• [Iris Noire] & Brodik


    Das Fräulein zuckte zusammen. Es war so in Gedanken versunken gewesen, dass sie jenen Mann, der sich ihr genähert hatte, nicht bemerkte. Wie untypisch. Gerade sie als Vampirin mit geschärften Sinnen war doch stets achtsam auf ihre Umgebung? Üblicherweise zweifellos, denn sonst könnte auch sie, Iris Noire, wohl nicht bedenkenlos in einem Monsterareal leben. Aber was waren überhaupt die wirklichen Monster - die Monster benannte oder die Monster benennende? Als eine tiefe Stimme sie ansprach, drehte sich das kleine Fräulein erschrocken um. Die Wangen waren noch nass von ihren Tränen und ihre unterschiedlichen Augen schimmerten noch feucht, doch der sanfte Fluss versiegte vor Schreck. Ihre Augen suchten diejenigen dessen, der sie so unbedarft angesprochen hatte und so blickte Iris in das tiefe Rot eines muskelbepackten Mannes. Ihre Augen weiteten sich umso mehr, wandelten von Schreck zu Staunen, als der Fremdes ihr sein Gesuch verriet. Ein Mädchen in ihrer Größe mit Heterochromie...? "Kennen.... wir uns?", fragte sie stockend, nch einer kleine Weile des Schweigens, in dem sie nicht ein Wort herausbekommen hatte, zu perplex, verstört, verwirrt war sie in jenem Moment. Auch der Univir hatte sie so merkwürdig angesehen, hatte ihr einen Streich vorgeworfen, ein doppeltes Spiel. Wie merkwürdig, wie surreal! Mit der einen Hand hielt Iris ihren Mantel zu, fast wie um sich so zu schützen, denn so fühlte sie sich - verletzlich. Doch es war nicht dieser Mann, der ihr dieses Gefühl von Schwäche vermittelte, es war der seelische Umstand, der dalag wie eine offene Wunde, die sie daher zu solcher Zurückhaltung zwang. Es fehlte nicht viel und sie hätte noch einen Schritt zurück gemacht und wer weiß, vielleicht würde sie dies noch nachholen. Unsicher sah sie zu dem großen Mann auf. Wenn er ihr Schaden wollte... würde sie fliehen.

  • Iris Noir & Brodik


    Es dauerte einen Moment, dann drehte sich die junge Frau vor ihm schließlich um und ohne es wirklich zu wollen, klappte Brodik der Mund auf. Dieselben Augen, wie die von Iris starrten ihm entgegen, nur etwas… war anders. Die Iris die er kannte hatte blondes Haar und ihre Augen… sie waren anderes herum gewesen. Oder hatte er sich vertan? Hatte er es sich einfach falsch gemerkt? Nein… das konnte nicht sein, denn schließlich hatte er sie oft angesehen. Vielleicht ein Zauber? Aber wieso sollte sie ihn dann nicht wiedererkennen? Der lausige Wächter war ganz offensichtlich verwirrt. Trieb hier jemand ein seltsames, ziemlich unlustiges, Spiel mit ihm? “Ich bin mir nicht ganz sicher…“, antwortete er auf die Frage der offensichtlich verängstigten Frau. Vielleicht war ja alles nur ein blöder Zufall? Und er brauchte so oder so keine Angst zu haben, oder? An Muskeln war er der zierlichen Gestalt ihm gegenüber auf jeden Fall weit überlegen. “Also entweder hast du gestern Abend auf dem Ball mit mir getanzt und bei mir übernachtet und spielst mir jetzt einen gemeinen Streich, oder es gibt hier jemandem im Dorf der dir zum Verwechseln ähnlich sieht. Nur in blond… und die Augen sind… andersrum.“, erklärte der Grauhaarige und machte eine Geste, die unterstreichen sollte inwiefern er ‚andersrum‘ meinte, indem er beide Zeigefinger in einem Halbkreis umeinander bewegte. “Oder ich bin verrückt oder sehe seit diesem komischen Ereignis Geister, oder doppelt.“ Beides war nicht ganz auszuschließen, wenn man bedachte, dass Astor die Toten zurück ins Leben gerufen hatte und der lausige Wächter einige Dinge gesehen hatte, die ihm viel zu unreal erschienen. "Vielleicht... sollte ich einfach gehen..." Ja, das war wohl das beste, denn ganz offensichtlich hatte das Mädchen vor ihm bis vor kurzem auch noch geweint und er hatte sie gestört und mit solchen Situationen konnte er überhaupt nicht umgehen. Da war ihm sogar die verwirrende Tatsache lieber, dass vor ihm das Ebenbild der Gesuchten stand.

  • [Iris Noire] & Brodik


    Dem Fremden vor ihr klappte der Mund auf und Iris blinzelte verwirrt. Den muskelbepackten Mann so voller Verblüffung und Erstaunen zu sehen war fast schon amüsant, wäre das Fräulein selbst nicht gerade in ebenso sensibler Verfassung. Fragend legte das letzte Vampirblut den Kopf schief, als der werte Herr zu einer Erklärung ansetzte. Seine Worte ergaben keinen Sinn. Jemand wie sie... aber gleichzeitig nicht sie? Noire versuchte sich das Bild dessen in den Kopf zu rufen, denn sein Gerede brachte etwas in ihr zum Schwingen. Doch je mehr sie versuchte, sich darüber Klarheit zu verschaffen, desto mehr dröhnte ihr Kopf, bis das Fräulein schließlich vor Schmerz das Gesicht verzog. Ein ungutes Gefühl hatte sich in ihr breit gemacht, aber sie konnte sich nicht daran erinnern. Der Blick ihrer unterschiedlichen Augen wurde abwesend, als sie versuchte den gestrigen Abend Revue passieren zu lassen. "Du bist verrückt.", hauchte sie leise, ehe sie den großen Kerl wieder mit ihren Augen gefangen nahm. Der Ball. So viele tanzende, lachende Gesichter. Sie selbst jedoch hatte die Rolle einer Magd eingenommen, zusehend, nicht teilhabend. Von was sprach er also. War er wirklich verrückt oder meinte sie vielmehr sich selbst damit, da seine Worte etwas derart vertrauenserweckendes für sie aussagten? Ein sanftes Lächeln, welches jedoch nichts Warmes in sich trug, machte sich auf ihren Lippen breit. "Aber ja, der Ball, natürlich. Du warst ein ganz furchtbarer Tänzer, nicht wahr?", ging sie dann jedoch darauf ein. Es war ihr egal. Wenn er Ablenkung versprach, wollte sie nicht, dass er schon wieder das Weite suchte. Und war er nicht auf der Suche nach ihr gewesen? Ein gemeiner Streich war sie sicherlich nicht - aber konnte es werden. "Wie war noch gleich dein Name...?"

  • 1553-blush-by-nijurah-d8jorya-pngDaria & James | verlassen den Polisee


    Ein kleines und schwaches Lächeln bildete sich auf ihren Lippen. Es freute sie, dass James das so sah. Dass der heutige Abend für ihn so wunderschön gewesen war und.. das war er ja auf jeden Fall auch für sie gewesen. Wirklich magisch und beeindruckend, aber auch schmerzhaft. Aber daran war sie ja selbst Schuld, damit hatte James nichts zu tun. Also schon aber auch nicht und.. Daria war froh als der blonde Hutträger noch an bot sie nachhause zu bringen. Sie war ihm still dankbar dass er das akzeptierte und nicht groß dagegen sprach und sie überzeugte zu bleiben. Nicht dass sie die gemeinsame Zeit am See gerade nicht auch irgendwo genoss aber.. es war jetzt einfach an der Zeit zu gehen. Ihre blaue Augen richteten sich zuerst auf seine Hand, die er der Elfe entgegen streckte, dann suchte sie den Blick des jungen Mannes. War er auch wirklich nicht böse..? Sicher würde er ihr das sagen. Die angehende Magierin nahm sein Angebot schließlich an, sofort klopfte ihr Herz einen Tick schneller. „Gestalten die den guten Wein für umsonst mehr als genug gekostet haben?“ Daria schmunzelte, dann verließen sie gemeinsam in der Stille der Nacht den Polisee.

  • Danny am Rand der Insel

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    Es war ein sonniger und doch kühler Morgen. Der Wind wehte in einer leichten Briese und die Wolken verzogen sich. Ein perfekter Tag für ein Nickerchen. Und Danny wusste auch schon genau den richtigen Ort dafür! Er nahm den weiten Weg in kauf und begab sich zum Polisee. Es lag an der Atmosphäre die ihn hier hin zog, die Geräusche, die Gerüche, die Luft. Als er ankam überlegte er welchen seiner Schlafplätzchen er heute wählen würde. Sein Blick fiel auf eines der Ruderboote. Es war schon etwas älter und machte keine Scheu dies zu verbergen. Deshalb fuhren die Leute hier auch selten mit dem Boot. Danny machte es sich im Boot bequem und begann zu ruhen. Doch eine Sache störte ihn, die Sonne schien viel zu stark auf seinen blassen Körper. Ein Sonnenbrand war mit Arbeit verbunden, also wollte er keinen riskieren. Er zog eine braune Decke aus seiner Tasche und warf sie sich von Kopf bis Fuß über. Bald darauf schlief er auch tief und fest. Sein Traum handelte von der See und wie er als Pirat Captain Danny seine Flotte voran trieb, eine gute Mahlzeit aß und alle herum kommandierte. Langsam wachte er wieder auf, doch die schwankenden Bewegungen blieben. Der Blondschopf blickte unter der Decke hervor und in dem Boot war ein großer, muskelbepackter, dümmlich dreinblickender Mann. Dannys Augen wurden groß und er sprang etwas zu schnell in die Höhe, das Boot kippte beinahe doch fing sich wieder ein. "Was soll das!?" Entsetzt starrte er den Holzkopf an. Dieser erklärte dass er ihn nicht bemerkt hatte und dachte dass Jemand seinen Sack im Ruderboot vergessen hatte, er aber dringend auf die Insel müsste. Später würde der Mann natürlich Danny wieder mitnehmen, doch die beiden waren schon fast da und er konnte nun nichtmehr hier umdrehen. Entnervt lehnte Danny die Arme an den Rand des Bootes und stütze seinen Kopf darauf ab. Helfen würde er dem Typen sicher nicht und sich mit ihm weiter zu unterhalten war für ihn auch keine Option. Bald waren sie am Ufer angekommen und Danny lies sich im Sand fallen. Er legte sich auf den Rücken und beobachtete die Wolken. Dabei hoffte er, dass der Mann so schnell wie möglich wieder zurück kommen würde.

    "Wo Freundlichkeit herrscht, gibt es Güte und wo es Güte gibt, da ist auch Magie."

    -Cinderella




  • Iris und Brodik


    Er war verrückt und sie bestätigte es ihm. Ganz offensichtlich war er verrückt. Das vor ihm war Iris, oder? Er überprüfte seine Tasche in der, der Zettel knisterte, den die Blonde auf seinem Bett zurückgelassen hatte. Nein, er war nicht verrückt. Aber das würde bedeuten, dass das Fräulein vor ihm verrückt war, oder etwas mit ihr nicht stimmte. Sie war Iris aus dem Gesicht geschnitten. Wie ein Zwilling. Ein Zwilling! Das war die logischste aller Erklärungen. Als die Fremde vor ihm dann auch noch anmerkte, dass er ein furchtbarer Tänzer war und erneut nach seinem Namen fragte, wurde der Grauhaarige sehr skeptisch. Er war vielleicht nicht die hellste Kerze im Dorf, aber dumm war er gewiss nicht. Und veralbern würde er sich nicht lassen. “Ich war also ein furchtbarer Tänzer? Da hast du gestern aber etwas anderes gesagt. Und mein Name ist Brodik, aber du bist nicht Iris.“, kommentierte der lausige Wächter das Spiel seines Gegenübers und war ein wenig genervt. Wieso war sie denn so gemein? “Oder zumindest bist du nicht die Iris die ich kenne. Also wer bist du wirklich und wieso versuchst du mir etwas vorzuspielen?“ Das war eine gute Frage! War das Fräulein einfach bösartig, oder war ihr langweilig? Er konnte die Frage nicht beantworten, aber eigentlich… hätte es ihm auch egal sein müssen.

  • [Jake] am Strand bei Danny


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    Vergeblich wartet Jake auf eine Antwort von Cecilia und er braucht einen Moment bis er endlich bemerkt, dass sie einfach eingeschlafen ist. Dabei hatten sie doch gerade erst den Platz gefunden und eigentlich wollte er nun mit dem Angeln beginnen. Er betrachtet ihr Gesicht, dass so wohlig aussieht und sieht ein leichtes Schmunzeln, als würde sie etwas Schönes träumen. Kurz überlegt Jake sie zu wecken, schließlich hatten sie ja eigentlich gemeinsam etwas geplant, besinnt sich dann aber doch eines Besseren. Er würde es nicht gutheißen, wenn sie ihn wecken würde und so lässt er sie einfach schlafen. Leise erhebt Jake sich wieder und entfernt sich ein paar Schritte, damit Cecilia in Ruhe träumen kann und so dauert es nicht lange, bis er sich am Strand wiederfindet. Ob er hier ein paar gute Fische an Land ziehen kann? Geschwind befestigt Jake einen Wurm am Haken und wirft aus, setzt sich in den Sand und wartet auf den Biss. Dieser lässt auch nicht lange auf sich warten und so zieht und kurbelt er wie ein Weltmeister, bewegt sich dabei seitlich, bis er den Fisch fast an Land hat. Kurz vorher jedoch reißt seine Angelsehne und aus dem Schwung heraus poltert Jake rückwärts und findet seinen Kopf auf dem Bauch eines anderen wieder, der dort rumliegt. Mit hochrotem Kopf springt Jake wieder auf die Beine, brabbelt ein kurzes "Sorry" und begutachtet seine Angel, die zwar noch ganz ist, aber leider ohne Haken und ohne Fisch. "Das gibt es doch nicht, verdammte Axt!" Fluchend blickt er auf den See und Hass erfüllt denkt er an den Fang, den er eben verpasst hat. "Dich kriege ich noch, versprochen!" donnert er los und zeigt mit dem Finger auf den See. Blöd nur, dass er keine Haken mehr dabei hat und somit keine Chance, es nochmal zu versuchen.

  • [Iris Noire] & Brodik


    Als Brodik zu seiner Antwort ansetzte, die sicher nicht im Interesse der werten Vampirdame war, kniff ebenjene ihre Augen zusammen und das warme, falsche Lächeln verschwand. "Hab ich das also, ja?", wiederholte sie provokant, als er behauptete, sie hätte gestern etwas ganz anderes über seine Tanzkünste gesagt. Natürlich hatte sie das nicht - sie hatte gar nichts gesagt, sie kannte ihn ja nicht einmal. Wer also war dieser Mann, der sich so etwas anmaßte von ihr zu behaupten? Du bist nicht Iris. Du bist nicht Iris. Du bist nicht Iris. Die Worte haltlten in ihr nach und trafen dabei einen wunden Punkt. Der verzerrte Ausdruck auf ihrem Gesicht löste sich und wich in etwas... verzweifelten. "Aber wer bin ich dann?!", rief sie ihm entgegen, lauter als beabsichtigt und wenn man genau hinhörte, hörte man die Angst in ihrer Stimme. Wer war sie überhaupt? Nein. Das war absurd. "Ich bin Iris.", wiederholte sie daher, mehr für sich selbst, als um ihr Gegenüber zu überzeugen.

  • Iris & Brodik am Rande des Sees


    Die Antwort der Frau fiel anders aus, als er es erwartete hatte. Sie war ein wenig angesäuert, das konnte selbst er an ihrer Stimme erkennen. Aber sie schien auch ein wenig… verzweifelt? Die Angst in ihrer Stimme, als sie sich wohl mehr oder weniger selbst fragte, wer sie dann eigentlich war, konnte Brodik nicht überhören. War sie womöglich doch Iris? Das alles erschien ihm allerdings sehr absurd. Sie sah der Person, die er gestern gesehen hatte zwar zum Verwechseln ähnlich, aber einige Unterschiede fielen dann doch auf. „Vielleicht… habt ihr einfach nur den gleichen Namen?“, mutmaßte der lausige Wächter und schüttelte innerlich den Kopf. ‘Und den gleichen Körper.‘, hätte er beinahe hinzugefügt, konnte sich dann aber doch noch besinnen es nicht zu tun. „Und ihr seht euch wirklich ähnlich… womöglich seid ihr ja verwandt und wisst es nicht?“ Half das? Warum versuchte er überhaupt zu helfen? Das Ganze ging ihn doch überhaupt nichts an. Besser er ließ diese ganze Iris-Geschichte hinter sich und konzentrierte sich wieder auf seinen eigenen Kram.

  • [Iris Noire] geht~


    Während Noire sich darüber im Unklaren war, was hier gerade passierte, fuhr der große Muskelprotz schlichtweg fort. Das Fräulein sah Brodik dabei mit großen Augen an. Das was er sagte, löste etwas in ihr aus, doch sie konnte es nicht greifen. Das Mädchen hielt sich den Kopf, während erneut Tränen über ihre blassen Wangen liefen. Ihr Schädel brummte. Etwas an dem, was Brodik sagte stimmte und stimmte zugleich doch nicht. Was war es nur? "Ich... muss gehen.", murmelte sie leise, kaum hörbar, ehe sie dem lausigen Wächter den Rücken zudrehte und davonlief.

  • Brodik geht


    Der lausige Wächter betrachtete die Blonde Iris oder Nicht-Iris, der jetzt plötzlich Tränen über die Wange liefen und sofort fühlte sich der Grauhaarige unglaublich schuldig. Wie beruhigte man bitteschön eine heulende Frau, wenn man selbst daran schuld war? Bevor Brodik es allerdings schaffte den Mund zu öffnen, kam ihm die Dame zuvor und verabschiedete sich. Der angehende Krieger seufzte schwer, ließ die Frau aber von Dannen ziehen. Er wollte sie nicht noch mehr aufwühlen, falls er denn überhaupt der Grund für ihre Trauer war. Schließlich hatte sie zuvor schon geweint. Abgesehen davon hatte er genug eigene Probleme, um die er sich jetzt besser einmal kümmerte. Diese Iris-Geschichte ließ er besser fürs erste hinter sich. Da würde sich ganz bestimmt noch etwas von allein ergeben, da war er sich sicher. Fürs erste ging der Wächter also wieder seine eigenen Wege.


    Geht ~> Monstertrainingslager

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    Danny wurde von einem so genannten 'Bauchklatscher' geweckt. Also eine Person, die auf seinen Bauch klatscht. Schläfrig öffnete er langsam die Augen. "Glaub es gibt bequemere Bäuche, die besser als Kissen geeignet wären als meinen." Er patschte sich einmal drauf und setzte sich aufrecht hin, dabei musste der Junge ordentlich Gähnen. Er beobachtete schmunzelnd das Fisch Spektakel und grinste beim Anblick. "Wenn du so aufbrausend bist verjagst du doch alle." Beriet er den Elf aber half ihm nicht. Stattdessen beobachtete er ihn nur weiterhin. Es war irgendwie Amüsant und doch ein Leid ihm nicht zu Helfen, doch dem Grauhaarigen zu Helfen bedeutete Arbeit und Danny hatte beschlossen dass diese Insel auf die er ungewollt kam, nun seine Urlaubsinsel war. Was heißen wolle, er macht hier nichts. Und daran wollte sich der Blondschopf auch halten. Schließlich war der Bootsmann immer noch nicht in Sicht und er konnte es sich nicht leisten, diesen zu übersehen.

    "Wo Freundlichkeit herrscht, gibt es Güte und wo es Güte gibt, da ist auch Magie."

    -Cinderella




  • [Jake] am Strand bei Danny


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    Das darf doch nicht wahr sein, das gibt es doch nicht, warum zur Hölle muss es auch immer mich treffen? Jake ballt die Fäuste und blickt stumm zum Meer, die Wut in seinem Bauch zerreißt ihn beinahe. Da will er ein einziges Mal etwas gutes tun, für sie und dann vergeigt er es mal wieder so dermaßen, dass es einfach nicht auszuhalten ist. Gott sei Dank hat Cecilia nicht gesehen, was mir hier passiert ist. Zum ersten Mal ist Jake froh, dass sie eingeschlafen ist und den Trubel nicht miterlebt, doch die Stimme des anderen macht Jake erstmal darauf aufmerksam, dass er dennoch nicht allein und sein Versagen sómit doch nicht unbemerkt geblieben ist. So dreht er sich ruckartig um und schaut sich an, was da am Strand rumliegt. Ja, war ja klar. Ein Mensch. Jake verdreht die Augen und fässt sich an die Stirn. "War ja klar, dass nur ein Mensch seine Zeit so unnötig verplempert, indem er rumliegt - und dann auch noch im Weg. Was für ne Glanzleistung." Jake zeigt dem Fremden ein Daumen hoch und wendet sich von ihm ab. "Ich hab genug für heute, ich verschwinde wieder von dieser blöden Insel." So macht Jake sich auf den Weg zum Anlegesteg und bleibt abrupt stehen, als er ihn erreicht. Mit offenem Mund steht er da und kann nicht fassen, was er sieht, nämlich nichts. "Wo zur Hölle ist das Boot?"

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    Alter Schwede... "Welche Laus ist denn dir über den Rücken gelaufen?" Der Halbelf steigerte sich immer mehr in die Dinge rein und regte sich über alles auf. Danny verstand nicht wie man so sein konnte. Das Leben hatte doch so eine Leichtigkeit wenn man nur wollte. Man konnte es eben in vollen Zügen genießen oder sich in vollen Zügen über alles aufregen. Der Blondschopf beobachtete den Choleriker noch ein Weilchen, bis dieser etwas weiter weg an dem Anlegesteg stehen blieb. Das wütende Schreien hörte Danny bis zu sich laut und deutlich. Irgendwie musste er lachen, aber er war auch von Natur aus ein Schadenfroher Mensch. Pech gehabt. Er zuckte mit den Schultern. Der Kasper hätte ja gerne mit Danny zurück fahren können, aber wenn er unbedingt arbeiten wollte, dann hielt der menschen Junge ihn nicht davon ab.

    "Wo Freundlichkeit herrscht, gibt es Güte und wo es Güte gibt, da ist auch Magie."

    -Cinderella