• [IMG:http://orig12.deviantart.net/cd26/f/2017/034/f/7/leon_by_nijurah-daxrxec.png]Leon & Elena | in einem Krankenzimmer


    Leon hatte schließlich doch weiter gemacht, seine Fingerspitzen berührten gerade den dünnen Stoff ihrer Unterwäsche, dann zog seine Freundin ihre Beine an sich heran und drehte sich ein bisschen von ihm weg. Oh, war er also doch zu schnell gewesen? Oder was war los? „Ich.. ähm.“ Wie sollte er das denn jetzt erklären? Das Halbwesen wusste ja, dass Elena bis jetzt keine Erfahrung dabei hatte aber.. eine gewisse Ahnung oder sowas.. war das nicht irgendwie.. normal? Sowas laß man doch mal in Büchern, da fiel ihm aber ein dass die Blonde ihre meiste Zeit in der Schmiede am heißen Ofen verbrachte. Hmm... Leon legte seine Hände auf ihre Oberschenkel und konnte sich dann ein leichtes Grinsen nicht verkneifen als er wieder Worte fand. „Ich will dir nur zeigen was mir bei meiner Heilung helfen kann.“ Er lehnte sich nochmals zu ihr hinab, küsste sanft ihre Stirn, ihre Wangen und wieder ihren Mund. „Entspann dich, es wird dir sicherlich gefallen.“, hauchte ihr der junge Kerl ins Ohr und keine Sekunde später hatten seine Finger dann sein Ziel gefunden und Leon hoffte dabei einfach dass.. Elena nicht davon lief und.. es ihrem Bruder erzählte.

  • [Am Buffet] Kyle & Bianca


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    Biancas Outfit

    Sein Körper war angestarrt. Er schien mit dieser Reaktion seitens der Adelstochter nicht gerechnet zu haben. Natürlich nicht. Sie hatte ihn zu keinem Zeitpunkt das Gefühl gegeben, dass es dazu kommen würde. Wenige Tage vorher hatte sie ihn noch am Strand angeschrien und nun lag sie hier in seinen Armen. Geborgen und doch völlig ausgeliefert. Ein Zwiespalt. Beinahe bereue sie ihr Handeln. Beinahe wäre sie seinen Armen wieder entflohen einfach um nicht noch mehr Dinge in ihrem Kopf zu haben, die ihr wahrscheinlich Tage später den Schlaf rauben würde aber es war ihr nicht möglich. Es tat so gut. Es lies sie die Welt um sie herum vergessen. Es lies sie all das Geschehene ausblenden. Die Anspannung seines Körpers löste sich und schließlich hüllten seine Arme sich um den zierlichen Körper Biancas, hüllten ihn in Wärme und Geborgenheit. Gaben ihr Tatsächlich auch wenn nur für diesen klitzekleinen Moment das Gefühl das wirklich alles gut werden würde. Eines Tages. Die Welt erschien wesentlich sicherer und ihre Probleme ein Stück kleiner doch zugleich war da irgendwo etwas in ihr das aufschrie. Eine kleine Stimme, die ihr zuflüsterte, dass es nur den Schein hatte, dass dieser Abend zu Ende gehen würde und das alles über ihr hereinbrechen würde. Die Blauhaarige konnte Kyles Atem an ihrem Gesicht spüren. Seinen Herzschlag beinahe fühlen oder war es doch ihr eigener? Tränen flossen nach wie vor über ihr Gesicht. Ab und an entwich ihr ein Schluchzen. Bianca spürte die Wange des Anderen an ihrem Gesicht. So nah. Waren sie sich bisher jemals so nah gewesen? Sie waren sich doch immer zu stolz gewesen, hatten einander mit Absicht weh getan, hatten einander weggestoßen und nun lagen sie sich hier in den Armen, benutzten einander als Rettungsanker in dieser verworrenen Welt. Was war nur geschehen, dass es dazu kommen musste? Zu viel. Schließlich war es der junge Mann, der das Wort ergriff. Eine vertraute Seele. Vielleicht sogar die Einzige hier in einem Meer aus Fremden und Verwandten, die zwar auf dem Papier einen Verwandschaftsgrad vorweisen konnten aber damit endete die gemeinsame Verbindung auch schon wieder. Kyles Stimme war brüchig aber voller Wärme. Auch er wusste offensichtlich mit dieser Situation nicht so recht umzugehen. Eine Situation wie diese hatte es bisher nie gegeben und würde es vielleicht auch nicht mehr so schnell geben. Irgendwann hatte er seine Frage schließlich ausgesprochen und Bianca setzte zu einem Wort an aber es fühlte sich an als hätte sie ihre Stimme verloren. Ein unsichtbarer Kloß hatte sich in ihrem Hals gebildet und hinderte sie daran ein einfaches und doch so bedeutsames Wort auszusprechen und so reduzierte Bianca ihre Antwort auf ein Nicken. Auch sie empfand diese Menschen als erdrückend und beengend. Ablenkung war vielleicht wirklich nicht das Richtige in diesem Moment. Sie hatte es versucht und war kläglich daran gescheitert also war es definitiv die beste Option. Langsam löste sie sich von Kyle. Ihr Blick traf auf seine Augen. Glasig. Ein gequälter Blick. Sie hatte nie daran gedacht, dass auch er viel mitgemacht hatte. Zu engstirnig war sie gewesen und wahrscheinlich auch heute noch. Sie hatte nie gefragt was ihn quälte. Nun war sie hier und halste ihm ihre Probleme auf. Einen Augenblick verharrte Bianca in ihrer Position und sah ihren Gegenüber einfach nur an. Stumm. Ihr Herz fühlte sich von Sekunde zu Sekunde schwerer an. Ihre Mauer war niedergerissen und sie hatte das Gefühl das alle Blicke auf sie gerichtet waren. Ihr maskiertes Gesicht, welches heute doch zur Gänze enthüllt war - trotz Maske. Beinahe hilfesuchend streckte sie ihre Hand nach der seinen aus und ergriff sie. Die Schockstarre hatte nachgelassen und der Fluchtgedanke hatte Überhand gewonnen und so packte sie Kyles Hand und steuerte geradewegs nach draußen. Es war nicht die Vordertür die sie gewählt hatte. Es war die Tür in den Garten. Dort lichtete sich die Menschenmasse. Dorthin hatte sich niemand zurückgezogen, denn die Menschen genossen den Trubel und die Aufmerksamkeit, wie sie es sonst auch tat. Mit ihrer freien Hand ergriff Bianca die Türklinke und drückte sie hinab. Die kühle Abendluft schlug ihnen entgegen aber es fühlte sich tatsächlich angenehm an. Fast schon befreiend. Das Mädchen mit den Korkenzieherlocken fühlte sich wie ein Vogel, den man in die Freiheit entlassen hatte nachdem er jahrelang eingesperrt gewesen war. Sie konnte endlich wieder durchatmen. Der Druck auf ihrer Brust nahm ab. Sie konnte endlich gezielt ein und ausatmen. Die Tür fiel hinter den Beiden ins Schloss und sperrte die Menschenmasse aus. Ihre Hand hatte nach wie vor die seine umschlossen. Ihr Blick fiel auf die umschlossenen Hände und verharrte darauf. Stillschweigend betrachtete sie die ineinander verschlungenen Finger, die sie vor dem Zusammenbruch zu retten schienen. "Ich..." setzte Bianca an und doch versagte ihre Stimme auf ganzer Linie. Sie zitterte aber nicht weil ihr kalt war. Sie zitterte weil sie sich entblößt und irgendwie ausgeliefert fühlte. Sie war ihm doch irgendwo eine Erklärung schuldig und dabei konnte sie sich die ganze Situation selbst nicht erklären. Langsam lockerte sich ihr Griff um seine Hand und sie wandte sich ein kleines bisschen von ihm ab. Sie griff nach ihrer Maske und löste sich von ihrem Gesicht. Zum Vorschein kam das porzellanfarbene Gesicht, welches passend zu ihrem Kleid geschminkt war. Die Schminke war offensichtlich sehr kostspielig gewesen, denn sie hatte dem Tränenmeer der Blaublütigen widerstanden. Vorsichtig wischte Bianca die Tränen beiseite und lies schließlich ihre Hände wieder an ihrem Körper herabfallen. Ihre rechte Hand hatte die Maske umklammert, drückte sie fest zusammen bevor Bianca sie zu Boden fallen lies. Da lag sie nun. Am Kiesweg. Wunderschön und doch weggeworfen. Am Boden. Dieses Gefühl kam der Adelstochter nur zu bekannt vor. Erneut füllten ihre Augen sich mit Tränen. "Es tut mir Leid...ich bin heute gänzlich unbrauchbar..." Sie verschränkte ihre Arme aber brachte ein leichtes aber ganz offensichtlich gespieltes Lächeln zustande. Zwei Entschuldigungen an einem Tag. Wow. Dieser Abend war wirklich sonderbar.

  • Maerwen und Ondorus und Iris Noire (again!)


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    Maerwen war noch immer verärgert gewesen wegen dieser Bälger, die sich an so einem feierlichen Tag diesen kindischen Streich einfallen lassen haben. Am liebsten hätte sie sie mit an den Ohren aus der Villa geschleift. Doch bevor sie auch nur irgendwie reagieren konnte, waren die Kinder weg und sie auch nicht mehr alleine. Einer der Gäste hatte sich zu ihr gesellt, doch es war nicht irgendjemand. Kein Mensch, aber auch kein Elf. Maerwen hatte schon einiges gesehen, aber noch nie einen Univir. Er schien verärgert zu sein, nicht gehen zu können. Aber ehrlich gesagt hatte die Dunkelelfe selbst nicht den blassesten Schimmer, warum jetzt der Eingang versperrt wurde. "Lassen Sie mich das für sie klären.", antwortete sie förmlich und ihre Augen suchten nach eine der Gastgeber. Tatsächlich war eine blauhaarige zu Boden gegangen und für einen kurzen Moment hüpfte Maerwen's Herz in ihrer Brust, bevor sie mit einer gewissen Erleichterung feststellte, dass es sich nicht um Electra handelte. Dennoch musste sie der Dame helfen und so wollte sie sich auf den Weg machen, als jedoch wieder Iris zu ihr kam. Und was für einen Auftritt sie wieder hinlegte! Maerwen konnte schon das Chaos vor ihrem inneren Auge sehen, als Iris auf das Kleid einer Dame stieg. Doch nicht nur das, sie schaffte doch auch tatsächlich den Univir neben ihr zu treffen. Mit dem einzigen Glas, dass sie noch zu tragen hatte. Wut stieg in Maerwen hoch und ihre Hände ballten sich zu kleine Fäuste. "Ups? Das ist alles?", sagte sie bedrohlich leise. Wenn Blicke töten könnten, wäre Iris wohl nur noch Pulver. Ihr Gesichtsausdruck wurde erst wieder weicher als sie sich zu dem unglücklichen Gast umdrehte. "Ich bitte vielmals um Entschuldigung. Man wird Ihnen gleich etwas zum Trocknen bringen." Hoffentlich wusste Iris, dass mit "Man" sie gemeint war.



    Eunice bei Violet und Eliza, dann bei Rosalind


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    Oh ja, was für ein Abend! Mit dieser Bemerkung hatte Violet tatsächlich ins Schwarze getroffen. Eunice's Kopf dröhnte noch immer vor all dieser Action, die um sie herum passierte. Für das gemächliche Mädchen war das einfach viel zu viel. Hätte sie gewusst, dass der Maskenball so anstrengend werden würde, wäre sie wahrscheinlich gar nicht gekommen. Doch Eliza schien Eunice's Gedanken lesen zu können und schlug endlich das vor, was sie schon die ganze Zeit machen wollte. Mit einem heftigen Nicken zeigte die Grünhaarige, dass sie mit diesem Vorschlag zu hundert Prozent einverstanden war."Gut, besser wir schauen gleich, ob noch irgendwo ein Platz frei ist für uns drei", sagte sie mit einem leichten Anflug von einem Lächeln und bahnte sich von dem Buffet zu den Tischen. Ihr Magen knurrte dabei, er schien wohl auch zu wissen, dass er nun endlich das bekam, was er schon die ganze Zeit wollte: Essen!

    Schnell hatte Eunice einen Platz gefunden und ihr Herz machte einen leichten Hüpfer. Sie stellte ihr Essen auf den Tisch und drehte sich um, um nach Violet und Eliza zu sehen. Doch dann fiel ihr Blick auf ein blauhaariges Mädchen, welches blutend am Boden lag. Wieso hilft ihr denn keiner? Ein kurzer wehmütiger Blick auf ihr volles Teller, dann huschte Eunice in ihrem Kleid so schnell es ging zu dem verletzten Mädchen."Was ist mit dir passiert?", fragte sie erschrocken, wobei sie nicht sicher war, ob das Mädchen überhaupt bei Bewusstsein war. Langsam versuchte sie die Blauhaarige wieder zum Stehen zu bringen, auch wenn sie sich dabei ziemlich bei ihr anlehnen musste."Besser wir gehen wohin, wo es ruhiger ist. Dann kann ich mich besser um dich kümmern", murmelte sie während sie langsam aus dem Ballsaal ging.

  • [Kyle] mit Bianca im Hintergarten


    [IMG:http://i68.tinypic.com/2r6pbgw.png]Sein Wunsch wurde gewährt. Ohne etwas zu sagen hatte Bianca ihn an die Hand genommen und nach draußen gezogen. Doch nicht, ohne noch einen Blick in sein Gesicht zu werfen. Viel zu durchdringend, zu nah, und zu real. So real, dass sein Blick instinktiv zur Seite wich. Super. Jetzt hatten sie sich immerhin beide schon beim Weinen in die Augen gesehen. So langsam könnte das Universum ihn aber auch mal in Ruhe lassen mit den ganzen neuen Erfahrungen und Ereignissen, die ihm heute schon präsentiert wurden. Dumm nur, dass die weiche Hand, die sich mit seiner verschloss ebenfalls kein bisschen zu bekannten Empfindungen gehörten, ganz im Gegenteil. Die Berührung seiner Hand sendete gefühlte hundert Blitze in seine Fingerspitzen, seine Handfläche, bis hin zu seinem Handgelenk. Sie rüttelten Gefühle wieder wach, die er eigentlich schon lange für begraben hielt, ergänzten den konfusen, unangenehmen Mischmasch an Gefühlen, mit denen er gerade weder umgehen wollte, noch konnte. Als Resultat verlief seine Atmung immer noch ungleichmäßig, mit langen Pausen dazwischen. Doch so sehr nervte ihn das gar nicht. Natürlich hatte es einen gewissen Grad von innerer Unruhe zufolge, aber verglichen mit dem Rest seiner Erinnerungen, die ihm gerade durch den Kopf schossen - die vielen Kämpfe, die Verletzten, die Verlorenen und verloren Geglaubten - dagegen schien sein Empfinden so schwer wie ein Fels zu sein, den man neben einen Gipfel stellte. Versunken in seinen eigenen Gedanken und Gefühlen, brachte ihn erst die zittrige Stimme der Blauhaarigen zurück in die Realität. Bianca's Hand glitt aus seiner, hinterließ einen unsichtbaren Abdruck, bevor sie sich damit ihre Maske abnahm und die Arme verschränkte. Vermutlich hatte sie sie nur abgenommen, weil sie schon feucht von den Tränen war, aber für ihn hatte das zur Folge, dass er sich endlich etwas ebenbürtiger ihr gegenüber fühlte. Er war nicht mehr der einzige, der sich ausgeliefert fühlen musste. Auf ihren Kommentar hin stieß Kyle reflexartig einen lautlosen Lacher heraus. Wahrscheinlich nicht unbedingt die sensibelste Reaktion, die der Bauer von sich hätte geben können, aber selbst jetzt konnte er nicht aus seiner sarkastischen Haut heraus. "Da... Da bist du nicht die einzige" Etwas besseres fiel ihm nicht ein, bevor sein Körper sich letztendlich seiner Schwere hingab und ihn auf dem Boden sacken ließ. Die lauten Festivitäten waren nur noch aus der Ferne zu hören und die kalte Luft, die durch seine Lungen zog half ihm, eine stabile Atmung zu finden. 'Unbrauchbar'... Ja, das war wirklich ein passender Begriff für die beiden in ihrer jetzigen Situation gewesen. Er konnte es immer noch nicht fassen, dass er tatsächlich vor Bianca eine Träne vergossen hatte, und noch verblüffender, dass sie vor ihm Tränen vergossen hatte. Die frische Luft und die Stille halfen ihm zwar dabei, dass bedrängende Gefühl von vorhin im Ballsaal zu lindern, aber im Gegenzug breitete sich die Fassungslosigkeit in ihm aus. Was war gerade passiert? Klar, das fragte er sich im Prinzip schon die ganze Zeit, aber... was genau war gerade passiert? Mit Augenbrauen, die sich fast schon mit den aus Verwirrung gekräuselten Falten seiner Stirn verschmolzen, und einem halb offenen Mund, starrte er den Boden an. "Das... Das mit Astor... Wer macht sowas?" Mit Augen, die nach einer Erklärung suchten, blickte er hoch zu Bianca. Es war nur eines der Dinge, die ihn gerade aus der Bahn warfen, und es war sicher nicht richtig, diese Frage gerade an die Adelige zu richten, die selbst mit Tränen zu kämpfen hatte, aber irgendwie musste sein Kopf langsam anfangen, das Geschehene zu verarbeiten. Und wen hatte er denn im Moment auch sonst? Alle anderen Menschen, die ihm mal nahe standen, die er mal 'Freunde' nennen konnte, hatten ihn verlassen. Nur die Blauhaarige vor ihm war irgendwie immer noch geblieben, auch wenn er nicht wusste, wie er sie denn überhaupt nennen konnte. Und irgendwie... beruhigte ihn das. Wahrscheinlich war ein Großteil dieses Gedankens auf dem Mist seines derzeitigen Gemütszustandes gewachsen, aber auch wenn sie sich die meiste Zeit über stritten und in blöde, unnötige Missverständnisse gerieten, solange sie nur nicht verschwand, solange sie nur da war... vielleicht wäre das ja schon genug.


    [Margaret] flieht aus der Villa


    [IMG:http://i47.tinypic.com/2z4cl04.png]Nur noch ein kleines Stück, dann hätte sie es geschafft. Dann hätte sie triumphiert. Und was für ein Triumph es gewesen wäre, von einem Mitglied einer adeligen Familie etwas gestohlen zu haben! In Margarets Kopf war sie schon längst die Gewinnerin des heutigen Abends und musste nur noch zur Ziellinie herauseilen, aber das metallische Klackern von Rüstungen, die von ihrer rechten Seite kamen, ließ ihr schnell klar werden, dass es wohl doch nicht so einfach laufen würde. Verdammter Mist. Besser, wenn du liegen geblieben wärst. Doch das machte nichts. Sie erwartete den Griff der ersten Wache nach ihrer Hand, zog ihn am Handgelenk nach vorne und fegte ihn von den Füßen. Es war nicht ungewohnt, dass Männer die zierlich aussehende Elfe unterschätzten, und gerne nutzte sie diese Dummheit aus, aber lange würde dieser Überraschungsmoment nicht anhalten, das wusste sie. Zu wusste nicht genau, warum nur zwei Wachen sich ihrer annehmen wollten, aber im Grunde war ihr das auch egal. Auch die letzte Wache zog nicht ihr Schwert, hatte wohl genug Selbstbewusstsein, um es mit bloßen Händen zu versuchen. Ein weiterer Fehler. Menschen lernten doch wirklich nie aus sowas, oder? Hatte ihre Demonstration eben nicht gezeigt, dass sie mehr als nur ein hilfloses Mädchen war? Wahrscheinlich wussten sie es einfach nicht besser. Wenn alles, was sie an Frau zu sehen bekamen aus Einfaltspinseln wie Rosalind bestand, hätte sie als Mann wahrscheinlich auch nicht anders gedacht. Aber nun gut. Jetzt, wo sie schon mal hier war, konnte sie diesen Volltrotteln auch eine Lektion erteilen. Das einzige, worauf sie immer noch achten musste, war ihre Maske... Auf keinen Fall durfte sie sie jetzt verlieren und den Wachen ihr wahres Gesicht zeigen. Diese Maske war die einzige Chance in Zukunft alles, was heute Abend passiert war gegeben falls abzustreiten und so zu tun, als wüsste sie nichts. Also... nicht die einzige. Sie würde es so oder so abstreiten, aber mit Maske hatte sie definitiv bessere Karten nicht erwischt zu werden, als ohne. Nur dumm, dass heute anscheinend wirklich nicht ihr Tag war... Die Wache, die sie zuvor noch innerlich für ihr törichtes Handeln ausgelacht hatte, täuschte an, nach ihrer Hand greifen zu wollen, was sie mit dem selben Handgriff wie schon bei der ersten Wache erwidern wollte, nur um dann nach ihrer Maske zu greifen, womit sie absolut nicht gerechnet hatte. Reflexartig bedeckte sie mit beiden Händen ihre Maske und stolperte ein paar Schritte nach hinten. Nicht weit genug, um die Türklinke nicht immer noch in Reichweite zu haben, aber leider auch nicht weit genug, um dem strengen Griff der Wache zu entgehen. Er zog sie an sich heran und nahm sie von hinten in den Schwitzkasten. Panik kam in ihr auf. Nein, das durfte heute nicht so enden. Das würde sie nicht zulassen. Im Augenwinkel sah sie, wie die Wache hinter ihm schon fast wieder auf seinen Beinen war. So aggressiv wie möglich versuchte die Blonde, wenigstens ihre linke Hand zu befreien. Ihr Versuch wurde jedoch mit einem festen Druck und einem stechenden Schmerz in ihrem Handgelenk beantwortet, der ihr einen scharfen Aufschrei entlockte. Du vermaledeiter Hurensohn, was glaubst du eigentlich, wer du bist! In einem Rausch von Aggression und Sadismus nahm sie gedankenlos ihre rechte, freie Hand, zog sich den Schuh aus und stach ihrem Peiniger mit dem Absatz ins rechte Auge. Volltreffer. Ein Schrei zerriss den Ballsaal, so laut, so voller Schmerz, dass selbst die Wache, die schon fast wieder auf ihren Füßen war, ins Stocken kam. Das war ihre Chance. Sie ließ den Schuh los, stoß die blutende Wache von sich und öffnete die Tür. Danach rannte sie nur noch. Rannte, so schnell ihre Füße sie tragen konnten. In ihr das Gefühl von Hass, Zorn, und am allerwichtigsten - Triumph.

  • Barret und Alicia beim Buffet


    Barrett2.pngEtwas planlos aufgrund der Situation zwischen ihnen beiden und überfordert mit den Massen an Essen, brauchte er wesentlich länger als seine Begleitung um sich etwas auszusuchen. Als es ihm nur bei ganz wenigen Gerichten gelang zu erkennen was es war, zuckte er mit den Achseln und lud sich einfach irgendwas auf den Teller, schließlich war er ja eigentlich nicht wählerisch. Mit seinem vollen Teller wanderte er zu Alicia und ließ sich neben ihr nieder. "Ja ich weiß... typisch Mann, erstmal das ganze Buffet auf den Teller, aber ich habe teilweise keine Ahnung was was ist und so erhöhe ich die Wahrscheinlichkeit etwas gutes erwischt zu haben" erklärte er sich, während seine Wangen rot anliefen. Nachdem sie sich einen guten Appetit gewünscht hatten, machten sie sich über ihr Essen her. Zwischen zwei Bissen wandte er sich wieder an die Dame neben sich. "Was hast du so die letzte Zeit getrieben?" fragte er neugierig, suchte sich etwas von seinem Teller aus um es sich in den Mund zu stecken. Den Blick wandte er nicht von ihr ab, was um ihn herum passierte bekam er nicht mehr wirklich mit.

  • [Rosalind] ~ mit Eunice im Krankenzimmer >> treffen auf Leon & Elena


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    Alles war so verschwommen, so ohrenbetäubend laut und rauschend. In der Zwischenzeit war die Diebin sicher schon entkommen. Doch Rosalind konnte nicht klar denken. Ihr Kopf tat stechend weh und das Blut floss noch immer aus der offenen Wunde an ihrem Hinterkopf. Es kam der Adelstochter wie eine quälende Ewigkeit vor, bis sich jemand erbarmte, ihr vom Boden aufzuhelfen. Noch immer drehte sich alles und die Blauhaarige hatte Schwierigkeiten ihre Grünhaarige Helferin richtig auszumachen. Es handelte sich um Niemanden, den sie kannte, keine Angestellte, kein Familienmitglied, und Rosalind versuchte ihr Gesicht zu erkennen. "Danke.." Es war kaum mehr als ein Hauchen. Nach ein paar Augenaufschlägen konnte Rosalind schon wieder etwas klarer sehen und denken. "Da vorne. Da geht's zum Krankenzimmer." Sie erklärte der Grünhaarigen den Weg durch die Gänge zum Krankenzimmer der Villa. Eigentlich müsste die Adelige aus dem vorherigen Erlebnis gelernt haben aber gerade konnte sie nicht daran denken. Zusammen mit der Grünhaarigen erreichte sie das Zimmer und zusammen schafften sie es sogar, die Tür zu öffnen, nur um zwei vermeintliche Gäste auf dem Krankenbett zu ertappen. Rose war durch den Blutverlust, eine Unordnung die die Angestellten später aufräumen durften, etwas vernebelt und anstatt die beiden zu ermahnen, kicherte sie nur etwas von Sinnen. "Ich glaube wir ... wir stören gerade... Was.. was macht ihr da?" Rosalind hätte genauso gut einige Gläser Hochprozentiges trinken können, es hätte den selben Effekt. Nur, dass der Blutverlust gefährlich werden könnte.


    [Violet]~ bei Eliza am Buffet


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    Nachdem alles wieder ruhiger war, nahm auch Violet einen guten Platz ein und belud ihren Teller mit Essen. Eunice verließ die beiden Mädchen dann jedoch, warum wusste die Brünette nicht ganz, aber sie war zu begeistert von dem ganzen Essen. "Na dann, guten Appetit!" Wünschte sie Eliza und kostete etwas Salat vom Buffet. Es schmeckte wirklich gut! Aber mit Odettes Essen könnte das hier nicht mithalten. Ihre Schwester war ungeschlagene Meisterin in der Küche. "Mhm. Echt gut." Verkündete die Brünette an Eliza gerichtet. "Wie viele Köche haben wohl an diesem Buffet gearbeitet?" Fragte sie die Lilahaarige, welche ihrem Erscheinungsbild nach zum blauen Blut gehörte. Gut gelaunt, aß sie dann gleich weiter. Eine schöne Krönung des Abends.


    [Ondorus] ~ bei Maerwen & Iris Noire


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    Ondorus verweilte an seinem Fleckchen, als die scheinbar Angestellte gerade den Eingang für ihn frei machen wollte, als ihm ein Mädchen entgegen kam, stolperte und das Glas, welches sie transportierte sich direkt auf seinem Horn wider fand, der Inhalt benetzte sein Haupt. "Was soll das?" Der Univir kochte zu diesem Zeitpunkt innerlich und als er die Augen öffnete, um das Mädchen anzusehen, platzte dem eigentlich ruhigen Mann fast der Kragen. Hatte diese Frau sich tatsächlich umgezogen und eine Perücke auf ihr Haupt gesetzt, nur um sich über ihn lustig zu machen? Die Angestellte des Hauses entschuldigte sich sofort und versicherte ihm, man würde ihm sogleich etwas zum Trocknen bringen. Mit wütendem Gesichtsausdruck beäugte der Langhaarige das Silberhaarige Mädchen. "Was glaubst du, was das soll? Findest du das lustig? Dachtest du, ich durchschaue dein Spielchen nicht?" Fragte er sie mit strengem und wütendem Tonfall. Er hatte Mühe, sich zurückzuhalten. Dieser Abend war eine Farce!

  • [Jake] bei Dolce am Tisch


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    Zum wiederholten Male tranken beide eine Runde Schnaps und so langsam kehrte auch dieses gewisse Gefühl an 'Freude' in den Kopf von Jake zurück, dass ihm nur der Alkohol selbst schenken konnte. So nahm er sich fest vor zu gehen, sobald die Pulle leer war und sobald... Ja, was eigentlich? Jake hatte schon seit seiner Weile einen Gedanken im Kopf und fragte sich, ob er das durchziehen könnte. Jake war mal wieder pleite und somit wäre es ein Leichtes, einfach mal durch die Villa zu schlendern und zu schauen, was man sich so in die Tasche stecken könnte. Zur Not kann man ja auch einfach was aus dem Fenster werfen, um es dann draußen wieder einzusammeln, jedoch darf es auch nicht zu schwer sein. Solange es ihm etwas Geld bringt, was auch immer er finden würde, wäre der Abend dann schon perfekt. Als Jake sein Blick wieder durch die Halle geistert und er diese extrem gespielte Freude bei den Menschen sieht, bekommt er eine Gänsehaut. Wie man sich nur so verhalten konnte, würde er wohl nie verstehen. Jake mustert nochmal das Besteck, mit dem er diese Köstlichkeiten verputzt hat, jedoch hat es keinerlei hübsche Verzierungen oder ähnliches und fällt somit leider als kleines Diebesgut aus. Ein letztes Mal füllt er die Gläser der beiden nochmal nach, gibt die Flasche leider nicht mehr her und so hebt Jake nochmals das Glas in die Richtung der Rosahaarigen, um mit ihr anzustoßen. "Auf einen hoffentlich noch besseren Ausklang des Abends als erwartet!" Brennend bahnt sich der Schnaps ein letztes Mal seinen Weg die Kehle hinab und Jake steht auf, um den Tisch zu verlassen. "Ich seh mich mal etwas um, auch Lust zu sehen, was die so an dreckigen Geheimnissen hinter den Türen verstecken?"

  • Elena & Leon im Krankenzimmer... und Rosalind mit Eunice?


    Leons sanfte Küsse halfen ihr dabei, sich ein wenig besser zu fühlen, da sie etwas vertrautes waren. Vielleicht hätte eine genaue Eklärung über sein bevorstehendes Verhalten seinerseits geholfen, aber laut ihm war es wohl besser es einfach zu demonstrieren und dann zu urteilen. Elena war sich immer noch nicht sicher ob sie wirklich wollte... was auch immer er da tat. Sie war sich auch nicht sicher, ob sie überhaupt noch etwas sagen, oder ihm einfach vertrauen sollte? Denn falls sie noch etwas sagen wollte, war für Zögern langsam keine Zeit mehr, denn ihr Freund befand sich mit seinen Fingern schon an den Teilen ihres Körpers, die vor ihr noch kein anderer Mensch angefasst hatte. Wie von alleine spannte sich ihr ganzer Körper an, anstatt sich zu entspannen die Berührungen so zu genießen, wie das Halbwesen sich wohl vorgestellt hatte. Doch genau in diesem Moment platzte die Tür auf, was die Schmiedin hochschrecken ließ, und zwei unbekannte Frauen traten ins Zimmer. "Ah!" Schnell zog sie erneut die Beine an und richtete ihr Kleid so gut wie es ging und bemerkte dann, dass die Blauhaarige einige Bluttropfen auf ihrem weißen Kleid hatte. "Ich glaube... wir sollten nicht länger als nötig im Krankenzimmer sein.", sagte sie an Leon gewandt und blickte dann schließlich zu dem grünhaarigen Mädchen. "Äh... geht es ihr gut?" Rosalinds Frage beschloss die Schmiedin mal einfach zu ignorieren.

  • [IMG:http://fs1.directupload.net/images/150620/cec89ydj.png]Bei Max am Buffet

    Sophias Outfit



    Sophia war erleichtert, dass wenigstens ihr Cousin verstand, warum sie wütend war. Dies änderte zwar nicht wirklich etwas an der Tatsache, dass sie maßlos enttäuscht war, doch immerhin dämpfte es etwas die Wut, welche sich auf Grund ihrer Frustration zwischen ihren Eingeweiden gesammelt hatte. Sie seufzte etwas theatralisch nachdem sie die Ladung Muffins hinuntergeschluckt hatte sowie Max seinen Kommentar beendet hatte und gab ihm mit einem Kopfnicken Recht. “Weißt du, ich habe ja eigentlich nichts gegen das gemeine Volk. Aber manchmal komme ich mir vor, als lägen Welten zwischen uns und … ihnen.” Während sie sprach, drehte sie nachdenklich ein weiteres kleines Gebäck in ihren Händen umher und studierte die liebevolle Dekoration eingehend. Zwar empfand sie es als ungemein spannend mehr über das Leben anderer Leute zu erfahren, besonders wenn es sich um die normalen Bürger der Stadt handelte, doch manchmal war der gesellschaftliche Stand und damit Unterschied spürbar. “Ich meine selbst diese Kinder, die meinen unser schönes Fest zu stören … waren wir früher etwa auch so, Max?”, fragte sie ihn etwas besorgt. Doch eigentlich kannte sie die Antwort auf die Frage. Ihr wäre nie eingefallen einen so wichtigen Ball einfach durch eine solche Aktion zu ruinieren. Ihre Erziehung sowie die Angst vor dem Ärger, welcher sie erwartet hätte, hätte es wohl unmöglich gemacht auch nur ansatzweise auf die Idee zu kommen so etwas in die Tat umzusetzen. “Meinst du es war keine gute Idee alle zu diesem Fest einzuladen?” Sophia hob den Blick und betrachtete die beiden Menschen, welche offenbar zum Ballkönigspaar ernannt wurden. Sie kannte weder den einen noch den anderen Namen und fragte sich, ob die beiden wohl blaues oder gewöhnliches Blut besaßen. Doch eigentlich kannte sie alle adligen Gäste und außerdem wirkte deren Kleidung zu schlicht. Besonders die von dem Jungen. Ob schon sein Opa das Outfit zu besonderen Anlässen in seinem Alter trug? Wow, das war ein äußerst merkwürdiger Gedanke! Aber so unmodern wie seine Kleidung aussah … Sophia wandte sich wieder Max zu. “Sag lieber Cousin, ist dir auch etwas unerfreuliches geschehen, oder warum hast du es vorhin so sehr betont, dass diese Leute sich nicht zu benehmen wüssten?”

  • Eunice und Rosalind unterbrechen die Doktorspielchen


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    Es war für Eunice furchtbar anstrengend, Rosalind Richtung Krankenzimmer zu tragen. Die Blauhaarige war nämlich so benebelt, dass sie sich mit ihrem Gewicht komplett auf das arme Mädchen stützte. Und dann hatte die Villa noch dazu so viele Gänge und Räume! Nichts da mit gleich ums Eck gehen. Ein kurzes Schnaufen entwich Eunice als sie endlich vor dem Krankenzimmer standen und sie versuchte mit einer Hand - mit der anderen stützte sie noch immer die Adelige- die Tür zum Zimmer aufzumachen. Was sie dann sah, war wohl nicht für ihre unschuldigen Augen gedacht. Oder wohl eher, hatten sie und die Blauhaarige Glück nicht später reinzuplatzen."Oh...", , war alles was sie zunächst rausbrachte. Das blonde Mädchen welches an ihrem Kleid herumfummelte, kam ihr bekannt vor. Aber sie hätte sie wohl trotzdem nicht wiedererkannt, wäre da nicht Leon neben ihr gewesen. Eunice fühlte kurz ein leichtes Kribbeln in ihrer Brust und fragte sich, ob das vielleicht von der schweren körperlichen Tätigkeit eben kam. Am liebsten wäre sie umgedreht und weggerannt, doch das Mädchen rief ihr mit ihrer Frage wieder ins Bewusstsein, wieso sie eigentlich ins Krankenzimmer wollte: Um Rosalind zu verarzten, die die Situation anscheint ziemlich komisch fand."Entschuldigung, sie ist ziemlich übel auf den Kopf gefallen", murmelte sie leise und führte Rosalind langsam zu einer Sitzgelegenheit.

  • Collette, "Arthur" und Odette in der Küche


    Der Herr ihnen gegenüber stellte sich aber als Merlin vor, was die Köchin allerdings zuerst nur zu einem skeptischen Blick bewegte. Dass Collette sie verteidigte schmeichelte Odette ein wenig. Das bewies aber nur, was für ein äußerst freundliches und aufgewecktes junges Ding die Blonde war. "Wir wollten nur sicher gehen, dass in der Küche alles glatt läuft. Es hat nämlich Salz gefehlt.", pflichtete die Köchin ihrer neu gewonnen Freundin schließlich bei. Sie mussten Meister Arthurs Bruder ja davon überzeugen, dass sie hier keineswegs herumlungerten und die anderen von ihrer Arbeit abhielten. Wobei sich Odette immer noch etwas unschlüssig war, ob das vor ihnen nicht doch der Meister höchstpersönlich war. Er sah ihm so wahnsinnig ähnlich. "Eine Schürze macht noch lange keinen Koch aus.", stellte die junge Frau dann schließlich klar, als der Schönling versuchte sich zu rechtfertigen. Ehe sie sich aber weiter dazu äußern konnte eilte Coco zur Rettung der Muffins. "Du bist eine Lebensretterin!", stellte die Lilahaarige fest und legte dankend die Hände zusammen, um ein stilles Gebet zu den Göttern zu schicken. Auch Merlin ließ ein Kommentar dazu fallen und nun zog Odette eine Augenbraue nach oben und blickte ihn an. "Also ein Koch scheinst wirklich nicht zu sein, sonst würdest du nicht uns fragen was wir als nächstes tun sollen." Trotz des kleinen Tadels lächelte die Lilahaarige und blickte sich um. Jemand musste sich um das Fleisch kümmern und das Gemüse kleinschneiden und anbraten und jemand musste die Muffins verzieren. "Collette? Kannst du dich bitte um die Muffins kümmern? Ich denke sie müssen noch verziert werden! Und ich kümmere mich um das Gemüse und das Fleisch. Und du Merlin... kannst mir entweder mit dem Gemüse helfen, oder Collette beim Verzieren.", erklärte die Köchin und ohne weitere Zeit zu verschwenden schnappte sie sich eins der großen, äußerst teuren und hochwertigen Messer und fing damit an das Gemüse klein zu hacken.


    Forte, Iris und Brodik am Rande des Saals


    "Weshalb ich eine Waffe auf eine solche Veranstaltung mitgebracht habe?", ein weiteres Mal musterte der Grauhaarige die hübsche Blondine. War sie sicher nicht Forte? Sie kam auf jeden Fall nicht so rüber. Er hatte sie dann ganz einfach verwechselt. "Ich bin heute hier der Aufpasser. Da ist eine Waffe durchaus angebracht.", erklärte er dann schließlich und obwohl die junge Dame näher getreten war, bemühte sich Brodik nicht auf ihr reizendes Dekolletee zu blicken und sah stattdessen zurück zur tanzenden Menge. Just in diesem Moment löste sich ein fremdes, aber doch bekanntes Gesicht aus der Menge und kam nach einem kurzen zögern auf ihn zu. Was war denn heute los? Er war im Dienst. Hatte er überhaupt Zeit für sowas? Der Grauhaarige unterdrückte ein Schnauben. "Beschützer der Sainte Coquilles? Sowas in der Art, ja. Um genau zu sein bin ich ein Wächter von Trampoli. Und das ist...", er deutete auf die blonde Frau neben sich, von der er immer noch dachte, dass sie Forte sein könnte und wartete auf ihre Antwort.


    Kiel & Julia (<3)



    Er war also alleine hier. Warum beruhigte sie das so sehr? Und wie unglaublich war denn der Zufall, dass er dann gerade sie angesprochen hatte? Ob er doch schon von Anfang an gewusst hatte, dass sie sich hinter der Maske versteckte und ob er deshalb auf sie zugekommen war? Nein, so ein Typ Mensch war Kiel nicht, oder? Ehe Julia weiter darüber nachdenken konnte, hatte Hermann die Bühne betreten und verlas die Sieger des Wettbewerbs. Oh wie schade... dabei wollte Julia doch gerade noch jemanden wählen. Als allerdings ihr Name fiel, war sie etwas verwundert und wusste nicht so recht, ob sie sich irrte. Sicher war eine andere Julia gemeint, oder? Doch der dickliche Herr auf der Bühne hatte die Dame mit den Locken bereits in der Menge ausgemacht und bedeutete ihr sich zu ihm zu gesellen. Woher kannte er sie überhaupt? Sicher hatten die Bediensteten sich erkundigt und es dem Herr des Hauses vorher mitgeteilt. Anders konnte sich die junge Frau ein solches Verhalten nicht erklären. "Bitte entschuldige mich.", brachte sie Kiel ein paar kurze Worte entgegen und verkniff sich hinzuzufügen, dass hier ein Fehler vorliegen musste. Sie hatte einfach nicht damit gerechnet, dass sie gewählt werden würde. Das hatte sie ganz eindeutig Cocos Hilfe zu verdanken. Sie musste sich auf jeden Fall bei ihrer Freundin bedanken! Kaum hatte Julia die Stufen zur Bühne erklommen änderte sich die Atmosphäre allerdings erneut. Astor war aufgetaucht. Der Graugrünhaarigen blieb kurz die Luft weg und allein der Gedanke daran, dass der böse Hexer ihr zu nahe kommen könnte, schnürte ihr weiter die Kehle zu. Doch bevor Julias flacher Atem dazu führen konnte, dass sie in Ohnmacht fiel, stellte sich das Ganze als dummer Streich heraus. Es brauchte einen Moment, bis die Badehausleiterin das Geschehen verarbeitet hatte, aber schließlich beruhigte sie sich wieder und schaffte es ein ruhiges Bild nach außen zu wahren. Dass sie sich während ihres kleinen Schwächeanfalls an Hermann festgehalten hatte, schien niemandem aufgefallen zu sei. Nicht mal dem dicklichen Herrn selbst, der schnell den Ballkönig verkündete und dann von der Bühne verschwand. Kiel. Kiel war Ballkönig? Während sie selbst angesichts der vielen neugierigen Blicke nervös war, schien der junge Mann keinerlei Probleme mit seiner Ehrung zu haben. Ganz selbstbewusst sah er sich um und stieg auf die Bühne, wo er sich wie selbstverständlich neben sie stellte. Seine Worte und sein selbstbewusstes, charmantes Grinsen unterstrichen Julias Vermutung nur. "Ja... Glückwunsch.", lächelte Julia verlegen und nach einem kurzen Blick in Kiels Augen, wandte sie sich wieder der Menge zu. Aber auch hier fand sie keine Ruhe, denn noch immer wurde sie von vielen neugierigen Blicken durchbohrt. Himmel! Was sollte sie nur tun? Konnte Kiel ihr nicht helfen? Er schien das ganze schließlich sehr suverän zu nehmen. "Das Königspaar soll den nächsten Tanz eröffnen.", flüsterte eine Bedienstete den beiden schließlich zu und nach diesen Worten sah Julia erneut schüchtern zu dem schicken jungen Herrn. "Oh... also, wenn es gewünscht ist und du nichts dagegen hast...", brachte sie schließlich hervor und ihre Wangen waren gerötet. Schließlich warteten viele der Besucher darauf, dass sie nun den Tanz eröffneten.

  • [IMG:http://orig12.deviantart.net/cd26/f/2017/034/f/7/leon_by_nijurah-daxrxec.png]Leon, Eunice, Rosalind & Elena | in einem Krankenzimmer


    Endlich schien Elena sich auf ihn einzulassen, sich ein bisschen gehen zu lassen und die Situation doch ein bisschen zu genießen. Oder machte das blonde Mädchen einfach... mit, um dem Halbwesen einen Gefallen zu tun? Das war ja jetzt eigentlich auch nicht das, was Leon wollte. Schließlich sollte auch sie ihren Spaß dabei haben und vielleicht sollte er einfach weiter machen. Eventuell ergriff ja auch sie ihre Chance und die Gelegenheit und bereitete ihm ein bisschen Freude... aber dazu sollte es ja eh nicht mehr kommen. Die Tür des Krankenzimmers wurde aufgestoßen und zwei junge Frauen traten ein. Sofort richtete Elena ihr Kleid, Leon hingegen guckte erstmal verwirrt in die Richtung der Damen. Hey, war das nicht Eunice? "Wir wollten nur ein bisschen Spaß haben, die Stimmung auf dem Ball ist ja nicht so die Beste gerade. Außerdem bin ich schwer verletzt, ja? " Dabei deutete Leon todernst auf das kleine Pflaster auf seiner Wange, dann lachte er natürlich. Mit noch nacktem Oberkörper und einer nicht mehr ganz so engen Hose näherte er sich Eunice und ihrer Freundin und half der verletzten Adeligen auf einen Stuhl. "Elena ist eine wirklich gute Krankenschwester, vielleicht kann sie dir ja helfen.", meinte der angehende Jäger schmunzelnd und guckte hinüber zu seiner Liebsten, der die ganze Situation gerade wirklich unangenehm zu sein schien. Aber wieso? War doch nichts dabei hier, noch trugen sie ja ihre Kleidung... "Wie ist das denn passiert?" Seine Frage war eher an Eunice gerichtet, da die Verletzte selbst ja ein bisschen weggetreten schien. "Dort drüben ist Verbandszeug und sowas."




    [IMG:https://orig00.deviantart.net/d14b/f/2017/352/2/c/irisnormal_by_nijurah-dbx4047.png]Iris Blanche, Brodik & Forte | am Rande des Saals


    "Oh, der Wächter von Trampoli?" Iris' Finger griffen nach dem feinen blauen Stoff ihres Kleides und hoben es ein Stückchen an während sie sich vor dem muskulösen Mann verneigte. Das war schließlich keine leichte Aufgabe. Man musste stets wachsam sein, hatte so gut wie keine freie Zeit und bekam dabei wahrscheinlich kaum die Anerkennung, die man verdiente. "Da kann man dir ja nur dankbar sein, dass du unsere wunderschöne Stadt mit deiner Kraft und deinem Willen verteidigst." Die blonde Dame neben ihm schien schüchtern zu sein, sie antwortete zunächst nicht oder vielleicht fühlte sie sich auch einfach nur gestört, weil Iris so einfach in die Unterhaltung geplatzt war? Wobei es nicht so ausgesehen hatte als wären sie gerade in einer regen Diskussion gewesen.. "Genießt du dennoch die Festlichkeiten? Zusammen mit deiner Begleitung?" Iris richtete ihre blaue Maske, linste dabei zur stummen Frau und hob dann ihre Hand, die sie dem jungen Mann entgegen hielt. "Ich entreiße dir ja nur ungern deinen Freund aber ich habe heute einfach wirklich große Lust zu tanzen. Daher würde ich dich um den nächsten Tanz bitten." Ihre ersten Worten waren dabei natürlich an fremde Blonde gerichtet während ihre Bitte dem Wächter galt.




    [IMG:https://orig00.deviantart.net/4b88/f/2015/058/7/5/happy_by_nijurah-d8joqgj.png]Collette, Odette & "Arthur" | in der Küche


    Collete stellte das warme Blech auf eine Ablage und legte die Ofenhandschuhe daneben. Der süßliche Duft von frischem Gebäck stieg in ihre Nase, das war einfach wunderbar! Sofort erhielt sie die liebe Bitte ihrer neuen Freundin, die Muffins mussten auf jeden Fall noch verziert werden. So sollten sie niemals die Gäste erreichen, so wie jetzt sahen sie traurig aus.. einfach nicht hübsch und das wollte Coco jetzt ändern. „Wieso fragst du uns was wir als nächstes machen sollen? Bist du nicht der Koch hier?“ Was für ein komischer Typ war das eigentlich? Naja, die angehende Heilerin kümmerte sich nicht weiter um den Herren, sie hatte jetzt eine Aufgabe, die ihre komplette Aufmerksamkeit brauchte. Aber erstmal musste sie Dekoration suchen! Diese fand das Mädchen aber gleich. Obst, Schokolade, essbare Blüten. Es war so vieles hier! Sofort widmete Collette sich den Muffins, setzte dort einige klein geschnittene Obstsorten auf einen Muffin und auf den nächsten kam ein Wirbel aus Schokolade. Aaah, sie liebte diese Arbeit! Dafür musste man aber auch ein Gefühl haben.. und Talent. „Sie hätten aber ein anderes Rezept verwenden sollen..“, merkte die Bäckerstochter an. Natürlich hatte sie einen der Muffins probiert, musste sie ja, damit die Dekoration geschmacklich auch dazu passte! Und irgendwas in dem Küchlein schmeckte komisch.. vielleicht fehlte noch ein bisschen Zucker? Oder war es zu viel Mehl.. hhmm, das nächste Mal sollte wirklich sie für die Gäste der Adelsfamilie backen. Und Odette kochen!

  • [Iris Noire] bei Maerwen & Ondorus


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    Wenn Blicke töten könnten... hachja. Iris Noire jedoch konnte dem Blick der Dunkelelfe ganz wunderbar standhalten, was... vielleicht daran lag, dass dieser primär auf den Univir vor ihr gerichtet war. Welch schönes Geschöpf! Trotz des grimmigen Blicks faszinierte das seltene Wesen das Fräulein, hatte sie doch bisher nur Geschichten und Legenden über dieses Volk gehört. Genau wie über das ihre. Die Vampirdame legte den Kopf leicht schief und hielt sich dabei einige Finger an die Lippen. Ob der Univir einige wunderbare, seltene Geschichten erzählen konnte? Das würde sie interessieren! Er schien jedoch nicht allzugut auf sie zu sprechen zu sein. Ihre unterschiedlichen Augen wurden kurz zusammen gekniffen, als das gehörnte Wesen sie so anfuhr. »Wovon sprichst du?«, fragte sie irritiert, die förmliche Rede die nicht zu ihr passte, schlichtweg weglassend - obwohl Maerwen noch in Hörweite stand! Hoffentlich würde sie nicht noch einen Rüffel kassieren. Ihr fiel auf, dass der Univir noch von dem Getränk tropfte und mit flinken Händen hob sie zumindest das Glas auf. Den Wink mit den Zaunpfahl seitens der Bediensteten hatte sie natürlich nicht begriffen, zudem sie nicht wusste wo sie so schnell etwas angemessenes herzaubern sollte. Die Villa war einfach zu groß! »Ich bitte vielmals um Verzeihung, werter Univir.«, entschuldigte sie sich dann dennoch höflich und ehrlich gemeint. Sie wusste zwar nicht genau von welchen Spielchen er sprach - obwohl Iris Noire Spielen sehr zugetan war - aber sie hatte doch begriffen, dass er durchaus sauer war und das war nun wirklich nicht in ihrer Absicht gelegen.

  • Maerwen und Ondorus und Iris Noire (again!)


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    Maerwen kochte noch immer vor Wut, doch mittlerweile spürte sie auch eine andere Emotion, die sich langsam in ihrem Körper breit machte? Was war es? Enttäuschung? Trauer? Nein, als ihre Fäuste sich langsam entspannten und ihr ein leiser Seufzer entwicht, erkannte sie das Gefühl: Resignation. Sie hatte es heute bereits einmal gespürt, nämlich als sie dieses stümperhafte Wesen vor ihr in die Villa gelassen hatte. Selbstverständlich verstand Iris den Wink nicht, den Maerwen ihr gegeben hatte, aber die Dunkelelfe hatte keine Lust vor dem Gast nun eine Diskussion mit ihr anzufangen."Ich werde schnell etwas holen, um den werten Herren zu trocknen. Beweg.dich.nicht." Am liebsten hätte sie ihr auch das Reden verboten, aber das war bei Iris doch nur vergebene Liebesmüh. Sie würde sich ja dennoch nicht daran halten. Ein kurzer wehmütiger Blick auf Ondorus und Iris, dann huschte sie schnell davon, um ein Tuch zu finden. Sie musste so schnell wie möglich wieder zurück sein, keiner wusste, was Iris noch so anstellen konnte. Scheinbar reichten ihr ja wenige Sekunden um die werten Gäste zu verärgern. Etwas außer Atem reichte Maerwen dem Univir ein weißes Tuch."Bitte sehr. Möchten Sie, dass ich Sie abtrockne?" Sie wusste, dass manche Adelige keinen Finger rührten, also fragte sie besser nach.

  • [Max] & Sophia


    [IMG:http://orig08.deviantart.net/1970/f/2016/358/6/0/max_trans_by_akinasanni-dasq70f.png]


    Max nickte bedächtig zu den Worten seiner Cousine. Das sah er ganz ähnlich! Über ihre Frage ob sie als Kinder eventuell auch so gewesen sein könnten, entfuhr ihm ein Schnauben. Auf gar keinen Fall! Nun, sicher hatte es die ein oder andere unbedachte Aktion gewesen - Kinder waren vor nichts gefeit - doch niemals etwas derart kalkulatives und empörenswertes wie die Untat dieser Bälger! Ihre Kindheit war sowieso um einiges strenger verlaufen als sich diese Leute wohl vorstellen mochten und gespielt hatten sie wenn dann meist unter sich. "Nun, ich-," Er zögerte kurz, nicht sicher, welch Antwort Sophia von ihm erwartete. "Es ist interessant, die gemeinen Bürger an einer derartigen Festivität teilhaben zu lassen.", formulierte er daher recht allgemein. Interessant traf es wohl durchaus auch am besten. Prinzipiell hatte er ja nichts dagegen - er hob sich ja auch gerne von ihnen ab - aber der Abend war ganz gewiss nicht so verlaufen, wie er es sich vorgestellt hatte! Seine Aufmerksamkeit wurde kurz von Sophia auf das Podium gelenkt, als sein Vater die Nominierung zu Ende brachte. Unmöglich! Das kann nicht sein! Er war nicht zum Ballkönig ernannt worden? Fast wäre er ein wenig in sich zusammen gesackt, aber Max wusste aus langen Jahren der Übung die Fassung zu wahren. Dennoch saß der Schock tief. Hätte sein Vater nicht zumindest dafür Sorgen können, das er nominiert wurde? Vielleicht hatte Herrmann aber auch einfach nicht gewollt, das er sich zu viel mit den Bauernmädchen abgab. Obwohl die Ballkönigin die bezaubernde Julia war! Welch Jammer! Und war der ernannte König tatsächlich dieser Knilch von vorhin, der sie entführt und ihn mit der Bäckersfrau zurückgelassen hatte? Apropos Bäckersfrau - sie war genau der Grund, nachdem sich Sophia gerade erkundigt hatte. Max räusperte sich galant. "Nun, ich hatte eine Begegnung mit einem Fräulein. Für ihre bäuerliche Ausdrucksweise kann sie wohl nichts, aber hier Essen auf und von anderen Tellern zu nehmen... ich war zugegebenermaßen ein wenig bestürzt. Aber gut, im Grunde war es nur eine Kleinigkeit gewesen." Naja, für Max nicht ganz so klein, denn er war wirklich pikiert gewesen, aber vor seiner Cousine wollte er auch nicht allzuviel rumheulen. Schlimm war nur, dass Collette wohl eine Vertraute von Rosalind war, doch das verschwieg er in dem Fall, denn er wollte sein Schwesterherz nicht in ein schlechtes Licht rücken. "Manchmal kann man einfach nur ein wenig den Kopf schütteln.", fügte er hinzu und vollführte ebenjene Geste, die er gerade benannt hatte. Wann dieser Ball wohl sein Ende finden würde?

  • [Vishnal] am Eingangsbereich des Ballsaals


    [IMG:http://i46.tinypic.com/21ag47c.png]Leicht erschöpft atmete der Blauhaarige aus. Jetzt, wo die meisten Gäste angekommen waren, wurde die Luft im Raum doch etwas stickig. Einerseits machte das seinen Job, mit einem Tablett voller Sektgläser bereit zu stehen, nicht gerade einfacher, andererseits freute er sich natürlich über die zahlreichen Besucher, die heute ausnahmsweise von überall herkommen durften. Er selbst war nicht gerade in höher gelegenen Kreisen aufgewachsen und musste lächelnd daran denken, wie magisch und überwältigend er die inneren Hallen des Hauses fand, als er zum ersten Mal eintreten durfte. Wahrlich ein besonderer Tag war das gewesen, der sein Leben vollkommen verändert hatte. Sein Lächeln schwand, als er an den Schabernack der Kinder denken musste, die sich doch tatsächlich als Astor ausgegeben wollten. Begrüßte man so etwa die wundersame Wiederkehr zweier Adeliger? Immerhin konnte diese Unverschämtheit schnell aufgedeckt werden und wurden hoffentlich schon von den daraufhin losgeschickten Wachen gefunden. Selbst er hatte als Kind keinen respektlosen Unfug in diesem Ausmaß in seinem Kopf gehabt. Im Gegenteil, er wurde schon früh mit einen großen Maß an Pflichten beauftragt, und er hatte keine Probleme gehabt, diese auch auszuführen. In gewisser Weise war er seiner Familie sogar ein wenig dankbar für ihre Situation, denn so hatte er schnell gelernt, dass sich um anderer Leute Wohlbefinden zu sorgen fast schon eine Berufung für ihn war. Vielleicht sollte ich ihnen mal wieder einen Brief schreiben... Doch jetzt hatte erst einmal der Ball im Vordergrund zu stehen. Zwar waren schon seit einer Weile keine neuen Gäste mehr eingetroffen, aber die restlichen Sektgläser auf seinem Tablett musste er ja irgendwie verteilt bekommen, und sie selbst zu trinken stand jedenfalls außer Frage, daher tat er sein bestes dabei, den nahe stehenden Gästen sich ihrer leeren Gläser anzunehmen, und sie bestenfalls gleich mit neuen, befüllten Gläsern zu beglücken.

  • [NPC] Arthur bei Odette & Collette in der Küche


    Der Alchemiemeister und scheinbare Koch ließ sich von der Skepsis der beiden Mädchen überhaupt nicht beeindrucken. Tatsächlich freute er sich schlichtweg in guter Gesellschaft zu Diensten zu sein. "Ich bin auch nur zur Aushilfe eingesprichen. Koch bin ich gewiss, aber kein Konditor. Den Nachtisch überlasse ich dir daher gerne.", erklärte er an Collette gewandt. Daher blieb 'Merlin' auch bei Odette um das Gemüse klein zu schneiden. "Du bist eine begabte Köchin. Bist du in allen Bereichen so zielstrebig?", erkundigte er sich beiläufig, ohne von seiner Tätigkeit abzusehen. Arthur kochte wirklich gerne, er tat es nur selten, da die Alchemie ihn meistens zu sehr beanspruchte. Daher hatte er auch mit Freuden zugestimmt in der Küche auszuhelfen. Für eine derartige Veranstaltung brauchten selbst die Adeligen jede zusätzliche Hand. "Genießt ihr den Ball nicht, dass ihr beide heimlich hier herunter schleicht?", fragte er nach einer Weile und sah kurz zu beiden Mädchen auf.

  • Iris & Brodik


    Die hübsche Blondine kam gar nicht dazu sich vorzustellen, denn die andere, ebenfalls hübsche Blondine kommentierte bereits seine Aussage. Dass sie seine Tätigkeit mit so umschmeichelnden Worten beschrieb, gefiel dem lausigen Wächter durchaus! Endlich mal jemand, der seine harte Arbeit würdigte und dafür auch noch eine so positive Wortwahl parat hatte. Ein zufriedenes Grinsen legte sich auf die Lippen des Grauhaarigen, während er ihr zuhörte. "Es ist wirklich schön zu hören, dass meine Arbeit so geschätzt wird, aber ich fürchte daher ist es mir leider nicht möglich zu tanzen. Schließlich muss ich auf der Hut bleiben.", erklärte er auf ihre Frage hin. Dass er eigentlich in erster Linie ablehnte, weil er nicht wirklich tanzen konnte, konnte er so ja gut überspielen. "Ich bitte um Entschuldigung.

  • [IMG:http://fc00.deviantart.net/fs70/f/2014/216/c/7/17_by_princesslettuce-d7tnba6.png]Chlorica bei Vishnal


    Oh..? Chlorica klimperte einige Male desorientiert mit ihren Wimpern herum und ließ ihren Blick achtsam durch die nähere Umgebung schweifen. Wo genau.. befand sie sich eigentlich? Vorsichtig setzte die junge Frau sich auf, ihr Kopf wand sich zur Seite, ihre Augen brauchten einen Moment um sich an die Lichtverhältnisse zu gewöhnen und als sie das taten, da sprang die Frau sofort auf. Nein! Sie war tatsächlich wieder eingeschlafen. Und das nicht einmal in ihrem eigenen Zimmer, sondern in fremden, momentan den Göttern sei Dank, leeren Gemächern. Wieso passierte ihr das nur ständig?! Es grenzte wirklich an ein Wunder, dass sie bisher noch nie wirklich jemand bei ihren spontanen Nickerchen erwischt hatte. Die im übrigen nicht einmal gewollt waren! Die Bezopfte wurde einfach bloß.. oft müde. Was sie nicht zu einer schlechten Bediensteten machte! Nein, eigentlich war sie definitiv die Beste in diesem Hause. Was in Anbetracht ihrer meist inkompetenten Konkurrenz kein wirkliches Kompliment war, aber nun ja. Chlorica strich sich so gut es nur eben möglich war die leicht zerknitterte und verrutschte Kleidung wieder zurecht und fragte sich dabei, wie spät es eigentlich gerade war. Hatte sie das große Fest komplett verschlafen? Ah, das wäre ein lächerlicher Wink des Schicksals gewesen, denn was die Organisation dessen anging, da hatte sie einen sehr großen Teil zu beigetragen. Wie gesagt, sie war in ihrem Job gut. Überragend gar! Niemand hätte ihr Faulheit vorwerfen können, sie hatte nämlich alles so vorbereitet, dass ein voller Erfolg quasi garantiert war. Garantiert.. gewesen war? Die Lilahaarige gab ein kleines Seufzen von sich und begab sich zur Tür. Dort angekommen stellte sie sicher, dass Niemand gerade den Flur durchstreifte und als diese Annahme nach wenigen Sekunden bestätigt wurde, da schlich sich Chlorica schnell aus dem eigentlich leeren Zimmer. Hah. Sie hatte es geschafft, ohne von irgendjemandem gesehen zu werden. Damit hatten wir das unangenehmste Problem schon einmal gelöst! Blieb nur noch das andere.. Die Butlerin begab sich Richtung Ballsaal und bereits aus der Ferne waren dutzende von Stimmen zu vernehmen. Die Feier fand also doch noch statt. Das war günstig. Wirklich günstig. Denn sie musste unbedingt noch während der Feierlichkeiten in diesen Saal hinein! Es war egal, was genau sie dort drin machte, wichtig war nur, dass sie gesehen wurde. Ansonsten hätte sie sich etwas von den Adeligen anhören dürfen. Wahrscheinlich sogar von frisch auferstandenen Max. Es war nicht so, dass Chlori ihm den Tod wünschte, doch.. eine Feier die zur Hälfte ihm allein gewidmet war? Darauf konnte die Frau nun wirklich verzichten. Der Blonde war auch so schon anstrengend und selbstverliebt genug. Mit einem feinen Grinsen auf den Lippen betrat Chlorica schließlich den Ballsaal, froh darüber, dass ihr kleiner Fehler nicht auffliegen und sie ihr makelloses Image behalten durfte, als ihr dann jedoch bereits am Eingang eine blauhaarige Gestalt auffiel. Sie hatten diesen Nichtsnutz doch nicht allen Ernstes am Eingang positioniert..?! Die Iriden der Bezopften weiteten sich einen Augenblick lang und wie automatisch trafen sich die Blicke der beiden Bediensteten. Verflixt. Hatte er etwas gemerkt? Sah man ihr ihren Fehltritt an? Waren ihre Haare verwuschelt? Sie hatte keine Zeit gehabt sich um solche Eventualitäten zu kümmern. Chlorica griff ausdruckslos nach einem der vollen Gläser auf Vishnals Tablett und trank einen Schluck daraus, so, als sei dies selbstverständlich. "Guten Abend, Bruno.", begrüßte sie ihren Kollegen schließlich mit dem Kosenamen, welchen zwei Kinder ihm vor nicht all zu langer Zeit gegeben hatten, als sie ihn als Pferd missbrauchten.

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    Well you look like yourself - But you're somebody else, only it ain't on the surface

     Well you talk like yourself - No, I hear someone else though - Now you're making me nervous..~

  • [Vishnal] bei Chlorica am Eingangsbereich des Ballsaals


    [IMG:http://i46.tinypic.com/21ag47c.png]Und dabei hatte der Abend doch so friedlich angefangen... Kurz nachdem er sich von der Tür entfernt hatte, tauchte auch schon seine... geschätzte Kollegin Chlorica auf, und sprach ihn mit dem altbekannten Kosenamen an, den er wohl sein Leben lang nicht mehr los werden würde. Zumindest nicht so lange, bis sein Gegenüber sich spontan dazu entschied, dass er nicht mehr demütigend genug sein würde, um ihn zu benutzen. Von daher... Ja, er würde ihn wohl sein Leben lang nicht mehr los werden. "Guten Abend, Chlorica", antwortete er höflich und beobachtete mit einer leicht hochgezogenen Augenbraue, wie sie ihm ein Glas vom Tablett nahm. Interessant. Wie es den Anschein hat, ist es seit neuestem die Norm, dass sich die Bediensteten mit den Getränken ihrer Gäste selbst bewirten. Aber gut, die Rosahaarige war ja schon immer ein sehr selbstbestimmter Mensch gewesen, und bei einem so wichtigen Event konnte er es sich nicht leisten, eine Diskussion mit ihr anzufangen, die er vermutlich sowieso wieder verlieren würde. Besser war es, er würde gleich über zum unvermeidlichen Small Talk gehen, um die unangenehme Stille der beiden zu füllen. "Da ich am heutigen Abend noch nicht das Vergnügen deines Erscheinens genießen durfte, nehme ich an, du wurdest in der Küche stationiert? Sicher hattest du keinerlei Schwierigkeiten damit", nahm er an. Anders konnte er sich ihre Abwesenheit nicht erklären. Er hatte zwar auch schon einige Male die Küche heute Abend betreten, um Sektgläser auszutauschen, aber bei dem ganzen Tumult und der Menge an Gästen, die es zu bedienen galt, hatte er sich in dem doch recht großen Raum nicht gerade ausgiebig nach ihr umgesehen. Zugegebenermaßen, der Blauhaarige war immer ein wenig nervös, wenn er mit seiner Kollegin sprach. Ein Gespräch zwischen den beiden hatte oft die Eigenschaften eines Mienenfeldes - mit einer lächerlich hochen Anzahl an Mienen, und nicht mehr viel weicher Erde, die übrig geblieben war. "Oh" Sein Kopf drehte sich etwas zur Seite, um die wirre Haarsträhne der Rosahaarigen, die hinter ihrem Ohr hervorlugte, näher zu betrachten, und senkte aus Respekt lieber seine Stimme. "Ich würde dir raten, dein Äußeres in einem Spiegel zu richten. Dir scheint da etwas... die Kontrolle über deine Haarpracht verloren gegangen zu sein" Natürlich galt seine Bemerkung nur als gut gemeinter Rat unter Butlern. Immerhin hatte man auf jeden Aspekt seiner Aufmachung sorgfältig zu achten, um sich nicht in der Gesellschaft höher gestellter lächerlich zu machen. Und auch vor der breiten Masse wollte er einen ordentlichen Anschein wahren. Chlorica war bei dieser Mission genauso wichtig, wie jeder Angestellte, der den Ballsaal betrat.