Das Badehaus

  • Das Badehaus ist ein Kurort für jeden, der sich nach einem anstrengenden Arbeitstag oder einem kräftezerrenden Abenteuer ausruhen oder sich ganz einfach einmal verwöhnen lassen und die Sorgen hinter sich lassen möchte. Die heißen Quellen lassen etwaige Schmerzen und Verspannungen regelrecht dahinschmelzen. Das Badehaus Trampolis gilt als Muss für jeden Reisenden, da hier definitiv Jedermann auf seine Kosten kommt. Diverse Seifen und Aromazusätze und vielerlei ähnliche Kleinigkeiten werden den Gästen hier angeboten. Bei Fragen bezüglich der diversen Angebote und Badezusätze kann man sich an ein sehr kompetentes Team wenden, welches in seinem Tun sehr gut bis nahezu perfekt bewandert ist. Das Team besteht derzeit aus drei Personen, welche dafür Sorge tragen, dass alles seine Ordnung hat. Die Instandhaltung des Badehauses ist ein regelrechter Knochenjob. Aus diesem Grund teilen sich Melody, Julia und Persia die Arbeit. Jede Einzelne von ihnen, hat ihre eigenen Qualitäten und gemeinsam sind sie ein ganz besonders tolles und eingespieltes Team.
    Die Einrichtung des Badehauses ist äußerst schick und punktet durch die zahlreichen kleinen Details an der Inneneinrichtung. Die Kasse, Umkleiden und einige Wellnessbereiche in welchen man Massagen oder diverse Therapien beziehen kann befinden sich im Inneren des Gebäudes. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten das Badevergnügen zu genießen. Zum einen gibt es einen regengeschützten, inneren Bereich und zum anderen gibt es aber auch die Möglichkeit das heiße Wasser in einem unter freien Himmel speziell angefertigten Außenbereich zu genießen. Es gibt geschlechtergetrennte Bereiche sowie auch einen gemischten Bereich. Alle drei Bereiche laden entweder mit warmen oder kalten Wasser, mit oder ohne Badezusätze ein. An einigen Ecken der heißen Quellen befinden sich Steinstatuen, aus deren Mündern Wasser sprudelt. Dieses Phänomen eignet sich nahezu perfekt für eine kleine Dusche.

  • ~Persia wacht auf~


    Langsam öffnet Persia ihre großen, Rosanen Augen. Sie schaute sich kurz in ihrem gemütlichen Zimmer um.
    ~Hmm wo bin ich hier?~ fragte sie sich und rieb ihre Augen. Dann fiel es ihr ein. ~Ach ja ich bin in Ohnmacht gefallen! Das… das war in diesem Shrecklichen Wald! Und was ist dann passiert?~ sie überlegte und versuchte sich zu erinnern. ~Ach ja! Genau! Ich bin kurz Aufgewacht und hab irgendwas gehört. Von sonem Mann! Und dann? Ich glaub ich bin dann irgendwie losgehumpelt. Aber wohin?~ wieder überlegte sie, diesmal auch länger. ~Ach Jaa! Ich bin im Badehaus!~. Persia schüttelte sich beim Gedanken an den Wald. Dann stieg sie vorsichtig aus dem Bett.
    Sie gähnt einmal und dackelt ins Badezimmer. Verschlafen sucht sie den Lichtschalter. Nach einer Weile findet sie ihn und die kleine Lampe geht an. Dann geht sie zum Spiegel und schaut ganz kurz rein. Aber eigentlich will sie nur einmal schnell Duschen und sich fertig machen. Vorsichtig steigt sie in die Dusche und macht sie an. Das kühle Wasser prasselt auf Pia's Körper und sie verspürt den Drang jetzt im Badehaus als Wassermaid rumzupaddeln.
    Die Pinkhaarige seufzt und steigt aus der Dusche raus. Sie schnappt sich ihre Haarbürste und kämmt ihre langen Haare. Nach einer Weile kommt sie Frisch, und nun endlich recht wach, aus dem Badezimmer und geht aus der Tür. Sie rennt die Treppe runter und öffnet mit einem 'Klack' die große Tür des Badehauses. Dann sparziert sie Fröhlich los und will den neuen Ort erkunden.


    ~Persia geht~

  • ~Iris und Tori kommen an.~


    Iris war sich sicher, dass auf ihrem Rundweg durch Trampoli sicher einige Orte nicht aufgesucht werden würde, Monsterareale gehörten ebenso dazu, wie bestimmte Orte an denen sich Monster aufhalten konnten, zum Beispiel beim Monsterzähmer. Das musste sie Tori zur Zeit nicht antun. "So da wären wir." sagte Iris ruhig. "Das Badehaus. Wenn du einfach mal entspannen willst oder den Dreck ordentlich abwaschen willst, dann bist du hier richtig. Allerdings war hier in letzter Zeit nicht viel los. Aber bestimmt wird sich das mit euch aus Alvarna ändern." sagte sie zuversichtlich und betrat das leere Badehaus. Kurz blickte sie sich um und erkannte, dass scheinbar auch hier einige Leute eingewiesen worden waren. "Hm, scheint so, dass man ab sofort nicht mehr selber putzen muss, und dass man dafür bezahlen muss. Mir solls Recht sein." meinte Iris und ließ Tori sich in Ruhe umsehen.

  • ~Melody wacht auf. Wollte ich nicht mit Cecilia reden... dann fiel ihr ein, dass sie müde geworden war und es bevorzugt hatte, sich zuerst einmal richtig auszuschlafen. Unten hörte sie schon die ersten Gäste. Wenigstens war sie noch komplett angezogen und konnte bedenkenlos die ersten Gäste des Tages empfangen. Fröhlich lief sie die Treppe hinunter in die Eingangshalle. "Herzlich willkommen in meinem Badehaus" ,sagte Melody mit einem Lächeln, "Wenn ihr in das Frauenbad wollt, müsst ihr die linke Tür nehmen, für das Mischbad, die Mittlere. Heute haben wir außerdem die Soderaktion, dass die ersten drei Kunden keinen Eintritt zahlen müssen"

  • « Polisee


    ...und schon zog Iris sie zum Badehaus. Von all den Möglichkeiten, die es in Trampli gab, war das Badehaus wohl die beste gewesen. Man musste sich nur mal überlegen, was seit ihrer letzten Dusche alles geschehen war: Feierlichkeiten, die in einer Katastrophe endeten, Feuer, Blutspritzer, Angstschweiß. Ihre langen Zöpfe waren derart versengt gewesen, dass sie sich diese zu ihrem Bedauern hatte abschneiden müssen. Das Blond an ihren Haaren konnte man kaum noch erkennen. Nachdem sie in der Taverne aufgewacht war, nun.. an ihre eigene Hygiene hatte sie in der Folge der Ereignisse schlichtweg nicht mehr gedacht. Zumal sie kaum Gelegenheit hatte, sich in ihrer neuen Bleibe umzusehen. Auch jetzt sah Tori sich nicht wirklich um, da sie zu sehr mit ihren Grübeleien beschäftigt war - außerdem fühlte es sich echt mies an, zu stinken. Wenn man es so ausdrücken wollte. Wie auch immer, Tori's Gedankengänge wurden jäh unterbrochen, als scheinbar eine Angestellte oder die Besitzerin (wer wusste das schon?) die Treppe heruntergestürmt kam. "Oh.. i-ich.. ähm." Unsicher warf sie einen Blick zu Iris, dann an sich herab. "D-Denke, das wäre wirklich keine.. schlechte Idee..", nuschelte sie. Das mit dem Eintrittskosten war nur allzupraktisch, da das Mädchen sowieso nichts besaß, außer dem zerschlissenen, verdreckten, alten, mangelbedürftigen, längst in die Alltkleidersammlung gehörendem Kleides.

  • Überrascht wirbelte Iris herum und ging in Angriffsstellung. Doch es war nur eine Frau, die scheinbar wie Tori nicht aus Trampoli stammte, jedenfalls sagte ihr Gesicht Iris gar nichts, und eigentlich kannte sie jeden der hier wohnte. Seufzend entspannte sie sich wieder. "Öhm... okay, aber ich glaube, ich zahle lieber. Da draußen gibt es bestimmt mehr Leute, die nichts mehr haben." sagte sie leicht verlegen und kramte das Geld hervor. Vor allem als sie erneut auf Tori schaute wurde ihr bewusst, dass wahrscheinlich alle so gut wie nichts mehr besaßen, die aus Alvarna gekommen waren. "Außerdem glaube ich, dass du das Geld ebenso dringend gebrauchen kannst." sagte sie wieder an Melody gewandt und schaute die Fremde direkt an. "Und ich kann beruhigt baden, ohne mir darum Gedanken machen zu müssen, dass ich gefraglich erst das Becken schrubben muss." Schon lag das Geld auf dem Tresen und Iris schaute Tori an. "Du wirst sehen, nach einem ordentlichen Bad wird es dir besser gehen, und dann schauen wir, ob wir etwas passendes zum Anziehen finden." Noch immer wusste die Grauhaarige nicht so genau, wo sie danach suchen sollte, aber irgendwo fanden sie bestimmt noch alte Kleider. Doch das konnte erst einmal warten.

  • Melody musste lachen, als die Fremde davon sprach, dass "sie es sicher nötig hatte". "Weißt du, ich habe nicht das geringste Problem mit dem Geld! Schließlich besitze ich eines der beliebtesten und wichtigsten Gebäude in der Stadt. Du musst dir wirklich keine Sorgen machen, dass ich, oder meine Mitarbeiter verhungern!" , dann fügte sie noch hinzu, "Übrigens sind die Handtücher in einem kleinen Schrank hinter der Tür. Die meisten Gäste übersehen den leider, weil die Tür ihn verdeckt." Sie ging zur Kasse und machte ein paar Einträge in einem kleinen Notizbuch. Dann legte sie es in ein fach des Tisches und wandte sich wieder den Gästen zu. "Ich wünsche euch noch einen schönen Aufenthalt!"

  • Tori sah verwirrt zwischen Iris und Melody hin und her. »Eeehh...?« Hm, da die Badehausleiterin ihnen einen schönen Aufenthalt wünschte, war wohl insoweit alles geregelt. "D-Danke!", erwiderte Tori noch, ehe sie sich versuchte zurechtzufinden. Badezeit! Sie nahm sich wie von Melody beschrieben hinter der Tür eines der Handtücher und verlief sich auch prompt, als sie versehentlich nicht die linke, sondern die rechte Tür zu den Quellen nahm. Ihren Fehler bemerkte sie allerdings erst, als das Mädchen sich bereits ausgezogen und nur noch mit dem Handtuch bedeckt kurz vor dem Wasser stand. Erschrocken quietschte sie eine Entschuldigung, drehte sich prompt um, lief zurück und sah nun auch wieder Iris, die sich wohl schon gewundert hatte, wo sie blieb.. Dummerweise war der Boden feucht (wie in Badehäusern nicht unüblich), wodurch es durch ihr Davonlaufen nicht schwer war auszurutschten und die Vampirin unter sich zu begraben. Tori, die mittlerweile die Farbe einer Tomate angenommen hatte, stammelte nur unsinniges Zeug vor sich hin, während sie sich wieder aufrichtete. "A-Alles in Ordnung mit dir Iris?!"

  • Eigentlich konnte man über diese Sturheit nur den Kopf schütteln, fand Iris. Sie hatte noch alles, aber die Bewohner von Alvarna hatten nicht mehr. Und soviele Besucher hatten sie bisher nicht im Badehaus, dass sie sich leisten konnten, Geld nicht anzunehmen. Immerhin schienen die neuen Bewohner des Badehauses es schon weit genug eingerichtet zu haben. Unterschwellig fragte sich Iris woher sie die Badetücher hatten. Achselzuckend lief sie Tori hinterher und nahm im Gegensatz zu ihr die richtige Tür. Allerdings merkte sie erst, dass sie alleine war, als ein spitzer Schrei sie aufschreckte. Verstört blickte sich die Grauhaarige um, doch konnte nirgends Tori entdecken. Dann spürte sie einen heftigen Stoss und landete auf dem Boden mit Tori auf ihr. "Tori." sagte sie nur streng, während das Mädchen wirres Zeug stammelte und sich aufrappelte. Kurz blieb Iris auf dem Boden sitzen, während Tori nachfragte, ob alles in Ordnung sei. "Hm..." Iris bewegte nacheinander jedes im Körper befindliche Gelenk und stand schließlich auf. "Scheint alles heil zu sein, aber auf dich muss man ja noch mehr aufpassen als auf manche neugierigen Kinder." In dem Moment musste Iris schallend über Toris Gesicht lachen.

  • "W-Was ist so lustig?", fragte Tori die Vampirin verwirrt, wobei die rote Gesichtsfarbe nicht nachließ. "I-Ich find das gar nicht witzig! Ich hab mich voll erschrocken!", meinte sie leicht schmollend und rückte ihre Brille zurecht. Glücklicherweise ging diesmal Iris voran und so schafften es die beiden Mädchen sogar heil im Wasser anzukommen. Oder davor. Tori begegnete dem Wasser mit einem gewissen Grad an Suspektivität (8D). War es schon sicher, ja? Nervös tauchte sie eine Zehe ein - das Wasser war angenehm warm. Ein wenig ermutigt wollte sie ganz ins Wasser steigen, wobei sie abermals ausrutschte und es somit einen Bauchplatscher gab. Immerhin hatte sie schnell genug reagiert um ihre Brille noch festzuhalten. Allerdings war diese jetzt mit Wassertropfen besprengelt, weswegen das Mädchen diese sorgfältig an den Rand legte. Die Umgebung verschwand um sie herum, doch das war in Ordnung. Die ungewohnte Leichtigkeit war ihr fremd, ihr Kleid hatte mehrere Lagen und ging nach unten hin weiter weg - so fühlte sie sich immer beschützt und nie merkwürdig angegafft oder sonst wie. Diese plötzliche Leichtigkeit verunsicherte das Mädchen ein wenig, fühlte sie sich gleichzeitig unbeschützt und einfach.. nicht ganz wohl in ihrem Körper. Doch es war notwendig, sie konnte ja nicht die ganze Zeit die Umgebung verpesten, bei dem Gestank, den sie mittlerweile aussonderte. Tori hielt kurz die Luft an und ging unter Wasser, damit sich auch ihre kurzen blonden Haare ein wenig erfreuen konnten. Die langen Haare fehlten ihr, war dies doch die erste Haarwäsche nach ihrem notdürftigen, neuen Schnitt.

  • "Genau, das ist es doch, du hättest dein Gesicht sehen sollen." Noch immer kringelte sich Iris mehr oder weniger vor Lachen, führte Tori dann aber zum Becken, wo sie sich sofort ins Wasser gleiten ließ. Das Wasser war angenehm warm und sofort spürte Iris wie sich jede Muskelfaser in ihrem Körper entspannte. Bei Tori lief es nicht ganz so behaglich ab. Zwar nutzte sie noch geschickt ihren großen Zeh als Temperaturfühler, doch der Gang ins Wasser stellte sich als Bauchklatscher heraus. Doch die Grauhaarige schaffte es nicht über sie zu lachen. Iris war etwas weiter ins Becken hinausgeschwommen und ließ sich nun leicht im Wasser treiben. Sie mochte die Unbeschwertheit die das warme Wasser mit sich brachte. Doch scheinbar war ihre Begleiterin nicht ganz so sicher. Iris beobachtete, wie Tori ihre Brille vorsichtig an den Beckenrand legte und dann untertauchte. Wahrscheinlich hätte sie bei jedem anderen jetzt die Brille genommen und versteckt, doch das ließ sie bei der unsicheren Freundin dann doch lieber bleiben. kurz darauf tauchte auch die Vampirin kurz unter und kam wieder hoch. Langsam ging sie auf die Blondhaarige zu. Erst jetzt mit nassen Haaren sah man, dass der Haarschnitt eher notdürftig durchgeführt worden war. "Hast du dir den Haarschnitt selber gemacht?" fragte Iris. Ihre Haare waren auch nicht gerade lang, aber eigentlich hasste sie zu lange Haare, weil die Pflege so aufwändig war. Doch normalerweise hatten die Mädchen immer lange Haare nicht nur bei den Elfen, auch bei den Menschen.

  • Tori tauchte wieder auf. Hu, im Grunde.. tat es doch ganz gut! Das Wasser war unglaublich angenehm und nach einer Weile fühlte sie sich tatsächlich wieder annähernd.. menschlich. Iris schien das Wasser richtig zu genießen, dass sah sie selbst ohne Brille. Ein wenig zögerlich begann auch Tori ihre ersten Schwimmbewegungen zu vollziehen - meine Güte wie lange mochte es her sein, seitdem sie nicht mehr richtig geschwommen war? Wie ein Fisch im Wasser.. wobei es in Tori's Fall kein sonderlich graziöser Fisch war, sie kam sich eher vor wie ein Wal, insbesonderer der zarten Vampirin gegenüber gestellt. Im nächsten Moment tauchte diese auch schon direkt vor ihr auf - das Mädchen hatte sie gar nicht kommen sehen, das Leben ohne Sehhilfe konnte wirklich hart sein! (i know that feel bro..) "Oh, ich.. ja.", erwiderte das Blondchen niedergeschlagen, "Sie gingen mir ursprünglich bis zur Hüfte.. macht aber nichts, die wollten eh nie so wie ich wollte, daher hab ich sie sowieso immer zu Zöpfen zusammengebunden. Nur.. bei der Flucht.. und all dem Feuer.. sind sie mir ein wenig.. also nicht direkt angekokelt, aber.. versengt, also blieb mir quasi nichts anderes übrig." Bei der Erwähung des Feuers tauchte sie unmerklich wieder tiefer ins Wasser. Wasser! Gut, im Moment war sie hier zumindest sicher.. Tori vermisste ihre langen, wenn auch nie besonders geliebten Haare - ihr Nacken fühlte sich jetzt merkwürdig ungeschützt an. Und schlugen Vampire ihre Zähne nicht gerne dorthin? Mal abgesehen von Iris natürlich.

  • Leicht verzog die Vampirin das Gesicht. Durch die Worte von Tori hatte sie nun den Geruch von verbrannten Haaren in der Nase. Kein angenehmer Geruch. Irgendwie war es schon ein wenig traurig, nicht nur, dass sie alles verloren hatte, sie musste auch noch ihre Haare deswegen schneiden. "Naja, hätte ja noch schlimmer kommen können, mit deinen Haaren meine ich." sagte Iris und wollte eigentlich nicht wissen, wie viele Freunde die Blonde verloren hatte. Sie stellte es sich schrecklich vor alles zu verlieren, was sie besaß. Wahrscheinlich war es für Tori nicht viel einfacher oder anders. "Auf jeden Fall siehst du jetzt schon besser aus, als noch vor ein paar Minuten." Deutlich sah man, wie bei der Blonden so langsam die natürliche Hautfarbe zum Vorschein kam. Ebenso nahm die Grauhaarige war, dass selbst Tori nicht so braun war, wie man vor dem Bad hätte annehmen können. Allerdings hatte ihre Haut einen leichten rötlichen Schimmer, den man bei Iris nicht sah. "Vor allem macht es jetzt Sinn, dir neue Klamotten zu suchen. Vielleicht habe auch ich noch welche, da kann ich ja mal nachsehen." meinte sie fröhlich und ließ sich wieder durchs Wasser treiben.

  • "Hmmh..", Tori war ein wenig abwesend, der Dampf des heißen Wasser stieg ihr wohl allmählich zu Kopf. Das Mädchen stieg langsam aus dem Wasser, trocknete sich ab, setzte ihre Brille wieder auf und begab sich schlussendlich an den Rand des Beckens, um Iris noch eine Weile zu beobachten. Im Gegensatz zu ihr hatten die Vampirin auch richtig Spaß im Wasser und Tori wollte sie um keinen Fall hetzen. "Das ist lieb von dir, wobei.. ich nicht glaube, dass mir deine passen werden.", gab sie zu bedenken. Iris war nicht nur kleiner, sondern auch um einiges zarter als sie selbst. "Und falls wir keine auftreiben sollten.. muss das Kleid eben so lange reichen, bis ich mir etwas dazuverdient hab." Sie seufzte. Oh gott nein, auf keinen Fall wollte sie ihr letztes Stück länger behalten als nötig! Es war ja schon schlimm genug den Fetzen gleich wieder überziehen zu müssen, allerdings konnte sie schlecht nur mit dem Handtuch bekleidet durch Trampoli rennen. Dabei fühlte Tori sich im Moment richtig wohl, das Bad tat ihre Wirkung, wenngleich sie mittlerweile ein wenig fror, aber sich nochmal nass machen wollte sie nun auch nicht. Das Mädchen gähnte. Obwohl der Tag unmöglich schon vorbei sein konnte - oder? - fühlte sie sich unglaublich erschöpft. Im Moment wünschte sie sich tatsächlich nicht mehr als warme Anziehsachen und ein Bett. Ja.. das wär's..

  • Langsam zog Iris ihre Bahnen im Becken. Man merkte doch wie herrlich es war, dass dieses Badehaus wieder unter Obhut von Menschen war. Erst als Tori sie ansprach bemerkte der Vampir, dass sich die Blonde aus dem Wasser begeben hatte und sich nun im Handtuch stehend am Beckenrand befand. "Ach, bestimmt könnte man das eine oder andere ändern. Aber zur Zeit wäre wohl etwas passenden für dich sinnvoller." gab Iris zu. Doch dann lächelte sie plötzlich. "Genau, und außerdem gibt es noch Geburtstage, an denen man sich etwas wünschen kann." Locker stemmte sich sie aus dem Becken, warum sollte sie den Umweg über die Treppe nehmen. So war es viel leichter. Sie schnappte sich ihr Handtuch und begann sich abtrockenen und ins Handtuch zu wickeln. "So jetzt können wir los. Und ich lade dich noch zu einem ordentlichen Essen ein. Hungern sollst du nicht. Und solange du nichts hast, werde ich dich ein wenig unterstützen, so einfach ist es." Auch wenn ihr Geld sicher nicht für die neuste Mode rechen würde, so konnte sie doch mit dem einen oder anderen Ding helfen. Und irgendwo gab es bestimmt noch die Klamotten der alten Bewohner, die bei dem Angriff auf Trampoli umgekommen waren. Wenn Doug sie sich nicht unter den Nagel gerissen hatte. Iris führte diesmal Tori in die Umkleidekabine, nicht dass sie sich wieder verlief. Sicher war sicher, und manchmal war vorsicht einfach besser.

  • "Geburtstage.. ja..", hauchte sie und fragte sich, wann sie das letzte mal etwas anderes als ein Buch geschenkt bekommen hatte (Als würde sie nicht sowieso in er Bibliothek wohnen.) Iris stieg nun ebenfalls aus dem Wasser und trocknete sich ab. Erst bei der Erwähnung von Essen bemerkte Tori, dass sie tatsächlich etwas vertragen könnte. Aber ehrlich gesagt ging ihr die Kleidung für's erste vor. "Uaaah.. Iris!", es klang wie ein Jammern, Tori schossen Tränen in die Augen. "Womit hab ich so viel Freundlichkeit nur verdient!", schluchzte sie und viel dem kleinen Mädchen um den Hals. Nachdem sie sich kurz ausgeweint hatte, nahm die Vampirin das Mädchen bei der Hand. Wahrscheinlich hatte sie Angst, dass sie sich wieder verlaufen würde.. gut, in ihrem Fall waren diese Bedenken durchaus nachzuvollziehen.


    » Warenhaus.

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    Fröhlich lachende Kinder, jede Menge Süßkram und zur Abwechslung mal heitere Erwachsene eilten auf dem Platz umher. Es war schön mit anzusehen, wie die Kleinen die zahmen Monster streichelten und auch Julia hatte das flauschige Fell eines der Monster berührt. Dann eilten die Menschen zu der großen Arena und die Welt verdunkelte sich. Das flauschige Monster vor der Grünhaarigen verwandelte sich in eine riesige Bestie mit Klauen und Fangzähnen und vor Angst konnte sie sich nicht mehr rühren. Das Monster ließ einen ohrenbetäubenden Schrei los, bevor es sich auf die junge Frau stürzte. Dann wachte Julia auf. Schweißgebadet sah sie sich panisch im Dunkeln um. Es war nur ein Traum gewesen. Nur ein Traum. Trotzdem kam es ihr immer noch absolut seltsam vor was passiert war. Auch wenn das nur ein Traum war, so ähnelte er der Realität immerhin annähernd. Irgendwann war Julia einfach nur noch um ihr Leben gerannt, hatte gehofft, dass sie überleben würden und schließlich hatte sie es hierher geschafft.
    Müde kämpfte sich Julia dann schließlich aus dem Bett und zog die Vorhänge von den Fenstern weg, um die dunklen Gedanken mit ein wenig Sonne zu vertreiben. Der Himmel sah aber nicht strahlend blau aus und so beschloss die Grünhaarige, dass ein Bad wohl die bessere Lösung war um das Ganze zu vergessen.
    Als sie sich angezogen hatte, machte sie sich auf dem Weg nach unten. Ein paar Gäste verließen gerade das Badehaus. Das neue Badehaus. Schon wieder ein neues Gebäude mit neuen Menschen an einem völlig neuen Ort. Glücklicherweise war nicht alles neu, denn im Eingangsbereich traf Julia auch schon auf Melody. Die Leiterin des Badehauses, mit der Julia schon eine Weile zusammen arbeitete.
    „Guten Morgen Melody. Na? Gibt’s irgendwas zu tun, oder haben wir Zeit für ein Erholungsbad?“, begrüßte Julia ihre Freundin. Manchmal war sie zwar ein wenig seltsam, aber im Allgemeinen war Melody eine angenehme Gesellschaft.

  • "Ach, bist du auch schon aufgestanden?", fragte die Hexe, als sie ihre Mitarbeiterin die Treppe hinunter huschen sah, "Du hättest dir ruhig noch etwas Zeit lassen können. Die meisten Gäste kommen hier am Abend und gestern war ja auch ein sehr anstrengender Tag." Melody musste an das lange Putzen des verlassenen Baudehauses und das stundenlange waschen und einräumen der Handtücher denken. Als Julia sie fragte, ob es etwas zutun gäbe, fiel der Rosahaarigen doch noch etwas ein: "Es wäre nett, wenn du den Sack dort drüben zur nächsten Mülltonne bringen könntest. Das sind die Kirschblütenblätter, die ich heute aus den Becken gefischt habe. Danach können wir uns gerne bei einem Bad entspannen. Ich gebe inzwischen die neuen Goldfische in den Zierteich." Melody holte einen mit Wasser gefüllten Beutel aus einem Nebenraum und nahm ihn mit nach draußen. Dort öffnete sie ihn vorsichtig und ließ die Fische, einen nach dem anderen in den Zierteich fallen.

  • ~Cecilia kommt an


    Sie ging zur Tür rein und machte sich gleich auf den Weg zu den heißen Quellen, nach so viel Gartenarbeit hatte sie sich das verdient. Einfach mal zu entspannen, war ein wunderschönes Gefühl. Die hietze an seinem Körper zu spüren und leicht vor sich hin zu dösen, war ein Gefühl das Ceci gern öfters erleben würde. Sie hatte aber meistens sehr viel zu tun deswegen freute sie sich über die seltenen Ausflüge zum Badehaus nur noch mehr. Sie wollte gerade in das Abteil für Frauen gehen, da sah sie eine Frau, mit einem Hexenhut am Kopf, neben einem kleinem Teich hocken. Die Hexe schaute so versunken, dass Ceci neugierig wurde und auch zu dem Teich hinging. Sie dah lauter kleine Fische darin schwimmen. "Oh, wie schön sie schimmern." Die Frau zuckte zusammen und Ceci enschuldigte sich schnell. "Oh, es tut mir leid, ich wollte sie nicht stöhren, wirklich nich.. Es tut mir leid.. Nur ich mag Fische.. und das Meer... Ich wollte sie wirklich nicht stöhren.. Tut mir wirklich leid...!" Ceci stotterte so schnell vor sich hin das man wahrscheinlich kein Wort verstand. Schon wieder wurde sie rot, was war sie manchmal auch so neugierig? Das mit dem Rot werden, musste sie mal unter Kontrolle bringen, die Menschen meinten wahrscheinlch schon sie wäre eine Tomate..

  • Melody war kurz in Gedanken versunken, als sie bemerkte, dass jemand den Raum betreten hatte. Sie drehte sich um und sah Cecilia neben ihr stehen. Die Hexe sprang auf und fiel ihrer Freundin um den Hals, "Ceci! Schön, dass es dir gut geht! Seit der Sache in Alverna habe ich nichts mehr von dir gehört! Wo wohnst du jetzt?"Eigentlich wollte sie mit ihrer Freundin reden, aber dann war der Monsterüberfall dazwischen gekommen und sie hatte Ceci seither nicht mehr gesehen. "Wollen wir zusammen ins Bad gehen? Es ist so viel passiert!", die Hexe kam aus ihrem redefluss garnicht mehr heraus und cecilia schien schon einen etwas überrumpelten Eindruck zu machen. Ohne die Elfe über irgendetwas zu informieren, zog die hexe sie in einem ständigen redefluss nach oben. Dort drückte sie ihr ein kleines Päckchen in die Hand. Als sie das letzte mal im alten Badehaus gewesen war, hatte sie ein paar Splitter von einem der großen Kristalle aufgesammelt, die abgebrochen waren. Nun hatte sie aus einigen von denen Ringe gemacht, die sie an ihre freundinnen verteilte.