war dabei auf die zahlreichen Gemälde gerichtet und tatsächlich schlich in genau diesem Moment ein leichtes Lächeln über ihre Lippen weil genau dieses Wort ihr ebenfalls in den Sinn kam beim Anblick der sogenannten Kunst. Ihr Begleiter hatte kein sonderlich großes Glück beim Auswählen ihres nächsten Ziels, denn prompt fanden sie offenbar die Besenkammer. Behutsam lugte Dolce an dem Anderen vorbei um auch einen Blick hinein zu werfen aber es sah nicht so aus als gäbe es dort etwas zu holen. Müde blinzelte die Elfe, ehe sie sich wieder von dem besagten Raum abwandte und die nächsten Türen ins Visier nahm, die vom Korridor wegführten ehe sie vom Lachen des Anderen abgelenkt wurde. Die Ironie hinter der Geschichte schien ihn zu belustigen und auch der Alkohol im Blut der Rosahaarigen führte dazu, dass ihr ein Lachen entfuhr, vor allem als der Weißhaarige sein dämliches Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht bekam. Ohne großartig darüber nachzudenken ergriff Dolce den nächstbesten Türknauf und öffnete die dazugehörige Tür mit Schwung. Es war dunkel dahinter und eine steinerne Treppe führte hinab. Misstrauisch beäugte Dolce das was sich ihr offenbart hatte, ehe sie sich zu dem Anderen umdrehte. "Entweder das oder wir finden dort unten unser Ende..." sagte das Elfenmädchen fast schon in einem verführerischen Tonfall und schmunzelte leicht, da der Alkohol fast schon durch ihr Blut schoss. "Oder aber dort unten wartet der Jackpot..." Herausfordernd sah sie ihn die Richtung des Weißhaarigen, während ihre Hand noch immer die Tür aufhielt.

  • [Auf der Tanzfläche] Forte & Bade


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    Begeisterung sah anders aus - soviel war klar aber das hübsche Gesicht hatte schon vor seinem Auftauchen ausgesehen als würde sich die Blonde mit Irgendetwas quälen. Umso mehr überraschte es den Dunkelhaarigen, dass sie doch tatsächlich einwilligte. Irgendwo hatte der Kriegermeister mit einer Absage gerechnet umso mehr erfreute er sich an einer Zusage seitens der Schönheit. Ein Lächeln schlich sich auf die schmalen Lippen des Herrn und ehe er seine persönlich auserwählte Prinzessin sachte in Richtung Tanzfläche geleiten konnte, hatte sie ihn schon am Handgelenk gepackt und auf die Tanzfläche gezerrt - beinahe als könnte sie es nicht erwarten das Tanzbein zu schwingen. Es wäre wohl der Zeitpunkt gewesen ihr Tun zu hinterfragen aber der Bartträger konnte sein Glück kaum fassen. Ihre Haut war so weich und warm, ein betörender Duft wehte ihn um die Nase, als sie schwungvoll ihr Haar über die Schulter warf, während sie sich versuchte in Tanzhaltung zu begeben, was zugegebenermaßen etwas tollpatschig und weniger professionell wirkte. Sie war wahrlich atemberaubend und er würde gleich der glückliche Mann sein, der an ihrer Seite tanzen durfte. Die Augen des Kriegers strahlten beim Anblick ihrer Schönheit und als sich das Lied dem Ende neigte, warf der Mann dem Orchester einen Blick zu, so dass sie gar nicht anders konnten als ein weiteres Lied zu spielen. Vorsichtig positionierte Bade die Hände seiner Tanzpartnerin an die richtige Stelle und sah sie durch seine Maske durchdringlich an, ehe das Orchester das nächste Lied anstimmte. Es war ein ruhiges Lied - manch Einer würde sagen romantisch. Vorsichtig begann der Krieger sich ungewohnt elegant zu bewegen und machte es der Blondine fast schon zu leicht um seinen Schritten Folge zu leisten. Es war nicht schwer - selbst für Jemanden mit zwei linken Füßen. "Sollte diese Veranstaltung nicht dazu da sein sich zu amüsieren? Verzeiht meine Neugierde aber was hat euch die Laune verdorben?" Ein interessiertes Lächeln lag auf den Lippen des Mannes, während er den Blick der Schönheit, welcher sich immer wieder von ihm abwandte, selbstverständlich bemerkte. Offensichtlich hatte sie ihr Herz schon an jemand Anderen vergeben aber dieser Jemand tanzte offensichtlich ebenfalls mit jemand Anderem. Sachte drehte er sie in seine Richtung, während sein Blick sich nicht von ihrem wundervollen Antlitz löste. "Wer Euch nicht wertschätzt, hat euch nicht verdient, My Lady..."

  • [Jake] und Dolce auf Wanderschaft im Haus


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    Es ging nicht, er schaffte es einfach nicht - das dumme Grinsen wollte nicht weggehen. Als die Rosahaarige auch kurz Lachen muss, wird Jake jedoch wieder ernst. Genug Späße, genug Albernheiten, sie hat eine neue Tür geöffnet und direkt wollte Jake wissen, ob sie mehr Glück hatte als er. Tod oder Jackpot, was wird es wohl sein? "Bei unserem Glück des heutigen Tages finden wir einen Schnapskeller da unten. Worauf also noch warten?" Vorsichtig läuft Jake an der Rosahaarigen vorbei und übernimmt die Führung, als er beginnt die Treppe hinab zu steigen. Geht ein Gentleman nicht eh immer zuerst? Mit einem kleinen Grinsen bewegt sich der Elf vorwärts und hält sich tapfer am Geländer fest, damit er nicht noch im Purzelbaum den Abstieg verkürzt. Ein muffiger Geruch sticht Jake unangenehm in die Nase, leicht modrig im Abgang. "Man müsste mal lüften." Am Ende der Treppe angekommen sieht Jake - nichts. Der Raum scheint bis auf ein paar Regalen leer zu sein, jedoch kann er sich nicht vorstellen, dass es so viel Platz gibt, der nicht genutzt wird. Langsam schreitet er vorwärts und begutachtet die Regale genauer, als ein Kitzeln in seiner Nase dazu führt, dass er herzhaft Niesen muss. Der aufgewirbelte Staub trägt nur noch dazu bei, dass sich ein Nieser nach dem anderen anbahnt und Jake vor Anstrengung einen hochrote Kopf bekommt. Als er sich zu der Rosahaarigen umdreht, reibt er sich mit Hingabe die Nase. "Jetzt ist mein Hals wieder ganz trocken. Wollen wir einfach zurück gehen und noch ne Flasche ordern? Ich glaub die würde gut tun, beste Medizin und so."

  • [Auf Schatzsuche im Keller] Jake & Dolce


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    Ohne weiter zu zögern schlich der Weißhaarige an dem Elfenmädchen vorbei und tat seine ersten Schritte im Dunkeln. Seine Schritte waren behutsam und vorsichtig um nicht zu Fall zu kommen vermutete Dolce bei dessen Anblick und tat es ihm gleich. Ihr rechter Arm hielt sich am Geländer fest , während der Andere an ihrer Seite herab hing. Tatsächlich wurde es auch unten weiter nicht heller und die Augen der Beiden mussten sich erst an die Dunkelheit gewöhnen. Die Rosahaarige blinzelte ein paar Mal um ihren Augen die Gewöhnung zu erleichtern und tatsächlich konnte sie ein paar schemenhafte Umrisse erkennen. Zahlreiche Regale waren zu sehen aber viele davon waren tatsächlich leer. Ob hier ansonsten der Wein gelagert wurde? Es sah zumindest ein wenig danach aus. Vielleicht hatte man die Flaschen nach oben gebracht wegen der Veranstaltung. Es machte Sinn. Bei genauerer Betrachtung der Regale stieg Dolces Begleitung offenbar etwas zu viel Staub in die Nase, da dieser aus dem Niesen gar nicht mehr herauskam. Seine Laute erfüllten den gesamten Keller. Missmutig verzog Dolce ihren Mundwinkel. Die Enttäuschung stand ihr ins Gesicht geschrieben und ein stummer Laut verließ ihre geschlossenen Lippen. Sie nickte nur als der Andere wieder vorschlug den Keller zu verlassen. "Was für ein Reinfall..." murmelte das Elfenmädchen leise und wandte sich von den Regalen wieder ab, ehe sie als Erste die Treppe nach oben wieder erklomm. Vorsichtig hielt sie sich wieder am Geländer fest und war schon ganz oben als sie den Türknauf in die freie Hand nahm und versuchte die Türe zu öffnen - vergebens. Sie drehte den Türknauf, drückte ihn aber die Tür blieb weiterhin verschlossen. Ihre Hand sank wieder herab und bedeutungsvoll sah sie über ihre rechte Schulter zu dem anderen Elf, der immer noch die Nase rümpfte, weil der Staub ihn wohl offensichtlich kitzelte. Offenbar waren sie hier im Keller gefangen. Offenbar konnte man die Türe nur von Außen öffnen. Wer erfand so etwas überhaupt. Wie bescheuert. Insgeheim überlegte das Elfenmädchen ob es vielleicht noch irgendeine Möglichkeit gab hier aus dieser Falle zu kommen aber die Chancen standen nicht sonderlich gut oder? Hatte es dort unten ein Kellerfenster gegeben? Und wenn ja...war es möglich dort hinaus zu kommen.

  • Forte, Iris & Brodik


    Kaum hatte der Silberhaarigen der kleineren der beiden Blondinen zu einem Tanz zugestimmt, verschwand die größere der beiden. Hatte sie zuvor noch ihren Namen vor sich hin gemurmelt? War es Julianna gewesen? Wahrscheinlich hatte er sich getäuscht. Mit einem letzten verwirrten Blick auf sie wandte er sich aber schließlich wieder seiner Tanzpartnerin zu, die ihm erneut ein Kompliment machte. Selbst ihm fiel langsam auf wie übertrieben die Komplimente waren, aber noch überwog seine Eitelkeit, weshalb er sich nicht weiter daran störte, sondern das Kompliment ganz einfach annahm. "Ja die Muskeln waren wirklich Arbeit. Ich danke für dein Verständnis. Die meisten Damen hier wären wohl schockiert über eine solche Nachricht. Nicht tanzen und auf einem Ball.", plapperte er währen sie ihn bereits auf die Tanzfläche zog. Ein wenig nervös war der Silberhaarige dann doch. So viele Menschen waren hier die sich im Kreis drehten und... eben tanzten. "Oh... sie ist nicht meine Begleitung. Ich bin ja wie gesagt zur Arbeit hier, also alles gut.", erklärte er schließlich platt und sah die Blondine vor sich an. Sie war wirklich ein gutes Stück kleiner als er und es fühlte sich ein wenig komisch an so dicht vor ihr zu stehen. Sie musste sogar den Kopf in den Nacken legen, um ihm ins Gesicht blicken zu können. "Ich bin Brodik. Und wie ist dein Name?" Das Lied startete und glücklicherweise war es ein langsamer Walzer. Brodik glaubte sich an ein paar Tanzschritte davon erinnern zu können. Er begann, setzte einen Fuß nach vorn und zog die hübsche Dame einfach mit sich. Gehörte sich das so? "Anderweitig wieder gut machen? Wie soll ich das nur schaffen? Bei deiner zierlichen Figur breche ich dir vermutlich sofort den Fuß.", brachte er mit einem kurzen Lachen hervor. Hoffentlich klappte das irgendwie.

  • Trotz ihrer ziemlich ruppigen Art schien der Kriegermeister keinen Gedanken daran zu verschwenden, von seinem Vorhaben abzulassen. Besser für Forte, wollte man meinen. Auch wenn sie wirklich alles andere als begeistert davon war, mit Bade zu tanzen. Oder überhaupt zu tanzen. Der Dunkelhaarige wurde von der Blonden durch die Menge gezogen, vielleicht auf der Suche nach einem guten Plätzchen zum Tanzen, vielleicht aber auch nur um ihren Kollegen in der Masse nicht aus den Augen zu verlieren. Mit einem guten Blick zu den anderen beiden, aber dennoch mit ausreichend Sicherheitsabstand, verharrten sie schließlich irgendwo in der Menge. Und kaum, dass die Musiker ein weiteres Lied anstimmten, legte er auch schon eine Hand an ihre Hüfte und griff mit der anderen nach der Hand derjungen Wächterin. Es fühlte sich irgendwie seltsam an, mit dem Kriegermeister hier so zu stehen, auf einem Ball, drauf und dran miteinander zu tanzen. Bisher hatte sie Bade nie abseits der Kaserne erlebt und sie hätte besonders auf einem Ball nie damit gerechnet, auf ihn zu treffen. Man konnte eben nie erahnen, was hinter der Fassade schlummert. Tatsächlich stellte sich die Blonde gar nicht so sehr ungeschickt an, wie sie selbst erwartet hatte, was aber hauptsächlich daran lag, dass der Bartträger wirklich gut tanzen konnte. „Nun, ich bin eigentlich kein Freund solcher prunkvollen Veranstaltungen. Mein Bruder hat mich dazu überredet, mich unter die Leute zu wagen, aber dennoch kann ich mich einfach nicht dafür begeistern.” Hoffentlich stellte ihn ihre Antwort zufrieden, gewiss würde sie ihm nicht den wahren Grund für ihre schlechte Laune verraten. Einerseits kannten sie sich nicht wirklich und andererseits war ihr der wahre Grund schlichtweg peinlich. Während die beiden sich schweigend umher bewegten glitt ihr Blick immer wieder zu ihrem Kollegen hinüber, möglichst so, dass es ihrem Tanzpartner nicht auffiel. Dieser jedoch hatten seinen Blick so sehr an sie gehaftet, dass es ihm ein leichtes schien ihre Blicke zu jemand anderem wahr zu nehmen. „...was? Ich weiß nicht, wovon ihr sprecht!” Nicht nur ihre Reaktion auf seine Aussage, auch die Farbe, die ihr ins Gesicht stiegt und die Tatsache, dass sie ihm bei ihrer Antwort nicht in die Augen sehen konnte, mussten ihrem Gegenüber sofort verraten, dass er regelrecht ins Schwarze getroffen hatte. Nun, nicht ganz, dennoch fühlte Forte sich ertappt. „...bitte entschuldigt...”, sprach das schlechte Gewissen aus ihr, Bade hätte sich lieber jemand anderes als sie zum Tanz auffordern sollen, damit wäre er sicher glücklicher geworden.

  • [Jake] und Dolce gefangen im Kellergewölbe

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    Stumm folgte Jake der Rosahaarigen die Treppe wieder hinauf, kam sie ihm viel länger vor als beim Abstieg. Durch die Niesanfälle kribbelte seine Nase immer noch und Jake freut sich schon auf einen frischen Hauch von Luft, wenn sie endlich wieder aus dem stickigen Kellergewölbe abhauen würden. So hebt es seine Laune nicht als er sieht, dass die Rosahaarige vergebens versucht, die Tür von Innen zu öffnen. "Dein Ernst?" Sanft drängt sich Jake an ihr vorbei und versucht selbst, die Tür zu öffnen. Der Knauf lässt sich einfach nicht drehen, völlig egal wie kräftig Jake auch daran dreht, er bewegt sich nicht ein einziges Stückchen. Jake kniet nieder und schaut in das Schlüsselloch, während er in seinen Taschen nach einem Angelhaken kramt. Vielleicht kann er ja damit das Schloss überwinden und sie beide befreien, jedoch sieht sein scharfes Auge schnell, dass dieses Schloss damit nicht zu knacken sein wird. Zu fein ist der einzige Haken, den er dabei hat und so haben beide nun zwei Möglichkeiten. Sie können wild an der Tür hämmern und hoffen, dass sie gehört und gerettet werden. Jake ist aber nicht scharf drauf, von einem Menschen gefunden zu werden. Wer weiß schon, wie viel Dankbarkeit die dann erwarten, mal ganz davon abgesehen das sie ihn und die Rosahaarige dumm wie sonst auch anglotzen würden. Es ist ja nicht so, dass er sich unwohl in der Nähe der Rosahaarigen fühlt, aber er will nicht das sie beide zum Gesprächsthema des Abends werden, weil sie im Keller eingesperrt waren. Also läuft er die Treppe wieder hinunter und sucht den Raum abermals ab, dieses Mal jedoch mit dem Ziel einen Ausgang zu finden. Als er schon fast aufgeben will, merkt er einen ganz zarten Luftzug. Jake begibt sich auf alle viere und kriecht unter ein Regal, wo er eine Art Abdeckung findet, die er zur Seite schieben kann. "Gut, die Quelle vom Moderduft haben wir nun gefunden. Der Schacht führt bestimmt zum Abwasser, aber besser als weiterhin hier zu bleiben. Ich werde mich da mal durchschieben, du kannst mir folgen oder am Ende der Treppe auf mich warten, ich werde dir dann die Tür öffnen. Ganz wie du willst." So blickt er der Rosahaarigen über die Schulter zurück nochmal in die Augen, bevor er sich wieder abwendet und beginnt, durch den Schacht zu kriechen.

  • [Im Kellergewölbe] Jake & Dolce


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    Natürlich versuchte der Weißhaarige sein Glück selbst aber auch er schaffte es nicht die Türe wieder zu öffnen. Stumm beobachtete Dolce seine Bemühungen ohne die Hoffnung zu haben, dass sich diesbezüglich etwas tun würde. Würde die Rosahaarige so Etwas wie Mitleid empfinden können hätte sie dieses wohl gegenüber dem armen Türknauf empfunden, der vom dem Elf alles andere als sanft behandelt wurde. Langsam wandte sich Dolce um, verharrte jedoch in ihrer Bewegung als sich ihre Begleitung hinkniete um durch das Schlüsselloch zu spähen. Auch wenn sie sich davon wenig versprach, rührte sie sich keinen Millimeter um seinen Plan zu durchschauen. Er wollte also das Schloss knacken wie es sich für einen Dieb gehörte. Ihre Mimik veränderte sich nicht, verharrte in einem nichts aussagendem Gesichtsausdruck. Auch diese Methode blieb erfolglos und so erhob sich der Weißhaarige wieder und drehte sich um. Einen Moment streiften sich ihre Blicke ehe er die Treppe wieder hinunter hastete. Ein Seufzen entwich den Lippen der jungen Elfe, ehe sie ihm langsam folgte. Nicht etwa weil sie darauf hoffte durch ihn gerettet zu werden sondern weil auch sie wusste, dass es wenn es noch einen Weg hier heraus geben würde, dieser irgendwo da unten in der Dunkelheit war. Sie strich ihr Kleid glatt, ehe sie die Treppe hinab stieg und sich schließlich wieder am Ende wieder fand, wo ihre Augen den Anderen entdeckten, der gerade fast schon verzweifelt einen Ausgang suchte und offensichtlich fand. Auf allen Vieren kroch er am Boden herum und hatte offensichtlich einen Luftschacht entdeckt, der wohl auch die Ursache des Modergeruchs war. Dolce rümpfte die Nase, verzog jedoch keine Miene. Über seine Schulter blickend tat der Elf seinen Plan kund. Stumm sah Dolce den Anderen an als dieser zu Ende gesprochen hatte. Für sie gab es keine Wahl. Für sie gab es nur eine Möglichkeit, da die zweite offensichtlich voraussetzte, dass sie ihrem Gegenüber vertraute und dem war ganz und gar nicht so und so zögerte sie nicht, kürzte mit einem knappen aber beherzten Riss ihr Kleid, da sie mit ihrem bodenlangen Kleid wohl nicht so gut vorangekommen wäre und lies die Überbleibsel zurück. Auch sie begab sich nun auf alle Viere und kroch dem Anderen hinterher. Der Modergeruch wurde immer intensiver, je weiter sie durch den Schacht voran kamen. Es war stockdunkel und beklemmend aber Dolce riss sich zusammen. Kein Meckern oder Nörgeln verließ ihre Lippen wenn sie in irgendwelche undefinierbaren Substanzen griff. Wahrscheinlich Mäusekot oder noch unaussprechlichere Dinge. Wahrscheinlich war sie dicht hinter dem Anderen. Sie konnte es nicht genau ausmachen, da sie nicht einmal die eigene Hand vor Augen sah aber als sie gegen Etwas Weiches stieß hatte sich ihre nicht gestellte Frage beantwortete. "Ugggh..." kam es über ihre Lippen und sie rieb sich den Kopf , ehe sie ebenfalls in ihrer Position verharrte und darauf wartete, dass der Andere die Ursache für sein Anhalten Kund gab. Vorsichtig tastete sich das Elfenmädchen noch ein Stück nach vorne und plötzlich erkannte sie die Ursache. Der Schacht teilte sich.

  • [Auf der Tanzfläche] Forte & Bade

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    Wie zu erwarten, fegte das Blondchen in seinen Armen wie ein Engel über die Tanzfläche. Eine gute Führung war eben alles und auf gewisse Art und Weise konnte eben jeder tanzen. Sie war definitiv eleganter und graziöser als sie zugeben wollte. Natürlich musste sie eine starke Kriegerin sein aber das war noch lange kein Grund warum man sich nicht auch ab und an in ein schickes Kleid werfen konnte und ganz und gar das sein durfte was man eben doch auch war - eine Frau mit Gefühlen und die hatte die Schönheit ganz offensichtlich nur leider schien ihr Blick getrübt und ihre Zuneigung galt dem Muskelprotz, der unweit von ihnen entfernt mit einem kleinen zierlichen Mädchen tanzte. Wie verblendet und dumm er doch war. Beinahe hätte der Kriegermeister den Kopf geschüttelt. Forte war eine richtige Frau und das dort war ja fast noch ein Kind. Geschmäcker waren zwar unterschiedlich aber die Schönheit dieser Frau hier in seinen Armen konnte doch niemanden entgehen. Ihr goldenes Haar funkelte im Licht und wog sachte in der Tanzbewegung. Sie war ein zauberhafter Anblick und sich dessen offensichtlich noch nicht einmal bewusst, was sie beinahe noch verführerischer machte."Manchmal kann man selbst an Orten die einem nicht zusagen etwas für sich entdecken... und wenn es nur das köstliche Essen hier ist. Oder eine Begegnung." Ein zaghaftes Lächeln huschte über die Lippen des Mannes. Seine Augen funkelten seinen Gegenüber an und verloren sich beinahe in den meerblauen Augen seiner Tanzpartnerin, die sich bei seiner nächsten Aussage mehr als nur ein bisschen ertappte wurde. Ihr Blick wandte sich gen Boden, ihre Wangen erröteten und sie versuchte sich aus ihrer Situation zu reden. Die Blondine trug ihr Herz ja regelrecht auf der Zunge. Selbst ein Blinder mit Krückstock hätte sie bei ihrer Schwärmerei ertappt. Ein Lachen entfuhr dem Krieger. Herzlich. Vorsichtig löste er seine Hand um ihre Hüfte und führte sie an ihr Kinn um dieses anzuheben. "Entschuldigt euch niemals für eure Gefühle. Die sucht man sich nicht aus." Zärtlich strich er eine Haarsträhne hinter das Ohr der Blonden und führte seine Hand wieder an ihre Hüfte um sie langsam im Takt zu drehen. Ihr Kleid folgte jeder Bewegung, schwang langsam mit, schmeichelte ihrer Figur. Sie war ein ganz atemberaubender Anblick. Allein ein Tanz mit ihr genügte um dem Bartträger zu bestätigen, dass sich sein Ausflug gelohnt hatte...