• [Max] & Collette am Buffett


    "Ihr scheint süßes Gebäck wirklich zu lieben.", bemerkte Max, der innerlich schon geschafft von Collettes Wesen war. Er selbst war süßem Essen nicht abgeneigt, aber Kiloweise in sich reinstopfen konnte er es auch nicht. Wobei - reinstopfen schon gleich dreimal nicht. "Exakt, Rosalind." Gott bewahre, sie kannten sich wirklich. "Wie habt Ihr sie kennen gelernt?" Ein wenig neugierig war Max jetzt schon, auch wenn er das nicht zugeben würde. Wie sich seine Schwester ihre Freizeit wohl vertrieb? Da er sich in Trampoli bisher nur selten gezeigt hatte, hatte Max viel Leerlauf, den er oft dazu verwendete ein Buch zu lesen oder einfach schön auszusehen. Collette riss ihn jedoch aus dem Gedanken, als sie meinte Rosalind später auf jeden Fall auch noch treffen zu wollen. Das musste er unbedingt vereiteln! Nur... wie? Ganz davon abgesehen das Max seine Schwester selbst noch nicht gesehen hatte und doch zumindest ein Tanz mit ihr beinahe schon Pflicht war. Natürlich tummelten sich viele Menschen im Ballsaal, doch als Sainte Coquille musste sie doch auffallen. Seine Cousine Sophia hatte Max bereits kurz aus dem Augenwinkel gesehen und ihre Aufmachung heute innerlich Anerkennung gezollt. Die Frage nach seinem Lieblingsessen machte ihn stutzig. "Oh, ich weiß nicht...", entfuhr es ihm ohne nachzudenken, ehe er sich kurz räusperte. "Ich bevorzuge zartes Fleisch mit Erdäpfeln und Kohl als Beilage, aber bei Vielfalt an Gerichten ist es wirklich schwer zu wählen. Worauf habt Ihr gerade Appetit? Ich bin sicher unsere Küche wird Euch nicht enttäuschen."

    »Auf diejenigen, die zu den Sternen schauen und sich etwas wünschen.«

    »Auf die Sterne, die zuhören - und auf die Träume, die wahr werden.«

  • Maerwen & Iris in der Küche


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    Sie hatte keinen Plan. Was stimmte heute nur nicht mit ihr? Normalerweise fiel ihr immer für alles eine Lösung ein. Doch ihr Anhängsel entzog sich jeglicher Logik und war so anders als alle Leute, mit denen die Dunkelelfe ansonsten zu tun hatte. Trotz ihrer naiven, energiegeladenen Art schien sie aber recht in Ordnung zu sein, was Maerwen wohl in einer Kurzschlussreaktion dazu bewogen hatte sie mit in die Villa zu nehmen. Hoffentlich würde sie diese Entscheidung im Nachhinein nicht bereuen, aber jetzt war es ja sowieso zu spät. Noch immer Hand in Hand, eilte Maerwen schnell in die Küche, wo viele andere Bedienstete eifrig am Arbeiten waren. Was eigentlich auch in Maerwen's Interesse war.„Hmm? Oh, mein Name ist Maerwen.“ , stellte sie sich geistesabwesend vor während ihre Augen durch den Raum glitten. Ein zufriedenes Lächeln zeichnete sich dann auf ihrem Gesicht ab, als sie ein Tablett mit Getränke auf einer der Tische stehen sah. Sie ging darauf zu, hob es auf und streckte es Iris entgegen.„Schaffst du es das Tablett zu tragen ohne etwas zu verschütten?“ Eine Antwort wartete sie gar nicht ab, denn wer konnte denn schon so unfähig sein und nicht einmal etwas tragen? „Wenn du etwas mit dir trägst, was die Gäste wollen, kannst du ohne viel Aufsehen durch den Ballsaal gehen.“ Und dadurch hatte sie auch eine helfende Hand gewonnen. Ein guter Plan, ja wirklich.



    Eunice bei Violet // Gehen in den Ballsaal


    14cfxn5.jpgEunice fand es wirklich nett von Violet, dass sie ihr ein Kompliment aussprach für ihr Outfit, auch wenn es wahrscheinlich nur der Höflichkeit geschuldet war. Immerhin stach sie mit ihrem simplen Kleid stark heraus inmitten all dieser eleganten, aufwändigen Roben. Es war wirklich schön zu sehen wie aufgeregt ihr Gegenüber bezüglich des Balls war. Von dieser freudigen Erwartung auf einen schönen Abend ließ sich die Grünhaarige nur zu gern anstecken."Oh ja! Ich wollte mir diese Gelegenheit auch nicht entgehen lassen. Wer weiß, wann es wieder einen Maskenball gibt?" Auf Violet's Frage hin, ob sie nicht in den Ballsaal gehen wollten, nickte Eunice nur lächelnd und gemeinsam gingen die beiden Frauen in einen riesigen Raum, in dem sich bereits viele Gäste und Gastgeber tummelten. Eunice's Mund öffnete sich zu einem kleinen "O" als sie sich staunend umsah. Da hatten sich die Saint de-Coquilles wirklich sehr viel Mühe gegeben. Neben der großen Tanzfläche gab es auch ein großes Buffett, was Eunice freudig zur Kenntnis nahm. Sie wusste jetzt schon, wo es sie als Erstes hinführen würde. Doch um nicht unhöflich zu Violet zu sein, drehte sie sich zu ihr um."Ich glaub, ich hab Hunger. Was willst du zunächst machen?"

  • Kiel und Julia auf der Tanzfläche


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    Collette ermutigte Julia noch zum Tanzen und zog dann Max hinter sich her zum Buffet. Die Graugrünhaarige blickte ihnen noch nach, wandte sich dann aber dem anderen Herren zu. Er verbeugte sich kurz höflich, worauf sie einen Knicks erwiderte und dann den ihr angebotenen Arm ergriff. Der höfliche junge Mann geleitete die Badehausleiterin so auf die Tanzfläche. Plötzlich war sie doch ein wenig nervös. Warum wusste sie selbst nicht, denn sie tanzte gerne und sie konnte es glücklicherweise gut. Aber vielleicht lag die Aufregung einfach daran, dass sie sich nicht sicher sein konnte mit wem sie hier das Vergnügen hatte, sondern es nur ahnen konnte. Und was war wenn sie sich täuschte? Max hatte sich ihnen ja sofort vorgestellt und irgendwie verflog der geheimnisvolle Zauber den der Maskenball mit sich brachte, wenn man wusste, wer sich hinter welcher Maske verbarg. Und gleichzeitig machte dieser Zauber Julia nervös. Schließlich konnte man sich so überhaupt kein Bild machen, welcher Mensch einem so nah war. Als die beiden sich in die Reihe der Tanzdenden eingefunden hatten, nutzte die Dame im rosanen Kleid die Chance die Augen ihres Gegenübers zu mustern. Ihre Blicke trafen sich für einen Moment und ein wenig verlegen deswegen, bemühte sich Julia deswegen ihren Blick auf die Musiker zu richten, die bereit waren das nächste Lied anzustimmen. Die Augen passten zu Kiel, oder hatte sie die Augenfarbe ihres Retters etwa falsch im Kopf behalten? Ehe sie sich weiter darum gedanken machen konnten, legte ihr Tanzpartner ihr vorsichtig eine Hand auf die Hüfte und umschloss mit der anderen ihre Finger. Oh, hoffentlich waren ihre Hände nicht von der Nervosität schwitzig geworden! Und hoffentlich merkte man ihnen die harte Arbeit des Badehauses nicht an. Warum machte sie sich überhaupt Gedanken um sowas? Mit Collette war das Tanzen viel entspannter gewesen. Sie machte sich viel zu verrückt. Das Lächeln ihres Gegenübers beruhigte sie tatsächlich ein wenig. Warum konnte sich die Graugrünhaarige selbst nicht erklären, aber unwillkürlich musste sie selbst ein wenig lächeln. Vorsichtig legte sie ihre Hand auf der Schulter ihres Gegenübers ab und konzentrierte sich darauf die ersten Schritte richtig zu machen. Schließlich musste sie ein wenig umdenken, da sie zuvor mit ihrer Freundin noch den anderen Part übernommen hatte. Alles klappte und keiner trat dem anderen auf die Füße. Welch Erleichterung! Und mit jedem weiteren Schritt wurde die Badehausbewohnerin zunehmend selbstsicherer. Schließlich war Tanzen etwas das ihr besonders viel Spaß bereitete und man kam viel zu selten dazu. Als erneut ein paar Worte über die Lippen des Unbekannten kamen, bekam Julia erneut das Gefühl, dass es sich bei ihm um Kiel handelte. Vielleicht weil ihr die Stimme bekannt vorkam? "Ja, bisher gefällt es mir sehr gut.", entgegnete die junge Frau und lächelte dabei. "Man bekommt schließlich viel zu selten die Gelegenheit so ausgiebig zu tanzen." Das stimmte leider. Ein paar Schritte später gab sie die Frage dann schließlich zurück an ihren Tanzpartner. "Und Euch? Seid ihr schon lange hier?"

  • happy_by_nijurah-d8joqgj.pngCollette & Max | am Buffet


    „Natürlich!“, erwiderte das junge Fräulein sogleich. Für sie war es absolut normal, verrückt nach süßem Gebäck zu sein und fand es eher sonderbar wenn man dieses verschmähte. „In meinem Alltag bin ich umgeben davon! Auch von Brötchen und leckerem Brot aber hauptsächlich kümmere ich mich um Kuchen, Gebäck und dergleichen. Und bin auch mächtig gut darin, die Leute lieben mich!“, erzählte Collette stolz und grinste breit. Nun ja, die Menschen liebten wohl eher ihr selbstgemachtes Essen aber indirekt.. ja auch sie. Ganz bestimmt. „Eine Schande für deine Familie, dass ihr mich nicht als eure Bäckerin angestellt habt.“ Wobei sie auch froh darüber war. Diese Art der Arbeit für solch anspruchsvolle Gäste wäre nichts für sie. Viel zu viel Stress und wenn sie dann in Hektik verfiel..! Oh nein, besser nicht. Ihr Grinsen wurde zu einem Lächeln als Max nach der Geschichte Rund um Rosalind fragte. „Während eines Monsterangriffes in der Klinik.. dort haben wir uns getroffen. Ihre Beine waren verletzt und da habe ich ihr natürlich sofort geholfen. Ich bin Heilerin, das ist meine Pflicht.. ich konnte sie nicht zurück lassen. Anschließend habe ich sie ins Lazarett gebracht und nachdem der Frieden wieder eingekehrt war, habe ich sie und Kohaku auf eine Runde Kekse mit Milch eingeladen!“ Die angehende Heilerin hatte zuvor ihr Glas Saft abgestellt, da sie beinahe mit Händen und Füßen erklärte und erzählte. „Und seitdem.. sind wir Freunde!“ Und das freute sie wirklich sehr! Ihr Blick glitt von Max wieder auf das leckere Buffet, auf dem sie wirklich jeder Teller anlächelte. „Das klingt gut, das möchte ich! Wenn der Herr des Hauses das Gericht als seine Lieblingsspeise betitelt, kann es ja nur lecker sein oder nicht? Enttäusche mich nicht!“


  • Eliza allein in ihrem Zimmer


    „Wow, ich habe mich wirklich selbst übertroffen!“ stolz stemmte Eliza die Hände in die Hüften und betrachtete ihr Kunstwerk. Über beide Ohren grinsend ließ sie sich in den großen Stoffhaufen sinken, der sich in ihrem Zimmer aufgetürmt hatte. Das erste Mal seit Stunden spürte sie, wie schwer sich ihre Gliedmaßen bereits anfühlten. Dieses Meisterwerk hat ihr so einiges abverlangt. Stundenlange Arbeit musste sie investieren. Erschöpft fing sie an ihre Schultern ein paar Mal kreisen zu lassen, bis sie in dem Stoffhaufen nach etwas kramte. „Es hat sich doch wirklich gelohnt! stimmt´s Charlie?“ grinsend hielt sie ihren Stoffaffen in die Luft. Ein paar Minuten blieb Eliza noch so liegen, bis sie aufstand um sich endlich etwas gemütliches anzuziehen. Das fertiggestellte Kleid, von den Strahlen des Mondes beschienen, glitzerte in allen Farben des Regenbogens. Während Eliza es sich so anschaute, erwachte ein wunderschönes Bild in ihrem Kopf. Vor ihr erstreckte sich ein großer Ballsaal. Er war geschmackvoll, mit riesigen Kronleuchtern behangen, und erinnerte unweigerlich an ein Märchen. Das Eindrucksvollste in dem Raum, war allerdings ihr leuchtendes Kleid. Alle Augen waren wie gebannt an das Gewand gefesselt, kein einziger Blick wandte sich von ihr ab. Tanzend ließ sich Eliza in ihr Bett fallen. -Wenn ich jetzt gleich einschlafe, träume ich ja vielleicht von meinem Ball!- Ein wohliges, warmes Gefühl breitete sich in ihrer Brust aus. Mit den Augen bereits geschlossen, zog sie sich ihre dicke Daunendecke über und sank sanft in ihre Traumwelt.

  • [Violet] ~ mit Eunice am Buffet


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    Auch Eunice schien sehr aufgeregt zu sein. Aber einen Abend in der Villa der Reichen zu verbringen war auch aufegend. Außerdem konnten sie schöne Kleider und vorallem Masken tragen! Violet freute sich schon wie ein klines Mädchen, endlich in den Ballsaal zu gehen. "Ich weiß nicht. Das hier könnte eine einmalige Gelegenheit sein!" Antwortete sie auf Eunices Frage. Zusammen gingen die beiden in den großen Ballsaal. Beim Betreten des Saals fiel der Brünetten die Kinnlade hinunter. Er war so groß und so schön! Aus dem Augenwinkel sah Violet, dass auch ihre grünhaarige Begleitung nicht aus dem Staunen heraus kam. "Der Wahnsinn." Quietschte Violet aufgeregt, ihre Augen funkelnd. Jedoch wurde sie von Eunice aus ihren Gedanken gerissen. "Hm. Ich würde gern tanzen, aber das kann ich später auch noch machen. Lass uns zusammen zum Buffet gehen." Schlug sie vor. Als sie dann vor den Speisen standen, lief auch Violet das Wasser im Munde zusammen. "Ich frage mich, ob das auch so gut ist wie Odettes Essen." Dachte sie laut und beäugte die verschiedenen Speisen.

    [Ondorus] ~ mit Blanche etwas abseits


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    Ondorus sah sich weiterhin unauffällig um. Also, er glaubte zumindest unauffällig zu sein. Die leute gingen oder tanzten an ihm vorbei und niemand schien ih wirklich Beachtung zu schenken. Gut so. Während er überlegte, wo er am besten lang gehen sollte, entdeckte er aus dem Augenwinkel, wie sich ihm eine Frau zu nähern schien. Bloß nicht mich ansprechen, bloß nicht mich ansprechen. Sie kam an seiner Seite zum Stehen und richtete das Wort an ihn. Verdammt. Das auch nichts klappen konnte. Nun musste er hoffen, dass er sie davon überzeugen konnte, nichts vorzuhaben. "Nein, nicht wirklich." Antwortete er daher. Sie klang fröhlich, jedoch nicht so nervig wie die Frau am großen Baum. Beim näheren Betrachten nahm Ondorus erst ihr Erscheinungsbild war. Ihr helles Gesicht wurde von ihrer hellblonden Haarpracht umrahmt, welche sie an einer Seite leicht geflochten hatte.Durch die einfache, pastellblaue Maske blickten ihn zwei verschiedenfarbige Äuglein an. Eines rubinrot, das andere smaragdgrün. Erstaunlich, Diese farben waren fast wie Feuer und Wasser, wie Erde und Luft. Der Kontrast war auffällig, jedoch keineswegs unästhetisch, wie der Univr zugeben musste. An ihrem zierlichen, schlanken Leibe fiel ein pastellblaues Kleid zu Boden, welches sie sehr umschmeichelte. Das sie ihm gleich mit einem 'Du' ansprach hätte ihn wohl in jeder anderen Situation hestört, doch gerade war ihm das egal. Diese Augen waren faszinierend. Und, was erkannte er da? Beim Sprechen entblößte sich hin und wieder ein paar spitze Zähnchen. Äußerst interessant. Hierbei konnte es sich keineswegs um einem gewöhnlichen Menschen handeln. Vielleicht könnte er ein paar Forschungen an ihr durchführen? dafür musste er sie jedoch ersteinmal davon überzeugen, dass sie ihm vertrauen konnte. Jemanden zu zwingen war keineswegs in seinem Interesse. Zwar war die Wissenschaft ihm wichtig, doch war Ondorus kein Ungeheuer, welches für seine Zwecke über Leichen gehen würde. Er nahm das Glas mit dem Früchtepunsch danken an und setzte es an seine schmalen Lippen. "Es mag vorhin so gewirkt haben, als habe ich etwas gesucht, doch um ehrlich zu sein fühle ich mich einfach nicht sonderlich wohl bei all dem Trubel." Erklärte er, hoffend, sie würe ihm das Abkaufen. Gelogen war es ja nicht. Er mochte Trubel wirklich nicht besonders. "Trotzdem wollte ich einen Blick auf dieses Event werfen." Er nahm noch einen Schluck Punsch. "Sag, diese Augen. Sie sind wahrlich etwas besonderes. Sind sie schon seit deiner Geburt so?" Es war nicht Ondorus Art über Belanglosigkeiten zu sprechen, weswegen er gleich zu einem Thema kam, welches ihn tatsächlich interessierte.

  • [Margaret] kommt an ~ etwas abseits im Ballsaal


    2z4cl04.pngMit hoch erhobenen Hauptes betrat sie die Villa und sah sich um. Sie war hier schon einmal gewesen. Damals hatte Rosalind sie zu sich nach Hause eingeladen, nachdem die Blonde sie umgerannt hatte, weswegen sie sich schon etwas auskannte. Zumindest den Weg zu ihrem Zimmer kannte sie noch, was ihr sicherlich am heutigen Abend noch zu nutzen kommen würde. Wenn es nämlich eins gab, das sie aus diesem Ereignis gelernt hatte, dann dass es hier eine Menge kostbarer Wertgegenstände gab, an denen man leicht verdienen konnte. Es wurmte sie immer noch, dass sie Eric in ihrer Hütte zurückgelassen hatte. Dabei hatte sie doch eigentlich ganz andere Pläne mit ihm vorgehabt. Doch hätte sie ihm ihre wahren Intentionen in ihrer Hütte offenbart, wäre da immer noch die Möglichkeit gewesen, dass die beiden gestört werden könnten. Es musste einfach eine bessere Lösung geben. Und so schnell wie sie ihn getreten hatte, wusste er mit größter Wahrscheinlichkeit selbst nicht mal, wie ihm Geschehen war. Selbst wenn nicht, die Blonde hegte keinen Zweifel daran, dass sie sich aus dieser Situation wieder herausreden konnte. Das war auch der Grund dafür, dass sie es sich nicht nehmen hatte lassen, in so einem auffälligen Gewand zu kommen, auch wenn sie etwas stehlen wollte. Sicher war sie nicht die Erste, die sich in so einem riesigen Gebäude verlief. Ein Gebäude, dass vermutlich zehn mal so viele Leute aufnehmen konnte, als es tatsächlich Leute behausten. Der Gedanke daran ließ sie die Nase rümpfen. Nein, solche Leute würden sicher nichts vermissen. Ob Daria wohl auch hier ist? Als sie den Ballsaal betrat, schaute sie sich instinktiv nach möglicherweise bekannten Gestalten um. Und tatsächlich konnte sie an der Art der Gestik und der Körperstatur ein paar Leute aus der Stadt wiedererkenne, aber noch konnte sie kein vertrautes Gesicht identifizieren. Nichts, womit sie schon einmal persönlichen Kontakt hatte. Für einen Moment sank ihr Herz ein wenig. Ihre Abwesenheit würde es ihr zwar leichter machen, herumzuschleichen und das Eigentum reicher Schnösel zu durchforschen, aber trotzdem vermisste sie ihre kleine Schwester. Andererseits hatte sie aber auch nur oberflächlich den Raum durchsucht, vielleicht würde sie sie ja noch im Laufe des Abends finden. Mit einem Glas prickelnden Alkohol vom Empfang positionierte sie sich also erst einmal etwas abseits des Ballsaals und beobachtete die Leute. Die Schlafgemächer mit den Schmuckstücken würde sie am besten aufsuchen, wenn der Großteil der Familie sich bereits im Saal befand.

  • Elena & Leon am Buffet


    "Okay.", stimmte sie seiner Idee zu und befüllte sich ebenfalls einen Teller voller Essen. Nur, dass ihrer nicht so gesund und abwechslungsreich aussah wie der ihres Freundes, denn eigentlich war nur voll von verschiedenen Fleischsorten und ein paar Beilagen wie Kartoffeln und Käse. Wäre James hier, hätte er sie bestimmt getadelt, weil sie sich nicht gesund genug ernährte, aber vielleicht würde das Leon ja auch gleich noch machen. Ihr Bruder begründete seine Sorgen ja immer damit, dass sie ihm so wichtig war, was schließlich nachvollziehbar war und sie dann auch nicht genervt sein konnte. Hm, wie es ihm gerade wohl ging? Gemeinsam setzte sich das Paar also an einen freien Platz an einen langen Esstisch, von wo man die Tanzfläche gut beobachten konnte. Als Leon die Wichtigkeit des Selbstständigseins erwähnte, schluckte die Schmiedin kurz. "Hm... Also... Ich mache eigentlich nichts selber, außer Waffen natürlich." Das meiste übernahm nämlich ihr Bruder, weil es einfach immer schon so gewesen war und die Sachen gut klappten, wenn die Aufgaben unter ihnen so aufgeteilt waren. "Ich habe keine Ahnung wie man kocht oder Wäsche wäscht. Oder ein hübsches Kleid näht oder einen Walzer tanzt..." Frustriert über sich selbst stützte Elena ihr Kinn auf ihrer Hand ab und stocherte in ihrem Essen rum, während sie die anderen eleganten Frauen beim Tanzen anguckte. Sie wollte ja auch gar nicht jammern, aber irgendwo verwunderte es sie schon, dass er mit ihr zusammen war und nicht mit einer der anderen Damen hier...



    Candy bei Marco in einer Ecke


    Candy besaß veradmmt viel Geduld - eine Eigenschaft, die besonders für das Jagen wichtig war - doch auf dem Ball immer nur an einem Platz zu stehen wurde ihr dann doch schnell langweilig, besonders wenn man solch hohe Schuhe trug. Immer noch abseits von der Tanzfläche streifte das junge Mädchen durch den großen Saal und stellte dabei fest, dass die meisten Leute hier doch verdammt langweilig waren. Gott, was zur Hölle tat sie nur hier? Es war so unsinnig sich hier alleine herumzutreiben, nicht einmal mit der Absicht zu tanzen oder Bekanntschaften zu machen. Aber bevor sie gleich wieder ging, konnte sie sich wenigstens noch eine Kleinigkeit zu essen schnappen, nicht? Bevor sie das Buffet aber überhaupt erreichte, fiel ihr gleich etwas Belustigendes ins Auge. Sofort steuerte sie auf den jungen Kerl mit der Hirschmaske zu und sprach ihn von der Seite an. "Ich dachte Hirsche wären Pflanzenfresser. Und dann noch die eigene Familie essen? Wow, was man hier nicht alles sieht." Mit leicht verschränkten Armen stand sie an der Wand angelehnt und hoffte nun, dass der Fremde den Witz wenigstens verstehen würde.

  • [Kommen an - vor der Villa] Jake & Dolce


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    Ihre Schritte wurden langsamer bis sie schließlich anhielt. Im selben Augenblick lies Dolce die Hand des Anderen los und richtete ihren Blick auf die Villa vor ihnen. Das Innere war beleuchtet und bereits hier heraußen konnte man die Stimmen von zahlreichen Menschen vernehmen. Der Maskenball der hiesigen Adelsfamilie. Jeder war eingeladen. Für Speis und Trank war gesorgt und somit war auch das Problem der Beiden gelöst, oder? Es war befremdlich hier vor der Villa zu stehen, die Schwelle zu den Schönen und Reichen zu überschreiten. Dolces Kleid war keineswegs balltauglich und auch der Elf war nicht sonderlich schick gekleidet. Ob ihnen so überhaupt Einlass gewährt war? Und wenn er gewährt war, würden sie diesen Schritt wirklich wagen oder stand ihnen der Stolz im Weg. Natürlich war Dolce eine sehr stolze Elfe aber sie wusste wann der Augenblick gekommen war um über den eigenen Schatten zu springen. Sie würde nicht lange verweilen. Etwas Essbares auftreiben, ihre Tasche damit füllen und wieder verschwinden. Menschenmassen waren nichts für sie. Es war ihr zuwider. Die Gerüche, die Geräusche... einfach alles. "Hier findet ein Ball statt. Die ganze Stadt ist eingeladen..." meinte die Rosahaarige schließlich und blickte stur gerade aus. Verfolgte die ankommenden Gäste mit ihren Blicken. Sie hatten sich schick gemacht. die Haare hochgesteckt und die besten Kleider aus ihren Schränken hervorgeholt. Welch verlogenes und unwirkliches Zusammentreffen. Die Stadtbewohner würden niemals von den Adeligen akzeptiert werden und im Nachhinein würden sich beide Gesellschaftsschichten das Maul über die jeweils andere zerreisen. Eine unsichtige Kleinigkeit und doch schien diese Festlichkeit Mittelpunkt des Interesses eines Jeden zu stehen. Sie verschlossen ihre Augen vor den eigentlichen Problemen und amüsierten sich lieber. So war die Menschheit schon immer gewesen. Töricht.

  • [Iris Noire] & Maerwen in der Küche


    Der Bediensteteneingang führte direkt in die Küche. Nicht irgendeine Küche - die größte Küche, die Iris je gesehen hatte! wie war es den Gehilfen hier nur möglich hier nicht den Überblick zu verlieren? Iris geriet durchaus ins Staunen, ehe die Dunkelelfe sie aus ihren Träumereien riss und ihr ein Tablett voller Gläser in die Hand drückte. Das kam so plötzlich das Iris mit der plötzlichen Beladung kurz schwankte, doch sie fing sich wieder. "Das ist toll!", rief das kleine Fräulein begeistert aus. Ihr machte es überhaupt nichts aus hier zu schuften, wenn sie dafür am Fest teilnehmen konnte. Außerdem war es ja Tarnung - und eine äußerst gewitzte noch dazu. "Danke Maerwen!", fügte sie mit einem stralhenden Lächeln hinzu. Ihre unterschiedlichen Augen funkelten und Iris hatte sich schon zum Gehen gewandt, ehe sie sich nconh einmal umdrehte. "Brauche ich als Diener keine Maske? Oder ein Erkennungszeichen?", fragte sie und legte leicht den Kopf schief, so wie sie es immer tat, wenn sie über etwas grübelte. Eigentlich wollte Iris Noire nicht mehr länger warten, sondern hinaus in den Ballsaal gehen, aber sie wollte auch nichts vergessen, wenn ihre Tarnung nicht auffliegen sollte.



    [Max] & Collette am Buffett


    Zum ersten Mal an diesem Abend, fühlte sich Max von Collettes Worten nicht vor den Kopf gestoßen (oder gar abgestoßen), sondern hörte interessiert zu. Sie war also Bäckerin? Das diese kleine und zierliche Person neben ihm ihre Hände nicht von Süßem lassen konnte hatte er nicht erwartet - nicht bei ihrer Figur. "Dann ist es wohl ein Segen das Ihr Desserts essen könnt so viel es Euch beliebt ohne zuzunehmen.", kommentierte er, "Dann sollte ich Euren Künsten wohl selbst einmal Beachtung zollen und probieren." Nun, das Max sich tatsächlich einmal zu Collette in die Taverne begeben und ihrem Gebäck und den Desserts eine Chance geben würde, war dennoch eher unwahrscheinlich. Aber gerade hatte er nichts gegen den Gedanken, auch wenn er es bis morgen vergessen hatte. Sein Lächeln verblasste und sein Ausdruck wurde ernst, als Collette ihre erste Begegnung mit seiner Schwester schilderte. "Dann bin ich Euch wohl zu Dank verpflichtet.", sagte er, nachdem sie geendet hatte. Mutig und Aufopferungsvoll war Collette also noch dazu. "Mir liegt sehr viel an Rosalind." Es hätte ihm das Herz zerrissen, wenn er zurückgekehrt wäre, nur um zu erfahren, das seine Schwester sein Schicksal teilte. Nein. Das durfte auch in Zukunft nicht geschehen. Wie die kleine Dame vor ihm wünschte, lud er ihr einiges an feinen Speise auf den Teller und reichte ihn ihr, ehe er sich selbst etwas auflud. Er wollte Collette nicht stumm beim Essen zu sehen. "Wir können uns dort drüben setzen.", sagte er und deutete auf die Tischreihen etwas abseits von der großen Tanzfläche.

    »Auf diejenigen, die zu den Sternen schauen und sich etwas wünschen.«

    »Auf die Sterne, die zuhören - und auf die Träume, die wahr werden.«

  • [Rosalind] ~ bei Electra -> bei Margaret etwas abseits

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    Ihre Cousine reagierte nicht wirklich auf ihre Worte. Sie war wohl in ihren Gedanken versunken. Sicher etwas wichtiges. Rosalind machte einen kleinen Knicks und verabschiedete sich. "Nun denn. Ich werde mal hinunter in den Ballsaal gehen. Sicher sehen wir uns später nochmal. Einen schönen Abend." Damit machte die Adelstochter kehrt und ließ Electra in Frieden. Es war wirklich eine merkwürdige Situation und Rosalind hoffte, dass sie keinen zu schlechten Eindruck gemacht hatte. Sie trat in den Ballsaal und sah, wie ein paar Gäste in ihrem Blickfeld zur Seite gingen, um ihr Platz zu machen. Beim Buffet entdeckte sie ihren Bruder und eine junge Frau, welche ihr sehr bekannt vorkam. Nur leider konnte Rose sie nicht gut genug sehen, um zu erkennen, um wen es sich handelte. Zwar machten einige Leute der Adelstochter Platz, sobald sie sie erkannten, doch der ganze Trubel war ihr etwas zu viel. Auch hatte sie vorerst kein Interesse auf die Tanzfläche zu treten, weswegen sich die Blauhaarige ein wenig den Rand des Ballsaals ansah. Sie suchte einen Platz an dem nicht so viele Leute, vielleicht auch eine Person alleine, standen. Als Mitglied der Saint Coquilles war es auch Rosalinds Aufgabe, sich unter die Gäste zu mischen und einen guten Eindruck zu machen. Und da suchte sich die Blauhaarige lieber einen etwas ruhigeren Ort abseits des Gemenges. Und da entdeckte Rosalind eine junge Frau mit hochgestecktem blondem Haar, einer blau-türkisen Maske mit einer großen feder und einem goldenen Rand. Sie trug ein türkises Kleid, dessen oberer Teil von einem schlichten Blumenmuster verziert war. Sie hielt ein Glas in ihrer Hand, von welchem sie trank. Rosalind entschied sich dazu, zu ihr zu gehen. Auf dem Weg dorthin nahm die Adelstochter sich ebenfalls ein Glas von einem der Tabletts der Bediensteten. Bei der Blondine angekommen, setzte Rosalind ein freundliches und höfliches Lächeln auf, um sie zu begrüßen. "Guten Abend. Herzlich Willkommen in der Villa de Saint Coquille. Hoffentlich fühlt Ihr euch wohl bei uns." Rose wusste nicht wirklich, wie sie das Gespräch anders anfangen sollte. Es klang ein wenig zu oberflächlich, wie sie fand, jedoch war sie nicht gut mit Worten. Schon gar nicht in einer solchen Situation. Dennoch wollte Rosalind das beste daraus machen. Sie machte einen kleinen Knicks zum Abschluss ihrer Begrüßung und nickte der Dame zu. "Euer Kleid ist wirklich schön. Erlaubt mir die Frage, habt Ihr es erworben oder selbst gewebt?" Rosalind strich sich eine der blauen Strähnen, welche sich aus ihrem Zopf gelöst hatten, hinter ihr Ohr und unter das Band ihrer Maske. Ihre grünen Augen blickten in die blauen Iriden ihres Gegenübers. Die Farben, welche dieses gewählt hatte, passten wahrlich fantastisch zu ihr. Das blau-türkise war eine wunderbare Ergänzung zu ihrem hellen, blonden Haar und unterstrich wunderbar ihr blauen Augen. Sie sah sehr elegant aus und das ohne zu viel aufzutragen. Fast schon zu beneiden. Jedoch fühlte sich Rosalind in ihrem Gewand mehr als nur wohl und würde es auch nicht tauschen.

  • irisnormal_by_nijurah-dbx4047.pngIris Blanche & Ondorus | etwas abseits im Ballsaal


    Der Fremde schien im ersten Augenblick gestört in dem was er machte.. oder auch nicht machte. Aber dennoch reagierte er weitgehend höflich auf ihre helfenden Worte. Auch wenn er ihre Hilfe ablehnte. Aber seien wir ehrlich, helfen hätte sie ihm wahrscheinlich sowieso nicht wirklich. Aber es war ja immer der Gedanke der zählte. „Also hast du ein ruhiges Plätzchen gesucht? In einem wunderschön dekoriertem Saal, der für einen Ball ausgelegt ist, auf den sämtliche Menschen der Umgebung stürmen weil man sonst selten die Möglichkeit bekommt diese prächtige Villa von ihnen bestaunen zu können? Sage mir, wenn du diesen Ort der Ruhe gefunden hast.“, gab die Vampirin etwas schmunzelnd von sich. Iris nippte an ihrem Früchtepunsch während der schwarze Mann sie nach ihren sonderbaren Augen fragte. Die helle Dame hielt kurz inne. Seit ihrer Geburt? Nun.. wann war diese geschehen? Keine einzige Erinnerung hatte sie an diese oder sagen wir besser, dass sie einfach niemanden hatte, der ihr davon erzählen konnte. Schließlich erinnerte man sich nie an diesen einzigartigen Moment aber bekam man doch sooft von den Eltern erzählt, wie wo was passiert war. Aber Blanche war alleine in dieser Welt, so wusste sie nicht, wann ihr Dasein sein Anfang gefunden hatte. Und dennoch bildete sich ein Lächeln auf ihren hellen Lippen. „Seitdem ich denken kann.“, antwortete sie daher knapp, das musste ihm reichen. Die Vampirfrau strich sich eine kurze blonde Strähne zurück ins Haar. „Und ich bin mir fast sicher, dass du damit geboren wurdest, nicht wahr?“ Iris hob ihre freie Hand, deutete dann mit ihrem Zeigefinger auf das hübsche Horn an seiner Stirn. „Oder gehört das zu deiner Maskerade? Damit du dich ganz besonders von den anderen Besuchern abhebst?“ Nun lebte Iris schon mehrere Wochen in Trampoli aber so jemand war ihr doch noch nie über den Weg gelaufen.




    leon_by_nijurah-daxrxec.pngLeon & Elena | an einem der Tische


    Das junge Paar setzte sich schließlich mit ihren reichlich gefüllten Tellern an einen Tisch etwas abseits der Tanzfläche. Von dort aus hatte man aber einen wunderbaren Überblick und konnte die tanzende Menge gut beobachten. Zwischendrin auch ein paar hübsche Damen von denen wohl kein Mann seine Augen so einfach abwenden konnte. Aber die hübscheste Frau des Abends saß an einem Tisch mit ihm. Diese guckte er dann auch an als sie von ihrer.. Unselbstständigkeit erzählte. Daraufhin grinste das Halbwesen. „Na, dann muss ich dir das eben beibringen.“, sagte der maskierte Kerl amüsiert. Das würde sicherlich lustig werden. Für ihn. „Ein bisschen kochen und waschen. Das ist wirklich keine große Kunst und du willst ja nicht dein Leben lang von deinem Bruder abhängig sein oder?“ Das.. wäre irgendwie erbärmlich. War es falsch so etwas zu denken? Nein, es war ja seine Meinung und.. er würde Elena schon dazu bringen etwas selbstständiger zu werden! „Nachdem wir alles hier gefuttert und uns etwas ausgeruht haben, nehmen wir uns das Tanzen vor. Ich führe dich, dann funktioniert das schon.“ Leon lächelte, knabberte dann an einem Vollkornbrötchen. „Und ich finde es übrigens auch bemerkenswert dass du deine Waffen selber machst aber.. das habe ich dir ja schon desöfteren mal gesagt.“

  • [Margaret] bei Rosalind etwas abseits im Ballsaal


    2z4cl04.pngWährend ihre Augen so über den Ballsaal wanderten, blieb sie an einer Person hängen. Offensichtlich musste sie zur Adelsfamilie gehören, denn es machten ihr nicht gerade wenige Menschen Platz. Uninteressiert nippte sie an ihrem Drink, bis sie die hellblauen Haare der jungen Dame bemerkte. Es konnte sich bei dieser Person nur um Rosalind handeln. Das heißt... in ihrem Zimmer ist vermutlich gerade niemand? Wertgegenstände wie unter anderem der Ring von damals blitzten vor ihrem inneren Auge auf und ein sanftes Lächeln zeigte sich auf ihren Lippen. Wäre wohl jetzt schon ein guter Zeitpunkt, um sich nach oben zu begeben...? Doch was war das? Ging Rosalind etwa tatsächlich auf sie zu? Hatte sie sie erkannt? Nein, so viel Scharfsinn würde sie ihr nach der kurzen Bekanntschaft mit der Adeligen nun auch wieder nicht zutrauen. Seit des Vorfalls war immerhin auch einiges an Zeit vergangen. Wahrscheinlich würde sie einfach nur eine gute Gastgeberin spielen und sich nach einiger Zeit wieder unter die anderen Gäste mischen. Als die Blauhaarige bei ihr angelangt und sie willkommen hieß, knickste sie ebenfalls leicht, wobei es ihr dabei von persönlicher Wichtigkeit war, ihren Kopf beim Nicken nicht zu tief nach unten zu lassen. Sie setzte noch ein höfliches Lächeln auf, um die Fassade zu perfektionieren. So machte sie wenigstens einen respektvollen Anschein, auch wenn sie sie am liebsten ignorieren und nach oben gehen würde "Guten Abend. Ich fühle mich in der Tat sehr wohl hier, danke der Nachfrage" Eigentlich hatte sie gerade überhaupt keine Lust auf ein belangloses Gespräch und würde lieber die oberen Ebenen erkunden, aber der Abend war noch jung und vielleicht würde sie dieser Konversation ja auch etwas Nützliches entnehmen? Mit der nächsten Aussage schrumpfte diese Hoffnung allerdings. "Oh, nein, ich könnte niemals so ein schönes Kleid selbst anfertigen, aber es freut mich, dass es euch gefällt" Wie gerne hätte sie jetzt schon das Thema gewechselt, aber wenn sie gleich etwas anderes ansprechen würde, machte sie damit bestimmt einen abweisenden Eindruck, was sie im Moment lieber vermeiden wollte. Jede Art von freundlichem Eindruck würde ihr später dabei helfen, sich aus allem herauszureden. "Euer Kleid sieht allerdings auch recht bezaubernd aus. Ich nehme an, bei seiner Herstellung wurde auch nicht gerade gespart?"

  • [Jake] und Dolce am Buffet


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    Ehe Jake etwas entgegnen konnte, packte ihn die Hand der Rosahaarigen und sie verließen den großen Baum. Hand in Hand durch die Kälte zerrte sie an ihm, als hätte sie die Idee des Jahres gehabt und Jake folgte ihr stumm. Er war darauf bedacht, nicht noch auszurutschen, hatte der Schnee am Waldboden so seine Tücken und die kleinen Nebelschwaden, die sein Atem hervorriefen, verhießen auch eher Schlechtes. In seinen Latschen hatten seine Füße nun schon fast kein Gefühl mehr und Jake war froh, als die Elfe zumindest ein klitzekleines bisschen das Tempo drosselte. Das tat sie jedoch nicht für ihn, sie hatten ihr Ziel erreicht. Jake war erleichtert, dass sie nicht noch weiter an ihm zerren würde und als er das prunkvolle Gebäude erblickte, freute er sich auf ein großes Feuer, an dem er wieder auftauen konnte. Jedoch hatte das Ganze einen riesengroßen Haken - Das Haus war hell erleuchtet, es war leise Musik zu hören und viel Geplapper. Es war also mit großer Wahrscheinlichkeit voller Kreaturen, sicherlich auch Menschen. Jake blickte die Rosahaarige stumm an bis sie ihm erklärte, warum sie hier sind. Ein Fest ist also der Anlass, alle sind eingeladen. Für Speis und Trank wird wohl gesorgt sein und vielleicht muss man dafür auch nichts bezahlen. Jake blickte an sich herunter und sah, dass er absolut unangebracht gekleidet sein muss, um dort Einlass zu erhalten. Seine Füße waren nun schon bläulich in den Sandalen, die Hose nach wie vor voller Löcher und Schmutz... Ich will gar nicht wissen, wie mein Gesicht aussieht. Im Grunde jedoch war es ihm egal, entweder kamen sie so herein, oder eben nicht. "Scheiß drauf, komm wir versuchen unser Glück." Seite an Seite laufen die beiden zum Eingang und lassen die Blicke über die Fassade streifen. EIne Magd empfängt sie, runzelt leicht die Stirn, aber führt die beiden in die große Halle hinein wo der Lärm der Gäste und die Musik in den Ohren schmerzen. Sofort fühlt Jake sich nicht nur fehl am Platz, einfach alles scheint hier völlig falsch zu sein. Diese Freude, diese Glückseeligkeit während die Gäste sich zur Musik sinnlos im Kreis drehten und kreischten. Plötzlich schießt ihm der Gedanke in den Kopf, dass alle Gäste ihn anstarren und Jake verkrampft. Ohne konkret darüber nachzudenken, schnappt sich Jake wieder die Hand der Rosahaarigen und läuft mit ihr zum Buffet. Er fixiert alle Kreaturen um ihn herum und sieht, was er nicht sehen will - viel zu viele Menschen hier. Die Aussicht aber auf etwas zu Essen, was nichts kosten wird und die Möglichkeit sich aufzuwärmen wehren den Fluchtinstinkt von Jake ab und so rennt er nicht davon. Die warme Hand in seiner gibt ihm ein kleines Gefühl von Sicherheit, ohne sie wäre er hier nicht aufgetaucht und er ist dankbar dafür. Jake seine Füße beginnen zu kribbeln, als sie langsam wieder Temperatur bekommen und sein Puls beruhigt sich vollends, als sie endlich das Essen erreichen. "Na endlich, ich dachte schon wir kommen nie an." Jake nimmt zwei Teller vom Stapel, reicht einen an die Rosahaarige weiter und beginnt, von den verschiedenen Speisen aufzutun.

  • Barrett und Alicia im Eingangsbereich OUTFIT


    Barrett2.pngDieser Moment in der Eingangshalle der Villa erschien dem Brünetten fast schon wie eine Art Neuanfang. Zwar kannten sie sich bereits, aber irgendwie... er konnte sich das Gefühl nicht erklären, aber dennoch war ihm so und er war glücklich über diese Möglichkeit. Er hatte so viele Fehler gemacht, er wusste nicht einmal womit er ihr Lächeln verdient hatte. Wenn er ehrlich war, hatte er eher eine Szene vor all den Menschen erwartet. "Perfekt... " murmelte er mit roten Wangen, "Mit solchen Begriffen solltest du nicht allzu leichtfertig um dich werfen Alicia, nicht, dass mir das noch zu Kopf steigt" fügte er dann leise schmunzelnd hinzu. Irritiert sah er auf ihre miteinander verbundenen Hände hinunter und war über das angenehm brennende Gefühl auf seiner Haut erstaunt. "Naja meinem Vater würde es wohl sehr gefallen wenn ich mich endlich mal dem ganzen hier anschließen würde" gab er dann glucksend zu bedenken und musterte die ganzen aufgetakelten Menschen unter denen die normalen Menschen unter den Adeligen trotz ihrer schönen Kleidung auffielen wie bunte Hunde. Ihre Umarmung kam unterwartet, mit weit geöffneten Augen umarmte er sie zurück und genoss ihren warmen Körper an seinem. Als sie sich wieder voneinander lößten, räusperte er sich etwas peinlich gerührt. "Ja, äh, dann... wie wäre es mit Essen? Es ist gratis und eventuell etwas verwirrend, aber es ist gratis und ich sterbe vor Hunger" schlug er dann vor, bot Alicia seinen Arm an und geleitete sie zu den Tischen die sich unter den Wagenladungen von Essen beugten. Es sah super aus, es roch auch mehr als lecker, aber er konnte einige von diesen Speisen beim besten Willen nicht erkennen. Sein Magen knurrte laut. Dann musste er wohl einfach probieren.

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    Beware the patient woman, cause this much I know
    no one calls you honey when you're sitting on a throne

  • happy_by_nijurah-d8joqgj.pngCollette & Max | an einem Tisch


    „Aaah, das stimmt wohl. Ich habe schon desöfteren von Frauen und auch manchmal von Männern gehört dass sie mich deshalb sehr beneiden. Aber mich kümmert das eigentlich nicht, also ich achte nicht so darauf wie jemand aussieht. Jeder Mensch ist schön, egal ob dick oder dünn oder so!“ Denn es gab so viel wichtigere Dinge auf die man da achten sollte. Deshalb fand die Bäckerin es auch sehr unhöflich und fies wenn man die Menschen nur auf ihr Äußeres reduzierte. Collette lächelte sofort erfreut als der junge Adelige Interesse an ihrem Gebäck zu haben schien. Dass er das alles einfach nur sagte damit er halt auch etwas zu dieser Unterhaltung bei trug, konnte das arme Kind ja nicht wissen. „Du kannst jederzeit vorbei kommen. Ich bin zwar nicht immer dort weil ich ja auch mal meine freien Tage habe aber wenn du mir früh genug bescheid gibst, backe ich dir gerne was. Ach, ich kann die nächsten Tage auch einfach etwas für dich vorbei bringen! Das ist ja kein Problem. Du musst mir dann aber auch die Türen aufmachen. Oder einer von den hundert Dienern die hier herum laufen.. sind ja jede Menge!“, quasselte die junge Dame vergnügt. Währenddessen sammelte Max das gewünschte Essen zusammen und schlug dann vor sich abseits der Tanzfläche an die Tische zu setzen. Collette stimmte zu, nahm dankend den vollen Teller und ging mit dem Blonden zu besagtem Platz. „Das habe ich doch gerne gemacht, für mich ist das selbstverständlich! Man muss Menschen in solchen Situationen doch helfen, ich.. ich könnte es mir gar nicht vorstellen, so jemanden in diesen Umständen zurück zu lassen, das.. nein, das geht einfach nicht! Was für ein grausamer Mensch wäre man denn da?“ Die angehende Heilerin schüttelte den Kopf. Hilflosen Menschen einfach ihrem traurigem Schicksal zu überlassen käme für sie niemals in Frage.

  • Elena & Leon am Buffet


    "Nein, natürlich nicht!" Huff. Sie hätte auch sagen können, dass sie ja meistens dann selbstständig war, wenn ihr Bruder sich auf Reisen befand, doch meistens endete das nur damit, dass sich ihre Wäsche langsam aber sicher anhäufte und sie immer mit dem Risiko lebte, einfach nichts mehr zum Anziehen hatte, was dann aber nur halb so wild war, wenn man den ganzen Tag nur in der Schmiede verbrachte. Sie seufzte und schob sich das letzte Stück von ihrem Fleischspieß in den Mund 2wr17x1.jpgund schluckte nach wenigem Kauen. Elena hatte absolut keine Ahnung was es heißen sollte, wenn er sie beim Tanzen führen würde, aber sie nickte einfach zustimmen und hoffte, dass es einigermaßen gut verlaufen würde. Bei seinem letzten Satz kam ihr dann schließlich eine Idee, der ihr Freund eigentlich nur zustimmen konnte. Sie drehte sich zu ihm um und sah ihn dabei mit funkelnden Augen an. "Wie wäre es, wenn ich mir das Tanzen oder Kochen, oder sonst irgendwas von solchen Sachen, von dir beibringen lasse, du dir aber im Gegenzug etwas selber schmieden musst. Mit meiner Hilfe natürlich." Es wäre doch schön wenn sie Leon irgendwie in ihre Welt lassen konnte.

  • [Rosalind] ~ bei Margaret


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    Rosalind schenkte der jungen Frau ein freundliches Lächeln, als diese antwortete, dass sich sich wohl fühlte. Die Stimme der Blondine kam ihr irgendwie bekannt vor, jedoch konnte Rosalind sie wirklich nicht zuordnen. Hätte die Frau vor ihr keine Maske getragen, so hätte die Adelstochter sie sicher erkannt, doch es war nun mal ein Maskenball, für welchen die Frau vor ihr natürlich passend gekleidet war. Auf die Antwort bezüglich des Kleides nickte Rose verstehend. "Sicher ist es schwer, wenn man nicht gerade ein Schneider ist." Stimmte sie zu. Sie konnte sich die Arbeit eines Schneiders kaum ausmalen. All das Feingefühl und die Liebe zum Detail, die in diesem Beruf von Nöten war. Jedoch war es auch zu Bewundern. Rosalind kam wieder zurück aus ihren Gedanken, als sie die Stimme der Blondine wieder vernahm. "Oh vielen Dank. Ich habe es von einer sehr netten Schneiderin vom Platz des Volkes. Es war wie Liebe auf den ersten Blick." Erklärte die Blauhaarige ehrlich und drehte sich einmal um die eigene Achse. Die Adelstochter kam wieder zum Stehen und setzte das filigrane Glas in ihrer Rechten an ihre rosigen Lippen, ehe sie einen Schluck nahm. Rosalind überlegte, ob sie die junge Frau danach fragen sollte, ob sie sich kannten oder ob sie besser nichts sagen sollte, um nicht unfreundlich zu wirken. Doch letztendlich entschied sie sich dafür. "Sagt, kann es sein, dass wir uns früher schon mal begegnet sind?" Fragte die Blauhaaroge einfach gerade heraus, ihre smaragdgrünen Augen ihr Gegenüber beobachtend, ihre Reaktion abwartend.


    [Ondorus] ~ bei Iris Blanche



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    Der Kommentar der Blondine zeigte ihm, dass sie ihn durchschaut hatte, jedoch hatte Ondorus noch immer kein Interesse, seine wahren Beweggründe offen zu legen. Stattdessen erwiderte ihr Schmunzeln und antwortete ruhig. "Das werde ich." Nun wollte sich der Univir jedoch auf das wirklich Interessante konzentrieren. Diese Augen. Doch die Antwort der jungen Dame fiel sehr knapp, fast schon abwehrend aus. Hatte er da etwa einen Nerv getroffen? Er nickte nur, sich merkend, dieses Thema später nochmal anzusprechen. Das Thema änderte sich wieder, als die Blondine sein Horn kommentierte. Ob er es von Geburt an hatte oder es zu seiner Maske gehörte? War das nicht offensichtlich? Der stolze Univir schnaubte leise, ehe er antwortete. "Selbstverständlich habe ich es von Geburt an. Ich würde niemals auch nur im Traum daran denken, mich als Univir zu verkleiden, wenn ich nicht dieser stolzen Spezies angehören würde." Antwortete Ondorus, den Stolz über seine Herkunft nicht verbergend. Nur leider existierten außer ihm und Kuruna keine Wesen dieser Spezies mehr. Wegen der Menschen. Ondorus würde immer diese Wut und diese Abneigung ihnen gegenüber verspüren, auch wenn er sie nicht abgrundtief hasste. Das hieß jedoch keineswegs, dass es nicht so wirkte. Der dunkel gekleidete Mann beobachtete die Dame vor sich, ihr Verhalten, ihre Ausstrahlung. "Diese Villa ist wirklich riesig. Sicher gibt es hier eine große Bibliothek." Dieser Satz kam einfach über seine Lippen, ohne, dass Ondorus es wirklich wollte. Verflucht. Hoffentlich bemerkte die Blondine nichts.

  • leon_by_nijurah-daxrxec.pngLeon & Elena | an einem der Tische


    Das Halbwesen hatte gerade seinen letzten Bissen Brot herunter geschluckt als Elena ihn plötzlich mit funkelnden Augen, die gerade pure Freude ausstrahlten, anguckte und eine wunderbare Idee aussprach. Sofort war Leon davon begeistert. Das konnte doch nur toll werden! Oder aber er stolperte und schmiss das glühende Eisen quer durch die Schmiede, landete dann mit seinem Puschelschwänzchen im Feuer und verbrannte.. aber wie gut dass er nicht tollpatschig war. Den Part übernahm Elena ja. „Das ist wirklich eine tolle Idee, darauf freu ich mich schon. Was soll ich dann den schmieden? Eine Kette für dich? Macht ihr sowas auch?“ So genau hatte sich der Kerl noch nie mit dem Sortiment der Schmiede auseinander gesetzt.. sollte er vielleicht mal. Aber warum auch? Seine Waffe hatte er ja und sonst besuchte er die Schmiede auch nur wenn er neue Pfeile brauchte. Und dann nur für wenige Minuten.. Wobei er jetzt immer einen guten Grund hatte stundenlang dort zu bleiben. Und dieser gute und beste Grund saß mit ihm am Tisch. Lange Rede kurzer Sinn, Elena musste einfach entscheiden was er schmieden musste. Und danach würde er sich für ihre Hilfe bedanken.... Leon grinste bei dem Gedanken und hüpfte dann gut gelaunt auf. Die Teller der beiden waren leer und so konnten sie ihre erstes Vorhaben in die Tat umsetzen. Der Jägerlehrling verbeugte sich kurz vor seiner Freundin, reichte ihr dann mit einem charmanten Lächeln auf den Lippen die Hand und forderte sie somit zu einem Tanz auf.

  • Bei Melody und Eric

    Sophias Outfit


    Die hübsche Dame, welche Sophia angesprochen hatte, nahm das von ihr angebotene Getränk nicht sofort entgegen, sondern starrte sie zunächst für eine kurze Weile an. Offenbar gefiel ihr das Kleid, welches die Adelstochter extra für diesen Ball anfertigen ließ. Ein mädchenhaftes Kichern trat über ihre Lippen, als ihr Gegenüber sich entschuldigte. Mit einer wegwerfenden Handbewegung sowie einem Lächeln auf den Lippen, gab sie ihr zu verstehen, dass sie ihr nicht böse war. “Das Kleid ist zauberhaft nicht war? Ich ließ es bei dem Schneider in der Nähe des Marktplatzes anfertigen. Dort bei dem Bäcker, wo es diese Leckeren kleinen mundgerechten Küchlein gibt - vielleicht kennst du ihn ja -, dort ist eine kleine Gasse nebenan und darin befindet sich mein Lieblingsschneider! Ein bisschen versteckt, aber ein echter Geheimtipp!”, sie zwinkerte der Dame im dunkelroten Kleid zu, während ihre Augen vor Begeisterung funkelten. Daran, dass ihr Gegenüber vielleicht gar nicht das Geld hatte, um den guten Mann für so ein Kleid zu bezahlen, dachte sie nicht. Immerhin war es für Sophia völlig normal vermögend zu sein und genug Geld für alles zu haben.

    Die Bemerkung, dass ihre neue Bekanntschaft den Ball sehr schön fand, erfüllte sie mit Freude. “Vielen Dank! Es freut mich, wenn die Gäste sich gut amüsieren könnten. Dazu ist so ein Fest ja da, nicht wahr?”, Sophia lachte kurz, musterte gleich darauf jedoch das Outfit ihres Gegenübers noch einmal genauer.

    “Dein Kleid ist auch sehr hübsch! Wo hast du es her?” Neugierde zierte ihre Gesichtszüge. “Oh lass mich raten! Du hast es von dem älteren Herren mit der kleinen Mütze, der immer so viel Wirres redet? Oh oder von der kleinen rundlichen Frau am Marktplatz?” Sophia war so sehr damit beschäftigt das Angebot der kleinen Schneidereien und sonstigen Stoff- oder Kleiderläden durchzugehen, dass sie zunächst gar nicht bemerkte, dass sich eine weitere Person zu den Damen dazu gesellte. Folglich erschrak sie leicht, als plötzlich eine tiefere Stimme die beiden begrüßte. Sogleich wandte die Adelstochter den Kopf in die entsprechende Richtung und verharrte für einen Augenblick in ihrer Bewegung. Karamellfarbende Augen blickten freundlich unter einer dunklen Maske hervor, während das charmante Lächeln immer noch seine Mundwinkel zierte. Der Auftritt des Mannes in seinem adretten Anzug, welcher ihm verboten gut stand, wie Sophia sich eingestehen musste, brachte sie zu einem etwas schüchternen Lächeln, während ihre sonst so blassen Wangen sich in einem zarten rosa färbten. Sie machte zur Begrüßung einen kurzen Knicks, ehe sie endlich die Worte wieder fand. “Nein, ganz und gar nicht. Schließlich ist dieser Abend ja dafür da, um mit anderen Gästen genossen zu werden.” Kurz darauf hob sie ihr eigenes Glas ebenfalls, prostete ihren beiden Gesprächspartnern zu und trank einen kleinen Schluck aus dem Glas. Das Getränk prickelte erfrischend auf ihrer Zunge und schmeckte leicht süßlich; genauso wie sie es mochte. “Es freut mich zu hören, dass du den Abend genießt!”, fügte sie noch über das ganze Gesicht strahlend hinzu, denn das tat sie wirklich. Auch wenn sie sich freute bereits zwei neue Bekanntschaften gemacht zu haben, ließ sie das Gefühl nicht los, dass ihr die Stimme des jungen Mannes überaus vertraut war.