• Die Badezimmertür öffnete sich. Warmer Nebel stieg in das Zimmer von Rosalind. Der Duft von Rosenblüten machte sich sich breit und mittendrin Rosalind. Mit feuchten Haaren und frischen Klamotten stand sie da. Schnell schluckte Margaret ihren Schmollmund herunter, lächelte dennoch nicht mehr. War hier überhaupt was zu holen oder waren die Kostbarkeiten sowieso alle in einem Schrank mit Schloss und Riegel gesichert? Wenn das der Fall war, hatte die Elfe keine Lust mehr eine Sekunde in diesem Gebäude zu verschwenden. Und schon gar nicht mit Rosalind, die sowieso nicht wirklich unterhaltsam war. Die Blauhaarige wirkte steif und nicht so, als ob man mit ihr Pferde stehlen konnte. Bis auf den Sturz ins Wasser, war bis jetzt nicht wirklich etwas geschehen. Schade, musste die Elfe wirklich immer selbst für Stimmung sorgen? Schließlich bot Rosalind ihr tatsächlich an die Villa zu besichtigen. War das wirklich ihr Ernst? Ein kleiner Hoffnungsschimmer ließen Margarets Augen aufblitzen. „Wirklich? Ich will nicht das du wegen mir Ärger bekommst. Ärger hin oder her, dass war ihr egal. Den würde schließlich sowieso nur Rosalind bekommen. „Aber wenn ich darf würde ich das gerne tun!”, blitzschnell schoss dieser Satz aus ihrem Mund. Wäre ja bedauerlich wenn Rosa ihr Angebot zurück ziehen würde. Sehr bedauerlich. Schlimmstenfalls musste Meg einmal nachts in die Villa, allein. Oder sogar mit ihrer Schwester Daria! Lächelnd schaute sie die Blauhaarige an, die plötzlich ziemlich misstrauisch schien. „Was soll das jetzt heißen?” Völlig empört verschrenkte die Elfe beleidigt ihre Arme vor der Brust. Mit finsterer Miene schaute sie rüber zu der Adelstochter. „Natürlich habe ich nur gewartet! Es wäre doch unhöflich einfach etwas anderes zu tun!” „War ich vorhin etwa zu laut? Hat sie etwas mitbekommen? Mit kritischem Blick musterte die Blondine die Adelstochter. Das sie ihr Spielchen durchschaut hat, war unmöglich!

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    Es sah aus, als würde sie das Angebot verneinen sollen, aber kaum eine Sekunde später meinte sie sofort, dass sie die Villa gerne besichtigen würde, wenn sie dürfte. Aha. Irgendwie interessant.
    Und da war es auch schon wieder! Das Lächeln auf Margarets Gesicht. Als hätte sie plötzliche Sinneswandel gehabt. Oder war es vielleicht kein Lächeln, sondern ein Grinsen? Ein spöttisches Grinsen,
    als würde sie sich über Rosalind lustig machen wollen. Margaret verneinte auf die Frage. Es wäre unhöflch etwas anderes zu tun. Aber irgendwie kommt das Rosalind wie eine Überraktion vor.
    „Das soll nichts heißen! Ich frage mich nur, ob du dich nicht gelangweilt hast“, entgegnete die Blauhaarige.
    Sehr kritisch und ein wenig finster starrte sie Rosalind an. War die Frage wirklich so unhöflich oder schlimm? „Tut mir leid, falls das irgendwie wie eine Unterstellung rüberkam“, entschuldigte sich die Grünäugige sicherheitshalber.
    „Also dann... vielleicht sollte ich dir unseren Speisesaal zeigen. Ich denke, der ist am hübschesten hier, in der ganzen Villa!“, sie führte die junge Elfe wieder in das Erdgeschoss, ging ein paar Abzweigungen, und schon kamen sie im nahezu riesigen Speisesaal an. Ein langer Tisch verzog sich in der Mitte des Raumes, mit überwiegend vielen Plätzen. - Ständig kriegt Onkel Jasper besucht,
    und manchmal sind es nicht nur ein oder zwei Personen! Und sonst, sobald das Essen fertig war, wurde der Tisch mit güldenem Besteck und Tellern bedeckt,
    auch das Essen war sonst vom Feinsten... An den Wänden hängen viele Kerzenhalter in silber- oder bronzenen Schalen, mit langen, weißen Wachskerzen, die allerdings nicht angezündet waren. Ansonsten hängen hier wenige Portraits von Stilleben, und eines von ihrem Onkel. An zwei Ecken des Raumes standen Kommoden, jeweils mit einer Menge unzähligem Schmuck aus verschiedenen, hohwertigen Materialen. „Das ist der Speisesaal, ziemlich riesig was?“, stellte sie Margaret dem Raum vor.
    Als Rosalind kurz auf den Boden schaute, merkte sie, dass ihre etwas feuchten Haare viele einzelnen Wassertröpfchen auf dem sonst so reinem Biden hinterlassen hatte...
    „Ah... Ich bin kurz meine Haare richtig trocknen... Ich lasse dich kurz allein, wenn es dir nichts ausmacht“, sprach sie zur Elfe, und war schon wieder eilig verschwunden.

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    Wenn meine zentrierte Schrift im RPG meinen PP schwer fallen sollte, bitte melden. :>

  • Eine Entschuldigung kam über Rosalinds Lippen, trotzdem traute die Elfe ihr nicht über den Weg. Wahrscheinlich ahnt sie schon, was Meg vor hatte, oder warum benahm sie sich sonst so misstrauisch? Ob Margaret sich langweilte war ihr doch sicherlich Schnuppe und interessierte sie kein Stück. Rosa hielt sie sicher für ein minderwertige Dorfbewohnerin, die ihr Einkommen nur mit Diebstahl verdiente. Recht hätte sie zumindest mit dieser Vermutung. „Es ging schnell, warum sollte ich mich langweilen?”, fragte Margaret vollkommen verständnislos und verdrehte unbemerkt die Augen, als die Blauhaarige an ihr vorbei ging um ihr die Villa zu zeigen. Und wieder merkte die Elfe, dass Rosalind sie nicht aus den Augen lassen würde, solange sie in der Villa rumspukte. Das Vertrauen und die Naivität fehlten der Adelstochter gewaltig und genau das musste Margaret ändern! Sofort! Ruhig folgte sie ihrer "Freundin" runter in den Speisesaal. Ein viel zu großer Holztisch mit unzähligen Stühlen füllten diesen. Pothässliche Gemälde hingen an den Wänden die wohl kaum ein Goldstück wert waren. Ein gelangweiltes Gähnen unterdrückte sie, während Rosalind versuchte mit dem Speisesaal zu prahlen. „Mhm, sehr schick.”, antwortete die Blauäugige und versuchte ihr desinteresse nicht zu zeigen. Doch warte! Was glänzte den dort schönes? Die alten Kommoden bewahrten also die ganzen Kostbarkeiten! Margaret versuchte ihren Blick nach vorne zu richten und starrte eines der Gemälde an. Ein dicker Kerl war auf diesem Bild, wahrscheinlich Rosalinds verwöhnter Onkel. „Reich müsste man sein, welch' ein Fettsack.” Den Abwertenden Blick ersparrte Margaret sich. Ihre Gedanken drehten sich noch immer um den Schmuck, aber heimlich etwas mitgehen lassen konnte sie nicht. Erneut wollte Rosalind sich frisch machen gehen - diesmal handelte es sich um ihre Haare - welche den Fußboden nass getropft hatten. „Oh, nagut! Ich schau mich etwas um, wenn ich darf.”, rief sie der Adelstochter nach, die diesen Satz wahrscheinlich nicht weiter gehört hatte. Ob Margaret sich umschauen durfte oder nicht, war eigentlich fast schon egal. Nicht das ihr "langweilig" wurde. Kaum war die Blauhaarige verschwunden, steuerte die Elfe die erste Holzkommode an. „Mal sehen was die hier so verstecken!” Händereibend öffnete sie eine Schublade und griff sogleich den ersten Goldring. Diesen steckte sie sich gierig an den Zeigefinger und streckte ihren Arm gerade aus, um den Ring begutachten zu können. „Der würde mir doch deutlich besser stehen, als dieser Rosalind.”

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    Mit keiner Ahnung darüber, was auch immer Margaret gerade dachte, beantwortete sie die Frage Margarets. „Hm, alleine hier rumzustehen, und zu warten, ist doch sicherlich langweilig!“
    Anscheinend fand die Elfe den Speiseraum schick. Ganz im Gegensatz zu Rosalind, die alles viel zu... wie sagte man, aufgepöbelt? Wahrscheinlich war es das Wort. Sie fand generell die ganze Villa zu protzig und aufgepöbelt. Nachdem ihre Haare wirklich trocken war, ging sie wieder runter. Der Boden war inzwischen auch nicht mehr von vielen einzelnen Tropfen besiedelt. Gut so, dann musste das keiner wegwischen. Als sie wieder zurück in den Speisesaal kam, sah sie Margaret einen Ring begutachten. Ob sie Schmuck mochte? Vielleicht ist sie ja Schmuckverkäufer oder so, die Schmuck nach ihrem Wert begutachten. Langsam schritt sie wieder auf Margaret zu. „Gefällt dir der Ring?“, fragte sie ihren „Gast“. Obwohl, vielleicht sollte Rosa sie ja mal fragen, was Margaret eigentlich beruflich so tut. Die Blauhaarige tut natürlich nichts, das war eines der praktischen Vorteile, dass sie einer reichen Familie angehörte. Wobei, sie hatte gehört, dass ihre Cousine, Bianca, dass ziemlich ausnutzte... Aber Rosalind würde dass hoffentlich in Grenzen halten, hoffentlich. Wobei sie sich in der einen oder anderen Sache schon ertappt hat, zu verwöhnt zu sein...
    „Was arbeitest du eigentlich?“, fragte Rosalind gleich nach ihrem kurzen Gedankengang hinterher.


    [Der Fehler ist anscheinend nicht mehr da! :] Sorry, dass es so lange gedauert hat!]

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  • Seltsame Antworten gab diese Rosalind von sich. „Alleine rumstehen und zu warten? Hier hat nicht jeder den Luxus von einem Hofnarren aufgeheitert zu werden! Hmpf, so schnell langweilen sich nur verzogene Gören - wie du.”, antworte Meg in ihrem Kopf und konnte nur belustig die Augen verdrehen während sie dazu noch amüsiert den Kopf schüttelte und sich ein spöttisches kichern unterdrückte. Während Rosa mal wieder mit ihrer Abwesenheit glänzte durchstöberte Margaret den Speisesaal. Nur kam die Adelstochter schneller wieder als gedacht. Dabei dachte die Elfe wirklich, dass Adlige viel Zeit in ihr Aussehen investierten. Doch als sie Rosa sah, konnte sie schon verstehen, dass es so schnell ging. Sogar Meg sah besser deutlich besser aus für ein Bauerntrampel. „Wow Rosalind, deine Haare sehen total klasse aus!”, schoss ihr aus dem Mund um die Situation ein wenig zu stabilisieren. Den Ring zog sie sich sofort vom Finger, und legte ihn sogfältig zurück. „Ach, der Ring erinnerte mich an meine Mutter! Ihr hätte er sicher gut gefallen. Weißt du, sie trug immer einen Ähnlichen.”, erklärte Meg glaubwürdig. Natürlich sprudelten aus ihr nur Lügen. Ihre Mutter hatte keinen Ring der so aussah oder gar den selben Wert hatte. „Tut mir Leid, ich hätte ihn nicht anstecken sollen...” - „...sondern gleich einstecken müssen. Mein Fehler!” Entschuldigend nickte die Elfin ihrer "Freundin" zu ehe sie auf die nächste Frage antworten konnte. Was fragte diese Rosalind überhaupt so blöd? Nur weil sie vor lauter Reichtum keinen Finger krum machte, musste sie nicht andere Menschen - oder Elfen - ab ihren hohen Stand erinnern. Nicht jeder hatte das Glück reich geboren zu werden. „Ach...”, stöhnte die Blondine und lächelte die Adelstochter an. „Ich bin eine untergebene Schülerin der Magie!” Nein, dass war sie natürlich nicht. Ihr fiel nur nichts besseres ein. Außerdem hatte sie das auch zur Dolce gesagt um sie ein wenig zu reizen. „Leider bin ich noch am Anfang meiner Lehre.”, fügte sie schnell aber unauffällig hinzu. Wäre ja blöd, wenn Rosalind einen Zaubertrick sehen wollte. Nichtmal mit Kartentricks konnte Margaret etwas anfangen.


    [Ich hätte gern' schneller geantwortet, nur war ich 3 Wochen im Urlaub und dazu kommt diese Fehlermeldung im Forum. n_n']

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    Relativ ruckartig bedankte sich Rosa noch bei Margaret fürs Kompliment, und dann erzählte sie von ihrer Magielehre. Magie war wirklich interessant! Allerdings fügte sie noch hinzu, dass sie noch am Anfang der Lehre stand, aber sie hatte immerhin die Gelegenheit Magie zu lernen! Vielleicht sollte sie auch mal Magie lernen, aber das wohl nichts passendes für sie, dabei fand sie es immer toll, wenn jemand einen Zaubertrick oder derartiges vorführte. Aber Magie konnte man auch zum Kämpfen benutzen. „Das ist echt interessant! Wie lernst du die Magie denn? Hast du sowas wie einen Lehrmeister, oder so?“, fragte sie die Elfe noch. Aber die Variante, dass jemand ihr Magie beibrachte, war viel wahrscheinlicher. Denn sich selbst Magie oder Zaubertricks beizubringen war schwer, noch schwerer, wenn man nicht ein Lehrbuch oder so hatte, in dem man immer nachschlagen kann, wenn man etwas braucht. Sie wartete auf Megs Antwort, fragte sie aber auch gleich, ob sie nicht woanders hingehen wollen, jetzt wo sie eigentlich nichts mehr hier verloren hatten.


    [Nicht schlimm, im Urlaub sollte man sich ja auch entspannen! xD Btw, tut mir leid, dass der Post etwas kurz geraten ist... ^__^]

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  • Margaret konnte es nicht fassen, dass sich Rosalind wirklich für diesen Hokuspokus interessierte. Spöttisch verdrehte die Elfe ihre Augen und seufzte schwärmend. "Ach Rosalind, wenn du nur wüsstest wie toll Magie ist! Ich kann es immernoch nicht glauben das ich diese hohe Kunsr bald beherrschen werde! Natürlich steckte nicht wirkliche Begeisterung hinter diesen Sätzen, es war einfach nur Schauspielerei. Meg fiel auf anhieb der Name des Meisters gar nicht ein. Er war auch nicht sonderlich wichtig für sie. Außerdem wollte sie sich gar nicht mehr weiter in ein Gespräch mit der Adelstochter vertiefen. Sie langweilte die Blondine. "Ohje! Schon so spät! Tut mir Leid, Rosalind, aber ich muss jetzt leider los. Ich habe noch einiges zu lernen. Hat mich wirklich riesig gefreut dich kennen gelernt zu haben! Mit diesen Worten verschiedete sie sich von der Blauhaarigen, lächelte breit und winkte ihr sogar.


    • Margaret geht •


  • Eilige Schritte, deren Präsenz durch den Klang von hohen Absätzen um ein vielfaches verstärkt wurden, hallten durch die Gänge der pompösen Villa und hinterließen ihre unerwünschte Note in der, vom Oberhaupt der Familie doch so geliebten, Stille der Abendämmerung. Chlorica konnte nur hoffen, dass der Mann, der sie großzügiger Weise in diese Familie aufgenommen hatte, gerade nicht anwesend war oder, falls sie sich Heute wieder einmal über das Glück der Langfinger freuen durfte, momentan in den Klängen der Musikanten vertieft war. Es war für gewöhnlich eine Seltenheit, die Lilahaarige zu solch einer späten Stunde anzutreffen, doch leider hatte die junge Dame die Angewohnheit hin und wieder zu verschlafen und wenn dies geschah, dann konnte man nicht mit ein paar Minuten, nicht einmal mit zwei bis drei Stunden rechnen - nein, einmal wurde sie sogar zwei Wintertage lang für vermisst gehalten, während sie in Wirklichkeit in dem Bett eines anderen Angestellten eingekuschelt, ihre Reise durchs Land der Träume und Sehnsüchte begonnen hatte. Dieses Mal hatte es sie zum Glück nicht so harsch erwischt, doch trotzdem hatte die Zofe unzählige Stunden an Arbeit aufzuholen, weshalb sie sich in keinster Weise erlauben konnte, sich auch nur eine Sekunde lang langsamer fortzubewegen. "Oh.", gab das Mädchen schließlich überrascht von sich, auch wenn dies in ihrem Fall hieß, dass ihre Gesichtszüge nicht einmal ansatzweise einen Hauch von Überraschung ausdrückten. Weshalb sie dieses Geräusch von sich gab? Als sie die Küche betrat, so war das Abendmahl schon längst beendet und auch die edlen Teller waren bereits aufs Feinste gesäubert in den für sie vorgesehenen Regalen geräumt worden. Hatte Jemand ihr Fehlen bemerkt und versucht es zu vertuschen..? Chlorica machte auf dem Absatz kehrt und rannte Richtung Garten - dieser war allein ihrer Obhut anvertraut worden. Die Bedienstete hätte es auch keiner einzigen Menschenseele erlaubt, diese wertvollen Blumen auch nur ein einziges Mal zu berühren. Dafür war ihre Schönheit ihr zu kostbar und sie konnte sich bei bestem Willen nicht vorstellen, dass ein Nichtsnutz, welcher nicht einmal die Namen dieser Wunder kannte, sie nicht direkt bei der kleinsten Berührung vergiften und schließlich zerstören wurde. Sie wusste, wie übertrieben dies klang, doch sie hatte schon früh gelernt, dass solch eine Vermutung eben nicht vollkommen abweging war. Als Chlorica die letzte Stufe erreichte, die sie vom Blütenparadies trennte, verlangsamte die einst Flüchtige ihre Schritte - sie wollte dem Grün doch nichts zumuten, und schritt gemächlich mit einer Gießkanne, die sie sich von der Wand gegriffen hatte, durch die Reihen und begann damit den Gewächsen den von ihnen so begehrten Lebensnaktar zu schenken. Man sah die Langhaarige nicht oft lächeln, - zumindest kein wirkliches, fröhliches Lächeln - doch wenn man diesen seltenen Anblick erharschen wollte, dann konnte man es gewiss bei den eben so seltenen Blumen tun, denn bei ihrer Arbeit hier, da hätte man fast meinen können, dem Mädchen wär ein lang verschollener Traum in Erfüllung gegangen. Vielleicht war es ja auch so? Friendliche Tage schienen für viele Leute doch ein erhaschendswerter Traum zu sein? "Chlorica?", eine fremde Stimme ertönte und das Mädchen blickte auf. Ein Botenjunge reichte ihr einen Zettel und teilte ihr mit, auch sie war dazu aufgetragen worden, einen Botengang zu erledigen. "Ich bedanke mich herzlich, gebt Acht auf eurer Heimreise." Mit diesen Worten und einer kurzen Verbeugung verabschiedete sie den Mann wieder und entfaltete daraufhin das Papierchen in ihren Händen. Ihre Augen blitzen auf und auch ein kleines Grinsen hatte ihre Lippen inzwischen verziert. "In die Schmiede sollen meine Pflichten mich also führen?" Sie faltete den zettel wieder zusammen und steckte ihn in eine Tasche ihrer Kleidung. Tatsächlich. Der Hellhaarigen war aufgetragen worden, zwei neue Schwerter für die Wachposten zu besorgen. Zum ersten Mal seit ihrer Ankunft sollte sie sich in die Wektstatt des alten Mannes begeben. Es war die perfekte Gelegenheit, sich selbst ebenfalls eine Waffe zu besorgen! Oh, wie lange hatte Chlorica sich schon danach gesehnt. Sie hätte niemals dort auftauchen können, ohne es befehlt zu bekommen. Zu sehr wäre dies aufgefallen, und zu wenig Vertrauen hatte sie vorher zu ihrem Meister aufgebaut. Ein Straßenkind, dass sich, kaum war es ein paar Monate am Hofe beschäftigt, eine Waffe besorgte? Das schrie doch förmlich nach Verrat und einem Versuch, das Oberhaupt der Familie in einem Hinterhalt zu ermorden! Doch nach über einem Jahr des Wartens, ja, da konnte sie das Metall förmlich schon riechen. Es hatte keinen schönen Geruch, was bei ihrer feinen Nase eigentlich eine abstoßende Reaktion hervorrufen musste, doch zu sehr liebte sie die Schmiedekunst, als dass der Geruch jemals eine andere Reaktion, als herzliche Schwärmerei in ihr auslösen konnte. Die Lilahaarige blickte zurück. Ihre anderen Arbeiten waren von Mister Unbekannt erledigt worden und ihre Blumen waren inzwischen auch von ihr gepflegt worden.. und so drehte Chlorica dem Garten der Edelsfamilie den Rücken zu und machte sich auf den Weg in die Schmiede. ~

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    Es war ein kleiner aber von der Frühlingssonne warmer Sonnenstrahl der durch einen Spalt zwischen den Vorhängen Cecilia ins Gesicht viel. Langsam setze sie sich in ihrem Bett auf und Bemerkte das sie während der Nacht wohl irgendwie ans Ende ihres Bettes Gelangt war. "Achje." Bei der Erkenntnis musste sie über sich selbst Schmunzeln. Noch etwas Müde stieg sie aus dem Bett und streckte ihre Arme von sich. Zuerst zog sie die Vorhänge auf und öffnete das Fenster. Darauf wendete sie sich ihrem Bett wieder zu. Kissen und Decke wurden von ihr Ausgeschüttelt und sorgsam zusammengelegt. "Das wird ein guter Tag, hoffe ich zumindest." So wannte sie sich zu ihrem Kleiderschrank, es dauerte nicht lange da hatte sie sich auch schon umgezogen, Haare gekämmt und ihre Schlafsachen zusammengelegt. Die Haare sorgsam zusammen gebunden verließ sie ihr Zimmer in Richtung Küche. Dort angekommen war außer ihr wohl niemand anwesend. Ohne großen Lärm zu machen bereitete sie sich ein Marmeladenbrot und ein Glas Milch. Dabei überlegt die schon was sie heute machen könnte. Ich könnte heute im Garten neue Setzling Pflanzen für den Sommer. Tief in Gedanken an mögliche Aktivitäten nahm sie einen bissen von ihrem Brot und schaute aus dem Fenster in den prachtvollen Garten der Villa.


  • Völlig erschöpft und genervt von den jüngsten Ereignissen fand sich die blauhaarige Schönheit schließlich im Garten ihres Zuhauses wieder. Wahrscheinlich würde ihr diese Geschichte niemand glauben, sie selbst glaubte noch nicht einmal daran also wie sollte es möglich sein, dass jemand Anderes ihr Glauben schenkte. Die meisten Menschen würden ihr diese Dinge nicht zutrauen und damit hatten sie eigentlich nicht einmal so unrecht. Bianca machte sich nur ungern die Hände schmutzig und noch mehr verabscheute sie es sich die Hände für Andere schmutzig zu machen. Dennoch gab es in ihrem Leben genügend Momente in denen die Blauhaarige zugunsten Anderer gehandelt hatte. Vielleicht hatte sie sich seit Tabathas Tod verändert? Verstohlen blickte Bianca der Sonne entgegen. So ein Schwachsinn! Sie war immer noch die Alte und daran würde sich nichts ändern, da sie verdammt nocheinmal sehr zufrieden mit sich selbst war. Die Blauhaarige verschränkte die Arme vor ihrer Brust wie ein trotziges Kind. Unbewusst dachte sie an die rothaarige Frau, welche nun in der Klinik von Nathalie versorgt wurde. Hoffentlich würde sie durchkommen, schließlich hatte Bianca noch ein Hühnchen mit ihr zu rupfen. So einfach würde sie ihr definitiv nicht davonkommen. Die Hilfe von Bianca de Saint-Coquille war keinesfalls kostenlos und erst Recht nicht für jemanden wie dieses verrückte Weibsbild. Allein beim Gedanken an diese Frau verfinsterte sich der Blick der blauhaarigen Schönheit. So sehr die Fremde Biancas Nerven strapaziert hatte, so sehr benötigte die Blauhaarige diese Art Mensch. Jemand der immer nur das tat, was sie wollte wurde der jungen Frau schnell langweilig. Dies dürfte einer der Gründe sein, warum sie in diesem gigantisch großen Haus vor Langeweile beinahe umkam. So viele Angestellte und doch fühlte sie sich oft allein gelassen. Ein Seufzen verlies die Lippen der reichen Schönheit. Sie war wohl ein klassisches Beispiel dafür, dass Geld nicht alles war obwohl Bianca es durchaus genoss alles haben zu können. Niemals würde sie diesen Luxus missen wollen und wenn man sie darauf ansprach antwortete sie ebenfalls, dass sie alles hatte, was sie sich wünschte. Bianca schloss die Augen. Eine Brise brachte den Duft der Frühlingsblumen, welche im Garten gepflanzt waren, zu ihr. Der Garten war wirklich sagenhaft. Ihr Vater hatte keine Kosten gescheut aber das war eigentlich zu erwarten. Mit beiden Händen schnappte sich Bianca eine Haarsträhne und drehte diese um einen ihrer Finger. Immer wieder drehte sie diese einzelne Haarsträhne und lies sie wieder los. Die Blauhaarige hing ihren Gedanken nach und überlegte sich, was ein reiches Mädchen wie sie, in dieser Stadt unternehmen konnte. Vielleicht sollte sie Felicity wieder einmal einen Besuch abstatten. Andererseits warum sollte Bianca sich um ihre "Freundschaft" bemühen. Die Braunhaarige wusste ebenfalls wo sie zu finden war.

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    Während sie den letzten bissen von ihrem Marmeladenbrot zu sich nahm erblickte Cecilia, Fräulein Bianca im Garten. Hastig aber sorgfältig räumte sie den Teller und das Glas in die Spüle um beides zu waschen, abzutrocknen und wieder aufzuräumen. Als sie das erledigt hatte begab sie sich in Richtung Garten. Die frühlings Sonne war angenehm Warm mit den leichten Wind der den Duft der Blumen durch den Garten wehte. Zuerst war Cecilia unschlüssig ob sie die in Gedanken versunkene Bianca einfach so ansprechen sollte aber nichts zu sagen schien ihr unfreundlich. In der Hoffnung das blau haarige Mädchen sind zu erschrecken blieb Ceci einfach mit einem lächeln etwas abseits stehen und Begrüßte sie dann Höfflich. "Einen wunderschönen guten Tag Fräulein Bianca."


  • Gerade durchdachte die Blauhaarige die Möglichkeiten, welche ihr in dieser winzigen Stadt blieben. Bianca war nicht überrascht als sich die besagten Möglichkeiten in Grenzen hielten, schließlich war sie es gewohnt in Kleinstädten zu leben. Eine wahrhaft schreckliche Angewohnheit ihres Vaters. Selbst als Alvarna in Flammen stand und sie quasi gezwungen waren ihr Anwesen neu zu gestalten bevorzugte er es dennoch dort zu bleiben. Auch als Monster die Stadt angriffen zogen sie von Alvarna hierher. Es gab so viele Städte in dieser Welt. Städte , die wesentlich mehr zu bieten hatten als Trampoli. Missmutig hob die Blauhaarige eine Augenbraue und fluchte in sich hinein. Entscheidungstechnisch konnte man sich definitiv nicht auf ihren Vater verlassen, wie die blauhaarige Schönheit fand. Die Sonnenstrahlen kitzelten auf der blassen Haut Biancas als eine vertraute Stimme an ihr Ohr drang. Sie gehörte dem Elfenmädchen, welches bei ihnen angestellt war, musste die junge Frau feststellen als sie der blendenen Sonne schließlich mit ihrer vorgehaltenen Hand trotzte. Sie stand etwas abseits von Bianca und lächelte die freundlich an. Die Blauhaarige kannte dieses Lächeln. Dieses falsche Lächeln ihrer Untergebenen. Es war widerlichst. Sie waren gezwungen nett zu ihr zu sein, da ihr Vater oder sie selbst sie ansonsnten in hohem Bogen hinausgeworfen hätten. So oder so man konnte es Bianca nicht recht machen. Bei Tabatha hatte sie seltsamerweise niemals das Gefühl, dass sie uneherlich zu ihr war. Ihre eigenen Zofe schien stehts freundlich aber dennoch ehrlich zu sein. Bei den Gedanken daran wurde der Blauhaarigen irgendwie schwer ums Herz. Dieses Gefühl war ihr bereits bekannt. Es blieb auch jedesmal zurück wenn sie an ihre Mutter dachte oder an Kyle. Wobei bei letzterem war sich die verzogene Göre etwas uneinig. Manchmal hasste sie ihn und manchmal war da dieses andere, unbeschreibliche Gefühl. So oder so es spielte keine Rolle. All diese Menschen waren nicht hier. Stattdessen wurde sie von der Elfe, deren Name sie nicht einmal mit Sicherheit kannte, angesprochen. Aus Langeweile beschloss Bianca allerdings auf die Konversation einzugehen. "Wunderschön vielleicht aber anödend..." , kommentierte Bianca die Aussage der Elfe und rollte mit den Augen. Ihr Name wollte ihr einfach nicht einfallen aber es war auch nicht wichtig. Bestimmt würde sie bald dahinterkommen und auch wenn nicht, würde sie es nicht wagen sich zu beschweren. So waren sie doch alle. Mit einem falschem Lächeln auf den Lippen und immer nickend und zustimmend. "Meine Liebe... wie amüsiert sich das einfache Volk?" Obwohl Bianca eine Frage gestellt hatte schien sie nicht sonderlich an der Antwort interessiert zu sein. Vielleicht lag es auch an ihren puppenartigen Gesicht, welches keine Miene verzog.

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    Unbeirrt von dem puppen artigen Gesichtsausdruck von Fräulein Bianca musste Cecilia kurz überlegen was sie so gerne tat wenn sie nicht in der Villa gerade arbeitete. Ihr vielen aber nur dinge ein die reiche Mädchen wahrscheinlich nie oder nur unter seltsamen Bedingungen tun würden. Cecilia hatte noch nie viel Geld und gab sich ob mit dem zufrieden was sie hatte beklagt hatte sie sich zumindest noch nie. Jedoch viel es ihr Schwer eine gute Antwort zu geben die das Werte Fräulein wahrscheinlich sowieso nicht gefiel. Jedoch wollte sie sich immer mühe geben ihre Umgebung und die Werten Herrschaften des Hauses immer zufrieden zu stellen. "Bei einem so schönen Wetter gehen viele Spazieren oder ein Picknick machen." Wahrscheinlich würde dieser Vorschlag dem Fräulein eh nicht zusagen. Es war schwer für sie das Fräulein Bianca zufrieden zu stellen ihre Erwartungen waren stehts hoch und ihrem stand angemessen. Jedoch konnte Cecilia immer scher erahnen was gerade in dem Blau haarigem Mädchen vor sich ging. Dabei dachte sie immer wieder insgeheimen schon wieder über das Blumenmeer im Garten nach das sie mit Sommerblumen bepflanzen wollte um die Blumen fülle des Gartens auch im Sommer in voller Pracht erstrahlen zu lassen. Sie liebe die Natur sehr und vor allem Farben freudige Blumen.


  • Das Elfenmädchen mit dem orangefarbenem Haar schien angestrengt nachzudenken. Wahrscheinlich hatte sie selbst nicht genug Freizeit um diese auszukosten, schließlich war sie beinahe 24 Stunden im Dienste der Saint-Coquilles. Über dies machte sich die Blauhaarige aber keinerlei Gedanken. Für sie zählten nur die Möglichkeiten, die das Mädchen ihr aufzeigen würde. Möglicherweise wünschte Bianca auch die Gesellschaft der Anderen auch wenn diese keineswegs Biancas Standart genügte. Jemand der so reich war wie Bianca konnte es dennoch sehr gut gebrauchen in Begleitung ihrer Angestellten zu sein. Vielleicht benötigte sie etwas während sie sich unter das Volk mischte. In diesem Fall würde es nicht die blauhaarige Schönheit sein, die sich dafür die Hände schmutzig machte. Einmal am Tag genügte das. Das war eine sehr noble Tat seitens Bianca. Diese gute Tat reichte wieder für die nächsten Jahre. Der Vorschlag des Elfenmädchens begeisterte Bianca nicht gerade. Einen Spaziergang hatte sie gerade erst gemacht und wie dieser geendet hatte behielt sie lieber für sich. Es wäre grauenvoll wenn es sich rumgesprochen hätte, dass Bianca sich für eine Fremde aufgeopfert hatte und dabei beinahe umgekommen war. Ihr ganzer Ruf wäre dahin. So etwas durfte sich nicht wiederholen. Cecilia schlug schließlich noch ein Picknick vor und Bianca musste sich eingestehen, dass dieser Vorschlag gar nicht so schlecht war. Sie hatte Hunger und außerdem würde sie so etwas erleben, dass sie noch nie zuvor getan hatte. Dies sprach definitiv dafür aber die Blauhaarige war sich nicht sicher ob es ihr gefallen würde Essen im Freien zu sich zu nehmen - auf dem Boden - mit all den Insekten. Der Gedanke jagte dem Mädchen einen Schauer über den Rücken. Dennoch wollte Bianca es einmal ausprobieren. Sie war gewillt etwas gegen ihre Langeweile zu unternehmen. Erst jetzt fiel der blauhaarigen Schönheit auf, dass ihr der Name des Elfenmädchens wieder eingefallen war. "In Ordnung..." Bianca erhob sich von der Bank und näherte sich der Orangehaarigen einige Schritte. Sie klang nicht sonderlich begeistert obwohl sie gespannt war, wie so ein Pciknick wohl war. "...wir machen ein Picknick." Ohne die Elfe noch eines Blickes zu würdigen machte sie sich auf den Weg in Richtung Villa. Die Brötchen mussten noch zubereitet werden und es durfte klar sein, dass diese Aufgabe Cecilia zuteil wurde. Bianca musste sich schließlich noch umziehen. Sie hatte schon viel zu lange die selben Klamotten an.

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    Cecilia war überrascht das Fräulein Bianca ihren Vorschlag tatsächlich angenommen hatte. Erst etwas unglaubwürdig aber dann doch verstanden das sie mit kommen soll auf das Picknick stand sie gezählte Sekunden noch im Garten nachdem das Haus Fräulein an ihr vorüber gegangen war. "Ich? Ich soll mit?!" Schnell eilte Cecilia in die Küche den sie wusste das Bianca nur einen geringen Geduldsfaden hatte. Bestimmt wollte sie sich etwas andres Anziehen, das gab Cecilia etwas Zeit. Hastig aber gekonnt suchte sie ein Paar zutaten aus der Speisekammer. Brötchen die erst heute Morgen Gebacken wurden, Salamie, Tomaten, Gurke, Schinken, und Butter. Daraus machte sie ein paar Belegte Brötchen. Auch etwas Gebäck in der Form von Sternen packte sie ein. Eine Flasche Tafelwasser und eine Flasche Zitronenlimonade. Kurz überlegte sie noch was sie brauchen könnte um das verwöhnte Blau haarige Mädchen zufrieden zu stellen, wären dessen Legte sie eine Frisch Gebügelte Decke zusammen die Hoffentlich groß genug war. Neben Geschirr und dem Essen fand auch eine Sonnenmilch, ein Schirm und etwas Insektenschutzmittel platz. Als sie endlich fertig war musste Ceci tief ein und aus Atmen da sie alles in Rekordzeit gepackt hatte. Der Korb sah schön aus mit den Roten schleifen sie rechts und links an der Halterung befestigt waren, jedoch war er bestimmt auch recht schwer. Schnell räumte sie die Küche noch auf so das es aussah als wäre sie nie Benutzt worden. Ohne weiter Zeit zu verlieren Eilte Cecilia in die Eingangshalle der Villa in Erwartung auf das Gnädige Fräulein des Hauses. "Ich hoffe das es den Ansprüchen von Fräulein Bianca genügt." Murmelte sie leise als sie den Korb noch mal begutachtete.


  • Ohne sich ein weiteres Mal nach dem Elfenmädchen umzudrehen betrat Bianca die Villa und steuerte geradewegs in die Richtung in der ihr Zimmer lag. Um es zu erreichen, musste die Blauhaaige die Treppe hoch. Elegant, beinahe so als ob sie über den Fußboden schweben würde, eilte die junge Schönheit nach oben. In solchen Situationen hatte ihr sonst immer Tabatha bei der Kleiderwahl geholfen, hatte ihre Haare gemacht und sie anderwärtig unterstützt. Seit ihre Zofe nicht mehr unter den Lebenden weilte, erledigte Bianca dies selbst. Ihr Vater hatte ihr zwar die Möglichkeit einer neuen Zofe angeboten, doch keine der Bewerberinnen erfüllte Biancas Erwartungen wie ihre Vorgängerin es getan hatte. Irgendwann riss der blauhaarigen Schönheit der Geduldsfaden und sie beschloss diese Dinge selbst zu erledigen. Sie selbst machte diese Dinge ohnehin besser als irgendeine Bedienstete es jemals machen könnte. So entledigte die Tochter des berühmten Gourmets sich ihrer Kleider und schlüpfte in ein neues, wahrlich einmaliges Kleid. Allein beim Anblick des Kleides wusste man, dass die Trägerin nicht jedes Goldstück einmal umdrehen musste bevor sie es ausgab. Das Kleid war ein Geburtstagsgeschenk ihres Onkels aber Bianca hatte es bisher noch nie getragen, wie viele ihrer Kleider. Zu schnell sah sie sich an den guten Stücken satt und hatte dann das Verlangen sich neu einkleiden zu lassen. So oder so dieses Kleid saß perfekt aber das war auch kein Wunder schließlich hatte die Adelsfamilie ihren eigenen Schneider und jedes Kleidungsstück wurde maßgeschneidert. Völlig neu eingekleidet betrachtete sich die blauhaarige Schönheit im Spiegel. Ein paar Mal drehte sie sich davor um sich aus jedem Winkel begutachten zu können. Mit jeder Bewegung bewegte sich auch das Kleid mit und umschmeichelte den zarten Körper Biancas. Nachdem die Schönheit damit zufrieden war kämmte sie sich ihr seidenes Haar und band sich eine Schleife. Jedes einzelne Haar hatte seinen Platz, keines wagte es aus der Reihe zu tanzen und so dem Zorn der Blauhaarigen zu verfallen. Völlig mit sich zufrieden verließ Bianca ihr Zimmer und schritt die Treppe nach unten. In der EIngangshalle wartete bereits das Elfenmädchen auf sie. Aus irgendeinem Grund sah sie gestresst aus aber Bianca konnte sich beim besten Willen nicht erklären warum. Ein paar Brötchen zu machen konnte doch nicht soviel Arbeit machen. Cecilia war doch mittlerweile schon lange bei der Familie Saint-Coquille angestellt und eigentlich müsste dies mittlerweile Routine für sie sein. Vielleicht musste Bianca mit ihrem Vater über sie sprechen. Eine Auszeit täte ihr vielleicht ganz gut. Wenn sie ihre Arbeit nicht korrekt machte, wäre sie ohnehin keine große Unterstützung. Schon gleich hatte die Blauhaarige zu Cecilia aufgeschlossen und begutachtete das Objekt in ihren Händen - ein prall gefüllter Korb. "Können wir...?" fragte Bianca das Elfenmädchen und ohne ihre Antwort abzuwarten verlies sie die Villa. Das Picknick konnte beginnen oder zumindest konnten sie sich auf die Suche nach einem passenden Ort machen. Die Blauhaarige hatte noch nicht sonderlich viel von Trampoli gesehen, da sie ohnehin nicht erwartete auf etwas Außergewöhnliches zu stoßen. Es war schließlich nur Trampoli. Wahrscheinlich war dieser Ort nicht einmal auf der Landkarte eingezeichnet.


    ~Cecilia und Bianca verlassen die Villa~


    (Lässt du sie ankommen? Such dir einfach ein schönes Plätzchen aus ;))

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    Vishnal riss die Augen auf und war augenblicklich wach. Es dauerte einen Moment, ehe er realisierte wo er sich befand - in seinem zur Verfügung gestellten Raum in der Villa der Saint Coquilles. Nachdem ihm dies aufgefallen war, beruhigte er sich und blieb noch ein wenig im Bett liegen. Heute hatte er seinen freien Tag, da sollte es ihm erlaubt sein ein klein wenig später als üblich aufzustehen.
    Die Erinnerungen an den Vorfall auf der Pluvia-Insel quälten ihn immer noch. Nicht mehr so häufig wie frisch nach der Entführung, doch hin und wieder verfolgten die Fetzen dieser Vergangenheit ihn in seine Träume und er kam nicht davon los. Vishnal seufzte. Es ärgerte ihn, immer noch daran zu denken, obwohl die Zeit längst vorangeschritten war. Die Entführung zu verleugnen war jedoch genauso wenig möglich, immerhin hatte er sich dem auch etwas aneignen können - nun, genau genommen wurde es ihm angeeignet, daher war er sich nicht ganz sicher wie er sich zur erlernten Magie verhalten sollte. Anfangs hatte er sich gesträumt seine Fähigkeit wahrzunehmen und versucht zu ignorieren. Andererseits - Magie faszinierte ihn seit jeher, warum dem ganzen nicht also auch etwas Positives abgewinnen? Also hatte er beschlossen in den freien Minuten zu trainieren. Und Gott war er schlecht gewesen! Geradezu grauenhaft, anfangs hatte er sich nur selbst nassgespritzt. Solange er in seinem Kopf gewesen war, ging die Wasserbombe nahezu kinderleicht! Wie von Zauberhand geführt und nichts anderes war damals auf der Insel passiert. Ein Fremder der in seinem Kopf rumspukte. Vishnal schauderte, es war eine Erfahrung gewesen, die sich bitte niemals wiederholen sollte.
    Niemals.
    Und hey irgendwann wurde er auch besser in der Wassermagie, das war doch etwas. Er hatte sich trotzdem nach wie vor nicht getraut zu Kanno, dem Großmagier von Trampoli, zu gehen und ihn zu bitten bei ihm in die Lehre zu gehen. Was der Magiermeister wohl davon halten würde, dass er seinen ersten Zauber mit Widerwillen erlernt hatte? Wie gut wusste er überhaupt darüber bescheid? So oder so, Kanno war für seinen Launen bekannt und Vishnal hielt nicht fiel von launenhaften Menschen. (Wobei es dann beinahe einem Wunder galt, einer Familie wie den Saint Coquilles zu dienen, aber er fühlte sich dennoch ganz wohl hier.)


    Der Butler stand schließlich auf und richtete sich her. Fein säuberlich wurde das Bett gemacht, der Rest war sowieso ordentlich. So wie es aussah waren die meisten Adeligen ausgeflogen und allzuviele Bedienstete hatte die Villa dann auch nicht. An einem Tag wie diesem bot es sich an das Musikzimmer seiner Meister zu nutzen - welches ihm freundlicherweise freigestellt war - doch nachdem er heute Nacht wieder schlecht geträumt hatte, ging ihm der Gedanke von Magie ein weiteres mal nicht aus dem Kopf.
    Grüblerisch verließ Vishnal die Villa~

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    Als die Beiden ankamen Regnete es zwar nicht mehr aber die Stimmung war auf jeden Fall zerstört. Triefend Nass mit dem Korb und dem Kaputten Schirm blieb Ceci in der Eingangshalle stehen um Fräulein Bianca den Vortritt zu lassen. Höfflich versuchte sie noch etwas gut zu machen, es war ihr nicht Wirklich bewusst das es eigentlich nicht ihre Schuld war das es angefangen hat zu regnen. "Soll ich euch ein heißes Bad einlassen?" Demütig stand sie da die Hände vor sich und leicht gebeugt wagte sie es nicht einmal mehr die Adels Tochter anzusehen. Obwohl ihr danach wahr einfach in ihrem Zimmer zu verschwinden und etwas warmes anzuziehen tat sie es nicht ihre Pflichten waren ihr in dem Moment wichtiger. Das es hätte noch schlimmer kommen könnte wusste sie auch es hätte genauso wenig Gewittern können oder das aller Schlimmste ein Monster. Schnell schüttelte sie diese Gedanken ab es sich noch Schlimmer auszumalen war sehr unangebracht. Der Zorn des Blau Haarigen Mädchens war strafe genug für die Elfe und knickte sie zu tiefst.


  • Der Grünhaarige hatte gerade seine Wohnung am Strand verlassen um dorthin zu gehen, wohin es ihm gerade beliebte oder seine Beine ihn führen mochten. Eventuell war es das Stadtzentrum von Tampoli oder einem der abgelegenen Orte wo er seine Freiheit genießen konnte, aber doch nicht ganz alleine war. Mit diesem Ziel hatte er seinen Weg begonnen und als er aufschaute hatte er den Strand schon hinter sich gelassen. Er befand sich auf einem kleinen Pfad, erschaffen von dem regierenden der Stadt und verbreitert durch die zahlreichen Händlerkarawanen und Reisenden. Carlos ließ seinen Blick umherschweifen, Farne, Moose und zertretene kleine Pflanzen die wenig zum überleben brauchten. Der Boden auf diesem war von schlechter Qualität, im Sommer trocken und lehmig und im Herbst und Winter matschig und modrig. Ein relativ trostloser und lang wirkender Wegmarsch, jedenfalls hatte er ihn immer so empfunden. Doch schon bald würde der kleine Weg enden und etwas schönerem weichem, einem Weg der weniger von diesen fahrenden Geldgeiern besiedelt war welche Jahr für Jahr demselben Trott verfielen. Dieser Rhythmus ging wie folgt, im Winter ließen die Händler sich in den Wirtshäusern Trampolis nieder, handelten, feilschten, tranken und erzählten die ein oder anderen Geschichten. Sobald der Winter aber wieder zum Ende zuging brachen sie auf, bestellten ihre Felder, schürften Erze, oder versuchten an sonstige seltene Gegenstände zu gelangen um sie dann wieder im nächsten Winter wieder gegen Gold einzutauschen. Carlos konnte sich kein schlimmeres oder eintönigeres Leben vorstellen, zwar reisten diese Männer und Frauen viel, jedoch nur die vorgegebenen Routen entlang, weshalb man nicht wirklich behaupten konnte das sie viel von der Welt sahen. Ein Regentropfen der auf sein Gesicht herabfiel riss ihn aus seinen Gedanken, er fand sich in der Nähe des Großen Baumes wieder. Der Baum war riesig , bestimmt mehr als 10 Meter hoch und um seinen Stamm umfassen zu können benötigte man mindestens zwanzig Menschen die sich gegenseitig an der Hand nahmen. Die Rinde des Baumes war hart und überwuchert von Moos, die Wurzeln wucherten sich durch den gesamten Boden unter dem Areal, so erzählte man. Der Baum strahlte eine gewisse Ruhe aus, er wirkte älter als die Stadt selbst und dennoch Stand er hier. Kein Sturm hatte es je geschafft dem Gewächs etwas anzuhaben oder ihn auch nur ein wenig zu verbiegen. Das einzige was der Wind zum schwanken brachte waren die Blätter der gigantischen Baumkrone und dort wohnte das Mädchen Kohaku. Der Grünhaarige ist der Meinung dass auch sie der Grund für die mystische Aura des Umfeldes verantwortlich ist. Weitere nasse Tropfen fielen auf den Grünhaarigen herab, was ihn dazu brachte seine Schritte zu beschleunigen und den Kopf in Richtung Himmel zu heben, düstere Wolken hatten die Landschaft nun überzogen und der Regen hatte sich bereits, durch die warmen Wassertropfen angekündigt. Es war an der Zeit sich Schutz unter dem Baum zu suchen, ehe die Regendecke über ihn hereinbrechen würde, jedoch kam dieser schneller als Carlos sich es erhofft hatte. Große, lange und schnelle Schritte brachten ihn ans Ziel, der gewaltige Baumstamm war erreicht, oben zankten ein paar Eichhörnchen und stießen ihr schreckliches, markdurchdringendes Geschrei aus. Um seinen Atem wiederzuerlangen, lehnte sich Carlos an den Baumstamm und ging in die Hocke, schwere Atemzüge folgten in denen er seine Lungen mit frischer Waldluft füllte. Immerhin war er bestimmt noch 500 Fuß vom dem Wohnort von Kohaku entfernt gewesen als er vor dem Regen davonrannte, oder auch genau hinein. Der junge Mann straffte seine Schultern und rappelte sich wieder auf, gelangweilt umrundete er den Baum und hoffte darauf das dass der Blitzartige Regen auch wieder genauso schnell verschwinden würde. Fehlanzeige, aber dafür entdeckte er etwas Goldenes im Gras, ein Medaillon aus purem Gold, meisterlich verarbeitet, besetzt mit einem kleinen strahlenden Saphir. So ein etwas konnte sich nur eine Familie in ganz Trampoli leisten, geschweige denn extra anfertigen lassen, es war die Familie De Sainte-Coquille, jeder wusste das Jasper jedem seiner Kinder und Nichten ein solches Medaillon anfertigen ließ, den Edelstein anhand ihrer Haarfarbe ausgewählt. Somit kamen nur Bianca und Rosalind in Frage, kurz spielte der Grünhaarige mit dem Gedanken das Schmuckstück, zu verkaufen, jedoch verwarf er diesen wieder ganz schnell. Jasper hatte Macht in Trampoli und wenn er rausfinden würde das irgendein diebischer Aufreißer ihn bestohlen hatte, würde er ganz bestimmt nicht Friedfertig mit ihm umgehen. Carlos beschloss das Medaillon zurückzugeben. Sein Ziel war also nun die Villa der De Sainte-Coquilles und er zog ungeachtet des Regens weiter, hinaus über die saftige von Regenwolken Überhange Wiese, bis hin zum Weg der zur Villa führte. Noch nie hatte sich Carlos auch nur in die Nähe des prunkvollen Gebäudes gewagt, den die Gesellschaft der Adelsleute hatte für gewöhnlich kein Platz für normales Fußvolk wie Carlos, es sei denn sie waren ihre Angestellten. Zudem hatte der Inhaber des Adelstitels eine hübsche Tochter, sowie zwei hübsche Nichten, ein Grund mehr doch dorthin zugehen. Nach einem weiteren Stück Fußmarsch, war er nur angekommen. Riesige Tore umfassten den Eingangsbereich der Villa, zugeschnittene Gewächse in Form von Statuen befanden sich im vorderen Bereich, sowie ein Springbrunnen mitsamt einer Wasserspeienden Figur. Zögernd betrat er das Grundstück noch nie hatte er ein solches Kunstwerk in völlig übermäßiger Größe gesehen. Jasper musste noch reicher sein als der junge Mann sich zu denken erlaubt hatte. Er stand nun vor den massiven Holztüren des Anwesens, eine Doppeltür mit zwei aus Gold gefertigten Löwenköpfen deren Maul den Ring umfasste mit dem man für gewöhnlich anklopfte. Mit einem kräftigen Ruck zog er an dem Ring und hämmerte gegen die Tür, härter als er es eigentlich vermochte. Ein lautes dumpfes Knallen war zu hören als das Metall auf das Holz schlug. Jetzt blieb ihm nur übrig zu warten und hoffen das man ihn nicht für sein unfreundliches Anklopfen vom Grundstück werfen ließ.


  • Der Regen hatte nachgelassen. Mittlerweile fielen lediglich noch vereinzelte Tropfen vom Himmel und bei jedem Tropfen, der auf der zarten, hellen Haut der Adelstochter landete zuckte sie zusammen. Sie hatte sich keine Jacke mitgenommen und so machte sich das kühle Nass auf ihrer Haut breit und löste eine Gänsehaut bei der Blauhaarigen aus. Es wehte nur noch ein leichter Wind aber dennoch fröstelte es die Schönheit. Biancas Kleid schien sie zusätzlich abzukühlen. Schützend legte sie ihre Arme um sich selbst. Selbstverständlich würde dies nicht viel bringen aber dennoch war es eine Art Gewohnheitsreaktion bei einem aufkeimenden Kältegefühl. Die Laune der Blauhaarigen war im Keller und sie hatte es ihre Begleitung zur Genüge spüren lassen. Wie schon so oft hatte Bianca sich im Ton vergriffen und Cecilia schien regelrecht betrübt darüber zu sein. Die Orangehaarige machte sich Vorwürfe - unnöitge Vorwürfe wohlgemerkt. Feinfühlig wie Bianca war entging dieses Emotionsschauspiel ihr vollkommen. Sie hegte kein Interesse an ihren Mitmenschen und aus diesem Grund nahm sie die Gefühle der Anderen gar nciht mehr wahr. Vermutlich war es deswegen mit Kyle so kompliziert gewesen und hatte zu Missverständnissen geführt. Manchmal war dieser Mangel an Empathie eine wahre Last für die Adelstochter aber sie hätte die Schuld für all diese Missverständnisse niemals bei sich selbst gesucht. Schuldtragende waren immer die Anderen. Wer auch sonst? Nach einem langen und auch sehr kalten Fußmarsch erreichten die Beiden schließlich die Villa und Bianca war noch nie so froh darüber als die Türe hinter ihnen ins Schloss fiel. Normalerweise war die Adelstochter nicht gerne zu Hause, da sie sich in diesen vier Wänden immer beinahe zu Tode langweilte, aber im Moment war sie einfach nur froh darüber. Ihr war zwar immer noch kalt aber dennoch war es nichts im Vergleich zu den Außentemperaturen. Wahrscheinlich war es nicht einmal so kalt aber die durchnässten Klamotten hatten die Situation einfach unerträglich gemacht. In der Villa angekommen bot Cecilia Bianca schließlich an ihr ein Bad einzulassen. Die Idee klang sehr verlockend aber die Blauhaarige war von den jüngsten Ereignissen noch sehr aufgewühlt und wollte das Elfenmädchen erneut ihre Wut spüren lassen als es schließlich an der Tür klopfte. Als sich die Adelstochter schließlich die Mühe machte und Cecilia genauer unter die Lupe nahm, überkam Bianca doch soetwas in der Art wie Mitleid. Die Bedienstete hatte den schweren Korb im Regen zurück geschleppt und war ebenso durchnässt wie sie selbst. Traurigkeit lag in ihrem Gesicht und irgendetwas sagte Bianca, dass dies teilweise an ihr lag. Die Fröhlichkeit von früher war völlig aus Cecilias Gesicht gewichen. Bianca biss sich auf die Lippen und schluckte schließlich ihren Ärger hinunter. Zögernd kamen schließlich doch ein paar Wortbrocken über die Lippen der Schönheit. "Schade um deine Brötchen..." Normalerweise würde man sagen, dass diese Worte nicht viel bedeuteten aber im Falle der Blauhaarigen war dies regelrecht liebenswert. Sollte sie jemand darauf ansprechen würde sie es stehts leugnen aber in diesem Moment tat die Elfe ihr wirklich Leid. Wortlos deutete Bianca in Richtung Türe um Cecilia zu vermitteln, dass sie die Türe öffnen solle. Wahrscheinlich war es nur jemand der ihren Vater besuchen wollte und so kehrte Bianca der Eingangstüre den Rücken zu. Sie würde dem Besucher einen kurzen Blick gönnen aber das wars dann auch schon wieder. Die Adelstochter wollte von ihrem Vater und dessen Bekanntschaften nicht viel wissen auch wenn es sich dabei um reiche Geschäftsmänner handelte. Sie verhielt sich ansonsten immer wie die perfekte Tochter aber das konnte man bei aller Liebe nicht von ihr verlangen wenn sie von Kopf bis Fuß durchnässt war. Ihr Wohlbefinden stand an oberster Stelle und dann kam erst einmal lang nichts...